{"id":4023,"date":"2025-02-19T13:20:43","date_gmt":"2025-02-19T13:20:43","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=4023"},"modified":"2025-05-20T14:25:56","modified_gmt":"2025-05-20T13:25:56","slug":"vulture","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/vulture","title":{"rendered":"Geier"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Geier hat es nicht besonders eilig. Als Aasfresser l\u00e4uft ihm seine Beute nicht davon. Er muss nur zusehen, dass er rechtzeitig eintrifft, um genug abzubekommen, aber die Reihenfolge, in der sich die G\u00e4ste beim Leichenschmaus bedienen, ist weitgehend festgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer, wenn im Zusammenhang mit der hebr\u00e4ischen Bezeichnung <em>nescher<\/em> oder dem griechischen <em>aetos<\/em> von Schnelligkeit und Wildheit die Rede ist, k\u00f6nnen wir sicher sein, dass nicht er, sondern der Adler gemeint ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1794\" height=\"927\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4026\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour.jpg 1794w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour-300x155.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour-1024x529.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour-768x397.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour-1536x794.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gyps_fulvus_2_Luc_Viatour-600x310.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1794px) 100vw, 1794px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist schwer zu sagen, welche der heute bekannten Geier-Arten in der Bibel angesprochen werden, m\u00f6glich w\u00e4ren mehrere Kandidaten. Der G\u00e4nsegeier (<em>Gyps fulvus<\/em>) ist von Portugal bis Hinterindien fast \u00fcberall in dieser Breite anzutreffen und auch in Israel zuhause. Der einzige Kandidat, der eine richtige Glatze tr\u00e4gt, ist der Ohrengeier (<em>Torgos tracheliotos<\/em>). Er kam bis in die Neuzeit vor, gilt aber inzwischen im Nahen Osten als fast ausgestorben. Der M\u00f6nchs- oder Kuttengeier (<em>Aegypius monachus<\/em>) ist in Israel heute nur noch als Wintergast vertreten. Alle drei Arten sind gr\u00f6\u00dfer als der Steinadler, zeigen ein sehr \u00e4hnliches Flugprofil und teilen die hier beschriebenen, geiertypischen Verhaltensweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>hoch:burg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gro\u00dfen Greifv\u00f6gel br\u00fcten in unzug\u00e4nglichen H\u00f6henhorsten im Gebirge (Hi 39,27.28). Zwischen schroffen Felsen und Kl\u00fcften gibt es nichts, was sie bedrohen k\u00f6nnte. Vor der Entwicklung alpinistischer Klettertechnik und flugtauglicher Ger\u00e4te (Helikopter, Drohnen) waren sie dort f\u00fcr den Menschen unerreichbar (von tierischen Feinden haben sie dort ohnehin nichts zu bef\u00fcrchten). Eine komfortable Situation! Doch Gott warnt in seinen Gerichtsbotschaften selbstsichere Menschen und V\u00f6lker mit diesem Vergleich \u2013 seinem Zugriff kann sich niemand entziehen: \u00bbWehe dem, der ungerechten Gewinn macht f\u00fcr sein Haus, um dann sein Nest in der H\u00f6he anzulegen und sicher zu sein vor dem Ungl\u00fcck!\u00ab (Hab 2,9 SB, vgl. Jer 49,16; Ob 1,4).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1346\" height=\"819\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4029\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse.jpg 1346w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse-300x183.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse-1024x623.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse-768x467.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Brutschisse-600x365.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1346px) 100vw, 1346px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">sicherheits:nest \u2013 Auf die Tarnung ihres Wohnortes legen die G\u00e4nsegeier (<em>Gyps fulvus<\/em>) keinen Wert. Die wei\u00dfen Kotschleier, sogenannte \u00bbBrutschisse\u00ab, mit denen sie die darunterliegenden Felsen \u00fcberziehen, leuchten in der Sonne. Sie nisten an so unzug\u00e4nglichen Stellen, dass sie nichts zu bef\u00fcrchten haben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u00fcber:blick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Nistplatz ist zwar sehr sicher, bietet in der Ein\u00f6de aber kaum etwas zu fressen. Mit seiner ph\u00e4nomenalen Sehkraft kann er seine Nahrung allerdings aus gro\u00dfer Entfernung erblicken: \u00bbVon dort aus ersp\u00e4ht er sich Beute, seine Augen schweifen weit umher\u00ab (Hi 39,29 SB). Er kann achtmal sch\u00e4rfer sehen als der Mensch und nimmt ein Tier von der Gr\u00f6\u00dfe einer Maus, die wir mit viel Fantasie in 100 Meter Entfernung noch erkennen, selbst aus drei Kilometern H\u00f6he wahr. H\u00e4tte das menschliche Auge dasselbe Aufl\u00f6sungsverm\u00f6gen, k\u00f6nnten wir den Text einer Tageszeitung noch in einem Abstand von 150 Metern lesen. W\u00e4hrend sich auf unserer Netzhaut 120 Millionen St\u00e4bchen befinden, sind es bei den Greifv\u00f6geln mindestens f\u00fcnfmal mehr \u2013 auf einer halb so gro\u00dfen Fl\u00e4che! Sie sehen nicht nur sch\u00e4rfer, sondern auch bunter: von den Zapfen, die f\u00fcr die Farbwahrnehmung verantwortlich sind, hat der Mensch drei verschiedene Typen, tagaktive Greifv\u00f6gel haben vier. Au\u00dferdem sind \u00d6ltr\u00f6pfchen in f\u00fcnf verschiedenen Farben als vorgeschaltete Filter in den Sehzellen eingelagert (und bei manchen Arten zus\u00e4tzlich glasklare Tr\u00f6pfchen f\u00fcr die Wahrnehmung ultravioletten Lichts!). Die Vogelaugen verarbeiten bis zu 180 Bilder pro Sekunde (der Mensch nur 10\u201370) und erreichen damit eine bessere Bewegungserkennung und Reaktionszeit. W\u00e4hrend es unter den \u00bbNeuweltgeiern\u00ab Amerikas Arten wie den Truthahngeier gibt, die Aas aus gro\u00dfer Entfernung riechen k\u00f6nnen, verlassen sich ihre Verwandten in der \u00bbAlten Welt\u00ab ganz auf ihren ausgezeichneten Sehsinn und kommen damit gut ans Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>sammel:gammel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein typisches Kennzeichen aller Geier ist das Auftreten in gro\u00dfen Scharen, sobald irgendwo ein Kadaver entdeckt wird. Der Herr Jesus bekr\u00e4ftigt eine Gerichtsank\u00fcndigung mit den Worten: \u00bbDies wird so gewiss geschehen, wie sich die Geier um ein verendetes Tier scharen\u00ab (Mt 24,28 HfA, vgl. Lk 17,37; Hi 39,30). Wie kommt es, dass diese Aasfresser unmittelbar nach dem Tod eines Tieres oder Menschen in gro\u00dfer Zahl zur Stelle sind \u2013 so verl\u00e4sslich wie ein \u00bbNaturgesetz\u00ab?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1420\" height=\"694\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4030\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG.jpg 1420w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG-300x147.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG-1024x500.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG-768x375.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geier-MahlzeitJPG-600x293.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1420px) 100vw, 1420px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">mahl:zeit \u2013 Wie aus dem Nichts tauchen sie auf, sobald irgendwo ein gr\u00f6\u00dferes Lebewesen zu Boden geht. Die enorme Zuverl\u00e4ssigkeit, mit der die Geiergemeinde sich in k\u00fcrzester Zeit zum gro\u00dfen Fressen einfindet, hat Beobachter schon immer fasziniert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Grund daf\u00fcr ist ihre geniale Suchstrategie: Die einzelnen V\u00f6gel fliegen in gro\u00dfer H\u00f6he und \u00fcberblicken ein riesiges Terrain, behalten aber gleichzeitig ihre Artgenossen im Auge, die einige Kilometer entfernt kreisen. Sobald ein Kollege aus dem \u00bbScanmodus\u00ab in den Sinkflug wechselt, schlie\u00dfen sich die Nachbarn ringsum an, die im Gefolge wiederum ihre Nachbarn anlocken und so weiter. Auf diese Weise versammelt sich die ganze Geierschaft eines gro\u00dfen Einzugsgebietes in k\u00fcrzester Zeit zum Festmahl. So versorgt Gott die Geier samt ihren Jungen in der felsigen Ein\u00f6de mit Nahrung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ohrengeier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"571\" height=\"679\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ohrengeier.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4031\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ohrengeier.jpg 571w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ohrengeier-252x300.jpg 252w\" sizes=\"auto, (max-width: 571px) 100vw, 571px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ohr:opa \u2013 Der deutsche Name \u00bbOhrengeier\u00ab beruht auf einem fr\u00fchen Missverst\u00e4ndnis. Die Griechen nannten <em>Torgos tracheliotus<\/em> \u00bbGeschwulstohr\u00ab, weil sie die seitlichen Hautfalten am Kopf f\u00fcr Ohren hielten, was unzutreffend ist, obwohl die \u00d6ffnung des Geh\u00f6rgangs darunter liegt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>sauber:mann<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geier sind nicht w\u00e4hlerisch, was das Nahrungsangebot betrifft. Sie schrecken auch vor alten Schlachtabf\u00e4llen und stark verwesten Beuteresten, die ihnen von Raubtieren \u00fcberlassen werden, nicht zur\u00fcck. Ihre scharfen Magens\u00e4fte werden selbst mit Abbauprodukten fertig, an denen sich die meisten anderen Tiere vergiften w\u00fcrden. Dem menschlichen Beobachter dreht sich allerdings beim Anblick der v\u00f6llig zerfledderten Kadaver schnell der Magen um, besonders, wenn er die atemberaubenden Ger\u00fcche inhaliert. Dazu kommt, dass Geier \u2013 ohne jede Sentimentalit\u00e4t \u2013 auch menschliche Leichname verspeisen: \u00bbEin Auge, das den Vater verspottet und die greise Mutter verachtet, das m\u00fcssen \u2026 die jungen Geier fressen\u00ab (Spr 30,17 Me). Kein Wunder, dass sie nicht gerade den besten Ruf haben. Kein Bibel\u00fcbersetzer k\u00e4me auf die Idee, den vier lebendigen Wesen vor dem Thron Gottes (Hes 1,10; 10,14; Offb 4,7) Geiergesichter zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1411\" height=\"920\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4034\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend.jpg 1411w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend-300x196.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend-1024x668.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend-768x501.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Geierabend-600x391.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1411px) 100vw, 1411px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">geier:abend \u2013 Am 14.04.2013 st\u00fcrzte eine 53-j\u00e4hrige Bergsteigerin in den westlichen Pyren\u00e4en 300 m in die Tiefe. Die Bergwacht aus Oloron traf zwei Stunden sp\u00e4ter mit dem Hubschrauber ein, um sie zu bergen, aber die G\u00e4nsegeier waren schneller \u2013 bis auf einige Knochen war nichts von dem K\u00f6rper \u00fcbrig. Kein Wunder, dass die \u00bbTotenv\u00f6gel\u00ab den meisten Menschen unheimlich sind.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die \u00dcbertragung hygienischer Ideale auf nat\u00fcrliche Verhaltensweisen scheint allerdings eher ein neuzeitliches Ph\u00e4nomen zu sein. So unglaublich es klingt, in antiken Kulturen (\u00c4gypten, Babylonien) war der Geier das Symbol f\u00fcr Reinheit und Reinlichkeit. Dabei ist das gar nicht so abwegig \u2013 schlie\u00dflich hinterl\u00e4sst die G\u00e4steschar ein blitzeblank aufger\u00e4umtes Bankett! Sieht man genauer hin, gibt es eine weitere Erkl\u00e4rung: Obwohl die V\u00f6gel mitunter fast in den aufgebrochenen Kadavern zu verschwinden scheinen, besudeln sie sich dabei kaum. Ihre Federn sind ausgesprochen schmutzabweisend und die Kopf- und Haarpartie ist nur schwach befiedert, manchmal sogar v\u00f6llig nackt. Auf dieses \u00e4u\u00dfere Kennzeichen vieler Geierarten nimmt der Prophet Micha Bezug: \u00bb\u2026 mache deine Glatze breit wie die des Geiers\u00ab (Mi 1,16).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1358\" height=\"541\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4032\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten.jpg 1358w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten-300x120.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten-1024x408.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten-768x306.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Gansegeier-von-hinten-600x239.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1358px) 100vw, 1358px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach jeder Mahlzeit unterziehen sie sich einem gr\u00fcndlichen Reinigungsritual. Au\u00dferdem baden sie gerne und legen gro\u00dfe Strecken zur\u00fcck, um ihre Wellness-Pools aufzusuchen \u2013 klare Felst\u00fcmpel, in denen sie ausgiebig herumplanschen. Anschlie\u00dfend spannen sie die m\u00e4chtigen Schwingen auf und lassen ihr herrlich gl\u00e4nzendes Gefieder von der Sonne trocknen. Man braucht nicht in die Steppe oder W\u00fcste zu reisen, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen \u2013 in vielen Zoos und Tierparks kann man diese wundersch\u00f6nen, stolzen und beeindruckenden Tiere bewundern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>eier:brecher<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schmutzgeier (<em>Neophron percnopterus<\/em>) ist deutlich kleiner als die drei eingangs erw\u00e4hnten Arten und f\u00e4llt daher etwas aus dem Rahmen. M\u00f6glicherweise kann ihm die Bezeichnung <em>dajja<\/em> zugeordnet werden. Das Auf treten in Gruppen, unabh\u00e4ngig von gemeinsamen Mahlzeiten, und das Wohnen in Ruinen passen jedenfalls gut zu ihm: \u00bbJa, dort versammeln sich die Geier, einer neben dem anderen\u00ab (Jes 34,15 Einh, sonst nur noch in 5Mo 14,13). Als Bewohner dieser Ein\u00f6de werden zwei Verse zuvor auch Strau\u00dfe genannt. Das k\u00f6nnte ein weiterer Hinweis in diese Richtung sein. Man kann ihn n\u00e4mlich immer wieder dabei beobachten, wie er zielsicher Steine auf Strau\u00dfeneier wirft, um sie dadurch zu zerbrechen und an den nahrhaften Inhalt zu gelangen. Da die Schale so dick wie eine Porzellantasse ist, wiegen geeignete Wurfgeschosse, die er oft von weither einfliegen muss, bis zu 500 Gramm. Sobald Strau\u00dfe in der N\u00e4he br\u00fcten, geht es ihm gut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1098\" height=\"868\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4033\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier.jpg 1098w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier-300x237.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier-1024x810.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier-768x607.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schmutzgeier-600x474.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1098px) 100vw, 1098px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">hammer:werfer \u2013 Der Schmutzgeier (<em>Neophron percnopterus<\/em>) wei\u00df sich zu helfen, wenn er ein Strau\u00dfenei schl\u00fcrfen m\u00f6chte. Vielleicht klingt \u00bbWerkzeuggebrauch\u00ab in diesem Zusammen hang etwas hoch gegriffen, aber Tatsache ist, dass er die verwendeten Steine sehr sorgf\u00e4ltig aussucht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>knochen:trocken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Art, die hier Erw\u00e4hnung finden muss, ist der Bartgeier (<em>Gypaetus barbatus<\/em>). Er wird zwar nur im Speisegesetz erw\u00e4hnt (3Mo 11,13; 5Mo 14,12), aber seine hebr\u00e4ische Bezeichnung <em>peres<\/em> (Zerbrecher) und \u00e4hnliche Namen in anderen Sprachen deuten auf seine be sondere Ern\u00e4hrungsweise hin: Er hat sich n\u00e4mlich ganz auf den Verzehr von Knochen spezialisiert. Exemplare bis 18 cm L\u00e4nge und 3 cm Durchmesser schluckt er einfach am St\u00fcck \u2013 seine besonders scharfen Magens\u00e4fte werden damit problemlos fertig. Dickere Brocken, wie Wirbelk\u00f6rper oder Oberschenkelknochen gro\u00dfer S\u00e4ugetiere, f\u00fcr die sich ohnehin niemand sonst interessiert, hievt er in die H\u00f6he und l\u00e4sst sie \u2013 wenn n\u00f6tig bis zu 40-mal hintereinander \u2013 auf seine private \u00bbKnochenschmiede\u00ab, eine ebene Felsplatte, fallen, bis sie in St\u00fccke zerspringen. Es ist eine m\u00fchsame Arbeit, aber in zwei Tagen verschwindet so die gesamte Wirbels\u00e4ule eines Rindes in seiner dehnbaren Mundspalte. Offenbar hat man ihn vielerorts dabei beobachtet. Ob \u00bbossifrage\u00ab im Englischen, \u00bbquebrantahuesos\u00ab im Spanischen, \u00bbquebra-ossos\u00ab im Portugiesischen oder \u00bbBeinbrecher\u00ab im Deutschen (so auch in der \u00dcberarbeiteten Elberfelder Bibel) \u2013 die Bedeutung ist \u00fcberall dieselbe.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sieht den gro\u00dfen Skelettbestandteilen ihre inneren Werte nicht an, aber das Knochenmark z\u00e4hlt zu den ergiebigsten Substraten tierischer Nahrung. Der Bartgeier ern\u00e4hrt sich zu etwa 80 Prozent davon. Zum gro\u00dfen Leidwesen von Landschildkr\u00f6ten ist er sich seiner besonderen Begabung als \u00bbPanzerknacker\u00ab sehr wohl bewusst, sodass ihnen ein \u00e4hnliches Schicksal droht, wann immer er ihrer habhaft wird. Leider wird er in Israel nur noch selten gesichtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1379\" height=\"769\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4027\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier.jpg 1379w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier-300x167.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier-1024x571.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier-768x428.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Bartgeier-600x335.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1379px) 100vw, 1379px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">bein:arbeit \u2013 Den Bartgeier (<em>Gypaetus barbatus<\/em>) kann man an seinem lustigen Federb\u00fcschel am Unterschnabel erkennen. Sein alter Name \u00bbBeinbrecher\u00ab geht auf sein hingebungsvolles Zerschmettern gro\u00dfer Knochen zur\u00fcck. Die ebenfalls \u00fcbliche Bezeichnung \u00bbL\u00e4mmergeier\u00ab stammt hingegen von der Legende, er entf\u00fchre hin und wieder Schafe in die Luft. Das liegt ihm gl\u00fccklicherweise fern. Auch wenn er mit seiner riesenhaften Gestalt und einer Fl\u00fcgelspannweite von 2,90 Metern zu den gr\u00f6\u00dften flugf\u00e4higen V\u00f6geln z\u00e4hlt, interessiert er sich nur f\u00fcr kalte Knochen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>wer:weiss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es noch die Bezeichnung <em>racham<\/em> (3Mo 11,18; 5Mo 14,17), die in den meisten deutschen Bibel\u00fcbersetzungen mit \u00bbAasgeier\u00ab wiedergegeben wird. Genaueres l\u00e4sst sich nicht in Erfahrung bringen. Man k\u00f6nnte sich fragen: \u00bbWei\u00df der Geier warum?\u00ab \u2013 sollte aber auf diese Redewendung besser verzichten, da es sich um eine Fluchform handelt, bei der man den Teufel durch ein genauso unsympathisches Wesen ersetzt (wie auch bei \u00bbWei\u00df der Kuckuck?\u00ab). In der LXX steht jedenfalls <em>kyknon<\/em>, was auf eine wei\u00dfliche F\u00e4rbung hindeutet. Das k\u00f6nnte zum Fischadler (<em>Pandion haliaetus<\/em>) passen, der in Israel heimisch ist und eine wei\u00dfe Brust hat. Er nimmt auch mit Aas vorlieb und wurde schon im Mittelalter als \u00bbFischgeyer\u00ab bezeichnet. Aber noch besser passt es zum G\u00e4nsegeier (<em>Gyps fulvus<\/em>), dem verbreitetsten Aasgeier \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hebr\u00e4ische Wort <em>ajit <\/em>wird in sieben Versen erw\u00e4hnt (1Mo 15,11; Hi 28,7; Jes 18,6; 46,11; Jer 12,9; Hes 39,4), davon viermal als Aasfresser. Da keine weiteren Angaben oder sprachlichen Verbindungen bekannt sind, k\u00f6nnte es sowohl eine der einheimischen Geierarten benennen als auch eine Sammelbezeichnung sein, die m\u00f6glicherweise auch Habichtartige und Rabenv\u00f6gel miteinschlie\u00dft. Einige Bibel\u00fcbersetzungen lassen das offen, indem sie den Begriff verallgemeinernd als \u00bbRaubv\u00f6gel\u00ab wiedergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>weg:streich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Boden wirken die eleganten Thermiksegler ungelenk und tollpatschig. Teilweise stolpern sie \u00fcbereinander, wenn sie um einen Kadaver herumh\u00fcpfen, und sich die B\u00e4uche in k\u00fcrzester Zeit so vollschlagen, bis nichts mehr geht. Das kann schonmal zu ernsthaften Startschwierigkeiten f\u00fchren, sodass im Notfall, etwa wenn Hy\u00e4nen sie verfolgen, sogar ein Teil der Beute wieder hervorgew\u00fcrgt wird, um abstreichen zu k\u00f6nnen. Doch so schwerf\u00e4llig das auch aussieht, wenn\u2019s drauf ankommt, k\u00f6nnen sie ganz schnell verschwinden. Jemanden, der auf seine Cleverness und sein Verm\u00f6gen vertraut, vergleicht Salomo mit einem \u00e4hnlichen Bild: \u00bbBetrachtest du ihn [den Reichtum] nur fl\u00fcchtig, ist er schon weg, denn er wird sich gewiss Fl\u00fcgel machen und wie ein Geier zum Himmel fliegen\u00ab (Spr 23,5 Einh).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>vogel:perspektive<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein sch\u00f6ner Charakterzug der gro\u00dfen Taggreife ist, dass sie sich aufschwingen und in der H\u00f6he wohnen k\u00f6nnen. Gott ermutigt den niedergedr\u00fcckten Hiob mit diesem Beispiel: \u00bbseine Augen schauen ins Weite\u00ab (Hi 39,29 Einh) und fordert ihn auf, seine Situation aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Doch noch sitzt Hiob auf der Erde, in der Asche und hat nur Elend, Zerst\u00f6rung und Tod vor Augen. Gl\u00fccklicherweise endet das Buch aber mit dem Ausruf: \u00bbnun hat mein Auge <em>dich<\/em> gesehen!\u00ab (Hi 42,5). Auch uns kann der Anblick der hochkreisenden Sp\u00e4her erinnern: W\u00e4hrend wir zwischen den W\u00e4nden eines Labyrinths herumirren, ist der Ausgang von oben gut zu sehen. Gott m\u00f6chte, dass wir im Geist an seiner \u00bbVogelperspektive\u00ab teilhaben: \u00bbIch erhebe meine Augen zu dir, der du in den Himmeln thronst!\u00ab (Ps 123,1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1249\" height=\"631\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4035\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer.jpg 1249w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer-300x152.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer-1024x517.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer-768x388.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hohenaufklarer-600x303.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1249px) 100vw, 1249px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>AFP&nbsp;: <em>Pyr\u00e9n\u00e9es-Atlantiques : d\u00e9vor\u00e9e par les vautours deux heures apr\u00e8s sa chute?<\/em> Le Point 03.05.2013<\/p>\n\n\n\n<p>Boemans, B: http:\/\/<em>geierwelt.blogspot.com<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>https:\/\/www.monaconatureencyclopedia.com\/torgos- tracheliotus\/?lang=en (zur Namensherkunft des Ohrengeiers)<\/p>\n\n\n\n<p>Schulze, CM: <em>Zur Morphologie der physiologischen Foveae am Augenhintergrund von Greifv\u00f6geln und Eulen mittels Optischer Koh\u00e4renztomografie<\/em>. 2016 Dissertation zur Erlangung der Doktorw\u00fcrde der Tier\u00e4rztlichen Fakult\u00e4t der Ludwig- Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen<\/p>\n\n\n\n<p>Schunke, C: <em>Okularer Befunde bei Greif- und Eulenv\u00f6geln<\/em>. 2017 Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Veterin\u00e4rmedizin an der Freien Universit\u00e4t Berlin<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wikipedia: fliegender Gyps_fulvus \/ Luc Viatour \/\/ Geier Mahlzeit mit Zebra \/ Sharp Photography \/\/ Ohrengeier ganz \/ Lip Kee Yap \/\/ G\u00e4nsegeier von hinten \/ Descobrimentos novos \/\/ Bartgeier \/ Richard Bartz \/\/ hochfliegender G\u00e4nsegeier \/ MatthiasKabel<\/p>\n\n\n\n<p>andere Lizenzen: G\u00e4nsegeier im H\u00f6hennest \/ shutterstock_1302944821.jpg \/ Tony Skerl \/\/ Kr\u00e4hen und Geier am Fra\u00df \/ AdobeStock_181517813.jpeg \/ Tatiana \/\/ Schmutzgeier mit Ei \/ shutterstock_1104467927.jpg \/ SanderMeertinsPhotography<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie2-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4590\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie2-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie2-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie2-768x384.jpg 768w, 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