{"id":4497,"date":"2025-03-05T23:10:52","date_gmt":"2025-03-05T23:10:52","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=4497"},"modified":"2026-05-02T12:06:53","modified_gmt":"2026-05-02T11:06:53","slug":"other-mammals","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/other-mammals","title":{"rendered":"S\u00e4ugetiere, die keine &#8222;Tiere des Feldes&#8220; sind"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Bei den \u00bbTieren des Feldes\u00ab handelt es sich um S\u00e4ugetiere \u2013 aber nicht alle S\u00e4ugetiere sind \u00bbTiere des Feldes\u00ab. Weil sich aber gebildete Seek\u00fche und Wale sicher ungern in dem Band \u00fcber \u00bbFische, Kriechtiere und Gewimmel\u00ab wiederf\u00e4nden, und die Flederm\u00e4use sich im Band \u00bbDie V\u00f6gel des Himmels\u00ab auch nicht recht zuhause f\u00fchlen, bekommen diese Exoten hier ein Extra-Kapitel \u2013 als \u00bbTiere des Umfeldes\u00ab (im weitesten Sinne).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1517\" height=\"939\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5078\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase.jpg 1517w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase-300x186.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase-1024x634.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase-768x475.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-see-frase-600x371.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1517px) 100vw, 1517px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">see:fr\u00e4se \u2013 Der Dugong hat zwar anatomisch, physiologisch und genetisch \u00fcberaus gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zu den \u00bbTieren des Feldes\u00ab, aber ist als Wasserlebewesen doch in einem ganz anderen Element unterwegs. Das erinnert daran, dass der Herr Jesus \u00bbin seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde\u00ab (Phil 2,7 Me) und doch ein Mensch \u00bbvom Himmel\u00ab war (Jh 3,31; 1Kor 15,47).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Seek\u00fche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Beschreibung der Stiftsh\u00fctte und ihrer Einrichtung wird dreizehnmal der hebr\u00e4ische Ausdruck <em>tachasch<\/em> gebraucht, um ein Leder zu bezeichnen, aus dem die oberste der vier Decken \u00fcber den beiden R\u00e4umen und die Abdeckungen der Einrichtungsgegenst\u00e4nde w\u00e4hrend des Transports bestanden. \u00dcber die Bedeutung dieses Begriffs wurde lange ger\u00e4tselt. In der LXX wurde es als Farbe verstanden und mit <em>hyakinthinos<\/em> (vgl. Offb 9,17) \u2013 hyazinthfarben \u2013 \u00fcbersetzt. Dieser Ausdruck bezieht sich auf das Mineral Hyazinth oder Jacinth(us), das auch in der Bibel erw\u00e4hnt wird (Offb 21,20). Heute werden gelbe und gelbrote bis rotbraune Variet\u00e4ten der Zirkonkristalle so bezeichnet, doch im griechischen Sprachgebrauch stand es f\u00fcr ein dunkles Violett. Das l\u00e4sst sich daran erkennen, dass verschiedene Artnamen wie Gartenhyazinthe, Hyazinth-Ara oder Hyazinthkolibri der intensiven Blauf\u00e4rbung wegen gegeben wurden. Leider l\u00e4sst sich nicht nachvollziehen, was die j\u00fcdischen \u00dcbersetzer damals zu dieser Wiedergabe bewogen hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da <em>tachasch<\/em> in 13 von 14 Versen in Verbindung mit dem Wort <em>or<\/em> f\u00fcr \u00bbFell\u00ab vorkommt, in dieser Kombination typischerweise eine Tierart darstellt, und Tachasch schon zur Zeit Abrahams auch als M\u00e4nnername vorkommt (1Mo 22,24), was ebenfalls eher auf einen Tiernamen hindeutet, spielte die Idee, nach einer Farbe (oder einer anderen Eigenschaft wie \u00bbbest\u00e4ndig, hochwertig, feingegerbt \u2026\u00ab) zu suchen, im Weiteren kaum eine Rolle. Die Frage war also: Welches Tier steckt hinter dem Wort <em>tachasch<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Luther \u00fcbersetzte \u00bbDachsfelle\u00ab und die meisten deutschen Bibeln sind ihm in der Vergangenheit darin gefolgt. Also versuchte man die Eigenschaften des Dachses auf die Person des Herrn Jesus anzuwenden: Der Dachs lebe einzelg\u00e4ngerisch (was nicht zutrifft) und deute damit auf die Einsamkeit des Herrn auf dieser Erde hin; er sei sehr wachsam, so wie der Herr \u00bb\u00fcber die Rechte Gottes wachte\u00ab und sein Fell habe \u00bbnichts Anziehendes\u00ab (das ist sicher Geschmackssache, es hat jedenfalls einen feinen, silbrigen Glanz), so wie der Herr \u00e4u\u00dferlich unscheinbar war. Dabei ist schon lange bekannt, dass der Europ\u00e4ische Dachs (<em>Meles meles<\/em>), an den Luther dachte und auf den sich diese Deutungen beziehen, nie in Israel heimisch war. Der Honigdachs (<em>Mellivora capensis<\/em>) dagegen ist dort zuhause, und da er ansonsten nicht in der Bibel erw\u00e4hnt wird und eine ausgesprochen z\u00e4he und dicke Haut hat, schien er ein geeigneter Kandidat zu sein. Es w\u00e4re allerdings eine frappierende Ausnahme, wenn alle heiligen Ger\u00e4te sowie das Heiligtum und das Allerheiligste der Stiftsh\u00fctte vom Fell eines unreinen Tieres bedeckt gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene andere L\u00f6sungen wurden diskutiert. Einige Gelehrte schlugen \u00bbHammel-H\u00e4ute\u00ab vor \u2013 wobei es Hammel, also kastrierte m\u00e4nnliche Schafe, in Israel gar nicht gab und sich die Felle kastrierter Tiere wohl kaum von \u00bbWidderfellen\u00ab unterschieden h\u00e4tten, die bereits die Decke darunter bildeten. Andere dachten an das Einhorn (das sich als Fabelwesen erwies), den W\u00fcstenluchs oder Karakal (<em>Caracal caracal<\/em>), eine unreine Raubkatze, die in Israel heimisch ist, oder die Giraffe (<em>Giraffa camelopardalis<\/em>), die ein reines Tier ist und fr\u00fcher noch in \u00c4gypten anzutreffen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4ter wurden Sprachforscher darauf aufmerksam, dass das alte arabische Wort <em>tuchasch<\/em> Leder von Meeress\u00e4ugern (Delfinen, Seek\u00fchen) bezeichnet, das bereits im Alten \u00c4gypten in Gebrauch war. F\u00fcr die Jagd auf die schnellen und scheuen Delfine gibt es nur wenig historische Belege, aber Seek\u00fche sind tr\u00e4ge und k\u00f6nnen von flinken Booten aus harpuniert werden, wenn sie alle paar Minuten zum Atmen an die Oberfl\u00e4che kommen. Der Dugong (<em>Dugong dugon<\/em>), der fr\u00fcher auch als Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein bezeichnet wurde, k\u00f6nnte ein geeigneter Lieferant sein. Er kommt bis heute an den K\u00fcsten des Roten Meeres vor und aus seiner Haut l\u00e4sst sich ein hoch wertiges, dickes und strapazierf\u00e4higes Leder herstellen. Wie schwierig die sprachliche Rekonstruktion ist, l\u00e4sst sich erahnen, wenn man bedenkt, dass auch im heutigen Arabisch unterschiedliche Namen f\u00fcr diese Tierart in Gebrauch sind: <em>bugarah-al-bahr<\/em> (\u00bbSee-Kuh\u00ab in Bahrain, Katar, VAE), <em>arus-al-bahr<\/em> (\u00bbSee-Braut\u00ab in Saudi-Arabien), <em>nagat-al-bahr<\/em> (\u00bbSee-Kamel\u00ab in den n\u00f6rdlichen Regionen des Roten Meeres, \u00c4gypten, Jordanien) und <em>taweelah \/ al-jild<\/em> (S\u00fcdarabien, Jemen).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ish-han-dugong.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"973\" height=\"926\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ish-han-dugong.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5079\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ish-han-dugong.jpg 973w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ish-han-dugong-300x286.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ish-han-dugong-768x731.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ish-han-dugong-600x571.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 973px) 100vw, 973px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ish:han:dugong \u2013 Nichts ist unm\u00f6glich \u2013 der Toyota Vios ist in S\u00fcdostasien als Sondermodell mit einer Innenausstattung aus feinem Dugong-Leder erh\u00e4ltlich. Dieses hochwertige Material wird sonst haupts\u00e4chlich f\u00fcr modische Accessoires (Handtaschen, Geldb\u00f6rsen, G\u00fcrtel etc.) verwendet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt noch einen weiteren Hinweis, der diese Zuordnung st\u00fctzt: W\u00e4hrend in den sechs Versen, in denen von der Decke \u00fcber der Stiftsh\u00fctte die Rede ist (2Mo 25,5; 26,14; 35,7.23; 36,19; 39,34), die Mehrzahl <em>orot tachaschim<\/em> verwendet wird, ist bei der Abdeckung der Ger\u00e4te jeweils nur von einem einzigen Fell \u2013 <em>or tachasch<\/em> (4Mo 4,6.8.10-12.14.25) \u2013 die Rede. Da wir einige Abmessungen der Einrichtungsgegenst\u00e4nde kennen, l\u00e4sst sich ausrechnen, dass man ein gro\u00dfes Fell braucht, um sie ganz zu verh\u00fcllen. Die abgezogene Haut des Dugong erf\u00fcllt diese Anforderung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die Klassifikation in \u00bbrein\u00ab oder \u00bbunrein\u00ab angeht, streiten sich die Rabbiner. Da Lebewesen, die auftauchen m\u00fcssen, weil sie Luft zum Atmen brauchen, nach mehrheitlicher Ansicht nicht zu den Lebewesen z\u00e4hlen, die \u00bbim Wasser sind\u00ab (3Mo 11,9; 5Mo 14,9) und \u00bbFlossen und Schuppen\u00ab brauchen, um rein zu sein, f\u00e4llt der Dugong nicht unter den Bann: \u00bbAlles, was keine Flossen und Schuppen hat im Wasser, soll euch ein Gr\u00e4uel sein\u00ab (3Mo 11,12; vgl. 5Mo 14,10). Als Pflanzenfresser sei er daher als rein anzusehen. Alles in allem wird die Argumentation f\u00fcr den Dugong heute als so stichhaltig angesehen, dass neuere \u00dcberarbeitungen ihr folgen und <em>tachasch<\/em> mit \u00bbSeekuh\u00ab \u00fcbersetzen (\u00dcElb, SB, Me) oder es zumindest in einer Anmerkung so erkl\u00e4ren (NL\u00dc, Ne\u00dc, Hfa).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da die meisten Details der Stiftsh\u00fctte, ihrer Ger\u00e4te und ihrer Vorschriften sich als symbolische Hinweise auf das damals noch zuk\u00fcnftige Erl\u00f6sungshandeln Gottes und die Person des Herrn Jesus beziehen lassen, ist es sehr naheliegend, \u00fcberall danach zu suchen. Angesichts der beschriebenen Schwierigkeiten, alle Angaben exakt einzuordnen, sollte man sich dabei nicht zu sehr auf eine bestimmte Deutung versteifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gehen wir also davon aus, dass es sich tats\u00e4chlich um die Haut des Dugong handelte, die man damals zu feinem Leder gegerbt und zur \u00e4u\u00dferen Wetterschutz-Ummantelung verarbeitet hat. Dieses S\u00e4ugetier lebt im Meer, das in der Bibel mehrfach als Symbol der aufgew\u00fchlten Menschheit und ihrer V\u00f6lker in Rebellion gegen Gott verwendet wird (z. B.: Ps 65,8; Jes 17,12; 57,20; Offb 17,15) \u2013 die Welt, die von Satan beherrscht und aufgemischt wird. Mitten hinein in dieses Get\u00fcmmel kam der Herr Jesus, wurde in einem besetzten Land unter Fremdherrschaft geboren und musste schon als Kind in ein anderes Land fliehen. Er stand im Spannungsfeld der Erwartungen verschiedener politischer und religi\u00f6ser Gruppen, aber ergriff nicht Partei, sondern betonte immer wieder, dass Er und Sein Reich nicht \u00bbvon dieser Welt\u00ab seien (Jh 17,14.16; 18,36). Dass der Dugong alle paar Minuten zum Atmen auftaucht, erinnert uns daran, dass der Herr Jesus in best\u00e4ndiger Verbindung mit Seinem Vater im Himmel stand (Jh 14,10).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1873\" height=\"852\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5080\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung.jpg 1873w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung-300x136.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung-1024x466.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung-768x349.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung-1536x699.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zelt-anschauung-600x273.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1873px) 100vw, 1873px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">zelt:anschauung \u2013 Im Bibel-Center Breckerfeld wurde 1985 dieses Modell der Stiftsh\u00fctte in Originalgr\u00f6\u00dfe gebaut. Es steht seit 1995 in der israelischen Negevw\u00fcste (Timna-Park), wo der Autor dieses Foto im Jahr 2019 aufnahm. Die Au\u00dfenh\u00fclle ist schon stark ausgeblichen, aber so hat sie tats\u00e4chlich \u00c4hnlichkeit mit ungef\u00e4rbtem Dugong-Leder.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von au\u00dfen betrachtet muss das Dach aus braun-grauen H\u00e4uten jedenfalls in auff\u00e4lligem Kontrast zu den blitzenden Elementen aus Gold, Silber und Kupfer und den kunstvoll gewebten, bunten Vorh\u00e4ngen gestanden haben, die es umgaben. Das w\u00e4re dann tats\u00e4chlich ein Hinweis auf die \u00e4u\u00dfere Unscheinbarkeit des Herrn Jesus, wie Jesaja sie prophetisch beschreibt: \u00bbEr hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir ihn begehrt h\u00e4tten. Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet und wir haben ihn f\u00fcr nichts geachtet\u00ab (Jes 53,2-3).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Ordnung der Wale (<em>Cetacea<\/em>) geh\u00f6ren etwa 90 Arten, die sich auf die Unterordnungen der Bartenwale (<em>Mysticeti<\/em>) und Zahnwale (<em>Odontoceti<\/em>) verteilen. Zu den Zahnwalen z\u00e4hlt auch die Familie der Delfine, die im deutschen Sprachgebrauch aber nicht als Wale bezeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1145\" height=\"944\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5088\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01.jpg 1145w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01-300x247.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01-1024x844.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01-768x633.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-extra-01-600x495.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1145px) 100vw, 1145px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob Wale in der Bibel erw\u00e4hnt werden, l\u00e4sst sich nicht sicher sagen. Im Sch\u00f6pfungsbericht werden unter den am f\u00fcnften Tag erschaffenen Wasserbewohnern <em>ha-tannim ha-gedolim<\/em> \u2013 \u00bbdie Langgestreckten, die Gro\u00dfen\u00ab genannt (1Mo 1,21), was mit \u00bbSeeungeheuer, gro\u00dfe See- oder Meerestiere\u00ab \u00fcbersetzt wird, wobei \u00bbLanggestreckte\u00ab ein unspezifischer Ausdruck ist, mit dem auch Schlangen (2Mo 7,9.10.12; Ps 91,13), Schakale (12x) und Ungeheuer wie der Leviathan (Jes 27,1) und \u00bbRahab\u00ab (Jes 51,9) bezeichnet werden. Letztere lassen eher an Dinosaurier oder Meeressaurier denken. Nur in der Menge-\u00dcbersetzung taucht der Wal auf: \u00bbDort fahren die Schiffe einher; da ist der Walfisch [hebr. Leviatan], den du geschaffen, darin sich zu tummeln\u00ab (Ps 104,26 Me).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-w-aal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"941\" height=\"919\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-w-aal.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5081\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-w-aal.jpg 941w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-w-aal-300x293.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-w-aal-768x750.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-w-aal-600x586.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 941px) 100vw, 941px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">w:aal \u2013 Na, wenn das nicht \u00bblanggestreckt\u00ab ist! Der l\u00e4ngste je vermessene Blauwal (<em>Balaenoptera musculus<\/em>) ma\u00df von der \u00bbNasenspitze\u00ab bis zur Schwanzwurzel 33,6 Meter. Soweit bisher bekannt, gibt es kein lebendes oder ausgestorbenes Tier, das ihn an Gewicht und Gr\u00f6\u00dfe \u00fcbertreffen w\u00fcrde. Was ihre Ern\u00e4hrungsweise angeht, sind diese Giganten friedliche Planktonfresser, die mit ihren spezialisierten Barten Unmengen von Kleinkrebschen aus dem Meerwasser filtrieren. Obwohl er so riesig ist, ist sein Schlund so eng, dass er anatomisch wohl nicht in der Lage w\u00e4re, einen Menschen zu verschlingen. Das gleiche gilt auch f\u00fcr die anderen Arten von Bartenwalen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollten hier also eher gro\u00dfe Meerestiere ganz allgemein bezeichnet werden, sind die Wale auf jeden Fall die prominentesten Vertreter. Kein lebendes oder ausgestorbenes Tier \u00fcbertrifft die Dimensionen des Blauwals (Balaenoptera musculus), der mit 33 Metern L\u00e4nge von Kopf bis Fluke wirklich \u00bblanggestreckt\u00ab ist und dessen Maximalgewicht von bis zu 200 Tonnen von keinem anderen Tier auch nur ann\u00e4hernd erreicht wird oder wurde (ggf. mit Ausnahme des ausgestorbenen und erst 2023 entdeckten Wals <em>Perucetus colossus<\/em>). Da dieser Gigant von Blauwal in seinem Bauplan im Wesentlichen den \u00bbTieren des Feldes\u00ab entspricht, lohnt es sich genau hinzusehen und Einblicke in das g\u00f6ttliche \u00bbSch\u00f6pferhandwerk\u00ab zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele denken beim Stichwort \u00bbWal\u00ab zuerst an die Geschichte des Propheten Jona, der von einem \u00bbgro\u00dfen Fisch\u00ab (hebr\u00e4isch: <em>dag gadol<\/em>; Jona 2,1), verschlungen wurde. Im Neuen Testament wird dieses Tier mit dem griechischen Wort <em>ketos<\/em> (Mt 12,40) bezeichnet, das ebenfalls gro\u00dfe Wasserlebewesen in allgemeiner Weise bezeichnet. Im taxonomischen Namen der Wale, <em>Cetacea<\/em>, kann man sowohl das griechische <em>ketos<\/em>, als auch das lateinische <em>cetus<\/em> heraush\u00f6ren. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass es sich in der Jona-Geschichte um einen Vertreter der Wale handelte, welche ihre wissenschaftliche Ordnungs-Bezeichnung erst 1762 erhielten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist sowohl denkbar, dass Gott eigens zu diesem besonderen Zweck ein geeignetes Meerestier erschaffen hat, als auch, dass Er Jona auf wunderbare Weise im Innern eines uns bekannten, rezenten oder bereits ausgestorbenen Lebewesens bewahrt hat. In diesem Fall w\u00e4re der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus<\/em>) ein geeigneter Kandidat. Er ist ohne weiteres dazu in der Lage, einen Menschen zu verschlingen und in seinem gro\u00dfen Kehlkopfsack oder Magen aufzunehmen. Obwohl Pottwale im Mittelmeer (und leider auch weltweit) selten geworden sind, kamen sie dort immer vor und lassen sich bis heute hin und wieder beobachten. Erst im Mai 2022 wurde ein fast 50 Tonnen schwerer Bulle direkt vor der israelischen K\u00fcste in Haifa gesichtet. Mit einem solchen Gewicht und ca. 20 Metern L\u00e4nge geh\u00f6ren Pottwale (wie auch der ausgestorbene Riesenhai <em>Megalodon<\/em>) zu den gr\u00f6\u00dften Raubtieren aller Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1675\" height=\"854\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5082\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen.jpg 1675w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen-300x153.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen-1024x522.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen-768x392.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen-1536x783.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-might-happen-600x306.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1675px) 100vw, 1675px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">might:happen Der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus<\/em>) lebt r\u00e4uberisch und geh\u00f6rt zu den Zahnwalen. Er w\u00e4re ohne weiteres dazu in der Lage, einen erwachsenen Menschen \u00bbmit Haut und Haaren\u00ab zu verschlingen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1912\" height=\"621\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5086\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225.jpg 1912w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225-300x97.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225-1024x333.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225-768x249.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225-1536x499.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Andere-S225-600x195.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1912px) 100vw, 1912px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein anderes Meerestier, was in Frage k\u00e4me, ist der Walhai (<em>Rhincodon typus<\/em>), der aber zu den Haien, und damit zu den Fischen (und nicht zu den S\u00e4ugetieren), geh\u00f6rt und hier nur vollst\u00e4ndigkeitshalber genannt sei. Er ist zwar ein Planktonfresser, wie die riesigen Bartenwale, verschlingt aber als \u00bbBeifang\u00ab auch gr\u00f6\u00dfere Brocken. Er hat, im Gegensatz zu den Bartenwalen, einen weiten Schlund, durch den wohl auch ein Mensch unbeschadet hinabglitte, wenn Gott das Tier zu diesem Zweck \u00bbbestellen\u00ab w\u00fcrde. Er wurde allerdings noch nie im Mittelmeer gesichtet und bevorzugt tropische Gew\u00e4sser. Ob es ein Wal, ein Walhai oder ein anders Tier war, es hatte jedenfalls keine \u00bbWa(h)lfreiheit\u00ab, sondern tat genau das, was der Sch\u00f6pfer wollte \u2013 genau wie zuvor der Sturmwind und das Los und danach der \u00bbWunderbaum\u00ab, der Wurm und der \u00bbschw\u00fcle Ostwind\u00ab (Jona 1,4.7.11; 4,6-8). Das einzige Sch\u00f6pfungswerk, das sich in dieser Geschichte dem Auftrag des Sch\u00f6pfers verweigert, ist ein Mensch, der seinen Gott und Sch\u00f6pfer kennt (Jona 1,3.9).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obgleich es mehrere Berichte von Menschen gibt, die einen Aufenthalt im Inneren eines Meerestieres \u00fcberlebt haben, sind diese f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Geschichte Jonas nicht entscheidend. Die Bibel nennt das Geschehen ein \u00bbZeichen\u00ab (Mt 12,40; 16,4; Lk 11,29.30), womit ausgedr\u00fcckt wird, dass es sich um ein Wunder, also um ein \u00fcber nat\u00fcrliches Geschehen mit tieferer, geistlicher Bedeutung handelte (Apg 2,22). Es ist nicht zielf\u00fchrend, nach <em>nat\u00fcrlichen<\/em> Erkl\u00e4rungen zu suchen, wo die Bibel Ereignisse eindeutig als <em>\u00fcbernat\u00fcrlich<\/em> oder <em>au\u00dferordentlich<\/em> (Lk 5,26: <em>paradoxos<\/em>) ausweist. Was mit Jona geschah, ist ein Hinweis auf das Wunder der Auferstehung Jesu aus den Toten: \u00bbDenn so wie Jona drei Tage und drei N\u00e4chte in dem Bauch des gro\u00dfen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei N\u00e4chte in dem Herzen der Erde sein\u00ab (Mt 12,40).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Flederm\u00e4use<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es sorgt immer wieder f\u00fcr Spott, dass die Fledermaus, mit der hebr\u00e4ischen Bezeichnung <em>atallef<\/em> (3Mo 11,19; 5Mo 14,18; Jes 2,20), in der Bibel angeblich als \u00bbVogel\u00ab gelistet wird. Man beachte, dass sie in der Aufz\u00e4hlung der <em>of<\/em>, was nichts anderes als \u00bbFlieger\u00ab bedeutet, ganz am Ende aufgef\u00fchrt wird: \u00bbund die Fledermaus\u00ab (3Mo 11,19). Im Kontext des Speisegesetzes macht diese Anordnung Sinn.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1586\" height=\"754\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5083\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1.jpg 1586w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1-300x143.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1-1024x487.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1-768x365.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1-1536x730.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-vogel-ahnlich-1-600x285.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1586px) 100vw, 1586px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">vogel:\u00e4hnlich \u2013 Die Fledermaus ist genauso wenig ein Vogel, wie der Wal ein Fisch ist. Bei einer vereinfachten Gruppenbildung landen beide h\u00e4ufig nicht in dem Topf, in dem der Biologe sie erwartet. Das Gro\u00dfe Mausohr (<em>Myotis myotis<\/em>) geh\u00f6rt zu den Arten, die in Israel heimisch sind.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwas kurzsichtig ist dagegen, wer die heutige Taxonomie (die \u00fcbrigens auch nicht in Stein gemei\u00dfelt ist) in der Bibel erwartet und daher schlie\u00dft, dass den Menschen der Antike die Unterschiede nicht aufgefallen w\u00e4ren. Ganz sicher war bekannt, dass Flederm\u00e4use weder Federn noch einen Schnabel haben, keine Nester bauen und keine Eier legen. Da sie allerdings mit der Luft als Aktionsraum das zentrale Merkmal der Flieger teilen, sind sie diesen in einer nat\u00fcrlichen Systematik nicht weniger fern als Strau\u00dfe, die zwar alle anderen Merkmale teilen, aber am Boden leben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bat-man.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"903\" height=\"538\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bat-man.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5084\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bat-man.jpg 903w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bat-man-300x179.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bat-man-768x458.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bat-man-600x357.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 903px) 100vw, 903px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">bat:man \u2013 Die Mexikanische Bulldoggfledermaus (<em>Tadarida brasiliensis<\/em>) kommt zwar nur in der Neuen Welt vor, aber wenn es um das Thema Flugkunst geht, muss sie unbedingt erw\u00e4hnt werden. Ihre Leistung demonstriert, dass die Fledertiere den V\u00f6geln ebenb\u00fcrtig sind. W\u00e4hrend Wanderfalke und Mauersegler im Sturzflug die absoluten Geschwindigkeitsrekorde holen, punktet dieser unbefiederte J\u00e4ger mit der h\u00f6chsten, dauerhaften Geschwindigkeit im Horizontalflug: 160 Stundenkilometer. Damit ist \u00bbdie schnellste Maus von Mexiko\u00ab zugleich auch das schnellste S\u00e4ugetier!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in unserer biologisch aufgekl\u00e4rten Zeit wird nicht immer nur in taxonomischen Kategorien gedacht. Der beste Beleg daf\u00fcr ist, dass die Neuseeland-Lappenfledermaus (<em>Chalinolobus tuberculatus<\/em>) von den Kiwis zum \u00bbVogel des Jahres 2021\u00ab gek\u00fcrt wurde, wobei es sich nicht um ein Versehen oder Missverst\u00e4ndnis handelte. Man vermutet, dass der biblische Name der Fledermaus sich von dem Verb <em>ataf<\/em> \u2013 \u00bbein h\u00fcllen, ummanteln\u00ab (vgl. Ps 73,6) ableitet und daher r\u00fchrt, dass die Tiere in ihre Flugh\u00e4ute eingewickelt von der Decke h\u00e4ngen. Heute kommen 31 Fledermausarten in Israel vor, von denen 30 reine Insektenfresser sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung und stehen unter Naturschutz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1553\" height=\"934\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5085\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg.jpg 1553w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg-300x180.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg-1024x616.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg-768x462.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg-1536x924.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-zwerg-600x361.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1553px) 100vw, 1553px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">frucht:zwerg \u2013 Der Nilflughund (<em>Rousettus aegyptiacus<\/em>) ist ein Fruchtfresser, der sich so gut wie alle kultivierten Obstsorten schmecken l\u00e4sst. Das Jungtier auf dem Bild ist noch klein, aber ausgewachsene Tiere erreichen eine Fl\u00fcgelspannweite von bis zu 60 Zentimetern und haben gro\u00dfen Appetit. Bei Land wirten sind die gefl\u00fcgelten \u00bbErntehelfer\u00ab deswegen nicht sehr beliebt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Nilflughund (<em>Rousettus aegyptiacus<\/em>), der zwar auch ein Fledertier, aber keine Fledermaus, sondern ein Flughund ist, ist mit der gr\u00f6\u00dften Population vertreten und ern\u00e4hrt sich von Fr\u00fcchten wie Bananen, Orangen, Trauben, Mangos, Aprikosen, Pfirsichen und \u00c4pfeln. Er wird deswegen von den Landwirten nicht so gern gesehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis (Seek\u00fche):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hofman, I: <em>Welches Tier lieferte die biblischen Tachasch-Felle?<\/em> Anthropos 1978; 73(1\/2):49-68; <a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/40459224\">https:\/\/www.jstor.org\/stable\/40459224<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kiene, PF: <em>Das Heiligtum Gottes in der W\u00fcste Sinai <\/em>(6. Aufl., S. 64: Die Decke von Dachsfellen). Asslar (Schulte &#038; Gerth) 1992<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neufeld, E: <em>Fabrication of objects from fish and sea animals in ancient Israel<\/em>. Journal of the Ancient Near Eastern Society 1973; 5(1)309-324; <a href=\"https:\/\/janes.scholasticahq.com\/article\/2162.pdf\">https:\/\/janes.scholasticahq.com\/article\/2162.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noonan, BJ: <em>Hide or Hue? Defining Hebrew <\/em><em>\u05e9\u05c1\u05d7\u05b7\u05ea\u05b7\u05bc<\/em>. Biblica 2012; 93(4):580-589; &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/42617309\">https:\/\/www.jstor.org\/stable\/42617309<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pollock, AJ: <em>The Tabernacle\u2018s Typical Teaching<\/em> (S. 42). Crewe, GB (Scripture Truth Publications) 2009<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Preen, A; Das, H; Al-Rumaidh, M: <em>Dugongs in Arabia<\/em> (aus: Sirenian conservation: Issues and strategies in developing countries, S. 91-98). University Press of Florida 2012; doi: 10.2307\/j.ctvx079z0.16<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solomon, R: <em>What was the Tachash Covering in the Tabernacle?<\/em> aufgerufen am 27.06.04.2023; <a href=\"https:\/\/www.thetorah.com\/article\/what-was-the-tachash-covering-the-tabernacle\">https:\/\/www.thetorah.com\/article\/what-was-the-tachash-covering-the-tabernacle<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis (Wale):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bianucci, G; Lambert, O; Urbina, M<em>: A heavyweight early whale pushes the boundaries of vertebrate morphology<\/em>. Nature 2023; 620:824\u2013829; doi: 10.1038\/s41586-023-06381-1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fokus Jerusalem: <em>Israels erster riesiger Pottwal \u201eKim\u201c vor Haifa gesichtet<\/em>; Meldung vom 15.05.2022; aufgerufen am 28.06.04.2023; <a href=\"https:\/\/www.fokus-jerusalem.tv\/2022\/05\/15\/israels-erster-riesiger-pottwal-kim-vor-haifa-gesichtet\">https:\/\/www.fokus-jerusalem.tv\/2022\/05\/15\/israels-erster-riesiger-pottwal-kim-vor-haifa-gesichtet<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grigg, R: <em>Jona und der gro\u00dfe Fisch<\/em>. aufgerufen am 27.06.04.2023; <a href=\"https:\/\/www.sch\u00f6pfung.info\/index.php\/artikel-fische\/89\">https:\/\/www.sch\u00f6pfung.info\/index.php\/artikel-fische\/89<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hobson, M: <em>K\u00f6nnen Wale Menschen verschlucken?<\/em> National Geographic, 10.08.2021; <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.de\/tiere\/2021\/08\/koennen-wale-menschen-verschlucken\">https:\/\/www.nationalgeographic.de\/tiere\/2021\/08\/koennen-wale-menschen-verschlucken<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Podbregar, N: <em>Urzeit-Wal k\u00f6nnte schwerstes Tier aller Zeiten gewesen sein<\/em>. Bild der Wissenschaft, 02.08.2023; <a href=\"https:\/\/www.wissenschaft.de\/erde-umwelt\/urzeit-wal-koennte-schwerstes-tier-aller-zeiten-gewesen-sein\">https:\/\/www.wissenschaft.de\/erde-umwelt\/urzeit-wal-koennte-schwerstes-tier-aller-zeiten-gewesen-sein<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis (Flederm\u00e4use):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Avivi, E: <em>The Bats of Israel Yesterday and Today<\/em>: 1989-90. BATS Magazine 2012<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Barkhausen, B: <em>Spott im Internet: Neuseeland w\u00e4hlt Fledermaus zum \u201eVogel des Jahres\u201c<\/em>. Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) 02.11.2021; <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/panorama\/spott-im-internet-neuseeland-waehlt-fledermaus-zum-vogel-des-jahres-GW2J55A3DVBAFNQW6PF5O7EASI.html\">https:\/\/www.rnd.de\/panorama\/spott-im-internet-neuseeland-waehlt-fledermaus-zum-vogel-des-jahres-GW2J55A3DVBAFNQW6PF5O7EASI.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00e4hnders, T: <em>Neuseeland w\u00e4hlt Fledermaus zum \u201eVogel des Jahres\u201c<\/em>. Frankfurter Allgemeine Zeitung 01.11.2021; https:\/\/ <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/tiere\/vogel-des-jahres-neuseeland-waehlt-fledermaus-17612874.html\">www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/tiere\/vogel-des-jahres-neuseeland-waehlt-fledermaus-17612874.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Korine, C; Izhaki, I; Arad, Z: <em>Is the Egyptian fruit-bat Rousettus aegyptiacus a pest in Israel? An analysis of the bat&#8217;s diet and implications for its conservation<\/em>. Biological Conservation 1999; 88(3):301-306; doi: 10.1016\/S0006-3207(98)00126-8<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Max-Planck-Gesellschaft: <em>Fledermaus ist schneller als jeder Vogel &#8211; Brasilianische Freischwanz-Fledermaus erreicht 160 Stundenkilometer<\/em>. Scinexx 11.11.2016; <a href=\"https:\/\/www.scinexx.de\/news\/biowissen\/fledermaus-ist-schneller-als-jeder-vogel\">https:\/\/www.scinexx.de\/news\/biowissen\/fledermaus-ist-schneller-als-jeder-vogel<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">McCracken, GF; Safi, K; Kunz, TH: <em>Airplane tracking documents the fastest flight speeds recorded for bats<\/em>. Royal Society open science 2016; 3(11):160398-160398; doi: 10.1098\/rsos.160398<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wikipedia: Dugong den Meeresboden pfl\u00fcgend \/ Julien Willem \/\/ Collage Wale &#038; Defline \/ LittleJerry \/\/ Blauwal mit L\u00e4ngenangabe \/ NOAA Fisheries \/\/ Gr\u00f6\u00dfenvergleich Pottwal-Taucher \/ Kurzon \/\/ Nilflughund-Baby \/ Mickey Samuni-Blank<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">andere Lizenzen: Titel \u2013 Dugong freischwimmend \/ shutterstock ID_2076189904 \/ vkilikov \/\/ Pottwal mit offenem Maul \/ shutterstock ID_2192775063 \/ Martin Prochazkacz \/\/ Gro\u00dfes Mausohr &#8211; Fledermaus \/ shutterstock ID_1239228343 \/ FJAH \/\/ Mexikanische Bull doggfledermaus \/ shutterstock ID_2379579587 \/ Poetra.RH<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/landlaeufer\/\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/landlaeufer<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4499\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Hinweis-auf-land-laufer-28-Andere-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den \u00bbTieren des Feldes\u00ab handelt es sich um S\u00e4ugetiere \u2013 aber nicht alle S\u00e4ugetiere sind \u00bbTiere des Feldes\u00ab.<br \/> Weil sich aber gebildete Seek\u00fche und[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4498,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[65],"tags":[],"class_list":["post-4497","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-animals-of-the-field"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4497"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5504,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4497\/revisions\/5504"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4498"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}