{"id":4420,"date":"2025-03-24T22:31:29","date_gmt":"2025-03-24T22:31:29","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=4420"},"modified":"2026-02-18T08:09:56","modified_gmt":"2026-02-18T08:09:56","slug":"pig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/pig","title":{"rendered":"Schweine"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das Schwein taucht fast \u00fcberall schon in den fr\u00fchesten arch\u00e4ologischen Fundhorizonten als Haustier und Jagdbeute auf. In vielen Kulturen steht \u00bbdie arme Sau\u00ab auf der untersten Stufe der Geringsch\u00e4tzung aller Tiere. Nach dem j\u00fcdischen Gesetz war es ein unreines und verbotenes Tier \u2013 ein Tabu, wor\u00fcber schon lange ger\u00e4tselt wird \u2013 und trotzdem war es auch in Israel immer pr\u00e4sent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fossile Knochen in H\u00f6hlen des Karmelgebirges und am See Genezareth zeigen, dass Schweine wohl schon kurz nach der Flut auf der Speisekarte der ersten Einwanderer standen. Pal\u00e4ontologen ordneten die Funde im Pleistoz\u00e4n ein und vergaben der ausgestorbenen Unterart einen eigenen Namen: <em>Sus gadarensis<\/em>. Allerdings ist offen, worin sich diese fossile Form von den heute lebenden unterschied. Inzwischen ist vielmehr klar, dass s\u00e4mtliche europ\u00e4ischen und vorderasiatischen Schweine eine einzige, vielf\u00e4ltige Art, <em>Sus scrofa<\/em>, bilden und viele Unterarten nur auf dem Papier existieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1250\" height=\"678\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4696\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra.jpg 1250w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra-300x163.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra-1024x555.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra-768x417.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Schwein-extra-600x325.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>borsten:vieh<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die wildlebenden Formen betrifft, unterscheidet man <em>Sus scrofa libycus<\/em> (das Nah\u00f6stliche Wildschwein, das von der S\u00fcdt\u00fcrkei bis nach Israel und Pal\u00e4stina verbreitet war, aber durch Bejagung ausgerottet wurde) und <em>Sus scrofa attila<\/em> (das Karpatische Wildschwein, die gr\u00f6\u00dfte lebende Unterart des Schweins, die im Kaukasus, in S\u00fcdosteuropa, Kleinasien, Nordpersien und entlang der Nordk\u00fcste des Kaspischen Meeres beheimatet ist). Das Hausschwein (<em>Sus scrofa domesticus<\/em>), das sich \u00e4u\u00dferlich inzwischen ziemlich unterscheidet, wurde zwar seit Urzeiten als Nutztier gehalten, aber erst in den letzten drei Jahrhunderten gezielt gez\u00fcchtet. Vorher kam es durch die \u00fcberwiegende Haltung in Waldgebieten immer wieder zu Kreuzungen mit Wildschweinen, was eine kontrollierte Zucht unm\u00f6glich machte und die Hausschweine in gro\u00dfer \u00c4hnlichkeit zu ihren wildlebenden Vettern belie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1114\" height=\"821\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4685\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel.jpg 1114w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel-300x221.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel-1024x755.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel-768x566.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schwarz-kittel-600x442.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1114px) 100vw, 1114px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">schwarz:kittel \u2013 Die wilde Verwandtschaft unterscheidet sich \u00e4u\u00dferlich sehr von den rosigen und rundlichen Hausschweinen. Genetisch liegen sie aber dicht beieinander und geh\u00f6ren der gleichen Art (<em>Sus scrofa<\/em>) an.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hebr\u00e4ische <em>chazir <\/em>bezeichnet sowohl das Wildschwein (Ps 80,14) als auch das Hausschwein und kommt auch als M\u00e4nnername vor (Hesir: 1Chr 24,15; Neh 10,21). Es erstaunt, dass die beiden M\u00e4nner, die diesen \u00bbschweinischen\u00ab Namen tragen, Sippen\u00e4lteste waren \u2013 sogar in einer Priesterfamilie!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Neuen Testament werden nur Schweine in menschlicher Obhut erw\u00e4hnt, aber wahrscheinlich wurden sie zu dieser Zeit ebenfalls noch nicht vom Wildschwein unterschieden. Auch das griechische Wort <em>choiros<\/em> bezeichnete beide Formen. Choiros ist zwar nicht als Personenname \u00fcberliefert, aber wir finden in Porzius Festus (Apg 24,27) wieder eine hochgestellte Pers\u00f6nlichkeit mit dem Beinamen \u00bbSchwein, Eber\u00ab, lateinisch <em>Porcus<\/em>, in der griechischen Form <em>Porkios<\/em>. In einer der fr\u00fchesten Aufz\u00e4hlungen zoologischer Namen, der sumerischen \u00bbUrra=hubullu\u00ab wird das Wildschwein als \u00bbSchwein des Schilfs\u00ab bezeichnet, was einige Ausleger dazu verleitet hat, das \u00bbTier des Schilfs\u00ab (Ps 68,31) damit zu identifizieren. Da dieses Tier im Kontext allerdings \u00c4gypten repr\u00e4sentiert, ist die Zuordnung nicht sehr plausibel. Wahrscheinlich ist hier eher an \u00bbRahab\u00ab zu denken, ein nicht n\u00e4her definiertes Seeungeheuer oder Krokodil, das den Pharao und sein Reich repr\u00e4sentiert (Ps 87,4; Jes 30,7).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>halte:verbot<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Schwein ist wohl das bekannteste Beispiel f\u00fcr ein Tier, das nach den Speisevorschriften des mosaischen Gesetzes als unrein klassifiziert wird: \u00bbDas Schwein hat zwar vollst\u00e4ndig gespaltene Hufe, aber es ist kein Wiederk\u00e4uer; darum ist es f\u00fcr euch unrein\u00ab (3Mo 11,7 Hfa) und \u00bbIhr d\u00fcrft nichts vom Fleisch solcher Tiere essen und sie auch nicht ber\u00fchren, wenn sie verendet sind\u00ab (5Mo 14,8 Ne\u00dc).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1078\" height=\"801\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4686\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce.jpg 1078w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce-300x223.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce-1024x761.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce-768x571.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schokoladensau-ce-600x446.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1078px) 100vw, 1078px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">schokoladensau:ce \u2013 Schweine lieben es, im Schlamm zu suhlen. Dabei machen sie sich zwar schmutzig, aber dass sie nach dem j\u00fcdischen Gesetz unreine Tiere sind, hat einen anderen Grund.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im mosaischen Gesetz geht es vorrangig darum, welche Tiere verzehrt werden d\u00fcrfen, und welche nicht. Die Praxis im Volk Israel und die sp\u00e4teren Ausf\u00fchrungsvorschriften der j\u00fcdischen \u00dcberlieferungen machen aber Unterschiede, wenn es um andere Aspekte als die Nahrungstauglichkeit geht. W\u00e4hrend andere unreine Tiere wie Pferde, Esel und Kamele in gro\u00dfer Menge gehalten (1K\u00f6n 5,6; 1Chr 27,30) und als Reit- und Lasttiere genutzt wurden (Neh 7,68), galt schon die Haltung von Schweinen als Tabu; und w\u00e4hrend H\u00e4ute und Haare anderer Tiere zu Kleidung (Mt 3,4) und Ger\u00e4ten verarbeitet wurden, durfte nach j\u00fcdischer Tradition nur das Leder wilder Schweine f\u00fcr bestimmte Zwecke verwendet werden, nicht aber das von domestizierten Tieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lo-koscher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"941\" height=\"680\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lo-koscher.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4687\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lo-koscher.jpg 941w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lo-koscher-300x217.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lo-koscher-768x555.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lo-koscher-600x434.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 941px) 100vw, 941px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">lo:koscher \u2013 Der erste \u00bbEindruck\u00ab \u2013 hier im lockeren Sandboden \u2013 scheint f\u00fcr reine Schweine zu sprechen, denn \u00bbgespaltene Hufe, und zwar ganz gespaltene Hufe\u00ab (3Mo 11,3) sind ein wichtiges Merkmal reiner Tiere und charakterisieren die ganze Ordnung der Paarhufer (<em>Artiodactyla, Paraxonia<\/em>). Aber die \u00bbinneren Werte\u00ab passen nicht. Schweine sind zwar anpassungsf\u00e4hige Allesfresser, aber keinesfalls <em>Wiederk\u00e4uer<\/em>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist allerdings so, dass die Gebote der Tora nie in ihrer vollen Bedeutung gehalten wurden, wie der Herr Jesus in der \u00bbBergpredigt\u00ab (Mt 5,21-48) kritisierte, und die meisten auch nicht einmal dem Buchstaben nach befolgt wurden. Auch was die Schweinehaltung angeht, ist der Befund gemischt. Arch\u00e4ologen gingen fr\u00fcher davon aus, dass das Vorhandensein oder Fehlen von Schweineknochen in den Abfallgruben ein aussagekr\u00e4ftiges Indiz f\u00fcr die Zuordnung einer Fundst\u00e4tte zu heidnischer oder israelischer Besiedlung geeignet sei, aber die Datenlage ist komplexer. Obwohl ein starker Trend zu erkennen ist, dass in kanaanitischen und philist\u00e4ischen Siedlungen viel mehr, und nach der Reichsteilung im Nordreich (Israel\/Ephraim) deutlich mehr Schweine zu finden waren als im S\u00fcdreich (Juda), sind ihre \u00dcberreste fast \u00fcberall vorhanden. M\u00f6glicherweise waren die Halter \u00fcberwiegend zugezogene Ausl\u00e4nder oder verbliebene Kanaaniter \u2013 aber es bleibt festzuhalten, dass das Schwein als Haustier auch in Israel fl\u00e4chendeckend anzutreffen war. Interessanterweise gab es in diesem Punkt einen Sinneswandel. Nach dem Exil wurde die \u00c4chtung von Schweinefleisch zu einem identit\u00e4tsstiftenden Merkmal der Juden. Im Umfeld der griechischen und r\u00f6mischen Kultur, wo das Schwein das h\u00e4ufigste Opfertier und ein hochgesch\u00e4tzter Fleischlieferant war, hoben sie sich damit deutlich ab. Der grausame Herrscher Antiochos IV. Epiphanes versuchte die Juden unter anderem durch das erzwungene Verzehren von Schweinefleisch zu \u00bbhellenisieren\u00ab \u2013 also zur griechischen Kultur zu bekehren. Die apokryphen Makkab\u00e4erb\u00fccher berichten davon (2Makk 6,18.21; 7,1.7; 4Makk 5,2.6; 6,15). Doch viele Juden w\u00e4hlten lieber den Tod, als sich dadurch zu verunreinigen. Seither ist die Au\u00dfenwahrnehmung: \u00bbNeben der Beschneidung und der Einhaltung des Sabbats gilt das Verbot von Schweinefleisch als eines der deutlichsten Kennzeichen daf\u00fcr, was ein Jude tut und wer somit ein Jude ist.\u00ab (Rabbi Jordan Rosenblum).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>nicht:schwimmer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als der Herr Jesus in der Umgebung der Stadt Gadara einen schlimm besessenen Mann von seinen D\u00e4monen befreit, bitten diese unreinen Geister Jesus, dass sie in eine Schweineherde umziehen d\u00fcrfen, die zugegen war. Der Herr erlaubt es ihnen und die ganze \u00bbbesessene\u00ab Herde von etwa 2.000 Tieren st\u00fcrzte in den See Genezareth und ertrank (Mt 8,28-34; Mk 5,1-20; Lk 8,26-39). Diese Begebenheit wirft ein interessantes Licht sowohl auf die Natur von D\u00e4monen als auch auf die Natur der Schweine. Schweine wurden damals wohl nicht ohne Grund in vielen Kulturen mit dem Wirken von D\u00e4monen assoziiert. Zeichenhaft wird mit dem Untergang der Schweine ausgedr\u00fcckt, dass Unreinheit bei einem Erl\u00f6sten keinen Platz mehr haben sollte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sus-icide.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"974\" height=\"783\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sus-icide.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4688\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sus-icide.jpg 974w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sus-icide-300x241.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sus-icide-768x617.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sus-icide-600x482.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 974px) 100vw, 974px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">sus:icide \u2013 Der fl\u00e4mische Maler Marten de Vos (1532-1603) stellt in diesem Bild die Szene dar, wie der Herr Jesus die D\u00e4monen von zwei Besessenen austreibt und ihnen erlaubt, in die Schweineherde zu fahren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am aufschlussreichsten aber ist die Begebenheit im Hinblick auf die Natur von Menschen ohne Gott. Statt die Heilung des Besessenen zu feiern und sich mit ihm zu freuen, dass er aus seinem schrecklichen Zustand befreit wurde, sind sie erschrocken \u00fcber die Macht Jesu und vermutlich auch emp\u00f6rt \u00fcber den materiellen Verlust (immerhin hatte die Herde einen Wert von etwa 100.000 Denaren, soviel wie eine stattliche Villa). Sie bitten Jesus jedenfalls, schnell wieder zu verschwinden. Offensichtlich sind Schweine, D\u00e4monen und Besessene willkommenere Nachbarn als der Sohn Gottes: \u00bbdie Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht\u00ab (Jh 3,19).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-futter-neid.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"947\" height=\"752\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-futter-neid.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4689\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-futter-neid.jpg 947w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-futter-neid-300x238.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-futter-neid-768x610.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-futter-neid-600x476.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 947px) 100vw, 947px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">futter:neid \u2013 In keiner Begebenheit symbolisieren Schweine das Versumpfen in der Gottesferne besser als bei der \u00bbGeschichte vom verlorenen Sohn\u00ab \u2013 oder besser \u00bbvom wartenden Vater\u00ab. Das hier erw\u00e4hnte Mastmittel bestand aus <em>keratinos<\/em>, was so viel wie \u00bbH\u00f6rnchen\u00ab bedeutet und die Schoten des Johannisbrotbaums bezeichnet. Aber der ausgebeutete Tagel\u00f6hner bekam in Zeiten der Hungersnot nicht einmal davon etwas ab, wie es der holl\u00e4ndische Kupferstecher Philipp Galle (1537-1612) hier darstellt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>haxen:hoaxes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die spezifische Zusammensetzung, der Brennwert und die Anteile von Protein, Fett, Wasser, Cholesterol und Purin variieren zwischen verschiedenen St\u00fccken des Schlachtk\u00f6rpers, fertigen Produkten, Haltungsformen, Mastmethoden und Zuchtrassen bei Schweinefleisch so stark, dass sich kaum allgemeine Aussagen dazu machen lassen. Die Bandbreite der entsprechenden Werte \u00fcberschneidet sich durchweg mit den entsprechenden Daten von Rindfleisch, Lamm und sogar Gefl\u00fcgel. Aus heutiger Sicht eines Lebensmittelchemikers ist die Behauptung, Schweinefleisch enthalte grunds\u00e4tzlich (unabh\u00e4ngig von Haltungs- und F\u00fctterungsform und Einsatz von Tierarzneimitteln) mehr Schadstoffe als anderes Fleisch, nicht haltbar. Der Autor kann sich dieser Einsch\u00e4tzung nach Sichtung vieler bis heute ver\u00f6ffentlichter wissenschaftlicher Studien zu dieser Frage nur anschlie\u00dfen. L\u00e4sst man den Aspekt individueller Unvertr\u00e4glichkeit (die es tats\u00e4chlich gibt), ethische Fragen \u00fcber artgerechte Haltung (oder Tiernutzung ganz allgemein), \u00f6kologische und \u00f6konomische Konsequenzen eines hohen Fleischkonsums und die Diskussion \u00fcber den Einsatz von Wachstumshormonen, Antibiotika und gentechnischer Methoden einmal au\u00dfen vor, ist die Aussage \u00bbSchweinefleisch ist ungesund\u00ab durch nichts gedeckt. Leider geistern im Internet diesbez\u00fcglich einige Falschmeldungen herum, die aber leicht entlarvt werden k\u00f6nnen. Es gibt weder Giftstoffe, die nur im Schweinefleisch vorkommen (\u00bbSutoxine\u00ab), noch eine besondere Krankheit, die durch Schweinefleisch ausgel\u00f6st wird (\u00bbScrofulose\u00ab).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"909\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4690\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-300x106.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-1024x363.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-768x273.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-1536x545.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-2048x727.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-pigsty-scraper-600x213.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">pigsty:scraper \u2013 Diese beiden Hochh\u00e4user in der chinesischen Millionenstadt Ezhou werden ausschlie\u00dflich von Schweinen bewohnt. Es handelt sich um eine moderne Mega-Farm, die j\u00e4hrlich 1,2 Millionen schlachtreifer Tiere \u00bbproduziert\u00ab. Technisch gesehen funktioniert das einwandfrei, aber ob das \u00bbbebauen und bewahren\u00ab des Kulturraums (1Mo 2,15) nicht doch vielleicht anders aussehen sollte?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1185\" height=\"590\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4691\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz.jpg 1185w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz-300x149.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz-1024x510.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz-768x382.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-steh-platz-600x299.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1185px) 100vw, 1185px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">steh:platz \u2013 Ein Gro\u00dfteil der Schweine fristet heute ihr kurzes Leben in der Intensivhaltung. In einer \u00fcblichen Box leben sie auf genau einem Quadratmeter (160 cm x 62,5 cm). W\u00e4hrend es aus Sicht der Tierethik starke Einw\u00e4nde dagegen gibt und der Begriff \u00bbMassentierhaltung\u00ab bevorzugt wird, f\u00e4llt die \u00d6kobilanz in Bezug auf Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Landschaft) positiv aus und wird in modernen Betrieben durch Biogasproduktion, Solard\u00e4cher und W\u00e4rmetauscher noch weiter verbessert. Ganz so industriell wie in den \u00bbSchweinehochh\u00e4usern\u00ab wird die Haltung hierzulande zum Gl\u00fcck noch nicht betrieben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft st\u00f6\u00dft man auf die Vermutung, der Genuss von Schweinefleisch sei dem Volk Israel verboten worden, um sie vor Krankheiten zu sch\u00fctzen. Dies l\u00e4sst sich ebenfalls nicht begr\u00fcnden. Alle landwirtschaftlichen Nutztiere haben ihr eigenes Spektrum von \u00bbZoonosen\u00ab, also Krankheiten, die sie auf den Menschen \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Was die Schweine betrifft, ist die Trichinose am bekanntesten. Sie wird durch winzige Fadenw\u00fcrmer der Gattung <em>Trichinella<\/em> hervorgerufen. Man vermutet allerdings, dass diese Trichinen erst Anfang des 19. Jahrhunderts mit chinesischen Schweinen nach Europa gelangten. Es gilt als sehr unwahrscheinlich, dass sie in antiker Zeit bereits im Nahen Osten verbreitet waren und selbst mit sehr sensitiven Methoden (PCR-Analysen) konnten sie dort f\u00fcr die Zeit des Altertums nicht nachgewiesen werden. Sie spielen heute kaum noch eine Rolle. Durch sorgf\u00e4ltige \u00bbTrichinenuntersuchungen\u00ab wurden sie in den meisten Teilen der Welt wieder nahezu ausgerottet. In Deutschland hat man von 2004-2013 etwa 500 Millionen Schweine einer \u00bbFleischbeschau\u00ab unterzogen \u2013 nur bei 7 Tieren wurden Trichinen gefunden. Es handelte sich in jedem Fall um Tiere aus Kleinbetrieben mit Auslaufhaltung, was eine Infektion durch Wildschweine beg\u00fcnstigt. Da wurden allerdings im gleichen Zeitraum bei 3,16 Millionen untersuchter Tiere auch nur 93 Trichinenfunde gemacht, was einer Infektionsrate von 0,003% entspricht, und damit als sehr geringf\u00fcgig gilt. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Menschen sich mit dem Schweinefinnenbandwurm (<em>Taenia solium<\/em>) infizieren, was zur Zystizerkose f\u00fchrt. Auch der parasitisch lebende Einzeller <em>Toxoplasma gondii<\/em> kann, ebenso wie durch viele andere Haus- und Nutztiere, durch Schweine \u00fcbertragen werden. Dieser Parasit tritt aber gew\u00f6hnlich nur dort auf, wo Katzen in direktem Kontakt mit dem Menschen und seinem Vieh leben (was im antiken Israel nicht der Fall war). In Deutschland tr\u00e4gt etwa die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung diesen ungebetenen Gast dauerhaft in sich, und nur hin und wieder kommt es zu den Symptomen der Toxoplasmose, die vor allem w\u00e4hrend der Schwangerschaft gef\u00e4hrlich werden kann. Alle drei Erreger f\u00fchren nur in seltenen F\u00e4llen zum Tod der Infizierten. In dieser Hinsicht sind Schweine keinesfalls problematischer als Rinder, Schafe, Ziegen oder Gefl\u00fcgel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1176\" height=\"778\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4692\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung.jpg 1176w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung-300x198.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung-1024x677.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung-768x508.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-meat-forderung-600x397.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1176px) 100vw, 1176px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">meat:forderung \u2013 Der Fleischverbrauch in Deutschland ist zwar seit einigen Jahren leicht r\u00fcckl\u00e4ufig, er nimmt aber global gesehen stark zu. Das ist etwa zu gleichen Teilen auf Bev\u00f6lkerungs- und Einkommenswachstum zur\u00fcckzuf\u00fchren. Mehr als die H\u00e4lfte der weltweiten Produktion entf\u00e4llt auf Schweinefleisch. In den letzten 30 Jahren lag die Zahl der gehaltenen Tiere bei 800 Millionen. Kein anderes Nutztier l\u00e4sst sich so schnell und kosteng\u00fcnstig vermehren und m\u00e4sten wie das Hausschwein. Die Zuchtsau wirft im Durchschnitt zehn Ferkel \u2013 und das 2-3 mal pro Jahr!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>bedarfs:orient:iert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn nun Schweinefleisch ein schmackhaftes und nahrhaftes Lebensmittel ist, das keine besonderen Gefahren birgt, warum enthielt Gott es Seinem aus erw\u00e4hlten Volk vor? \u00dcber diese Frage zerbrechen sich die Rabbiner schon lange den Kopf. Im Talmud hei\u00dft es, dass es Gebote gibt, gegen die \u00bbdie weltlichen V\u00f6lker Einwendungen erheben, und zwar: \u00fcber das Essen von Schweinefleisch, das Tragen von Mischgewebe [\u2026] Du denkst vielleicht, dies sei etwas Sinnloses, so hei\u00dft es [3Mo 18,4]: \u00bbIch bin der Herr, ich, der Herr, habe es zur Satzung gemacht, und dir steht es nicht zu, dar\u00fcber nachzudenken.\u00ab Von \u00bbnicht dar\u00fcber nachdenken\u00ab steht in der angef\u00fchrten Bibel stelle zwar nichts, aber es gibt im j\u00fcdischen Zeremonialgesetz tats\u00e4chlich einige Gebote, f\u00fcr die wir heute keine nat\u00fcrliche Begr\u00fcndung erkennen k\u00f6nnen (m\u00f6glicherweise \u00bbnicht <em>mehr<\/em>\u00ab oder \u00bb<em>noch<\/em> nicht\u00ab). Die Juden haben sich damit abgefunden, sie als reine \u00bbGehorsamsgebote\u00ab zu deklarieren und als solche zu befolgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-grill-platte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"904\" height=\"672\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-grill-platte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4693\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-grill-platte.jpg 904w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-grill-platte-300x223.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-grill-platte-768x571.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-grill-platte-600x446.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">grill:platte \u2013 Trotz mancher Vorbehalte gegen den Verzehr von Schweinefleisch l\u00e4uft den meisten Betrachtern beim Anblick dieser saftigen Koteletts das Wasser im Mund zusammen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da allerdings jedes Gebot nach R\u00f6mer 7,12 \u00bbheilig und gerecht und gut\u00ab ist, w\u00fcrde ein vollkommener Gesetzesgehorsam auch zu einer vollkommenen Lebenspraxis f\u00fchren. Es ist daher legitim, nach dem praktischen Nutzen eines Gebotes zu fragen. Es scheint offensichtlich zu sein, dass die Unterteilung in \u00bbrein\u00ab und \u00bbunrein\u00ab nicht unbedingt mit dem Thema \u00bbgesunde Ern\u00e4hrung\u00ab zu tun hat. Allerdings sollten auch noch andere Aspekte untersucht werden. Zur Schweinehaltung l\u00e4sst sich zumindest so viel sagen, dass die Tiere einen gro\u00dfen Bedarf an Schatten und Wasser haben (was beides in Israel ein knappes Gut ist), dass sie als Allesfresser Nahrungskonkurrenten des Menschen sind (besonders in Notzeiten, vgl. Lk 15,16). Au\u00dferdem sind sie weder als Reit-, Last- oder Zugtiere zu gebrauchen, noch k\u00f6nnen sie gemolken werden oder Wolle liefern. Weiterhin k\u00f6nnen sie gro\u00dfe Sch\u00e4den in Feldern und G\u00e4rten anrichten, wenn sie nicht eingez\u00e4unt gehalten werden (was damals nicht \u00fcblich und wahrscheinlich auch gar nicht m\u00f6glich war), und sie lassen sich auch nicht \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Strecken im Herdentrieb bewegen. Man kann deswegen annehmen, dass Schweine in der Umwelt des antiken Israels nicht die idealen Nutztiere waren, und der Verzicht darauf aus \u00f6konomischer und \u00f6kologischer Sicht vorteilhaft war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>duft:stoff<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leder wurde zur Herstellung vieler Alltagsgegenst\u00e4nde ben\u00f6tigt und der einzige Grund f\u00fcr einen Juden, wilde Schweine zu jagen, w\u00e4re es gewesen, ihnen die Haut abzuziehen. Die weitere Verarbeitung war dann Aufgabe eines Gerbers. Heute werden nahezu alle Produktionsschritte maschinell durchgef\u00fchrt, und das Berufsbild einer \u00bbFachkraft f\u00fcr Lederherstellung und Gerbereitechnik\u00ab hat, was die praktischen Erfordernisse angeht, nicht mehr viel mit dem alten Handwerksberuf zu tun. In Israel galt die Aus\u00fcbung des Gerberhandwerks aus verschiedenen Gr\u00fcnden als unrein. Nicht nur, weil sie hin und wieder die Haut eines Wildschweins (oder eines erlegten Raubtiers) zu verarbeiten hatten, sondern auch weil unreine Haustiere, die nicht gegessen werden durften (wie Pferd, Kamel und Esel), zur Ledergewinnung genutzt wurden. Selbst wer sich als Gerber auf reine Tiere beschr\u00e4nkte, musste gelegentlich auch die H\u00e4ute von Tieren verarbeiten, die nicht vorschriftsgem\u00e4\u00df geschlachtet wurden, sondern aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden (manchmal auch an Krankheiten) verendet oder von wilden Tieren gerissen worden waren. Das war durchaus erlaubt (vgl. 3Mo 7,24), aber durch den intensiven Kontakt mit diesen Kadavern war der Gerber nach den Bestimmungen des j\u00fcdischen Gesetzes praktisch immer unrein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schweine-rein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"968\" height=\"812\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schweine-rein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4694\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schweine-rein.jpg 968w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schweine-rein-300x252.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schweine-rein-768x644.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schweine-rein-600x503.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 968px) 100vw, 968px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">schweine:rein \u2013 Das Gesetz wurde durch den Herrn Jesus \u00bberf\u00fcllt\u00ab (Mt 5,17). Anordnungen mit hinweisender Funktion, wie die Speisevorschriften, gelten deswegen heute nicht mehr. Die Lektion des Petrus gilt auch uns: \u00bbWas Gott f\u00fcr rein erkl\u00e4rt hat, das behandle du nicht, als w\u00e4re es unrein\u00ab (Apg 10,15 NG\u00dc). Es gibt f\u00fcr Christen kein biblisches Verbot von Schweinefleisch. Auf dem Bild ist zu sehen, wie sich der Maler Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872) diese Szene vorstellt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da bei der Lederherstellung Urin und F\u00e4kalien zum Einsatz kamen und verschiedene enzymatische Reaktionen ekelerregende F\u00e4ulnisgase freisetzten, waren Gerber sowieso, unabh\u00e4ngig von besonderen Reinheitsgeboten, in den meisten Kulturen stigmatisiert. Sie durften ihre Werkst\u00e4tten nur in bestimmten Bereichen am Rand der Siedlung (oft sogar nur weit au\u00dferhalb) errichten. Es verwundert deswegen nicht, dass der einzige Gerber, der in der Bibel als solcher erw\u00e4hnt wird, sein Haus am Meer hatte (Apg 10,5-23). Es verwundert auch nicht, dass Petrus sich dort wahrscheinlich am liebsten auf dem Dach aufhielt (V. 9), aber es erstaunt, dass er, als gesetzestreuer Jude, \u00fcberhaupt mehrere Tage bei einem Gerber zu Gast war. Vielleicht kann man das schon als Vorbereitung darauf sehen, dass Gott ihm genau dort eine ganz neue Perspektive auf die Kategorien \u00bbrein und unrein\u00ab vermitteln wollte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1054\" height=\"828\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4695\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture.jpg 1054w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture-300x236.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture-1024x804.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture-768x603.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-haut-ecouture-600x471.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1054px) 100vw, 1054px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">haut:ecouture \u2013 Im Viertel der Gerber und F\u00e4rber am Rand der marokkanischen Stadt Fez bekommt man einen guten Eindruck davon, wie dieses Handwerk seit dem Altertum betrieben wurde. In einem Gesellenspruch hei\u00dft es: \u00bbIn des Leders Werdegang ist die Hauptsach\u2019 der Gestank. Kalk, Alaun, Salz, Mehl, Arsen machen\u2019s gar recht wei\u00df und sch\u00f6n. Eigelb, Punkel, Hundeschiete geben ihm besond\u2019re G\u00fcte.\u00ab<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Adler, Y: <em>When Did Jews Start Observing Torah?<\/em> Online-Publikation auf <a href=\"http:\/\/www.TheTorah.com\">www.TheTorah.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auer, H; Asp\u00f6ck, H: <em>Die Trichinellose &#8211; eine fast vergessene Helminthose in Mitteleuropa<\/em>. Denisia 6 (Kataloge des O\u00d6. Landesmuseums) 2002; 184:379-392<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundesamt f\u00fcr Statistik: <em>Schweinebestand weltweit in den Jahren 1990 bis 2024<\/em>; <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/28799\/umfrage\/schweinebestand-weltweit-seit-1990\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/28799\/umfrage\/schweinebestand-weltweit-seit-1990<\/a>; aufgerufen am 07.11.2023<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung: <em>Trichinellenvorkommen beim Wildschwein in Deutschland und M\u00f6glichkeiten der Intervention<\/em>. Bericht des BfR vom 6. Juli 2007; <a href=\"https:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/trichinellenvorkommen_beim_wildschwein_in_deutschland_und_moeglichkeiten_der_intervention.pdf\">https:\/\/www.bfr.bund.de\/cm\/343\/trichinellenvorkommen_beim_wildschwein_in_deutschland_und_moeglichkeiten_der_intervention.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dalman, G: <em>Arbeit und Sitte in Pal\u00e4stina \u2013 Bd. VI<\/em> (S. 93-94). Hildesheim (G. Olms) 1987; freier Download m\u00f6glich unter <a href=\"https:\/\/www.academia.edu\">https:\/\/www.academia.edu<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darshan, G: <em>Pork Consumption as an Identity Marker in Ancient Israel: The Textual Evidence<\/em>. Journal for the Study of Judaism 2022 (Online-Publikation); doi: 10.1163\/15700631-bja10055<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gamble, HR: <em>Parasites associated with pork and pork products<\/em>. Revue scientifique et technique (International Office of Epizootics) 1997; 16(2):496-506<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Goldschmidt, L: <em>Traktat Joma<\/em> (Kapitel 6, 67b). <a href=\"https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma\">https:\/\/www.talmud.de\/tlmd\/talmud-uebersetzung\/joma<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hesse, B; Wapnish, P: <em>Can Pig Remains be Used for Ethnic Diagnosis in the Ancient Near East?<\/em> (S. 238-270); Aufsatz in: The Archaeology of Israel: Constructing the Past in Interpreting the Present. Sheffield (Academy Press) 1997<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Imming, R: <em>ERn\u00e4hrt \u2013 Was Gott zum Thema Essen sagt <\/em>(S. 51-57). Lychen (Daniel) 2010<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kultusministerkonferenz: <em>Rahmenlehrplan f\u00fcr den Ausbildungsberuf Fachkraft f\u00fcr Lederherstellung und Gerbereitechnik<\/em>. Stand: 26.03.2015; <a href=\"https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/pdf\/Bildung\/BeruflicheBildung\/rlp\/Fachkraft_fuer_Lederherstellung_und_Gerbereitechnik_15-03-26-E.pdf\">https:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/pdf\/Bildung\/BeruflicheBildung\/rlp\/Fachkraft_fuer_Lederherstellung_und_Gerbereitechnik_15-03-26-E.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prock, P; Prock, G: <em>Essen ist mehr <\/em>(S.44-49). Augustdorf (Betanien) 2019<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reig Riera, MM; Aristoy, M; Toldra, F: <em>Variability in the contents of pork meat nutrients and how it may affect food composition databases<\/em>. Food Chemistry 2013; 140(3):478-482; doi: 10.1016\/j.foodchem.2012.11.085<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rosenblum, J: <em>Why do you refuse to eat pork? Jews, food, and identity in Roman Palestine<\/em>. The Jewish Quarterly Review 2011; 100(1):95-110<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">N\u00f6ckler, K: <em>Trichinellose: aktuelle Situation und neue Trends zur \u00dcberwachung<\/em>. Leipziger Blaue Hefte, Leipziger Tier\u00e4rztekongress; 8(3):538-540; <a href=\"https:\/\/ul.qucosa.de\/api\/qucosa%253A33416\/attachment\/ATT-0\/#page=540\">https:\/\/ul.qucosa.de\/api\/qucosa%253A33416\/attachment\/ATT-0\/#page=540<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00fcller, J: <em>Die gr\u00f6\u00dfte Sauerei der Welt. In China werden Schweine auf 26 Etagen gem\u00e4stet!<\/em> BILD, 12.02.2023; <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/ratgeber\/2023\/ratgeber\/china-schweine-zucht-in-hochhaus-auf-26-stockwerken-82856962.bild.html\">https:\/\/www.bild.de\/ratgeber\/2023\/ratgeber\/china-schweine-zucht-in-hochhaus-auf-26-stockwerken-82856962.bild.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Murphy, KJ; Parker, B; Dyer, KA: <em>A comparison of regular consumption of fresh lean pork, beef and chicken on body composition: A randomized cross-over trial<\/em>. Nutrients 2014; 6:682-696; doi: 10.3390\/nu6020682<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sapir-Hen, L; Bar-Oz, G; Gadot, Y: <em>Pig husbandry in Iron Age Israel and Judah: New insights regarding the origin of the &#8222;Taboo&#8220;<\/em>. Zeitschrift des Deutschen Pal\u00e4stina-Vereins 2013; 129(1): 1-20<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sapir-Hen, L: <em>Food, Pork consumption, and identity in ancient Israel<\/em>. Near Eastern Archaeology 2019; 82(1); doi: 10.1086\/703326<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Talmudology (Website \u00fcber die Traditionen j\u00fcdischer Gesetzesvorschriften): <em>Cursed be the one who raises swine<\/em>. aufgerufen am 22.10.2022; <a href=\"https:\/\/www.talmudology.com\/jeremybrownmdgmailcom\/2018\/10\/3\/menachot-64b-cursed-be-the-one-who-raises-swine\">https:\/\/www.talmudology.com\/jeremybrownmdgmailcom\/2018\/10\/3\/menachot-64b-cursed-be-the-one-who-raises-swine<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">van Wyk, K: <em>Pig Taboos in the Ancient near East<\/em>. International Journal of Humanities and Social Science 2014; 4(13):111-134; <a href=\"https:\/\/www.academia.edu\/11191562\/Pig_taboos_in_the_Ancient_near_East\">https:\/\/www.academia.edu\/11191562\/Pig_taboos_in_the_Ancient_near_East<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wikipedia: Schwein in Suhle \/ Myrabella<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">andere Lizenzen: Ferkelfreunde \/ shutterstock ID_94196896 \/ janecat \/\/ Wildschwein \/ shutterstock ID_1047316630 \/ Martin Prochazkacz \/\/ Schweine im Schlammbad \/ shutterstock ID_2327000277 \/ Tengku Naufal \/\/ Abdruck von Schweinehuf \/ shutterstock ID_2267400667 \/ Maximillian cabinet \/\/ Schweinefarm heute \/ shutterstock ID_1760677292 \/ Evgeny_V \/\/ Schweinekotelette \/ shutterstock ID_2262518065 \/ Elena Veselova \/\/ Sau mit Ferkeln \/ shutterstock ID_434214733 \/ Budimir Jevtic \/\/ F\u00e4rberviertel in Fez \/ shutterstock ID_2254039937 \/ kamiskax.tif \/\/ Verlorener Sohn bei den Schweinen \/ Philipp Galle \/\/ Schweineherde in Gadera \/ Maarten de Vos<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/landlaeufer\/\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/landlaeufer<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4422\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-09-Schwein-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schwein taucht fast \u00fcberall schon in den fr\u00fchesten arch\u00e4ologischen Fundhorizonten als Haustier und Jagdbeute auf.<br \/> In vielen Kulturen steht \u00bbdie arme Sau\u00ab auf der[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4421,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[65],"tags":[],"class_list":["post-4420","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-animals-of-the-field"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4420","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4420"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4420\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5274,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4420\/revisions\/5274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4421"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4420"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4420"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4420"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}