{"id":4072,"date":"2025-02-17T00:44:42","date_gmt":"2025-02-17T00:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=4072"},"modified":"2025-05-20T14:24:33","modified_gmt":"2025-05-20T13:24:33","slug":"owl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/owl","title":{"rendered":"Eulen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Mit dem Namen <em>kos<\/em> wurde wahrscheinlich eine gro\u00dfe Eulenart bezeichnet, jedenfalls weist der Ausdruck <em>nyktikoraka<\/em> (= Nacht-Rabe) in der LXX in diese Richtung (3Mo 11,17; 5Mo 14,16; Ps 102,7).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein naheliegender Kandidat ist die Waldohreule (<em>Asio otus<\/em>). Mit <em>oach<\/em> k\u00f6nnte der Uhu (<em>Bubo bubo<\/em>) gemeint sein. Die griechische Wiedergabe mit <em>echos<\/em>, was so viel wie \u00bbRufer\u00ab oder \u00bbHeuler\u00ab bedeutet, ist nicht n\u00e4her bestimmbar (Jes 13,21). Im Nahen Osten ist er zwar vertreten, aber selten geworden. Der Ausdruck <em>taschmas<\/em> wird in der LXX mit <em>glauka<\/em> \u00fcbersetzt und k\u00f6nnte eine kleinere Eulenart bezeichnen (3Mo 11,16; 5Mo 14,15). Steinkauz (<em>Athene noctua<\/em>) und Schleiereule (<em>Tyto alba<\/em>) kommen seit dem Altertum vor und sind weit verbreitet. Alle vier Arten teilen die eulentypischen Merkmale und kommen als Ruinenbewohner in Frage. In einigen \u00dcbersetzungen wird auch die Bezeichnung <em>kippod<\/em> mit \u00bbEule\u00ab \u00fcbersetzt, aber einiges spricht daf\u00fcr, dass damit der Igel gemeint ist (Jes 14,23; 34,11; Zeph 2,14).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>nacht:zuschlag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fast alle Eulen jagen nachts. Wenn sie im Stockdunklen schnell und lautlos durch bizarre Tr\u00fcmmerlandschaften und Ruinen verw\u00fcsteter Geisterst\u00e4dte gleiten, erscheinen sie unheimlich: \u00bbNur W\u00fcstenspuk gibt es an diesem Ort&nbsp;und H\u00e4user voller Eulen\u00ab (Jes 13,21 Ne\u00dc). Warum kollidieren sie nicht mit Hindernissen und wie k\u00f6nnen sie ihre flinken Beutetiere in der Finsternis aufsp\u00fcren?<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben kein System zur Echoortung wie etwa die Flederm\u00e4use, aber mit ihren riesigen, lichtempfindlichen Augen k\u00f6nnen sie auch mit sehr wenig Restlicht noch genug erkennen, um ihre Beutetiere zu entdecken. Eine Besonderheit der Eulenaugen ist, dass sie unbeweglich in ihren H\u00f6hlen sitzen. Um sich umzusehen, dreht die Eule den ganzen Kopf. Es ist zwar ein M\u00e4rchen, dass sie den Hals komplett (also um 180\u00b0) drehen k\u00f6nnen, aber immerhin sind 135\u00b0 in jede Richtung m\u00f6glich, was auch schon ziemlich lustig aussieht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hi-fi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"687\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hi-fi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4074\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hi-fi.jpg 940w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hi-fi-300x219.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hi-fi-768x561.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hi-fi-600x439.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">hi:fi \u2013 Beim Raufu\u00dfkauz (<em>Aegolius funereus<\/em>), der nur nachts auf Jagd geht, ist gut zu erkennen, dass die beiden Ohren in unterschiedlicher H\u00f6he am Kopf sitzen. Das erm\u00f6glicht ihm die 3D-Ortung seiner Beute im Blindflug.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die bestangepassten Spezialisten, wie die Schleiereulen ben\u00f6tigen \u00fcberhaupt kein Licht mehr, sondern orten die Beute allein mit ihrem hervorragenden Geh\u00f6r. Der Gesichtsschleier arbeitet wie ein Schalltrichter, der die empfangenen Ger\u00e4usche b\u00fcndelt und an die tiefliegenden Ohrl\u00f6cher weiterleitet. Der besondere Clou ist, dass ihr Gesichtsfeld asymmetrisch ist \u2013 die beiden Ohren sind unterschiedlich hoch am Kopf angeordnet. Die Unterschiede in der Schalllaufzeit k\u00f6nnen dadurch nicht nur wie bei den meisten anderen Tieren (und uns Menschen) zwischen rechts und links berechnet werden, sondern auch zwischen oben und unten. Die Eule erh\u00e4lt so ein dreidimensionales Audiopanorama und kann gezielt zugreifen. Da sie nicht nur vom Ansitz aus, sondern auch aus dem Gleitflug in Bodenn\u00e4he heraus zust\u00f6\u00dft, muss sie jedes Flugger\u00e4usch vermeiden. Zum einen, damit das eigene Geh\u00f6r nicht gest\u00f6rt wird, zum anderen, um unbemerkt zu bleiben. Die Str\u00f6mungsger\u00e4usche, welche die Luft an den Fl\u00fcgeloberfl\u00e4chen eigentlich erzeugen m\u00fcsste, werden durch kammartig gez\u00e4hnte Au\u00dfenfahnen der vordersten Handschwinge und durch einen dichten, weichen Flaum auf der Oberseite aller Schwingen vermieden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"936\" height=\"934\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4075\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt.jpg 936w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt-300x300.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt-150x150.jpg 150w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt-768x766.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt-600x599.jpg 600w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ton-spur-dt-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 936px) 100vw, 936px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ton:spur \u2013 Die Anordnung der Ohren erm\u00f6glicht nicht nur, den Richtungswinkel (Azimut) zu bestimmen, sondern auch den H\u00f6henwinkel (Elevation) exakt zu vermessen. Dabei wird die Entfernung zur Schallquelle nicht nur durch die Zeitverz\u00f6gerung (Interaural Time Difference, ITD), sondern auch durch winzige Unterschiede im Schalldruck der Signale berechnet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Als weiteres Extra haben sie um ihren Schnabel herum und an den F\u00fc\u00dfen besondere Fadenfedern (Filoplumae) mit einem dichten Nervengeflecht an der Federwurzel (Follikel). Diese Federn dienen als empfindliche Tasthaare, mit denen sie ihre Umgebung erf\u00fchlen k\u00f6nnen. Unmittelbar vor dem t\u00f6dlichen Sto\u00df verl\u00e4sst die Eule sich auf ihren Tastsinn, um die Beute optimal greifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>oha:uhu<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eulen gelten heute eher als Sympathietr\u00e4ger, m\u00fcssen als possierliches Motiv f\u00fcr alles M\u00f6gliche herhalten und sind die Hauptattraktion in vielen Vogelparks. Besondere Publikumslieblinge sind die gewaltigen Uhus mit ihren spitzen Federohren, die nichts mit dem Geh\u00f6r zu tun haben, sondern nur Schmuck sind. Sie sind die gr\u00f6\u00dften Eulenartigen und die \u00bbK\u00f6nige der Nacht\u00ab. Je nach Heimat werden sie von Nordwesten nach S\u00fcdosten immer kleiner und leichter: W\u00e4hrend in Norwegen bis zu 4,5 Kilogramm schwere Tiere gewogen wurden, werden sie in Israel, der s\u00fcdlichen Grenze ihres Verbreitungsgebietes, nicht einmal halb so schwer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-killer-programm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"787\" height=\"847\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-killer-programm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4076\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-killer-programm.jpg 787w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-killer-programm-279x300.jpg 279w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-killer-programm-768x827.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-killer-programm-600x646.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">killer:programm \u2013 Zur\u00fcckhaltung ist nicht seine Sache. Ganz nach der Maxime \u201eall-you-can-eat\u201c verspeist der Uhu alles, was er einholen und \u00fcberw\u00e4ltigen kann. H\u00e4ufiger als der hier abgebildete, n\u00f6rdlicher Vertreter kommt in Israel allerdings der W\u00fcstenuhu (<em>Bubo ascalaphus<\/em>) vor.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Anders als die Schleiereule, die ein hochspezialisierter Nachtj\u00e4ger ist und fast ausschlie\u00dflich von M\u00e4usen lebt, ist der Uhu ein richtiger Allrounder. Er hat sich trotz seines enormen Futterbedarfs bis heute in nahezu ganz Eurasien wacker gehalten und gilt inzwischen nicht mehr als gef\u00e4hrdete Art. Seine Anpassungsf\u00e4higkeit ist legend\u00e4r. Hat er ein ergiebiges Jagdrevier, schl\u00e4ft er tags\u00fcber und unternimmt nachts zwei Beutez\u00fcge. Zuerst startet er in die Abendd\u00e4mmerung, dann macht er eine mehrst\u00fcndige Pause und irgendwann zwischen zwei und drei Uhr bis zur Morgend\u00e4mmerung dann die zweite Tour. Sollte er nicht satt geworden sein, jagt er auch am Tag. Dabei ist er nicht w\u00e4hlerisch und schl\u00e4gt \u00bbwas da kreucht und fleucht\u00ab. Auf dem Boden fallen ihm Igel, Ratten, M\u00e4use, Kaninchen, Feldhasen, Enten, Rebh\u00fchner, junge Frischlinge, kleine F\u00fcchse, Murmeltiere, schwache Rehkitze und manchmal sogar Katzen zum Opfer. Angesichts seiner gedrungenen Gestalt h\u00e4lt man es kaum f\u00fcr m\u00f6glich, dass man es mit einem sehr schnellen Flugk\u00fcnstler zu tun hat, der ohne Weiteres in der Lage ist, Raben, Kr\u00e4hen oder Tauben im Flug einzuholen und wendig genug, sie zwischen dichtstehenden B\u00e4umen zu verfolgen. Er wagt sich auch an wehrhafte Gegner, rupft andere Eulen wie den Waldkauz und die Waldohreule und stellt sogar erfolgreich Graureihern, Habichten und M\u00e4usebussarden nach. Noch erstaunlicher ist, dass er mit weit ausholenden Schritten laufend sogar am Boden jagt und dabei schneller als eine fl\u00fcchtende Maus ist. Wenn er schon einmal unten ist, h\u00e4lt er auch nach Insekten, Schnecken, W\u00fcrmern oder Fr\u00f6schen Ausschau und in Gew\u00e4ssern\u00e4he hat man ihn auch schon beim Fischen beobachtet. Der Uhu l\u00e4sst einfach nichts liegen, und seine faustgro\u00dfen Gew\u00f6lle zeigen einen bunten Querschnitt durch die Fauna seines Reviers.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>chat:eulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Miniaturisierung elektronischer Applikationen und moderne Webcams machen auch die Lebensgewohnheiten der nachtaktiven Eulen transparent. Im Rahmen eines Auswilderungsprogramms entlie\u00df der Stockholmer Zoo 1991 einen Uhu in die Freiheit, den man zuvor mit einem Sender ausgestattet hatte. Statt in die Wildnis zu ziehen, blieb er mitten in der Stadt. Die Zeitungen berichteten regelm\u00e4\u00dfig aus dem Tagebuch von \u00bbKarl-Edvard\u00ab. Sie verfolgten mit, wie er ein wildlebendes Weibchen fand, die man \u00bbG\u00f6rel\u00ab taufte. Die beiden paarten sich auf dem Dach des Hauptbahnhofs, und der Fernsehkanal TV4 lud die Zuschauer etwas sp\u00e4ter ein, Namen f\u00fcr ihre Nistlinge auszuw\u00e4hlen. Ganz Schweden war ger\u00fchrt davon, dass er seine Eltern regelm\u00e4\u00dfig im Zoo besuchte, sich vor den K\u00e4fig setzte und mit ihnen \u00bbplauderte\u00ab. Als sein Bewegungsprofil erkennen lie\u00df, dass es ihm nicht gut ging, wurde er von einem Tierarzt eingefangen und untersucht. Man stellte eine Lungenentz\u00fcndung fest und therapierte ihn erfolgreich mit Penicillin. Drei Brutzyklen lie\u00dfen sich mitverfolgen, aber alle Jungtiere starben bei Unf\u00e4llen in der gef\u00e4hrlichen Gro\u00dfstadtumgebung. Auch Karl-Edvard erwischte es 1995. Viele betrauerten ihn aufrichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Homepage https:\/\/uhu.webcam.pixtura.de erm\u00f6glicht einen Einblick in das Nest der Uhudame Lotte in der Eifel. \u00dcber 10 Millionen Aufrufe zeigen, dass wir es hier mit einem kleinen Medienstar zu tun haben. Tags wie nachts sind einige hundert Zuschauer live dabei. Gro\u00df war das Entsetzen, als ein Waschb\u00e4r in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 2021 die 30 Meter hohe Felswand erklomm und sich an das Nest schlich. Weil es in der Umgebung wenig Beute gibt, mussten beide Eltern auf Jagd gehen. Der Waschb\u00e4r wartete, bis sie abgestrichen waren und verspeiste beide Nistlinge, die sich verzweifelt zu wehren versuchten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>irrt\u00fcmlicher:weise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ihre \u00fcberproportional gro\u00dfen K\u00f6pfe, die ausdrucksstarken, ernsten Gesichter und die dunklen Augen mit durchdringendem und unbeweglichem Blick waren es vermutlich, die der Eule den Ruf eingetragen haben, weise zu sein. Unz\u00e4hlige Bibliotheken auf der ganzen Welt f\u00fchren die Eule im Logo (oft mit Brille und Doktorhut), um sich als Horte der Gelehrsamkeit zu pr\u00e4sentieren. Schon im antiken Griechenland wurde die G\u00f6ttin Athene mit einem Steinkauz als Attribut ihrer Weisheit dargestellt. \u00dcberall in Athen standen Eulen auf Statuen und auch die M\u00fcnzen trugen ihr Abbild bis hin zur heutigen griechischen 1-Euro-M\u00fcnze. Das erkl\u00e4rt auch die Redewendung \u00bbEulen nach Athen tragen\u00ab, mit der man eine h\u00f6chst \u00fcberfl\u00fcssige Aktivit\u00e4t bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-eulen-schlag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"654\" height=\"817\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-eulen-schlag.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4077\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-eulen-schlag.jpg 654w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-eulen-schlag-240x300.jpg 240w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-eulen-schlag-600x750.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">eulen:schlag \u2013 Die Tetradrachme (auch \u00bbStater\u00ab genannt), eine Silberm\u00fcnze im Wert von drei Denaren (= Tagesl\u00f6hnen) und einem Gewicht von 14 \u2013 17 Gramm war im r\u00f6mischen Reich weit verbreitet und wurde an mehreren M\u00fcnzst\u00e4tten geschlagen. Diese Pr\u00e4gung aus Griechenland zeigt auf dem Avers den Kopf der G\u00f6ttin Athene und auf dem Revers einen Steinkauz. Petrus fand einen Stater im Maul des Fisches (Mt 17,27) und auch bei dem \u00bbJudaslohn\u00ab von drei\u00dfig \u00bbSilberst\u00fccken\u00ab (Mt 26,15) handelte es sich wahrscheinlich um diese M\u00fcnzen. Obwohl das umgerechnet immerhin etwa 15.000 Euro sind, hat Judas diesen Handel bitter bereut (Mt 27,3).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Eulen in der allgemeinen Wahrnehmung so weise erscheinen wie Eulalia Hedwig Sophie Gr\u00e4fin von Eichenhain-Uhland in dem popul\u00e4ren H\u00f6rspiel \u00bbDie Drei vom Ast\u00ab, kann die Wissenschaft diese Einsch\u00e4tzung bisher nicht st\u00fctzen. Im Vergleich zu anderen V\u00f6geln liegen Eulen, was die messbare Intelligenz angeht, eher im unteren Mittelfeld.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tr\u00fcmmer:hausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Steinkauz oder die Schleiereule sind in zertr\u00fcmmerten St\u00e4dten zuhause. Sie ruhen den ganzen Tag \u00fcber und m\u00f6gen es nicht, gest\u00f6rt zu werden. Deswegen sind verlassene Orte genau das, was sie suchen: \u00bbIch bin wie \u2026 eine Eule in \u00f6den Ruinen\u00ab (Ps 102,7 Einh). Als Mensch war auch der Herr Jesus am \u00bbrichtigen Platz\u00ab, als er in \u00bbMenschengestalt\u00ab (Phil 2,7) in seine Sch\u00f6pfung eintrat, die ganz f\u00fcr den Menschen bereitet worden war. Aber seine Seele litt darunter, dass sie durch den S\u00fcndenfall zu einer \u00bbRuine\u00ab geworden war. Angesichts der Verlorenheit der Menschen war Er \u00bbinnerlich bewegt (Mt 9,36) und vergoss Tr\u00e4nen beim Tod eines geliebten Freundes (Jh 11,35).<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Berger, A: <em>Waschb\u00e4r frisst K\u00fcken von Uhu Lotte \u2013 vor den Augen der Fangemeinde<\/em>. Stern, 20.05.2021; https:\/\/www.stern. de\/panorama\/gesellschaft\/waschbaer-frisst-kueken-von uhu-lotte-und-die-webcam-filmt-alles-30537700.html<\/p>\n\n\n\n<p>Birkhead, T: <em>Bird senses: Touch and hearing<\/em>. New Scientist 2013; 219(2928):4-5; doi: 10.1016\/S0262\u20134079(13)61891-6<\/p>\n\n\n\n<p>Dagens Nyheter (Stockholmer Tageszeitung), 11.10.1995: <em>Berguv dog efter vattenfest och halsont<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Fialko, K; Ali, JR; C\u00e9spedes Arias, L: <em>The Sensory Ecology of Birds<\/em>. Ornithology 2021; 138(2); doi: 10.1093\/ornithology\/ ukab001<\/p>\n\n\n\n<p>Konishi, M: <em>Die Schallortung der Schleiereule<\/em>. Spektrum der Wissenschaft 1993; 6:58; <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/maga%20zin\/die-schallortung-der-schleiereule\/820899\">https:\/\/www.spektrum.de\/maga zin\/die-schallortung-der-schleiereule\/820899<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>LePiane; K; Clark, JC: <em>Evidence that the Dorsal Velvet of Barn Owl Wing Feathers Decreases Rubbing Sounds during Flapping Flight<\/em>. Integrative and Comparative Biology 2020; 60(5):1068 1079; doi: 10.1093\/icb\/icaa045<\/p>\n\n\n\n<p>Schillberg, P; Brill, S; Nikolay, P: <em>Sound localization in barn owls studied with manipulated head-related transfer functions: beyond broadband interaural time and level differences<\/em>. Journal of Comperative Physiology A 2020; 206:477\u2013498; doi: 10.1007\/s00359-020-01410-0<\/p>\n\n\n\n<p>Uhu-Webcam: <a href=\"https:\/\/uhu.webcam.pixtura.de\/\">https:\/\/uhu.webcam.pixtura.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wagner, H; Weger, M; Klaas, M: <em>Features of owl wings that promote silent flight<\/em>. Interface Focus 2017; 7:20160078; doi: 10.1098\/rsfs.2016.0078<\/p>\n\n\n\n<p>Waldenstr\u00f6m, H: <em>Berguven hoar \u00e5ter i Nationalstadsparken<\/em>. Nationalstadspark 2015; <a href=\"http:\/\/www.nationalstadsparken.se\">http:\/\/www.nationalstadsparken.se<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wikipedia: Vorder- und R\u00fcckseite eines griechischen Staters \/ SNGCop_039.jpg \/ Classical Numismatic Group, Inc.<\/p>\n\n\n\n<p>andere Lizenzen: Titel &#8211; Uhu Portrait \/ shutterstock_1684372885.jpg \/ Russell Marshall \/\/ Uhu mit Beute \/ shutterstock_427252735.jpg \/ Ondrej Prosicky<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4594\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie4-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Namen kos wurde wahrscheinlich eine gro\u00dfe Eulenart bezeichnet, jedenfalls weist der Ausdruck nyktikoraka (= Nacht-Rabe) in der LXX in diese Richtung (3Mo 11,17;[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4073,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[68],"tags":[],"class_list":["post-4072","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-birds-of-the-sky"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4072"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4595,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4072\/revisions\/4595"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}