{"id":4641,"date":"2025-02-02T13:46:07","date_gmt":"2025-02-02T13:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=4641"},"modified":"2026-05-03T23:14:33","modified_gmt":"2026-05-03T22:14:33","slug":"ornithology","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/ornithology","title":{"rendered":"Erforschung der V\u00f6gel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Ornithologie hat noch vieles zu erforschen&#8230; Wenn Asaph dichtet: \u00bbV\u00f6gel, so zahlreich wie Sandk\u00f6rner am Meeresstrand\u00ab (Ps 78,27 NL\u00dc), dr\u00fcckt er aus, was Beobachter beim Anblick von Vogelschw\u00e4rmen empfinden, die den Himmel wie Wolken verdunkeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Vers ist von Wachteln die Rede, die Gott in der W\u00fcste Sinai auf das Lager der Israeliten niedergehen lie\u00df (2Mo 16; 4Mo 11,30\u201332). In diesem Fall haben wir es zwar mit einem Wundergeschehen zu tun, aber riesige Ansammlungen von V\u00f6geln sind keine Seltenheit. In unseren Breiten kennen wir das Auftreten von Hunderttausenden Staren, die mit 1,3 Milliarden Individuen die zweith\u00e4ufigste Vogelart sind. Der afrikanische Blutschnabelweber (<em>Quelea quelea<\/em>) ist der h\u00e4ufigste Vogel Afrikas und bildet Megaschw\u00e4rme, in denen sich sogar Millionen von ihnen tummeln. \u00dcber ausl\u00f6sende Faktoren, Steuerung, Funktion und Nutzen dieser immensen Ansammlungen wird eifrig geforscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>mengen:lehre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im kleinen Ma\u00dfstab ist das Schwarmverhalten gut nachvollziehbar, wie die folgende Untersuchung belegt: Der Habicht (<em>Accipiter gentilis<\/em>) ist ein gerissener J\u00e4ger und versteht es meisterhaft, im Anflug jede Deckung auszunutzen, um wie aus dem Nichts vor seinen \u00fcberraschten Opfern aufzutauchen. Einer einzelnen Ringeltaube (<em>Columba palumbus<\/em>), kann er sich so bis auf wenige Meter n\u00e4hern. Ihr Schicksal ist so gut wie besiegelt \u2013 mit einer Wahrscheinlichkeit von 79 Prozent gelingt es dem Habicht sie zu schlagen. Eine ganz andere Geschichte ist es, wenn die Tauben als Gruppe unterwegs sind und viele wachsame Augenpaare die Umgebung im Blick haben. Einer Gruppe, die mehr als 50 Tauben z\u00e4hlt, kann sich der Habicht im Schnitt nur auf 40 Meter n\u00e4hern, was den flinken Tauben genug Zeit l\u00e4sst, zu entkommen. Die Erfolgsquote des R\u00e4ubers sinkt auf 6 Prozent \u2013 er kann sich ausrechnen, dass er durchschnittlich 16-mal anfliegen m\u00fcsste, um erfolgreich zu sein (und nimmt mit einer leichteren Beute vorlieb).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ziel-gruppe-DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"873\" height=\"830\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ziel-gruppe-DE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4900\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ziel-gruppe-DE.jpg 873w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ziel-gruppe-DE-300x285.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ziel-gruppe-DE-768x730.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ziel-gruppe-DE-600x570.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 873px) 100vw, 873px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ziel:gruppe \u2013 Einer einzelnen Ringeltaube (<em>Columba palumbus<\/em>) kann sich der Habicht (<em>Accipiter gentilis<\/em>) im gedeckten Anflug so weit n\u00e4hern, dass sie kaum noch fliehen kann. Eine Gruppe von mehr als 50 Tieren erkennt den R\u00e4uber viel fr\u00fcher und l\u00e4sst ihn wahrscheinlich erfolglos bleiben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im \u00bbGebet eines Elenden, wenn er verschmachtet und seine Klage vor dem HERRN aussch\u00fcttet\u00ab hei\u00dft es: \u00bbIch wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dach\u00ab (Ps 102,7). V\u00f6gel auf D\u00e4chern sind gew\u00f6hnlich gesellige Tiere, die tags\u00fcber nicht allein dort sitzen und die Nacht im Nest verbringen. \u2013 K\u00f6rperlich war der Herr Jesus gesund und in guter Verfassung, aber Er fand keine Ruhe, \u00bbwachte\u00ab Tag und Nacht und hatte keinen sicheren R\u00fcckzugsort (Mt 8,20). H\u00e4ufig umgaben Ihn gro\u00dfe Menschenmengen, und Er kam mit verschiedensten Leuten ins Gespr\u00e4ch. Dennoch hatte Er niemanden, der Ihn wirklich verstand. Dieser prophetische Psalm schildert uns seine Empfindungen \u2013 einsam, seinen Feinden wie auf dem Pr\u00e4sentierteller schutzlos ausgeliefert. Als sie dann zuschlugen, h\u00e4tte Er sich mit einem \u00bbSchwarm\u00ab aus Zehntausenden m\u00e4chtiger Engel umgeben k\u00f6nnen (Mt 26,53) \u2013 doch Er blieb allein, lieferte sich seinen Feinden aus (Mk 14,50) und lie\u00df sich schlagen und t\u00f6ten \u2013 f\u00fcr dich und mich (R\u00f6m 5,8).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>sonder:modell<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verglichen mit S\u00e4ugetieren ist die Lunge der V\u00f6gel ganz anders aufgebaut. W\u00e4hrend die Luft in unsere Lungen hinein- und auf gleichem Weg wieder hinausgepumpt wird, k\u00f6nnen sie mithilfe eines Systems aus verzweigten Bronchien und Lufts\u00e4cken einen kontinuierlichen Luftstrom in immer gleicher Richtung durch ihre \u00bbParabronchien\u00ab streichen lassen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-atmen-DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"874\" height=\"830\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-atmen-DE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4901\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-atmen-DE.jpg 874w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-atmen-DE-300x285.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-atmen-DE-768x729.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-atmen-DE-600x570.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 874px) 100vw, 874px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">durch:atmen \u2013 Mit ihrer laminaren Struktur erinnern die Parabronchien der Vogellunge an moderne Abgaskatalysatoren. Durch maximierte Reaktionsfl\u00e4che und das Querstromprinzip findet ein hocheffizienter Gasaustausch statt. Das Verbundsystem der Lufts\u00e4cke erm\u00f6glicht einen konstanten Luftstrom. Die Bronchien der S\u00e4ugetiere enden dagegen in Lungenbl\u00e4schen (Alveolen), einer Sackgasse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gasaustausch verl\u00e4uft effektiver, und dies wurde als evolution\u00e4re Anpassung ans Fliegen betrachtet. Problematisch ist hier nur, dass Flederm\u00e4use genauso gute Flieger sind und zum Teil ebenfalls lange Strecken im Dauerflug zur\u00fccklegen k\u00f6nnen. Dabei liegt ihr Sauerstoffverbrauch in einem vergleichbaren Bereich. Und auch wenn der Schlagflug der V\u00f6gel eine hohe energetische Anforderung bedeutet, verkraften viele S\u00e4uger beim Sprinten, Schwimmen oder Fliegen eine vergleichbare Leistungssteigerung und Dauerbelastung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sehr verbreitet ist die Ansicht, Lufts\u00e4cke w\u00fcrden den Vogel leichter machen. Dabei ist relativ einfach zu erkennen, dass das nicht der Fall ist. Nat\u00fcrlich sinkt die \u00bbmittlere Dichte\u00ab seines K\u00f6rpers, aber davon profitiert er nicht. Er ben\u00f6tigt die gleichen inneren Organe wie alle anderen Wirbeltiere, tr\u00e4gt also ebenfalls ein hochentwickeltes Verdauungs-, Kreislauf-, St\u00fctz-, Fortpflanzungs-, Bewegungs- und Sinnessystem mit sich herum. Dadurch, dass auch noch gro\u00dfe Lufts\u00e4cke dazukommen, wiegt er nicht weniger (sondern sogar ein bisschen mehr). Sie helfen ihm nicht, sein Gewicht zu tragen, sondern vergr\u00f6\u00dfern sein Volumen, was aerodynamisch gesehen nachteilig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es greift also zu kurz, die besondere Ausstattung der V\u00f6gel lediglich als Reaktion auf einen bestimmten Selektionsdruck aufzufassen. Vielmehr zeigt sich hier die Liebe zur Vielfalt, mit der unser Sch\u00f6pfer seine Werke gestaltet hat. Er h\u00e4tte die V\u00f6gel mit dem gleichen Respirationstrakt ausstatten k\u00f6nnen, der sich zu Lande, zu Wasser und zu Luft bei Mensch und Tier bestens bew\u00e4hrt. Da sie aber mit einer besonderen Konstruktion geschaffen wurden, kommen ihnen auch deren Vorteile zugute. Sie sind in der Lage minutenlang am St\u00fcck zu singen, ohne zwischendurch Luft holen zu m\u00fcssen. Das geht nur dank der Lufts\u00e4cke. Den gr\u00f6\u00dften Nutzen bietet das System f\u00fcr den Aufenthalt in gro\u00dfen H\u00f6hen, wo die Atmosph\u00e4re d\u00fcnn und der Partialdruck des Sauerstoffs in der Atemluft nur noch sehr niedrig ist. Hier kann die Vogellunge dank des \u00bbQuerstromprinzips\u00ab immer noch einen ausreichenden Gastransfer leisten. Die Streifengans (<em>Anser indicus<\/em>) \u00fcberquert bei ihrem Wechsel zwischen Sommer- und Winterquartier das Himalaya-Gebirge und wurde dort mehrfach in 9.000 Meter H\u00f6he angetroffen. Am 29. November 1973 stie\u00df ein Sperbergeier (<em>Gyps rueppelli<\/em>) im Luftraum \u00fcber der Elfenbeink\u00fcste (Afrika) in 11.278 Meter H\u00f6he mit einem Verkehrsflugzeug zusammen. Damit wurde der bis heute anerkannte Rekordwert dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"824\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4902\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE.jpg 819w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE-298x300.jpg 298w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE-150x150.jpg 150w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE-768x773.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE-600x604.jpg 600w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-himmels-sturmer-DE-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">himmels:st\u00fcrmer \u2013 W\u00e4hrend die meisten V\u00f6gel in ihrem Leben nicht \u00fcber 2.000 m H\u00f6he hinauskommen, sind einige sogar dazu in der Lage, den h\u00f6chsten Berg der Erde zu \u00fcberfliegen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich davon frei macht, eine biologische Konstruktion als Ergebnis von evolution\u00e4rem Anpassungsdruck verstehen zu wollen, dem er\u00f6ffnet sich ein Blick auf den verschwenderischen Reichtum der Sch\u00f6pfung. Die besonders leicht gebauten, aber dennoch sehr stabilen Vogelknochen und die genialen Federn sind die perfekte Antwort auf die Anforderungen des Fliegens. Eine notwendige Bedingung sind sie aber nicht, ebenso wenig wie die Vogellunge. Au\u00dferdem ist das Verdauungssystem so angelegt, dass die Nahrung eine sehr kurze Verweildauer darin hat und nicht unn\u00f6tig lang Ballast transportiert werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>sound:check<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vogelgesang erfreut nicht nur die Menschen, sondern demonstriert auch physische und mentale Fitness. Bei vielen Arten ist es genau wie beim Sprachverm\u00f6gen des Menschen: Die F\u00e4higkeit an sich ist angeboren, aber ihre Aus\u00fcbung muss erlernt und trainiert werden. Hierzu ist es sowohl n\u00f6tig, dass die S\u00e4nger gute Vorbilder haben, als auch, dass sie ihren eigenen Gesang h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"938\" height=\"1369\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4903\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-rotated.jpg 938w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-206x300.jpg 206w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-702x1024.jpg 702w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-768x1121.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-solo-gramm-DE-600x876.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 938px) 100vw, 938px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">solo:gramm \u2013 Die Singammer (<em>Melospiza melodia<\/em>) erlernt und \u00fcbt einen komplexen Trillergesang (a). Wird sie isoliert gehalten, ohne Artgenossen singen zu h\u00f6ren, bringt sie mit ihrer angeborenen Sangeskunst nur eine sehr k\u00fcmmerliche Variante zustande (b). Spielt man ihr diese Trillerges\u00e4nge jedoch per Audio-Technik ein, kann sie damit genauso gut \u00fcben wie mit der Live-Auff\u00fchrung in der Wildnis. Das Ergebnis unterscheidet sich nicht von den Rufen der freilebenden Tiere (c). Nimmt man der Singammer allerdings ihr Geh\u00f6r, kann sie auch die angeborene Melodie nicht wiedergeben und trillert nur monoton auf einer tieferen Stimmlage daher (d).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es lohnt sich f\u00fcr die meisten Singv\u00f6gel ein umfangreiches Strophenrepertoire zu entwickeln. Obwohl der optische Eindruck bei der Partnerwahl ebenfalls eine Rolle spielt, lassen sich die meisten Weibchen durch eine gelungene Gesangsdarbietung \u00fcberzeugen. In Feldexperimenten mit dem Schilfrohrs\u00e4nger (<em>Acrocephalus schoenobaenus<\/em>) konnte gezeigt werden, dass gutaussehende, aber stumme M\u00e4nnchen nicht punkten k\u00f6nnen. Die mittelm\u00e4\u00dfigen Zwitscherer kommen erst zum Zug, nachdem die Brutsaison schon seit Wochen l\u00e4uft, was ihre Chancen auf eine erfolgreiche Jungenaufzucht deutlich verringert. Deswegen sind alle motiviert, ihr Bestes zu geben. Auch wenn man das vielleicht lieber etwas verkl\u00e4rt sehen w\u00fcrde \u2013 V\u00f6gel singen nicht aus \u00bbFreude am Leben\u00ab, sondern stehen in einem knallharten Wettbewerb, bei dem sie mit ihren Melodien nicht nur Weibchen von sich \u00fcberzeugen, sondern auch das eigene Revier gegen Konkurrenten behaupten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1698\" height=\"813\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4904\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE.jpg 1698w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE-300x144.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE-1024x490.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE-768x368.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE-1536x735.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfiffen-DE-600x287.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1698px) 100vw, 1698px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ausge:pfiffen \u2013 Die m\u00e4nnlichen Schilfrohrs\u00e4nger (<em>Acrocephalus schoenobaenus<\/em>), die das gr\u00f6\u00dfte Gesangsrepertoire zu bieten haben, werden von den Weibchen aufmerksamer beachtet und k\u00f6nnen sich deutlich fr\u00fcher paaren. Wer glaubt mit einer kleinen Promoversion durchzukommen, wird einfach links liegengelassen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>dumm:gelaufen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfes Gehirn verbraucht viel Energie und macht den Sch\u00e4del gro\u00df und schwer. Die meisten V\u00f6gel haben kleine Gehirne, was aber nicht unbedingt den R\u00fcckschluss auf eine geringe kognitive Leistungsf\u00e4higkeit zul\u00e4sst. Es ist offensichtlich, dass Reaktionen, die automatisiert ablaufen, weniger Gehirnaktivit\u00e4t erfordern. Ein entsprechender Schl\u00fcsselreiz oder \u00bbangeborener Ausl\u00f6semechanismus\u00ab l\u00f6st ein definiertes Programm aus. Da dessen Ablauf nur noch geringf\u00fcgig oder gar nicht mehr modifiziert werden kann, wirkt ein solches Verhalten auf den menschlichen Beobachter ausgesprochen d\u00fcmmlich. W\u00e4hrend es bei Insekten viele Beispiele f\u00fcr reflexhafte Verhaltensmuster gibt, sind \u00e4hnliche Berichte bei \u00bbh\u00f6heren\u00ab Wirbeltieren mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Es geistern einige Legenden durch die Schulb\u00fccher, die einer wissenschaftlichen \u00dcberpr\u00fcfung nicht standhalten (unter anderem \u00fcber Silberm\u00f6wenk\u00fcken, die alle Objekte anbetteln, solange sie nur einen roten Punkt haben wie die Schnabelunterseite der Altv\u00f6gel oder aggressive Stichlinge, die jede Attrappe angreifen, die eine rote Unterseite aufweist).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rolle-ruckwarts-DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"716\" height=\"798\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rolle-ruckwarts-DE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4905\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rolle-ruckwarts-DE.jpg 716w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rolle-ruckwarts-DE-269x300.jpg 269w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rolle-ruckwarts-DE-600x669.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 716px) 100vw, 716px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">rolle:r\u00fcckw\u00e4rts \u2013 Die Graugans (<em>Anser anser<\/em>) sieht ein Ei au\u00dferhalb des Nestes und f\u00fchrt sofort die \u00bbEi(n)rollaktion\u00ab aus. Was in der Natur wie eine r\u00fchrende Geste m\u00fctterlicher F\u00fcrsorge er scheint, erweist sich im Experiment als praktisches, aber ziemlich unflexibles Programm.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nichtsdestotrotz gibt es aber tats\u00e4chlich \u00fcberraschende Mechanismen: Die <em>Einroll-Aktion<\/em> wurde bei mehreren bodenbr\u00fctenden V\u00f6geln, haupts\u00e4chlich aus der Ordnung der G\u00e4nsev\u00f6gel, beobachtet. Nimmt man ein Ei aus dem Nest und legt es in einiger Entfernung ab, macht sich die Gans, sobald sie es entdeckt, auf, streckt den Hals vor und rollt es, r\u00fcckw\u00e4rtsgehend, mit der Unterseite des Schnabels zum Nest zur\u00fcck. Da ein Ei nicht rollt, sondern \u00bbeiert\u00ab, h\u00e4lt sie es durch Hin- und Herschwenken des Kopfes auf Kurs. So weit ist daran nichts \u00dcberaschendes. Etwas merkw\u00fcrdig ist, dass diese Aktion mit allen m\u00f6glichen Objekten ausgef\u00fchrt wird. Ein Golfball, eine Billardkugel oder ein Wollkn\u00e4uel triggern sie auch. Selbst rundlich geformte Steine verfrachtet sie in einer \u00bbRock \u2019n\u2019 Roll-Performance\u00ab ins Nest und bebr\u00fctet sie. Was schon etwas verr\u00fcckter ist: Legt man das G\u00e4nseei neben eine viel gr\u00f6\u00dfere Ei-Attrappe, so wird diese als Erstes eingesammelt. Ganz skurril erscheint die Aktion, wenn man der Gans das Ei wegnimmt, w\u00e4hrend sie es zur\u00fcckrollt, und es wieder an den Ausgangspunkt legt. Dies ist ohne weiteres m\u00f6glich, weil sie ihre Umgebung gar nicht beachtet, w\u00e4hrend sie mit dem Einrollen besch\u00e4ftigt ist. Sie spult das Programm ohne Ei bis zu Ende ab. Erst nachdem sie diese Pantomime beendet hat und wieder auf ihrem Gelege sitzt, entdeckt sie das Ei au\u00dferhalb des Nestes und startet die Aktion erneut. Dies l\u00e4sst sich mehrfach wiederholen, ohne dass die Gans Anzeichen von Frustration oder Ver\u00e4rgerung erkennen l\u00e4sst. Es ist ein typisches Kennzeichen \u00bbfestverdrahteter Programme\u00ab, dass sie mental nicht reflektiert werden. Kein Wunder, dass der Volksmund sie als \u00bbdumme Gans\u00ab verunglimpft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>wahrnehmungsst\u00f6r:huhn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei H\u00fchnern wird die Brutf\u00fcrsorge durch akustische Signale ausgel\u00f6st. Wer keinen Piep von sich gibt, wird ignoriert. Setzt man ein K\u00fcken unter eine schalldichte Glasglocke, kommt ihm die Henne nicht zu Hilfe, obwohl sie das K\u00fcken sehen kann. Ein K\u00fcken mit zugebundenem Schnabel k\u00f6nnte man vor den Augen seiner Mutter schwer misshandeln und sogar in St\u00fccke rei\u00dfen, es w\u00fcrde sie nicht im Geringsten \u00bbinteressieren\u00ab. Umgekehrt reagiert sie sofort auf den Angstruf des K\u00fckens, selbst wenn sie es nicht sehen kann. Sie ger\u00e4t in helle Aufregung und kommt erst zur Ruhe, wenn sie zu Hilfe eilen kann oder das Rufen verstummt (es schreit nicht mehr \u2013 alles gut). Angesichts dieser \u00bbUnwucht\u00ab in Rezeption und Reaktion wird der Ausdruck \u00bbdummes Huhn\u00ab besser verst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt merkw\u00fcrdige Befunde aus der \u00bbH\u00fchnerhypnose\u00ab, die schon 1646 schriftlich festgehalten wurden. Man nehme ein Huhn, lege es flach hin und fixiere seinen Kopf direkt auf dem Boden. Dann ziehe man mit Kreide eine dicke Linie vom Schnabel ausgehend nach vorne. Nun kann man das Huhn loslassen. Es wird wie gebannt auf die Linie starren und bis zu einer halben Stunde v\u00f6llig regungslos liegenbleiben. Niemand wei\u00df so recht, was es damit auf sich hat. Bei einer anderen Methode klemmt man dem Huhn den Kopf sanft unter den Fl\u00fcgel und simuliert damit die Schlafhaltung. Dann wiegt man es ein wenig hin und her und schon f\u00e4llt es in einen \u00bbHypnoseschlaf\u00ab, der angeblich mitunter f\u00fcr Stunden anh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-kehl-kopf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"843\" height=\"933\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-kehl-kopf.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4906\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-kehl-kopf.jpg 843w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-kehl-kopf-271x300.jpg 271w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-kehl-kopf-768x850.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-kehl-kopf-600x664.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 843px) 100vw, 843px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">kehl:kopf \u2013 Miracle Mike lebte noch 18 Monate weiter, nachdem der Farmer Lloyd Olsen versucht hatte, ihn zu schlachten und dabei seinen Kopf fast vollst\u00e4ndig abtrennte. M\u00f6glich war das, weil ein gro\u00dfer Teil des Stammhirns, in dem die \u00bbRoutineprogramme\u00ab liegen, noch an dem offenen Halsstummel hing. Der kopflose Hahn wurde zu einer vielbestaunten Zirkusattraktion und zog als \u00bbLongest Surviving Headless Chicken\u00ab ins Guinness Buch der Rekorde ein.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits in den 60er Jahren konnte man bei H\u00e4hnen, denen Elektroden ins Gehirn eingesetzt wurden, durch die Reizung verschiedener Gehirnareale so ziemlich jede typische Verhaltensweise ausl\u00f6sen. Ob man den Kr\u00e4hruf, Drohgeb\u00e4rden, Balzverhalten, Federputzen oder Schlafhaltung \u00bbaktivierte\u00ab \u2013 der Hahn reagierte wie ein ferngesteuerter Roboter. Das mag alles sehr schematisch und unflexibel wirken. Dabei schneiden H\u00fchner in Intelligenztests gar nicht einmal schlecht ab. Auf die gesamte Klasse der V\u00f6gel bezogen liegen sie \u00fcber dem Durchschnitt. Vielleicht sollte man es als effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen ansehen, wenn bestimmte Alltags-Programme \u00bbfest verdrahtet\u00ab sind und die restliche Kapazit\u00e4t sich den wirklichen Herausforderungen des Lebens stellen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>vogel:zug<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon seit den 50er Jahren versucht man mit Displacement-Experimenten herauszufinden, ob die Route der Zugv\u00f6gel genetisch veranlagt ist und inwieweit die V\u00f6gel nicht die konkrete Route, sondern die Information \u00fcber die geographische Position ihres Ziels von ihren Eltern erben. Dazu werden V\u00f6gel eingefangen, in Isolierboxen \u00fcber eine weite Strecke an einen anderen Ort transportiert und dort wieder freigelassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse variieren so stark, dass sich bis heute kein eindeutiges Bild ergibt. Offensichtlich spielen Erfahrung und angelerntes Reiseverhalten immer eine gewisse Rolle. Manche Arten sind in der Lage, die Verfrachtung vollst\u00e4ndig zu kompensieren und berechnen einfach einen neuen Kurs, andere fliegen erst einmal in die falsche Richtung und korrigieren sich sp\u00e4ter, und wieder andere lassen sich hereinlegen und landen entsprechend an einem verschobenen Ziel. Manchmal gibt es Unterschiede zwischen Neulingen und \u00bbalten Hasen\u00ab, ein anderes Mal nicht. \u00c4hnlich ist es mit den Mechanismen, die ihnen den Weg weisen. Es sind offensichtlich viele verschiedene Faktoren im Spiel und wie es genau funktioniert, ist von Art zu Art verschieden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1839\" height=\"700\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4907\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk.jpg 1839w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk-300x114.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk-1024x390.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk-768x292.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk-1536x585.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-busch-funk-600x228.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1839px) 100vw, 1839px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">busch:funk \u2013 Winzige Sender wurden entwickelt, um das Verhalten der V\u00f6gel zu untersuchen. Sie m\u00fcssen sehr klein und leicht sein, um ihre Tr\u00e4ger nicht zu behindern, K\u00e4lte, Hitze, N\u00e4sse und Staub aushalten und genug Leistung aufbringen, um monate- oder jahrelang ihre Daten an die bis zu 600 Kilometer weit entfernte ICARUS-Antenne im Weltall zu funken.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gro\u00dfer Fortschritt sind die heutigen M\u00f6glichkeiten des Biologgin und -tracking. Tausende von Tieren werden rund um die Uhr verfolgt, nicht nur Zugv\u00f6gel, sondern auch Wale und Fische in den Meeren, Weidetiere in der Savanne, Rentiere im hohen Norden und Pinguine in der Antarktis. Der wachsende Bestand an Vergleichsdaten erlaubt inzwischen Einblicke in die Ver\u00e4nderung des Migrationsverhaltens. Schon in der relativ kurzen Zeit von etwa 20 Jahren lie\u00df sich feststellen, dass es sich um ein sehr dynamisches Geschehen handelt, in dem die Ziele, Routen und Entscheidung dar\u00fcber, ob man sich \u00fcberhaupt auf den Weg macht, im permanenten Fluss sind. Der best\u00e4ndige Datenstrom liefert auch immer neue Rekorde. Wurde 2007 noch die Pfuhlschnepfe (<em>Limosa lapponica<\/em>) \u00bbE7\u00ab als Langstreckenrekordmeisterin \u00fcber 11.680 Kilometer gefeiert, hat ihr im September 2020 eine Artgenossin mit dem Trackingcode \u00bb4BBRW\u00ab den Titel auf der gleichen Route abgejagt. Neuer Rekordwert: 12.080 Nonstop-Kilometer \u00fcber dem offenen Pazifik in 224 Stunden!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1336\" height=\"680\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4908\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop.jpg 1336w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop-300x153.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop-1024x521.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop-768x391.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-non-stop-600x305.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1336px) 100vw, 1336px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">non:stop \u2013 Die unscheinbare Pfuhlschnepfe (<em>Limosa lapponica<\/em>) h\u00e4lt den Rekord f\u00fcr den l\u00e4ngsten pausenlosen Wanderflug von Punkt zu Punkt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>hub:raum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Israel ist ein Drehkreuz f\u00fcr reisende Zugv\u00f6gel, der weltgr\u00f6\u00dfte Hub dieser Art. Als Landbr\u00fccke zwischen Meeren und W\u00fcsten verbindet es die n\u00f6rdlichen Gebiete Europas und Asiens mit den warmen Winterquartieren Afrikas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab und zu bleiben Reisende hier h\u00e4ngen. Das kann verschiedene Gr\u00fcnde haben: Vielleicht hatten sie schlechte Wetterbedingungen und sind ersch\u00f6pft oder sp\u00e4t dran oder es gef\u00e4llt ihnen im paradiesischen Hula-Reservat im Norden oder im warmen Eilat im S\u00fcden so gut, dass sie einfach keine Lust haben, weiterzuziehen. Das kann dann leicht zur Familientradition werden. Ihre Route ist nun k\u00fcrzer, sie k\u00f6nnen eher und l\u00e4nger br\u00fcten, und die Naturschutzgebiete Israels sind sicherer als die Savannen Afrikas. Diese Vorteile zahlen sich aus, die Population w\u00e4chst \u2013 und schon hat sich eine neue Art angesiedelt. Durch die vielen Besucher von \u00fcberallher ist die Vogelwelt in Israel wie nirgendwo sonst einem st\u00e4ndigen Wandel unterworfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist kein Zufall, dass Gott seinem Volk ein Transitland erster G\u00fcte als Heimat zuweist. Israel war \u00bbzum Licht der Nationen\u00ab bestimmt (Jes 49,6; Apg 13,47). Seine nat\u00fcrliche Position als Landbr\u00fccke zwischen drei Kontinenten und den gro\u00dfen Kulturen und Reichen der Antike boten Israel ideale Voraussetzungen seine Zeugnisfunktion zu erf\u00fcllen. Es sollte ein leuchtendes und lebendiges Vorbild sein, an dem das Wirken und die Eigenschaften Gottes erkannt werden k\u00f6nnen und die Zeit wird kommen, in der es dieser Bestimmung voll kommen gerecht wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1533\" height=\"900\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4909\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus.jpg 1533w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus-300x176.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus-1024x601.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus-768x451.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-zio-isthmus-600x352.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1533px) 100vw, 1533px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">zion:isthmus \u2013 Nicht nur weil es die k\u00fcrzeste Verbindung ist, sondern auch weil dort \u00bbMilch und Honig flie\u00dfen\u00ab und sichere Rastpl\u00e4tze locken, sehen die Reisepl\u00e4ne unz\u00e4hliger Zugv\u00f6gel den Weg \u00fcber Israel vor. Viele legen einen Zwischenstopp ein und einige bleiben sogar ganz dort h\u00e4ngen. Der Screenshot wurde von der Seite <a href=\"http:\/\/www.movebank.com\">www.movebank.com<\/a> aufgenommen, wo sich die Trackingdaten des ICARUS-Systems einsehen lassen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>witter:warnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V\u00f6gel werden nur selten und nur in den j\u00fcngsten Schichten als Fossilien gefunden. Dem Stammbaumschema der Evolutionstheorie zufolge ist das zu erwarten, weil sie erst sp\u00e4t in der Entwicklungsgeschichte der Lebewesen die B\u00fchne betreten h\u00e4tten. Die Bibel weist allerdings auf einen bemerkenswerten Sachverhalt hin, der ebenfalls eine Erkl\u00e4rung bietet: \u00bbIch schaue die Berge an, und siehe, sie beben; und alle H\u00fcgel schwanken. Ich schaue [\u2026] und alle V\u00f6gel des Himmels sind geflohen\u00ab (Jer 4,24.25). V\u00f6gel haben die erstaunliche F\u00e4higkeit Katastrophen \u00bbvorauszuahnen\u00ab. Da sie sich zudem fliegend in Sicherheit bringen k\u00f6nnen, werden sie viel seltener als die meisten anderen Tiere Opfer von Fluten, Erdbeben, St\u00fcrmen, Vulkanausbr\u00fcchen, Waldbr\u00e4nden und anderen bedrohlichen Naturereignissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berichte \u00fcber diesen \u00bbFr\u00fchwarninstinkt\u00ab gibt es schon seit dem Altertum, aber erst in j\u00fcngster Zeit l\u00e4sst sich dieses Verhalten wissenschaftlich exakt erfassen und untersuchen. Als 2014 ein Schwarm Goldfl\u00fcgel-Walds\u00e4nger (<em>Vermivora chrysoptera<\/em>), in dem sich einige Tiere mit Peilsendern befanden, kurze Zeit nach der Ankunft in ihrem Brutgebiet in den nordamerikanischen Appalachen wieder aufbrach und weiterreiste, wurden die Forscher stutzig. Die V\u00f6gel legten weitere 1.500 Kilometer zur\u00fcck und br\u00fcteten woanders. Diese Extra-Etappe bedeutete f\u00fcr ihren engen Zeitplan und die knapp berechneten Fettreserven eine gro\u00dfe Herausforderung. Wie sich allerdings zeigte, rettete er ihnen in dieser Situation das Leben, denn wenig sp\u00e4ter verheerte ein schrecklicher Tornado die Gegend. Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist, dass die V\u00f6gel ein bis zwei Tage vor dem Eintreffen des Sturms flohen. Bisher ist nur wenig dar\u00fcber bekannt, mit welchen Sinnesleistungen Katastrophen im Vorfeld wahrgenommen werden. In diesem speziellen Fall vermutet man, dass die Tiere auf Infraschall reagieren, wie er durch heftige Luftreibung entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neuerdings wird sogar versucht, die \u00bbprophetische Gabe\u00ab der V\u00f6gel zum Nutzen des Menschen einzusetzen. Mit Sendern ausgestattete Fregattv\u00f6gel in der Karibik haben sich als h\u00f6chst zuverl\u00e4ssige Meteorologen erwiesen. Sie wissen, von wo ein Sturm aufzieht, verlassen ihre Quartiere und fliegen in die entgegengesetzte Richtung davon \u2013 oft lange bevor die Wetterschiffe, -satelliten, -ballone und -stationen bemerken, was sich da zusammenbraut. Die Aufforderung \u00bbSeht hin auf die V\u00f6gel\u00ab wird hier einmal ganz praktisch befolgt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1412\" height=\"941\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4910\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm.jpg 1412w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm-300x200.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm-768x512.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-flieger-alarm-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1412px) 100vw, 1412px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">flieger:alarm \u2013 Der Prachtfregattvogel (<em>Fregata magnificens<\/em>) sieht mit aufgeblasenem Kehlsack schon \u00e4u\u00dferlich einer gro\u00dfen Warnlampe \u00e4hnlich. Neuerdings macht man sich seine besondere Gabe der Katastrophenvorahnung tats\u00e4chlich zunutze und l\u00e4sst sich durch sein pl\u00f6tzliches Verschwinden auf heraufziehende St\u00fcrme hinweisen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Baeumer, E: (1962): <em>Lebensart des Haushuhns, dritter Teil \u2013 \u00fcber seine Laute und allgemeine Erg\u00e4nzungen<\/em>. Ethology 1962; 19(4):394-416; doi.org\/10.1111\/j.1439-0310.1962.tb00781<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Boffey, D: <em>&#8218;Jet fighter&#8216; godwit breaks world record for non-stop bird flight<\/em>. The Guardian, 13.10.2020; <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2020\/oct\/13\/jet-fighter-godwit-breaks-world-record-for-non-stop-bird-flight\">https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2020\/oct\/13\/jet-fighter-godwit-breaks-world-record-for-non-stop-bird-flight<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Brusatte S: <em>Das Puzzle der Vogelevolution<\/em>. In: Jahn, A: Leben bleibt r\u00e4tselhaft S. 87-95. Berlin (Springer) 2018; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-662-56670-1_10\">doi: 10.1007\/978-3-662-56670-1_10<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Buchanan, KL; Catchpole, CK<em>: Female Choice in the Sedge Warbler, Acrocephalus schoenobaenus: Multiple Cues from Song and Territory Quality<\/em>. Proceedings: Biological Sciences 1997; 264(1381):521-526<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Charisius, H: <em>Naturkatastrophen: V\u00f6gel als Fr\u00fchwarnsystem<\/em>. S\u00fcddeutsche Zeitung, 20.12.2014; <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/naturkatastrophen-voegel-als-fruehwarnsystem-1.2274826\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/naturkatastrophen-voegel-als-fruehwarnsystem-1.2274826<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Engelmann, C: <em>Leben und Verhalten unseres Hausgefl\u00fcgels<\/em>. Melsungen (Neumann) 1984<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eriksson, D; Wallin, L: <em>Male bird song attracts females \u2013 a field experiment<\/em>. Behavioral Ecology and Sociobiology 1986; 19:297-299<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Foth, C: <em>Als die Federn fliegen lernten<\/em>. Spektrum der Wissenschaft 2015; 4:28-33<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gallup, GG: <em>Tonic immobility as a measure of fear in the domestic fowl<\/em>. Animal Behaviour 1979; 27(1):316\u2013317; doi: 10.1016\/0003-3472(79)90159-3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Guinness book of records: <em>Longest Surviving Headless Chicken<\/em>. <a href=\"http:\/\/www.guinnessworldrecords.com\/content_pages\/record.asp?recordid=54463\">http:\/\/www.guinnessworldrecords.com\/content_pages\/record.asp?recordid=54463<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hasselquist, D; Bensch, S; von Schantz, T: <em>Correlation between male song repertoire, extra-pair paternity and offspring survival in the great reed warbler<\/em>. Nature 1996; 381:229-232<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Holst, E von; Saint Paul, U von: <em>Electrically Controlled Behavior<\/em>. Scientific American 1962; 206(3):50-59<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Huber, A; F\u00f6lsch; DW: <em>Allgemeines \u00fcber die Stimmen der Haush\u00fchner<\/em>. In: Akustische Ethogramme von H\u00fchnern 1978. Tierhaltung Animal Management, Bd. 5; Basel (Birkh\u00e4user); doi: 10.1007\/978-3-0348-5852-6_5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jones, RB; Faure, JM: <em>Tonic immobility (\u201crighting time\u201d) in laying hens housed in cages and pens<\/em>. Applied Animal Ethology 1981; 7(4):369-372; doi: 10.1016\/0304-3762(81)90063-8<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kenward, RE: Hawks and Doves: <em>Factors Affecting Success and Selection in Goshawk Attacks on Woodpigeons<\/em>. Journal of Animal Ecology 1978; 47(2):449-460<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kringiel, D: <em>Wunderhahn Mike: Kopf ab, weitermachen!<\/em> Spiegel-Online, 20.05.2011; <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/wunderhahn-mike-a-947198.html\">https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/wunderhahn-mike-a-947198.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lang, DB; Bousfield, MA; Cooke, F: <em>Why do snow geese adopt eggs?<\/em> Behavioral Ecology 1991, 2(2):181-187; doi: 10.1093\/beheco\/2.2.181<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maina, JN: <em>Some recent advances on the study and understanding of the functional design of the avian lung: morphological and morphometric perspectives<\/em>. Biological Reviews 2002; 77(1):97-152; doi: 10.1017\/S1464793101005838<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Markl, J; Sadava, D; Hillis DM: <em>Verhalten von Tieren<\/em>. Purves Biologie 2019. (Springer Spektrum), Berlin, Heidelberg. doi: 10.1007\/978-3-662-58172-8_52<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marler, P; Doupe, AJ: <em>Singing in the brain<\/em>. PNAS 2000; 97(7):2965\u20122967; doi.org\/10.1073\/pnas.97.7.2965<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Powell, FL; Hopkins, SR: <em>Comparative Physiology of Lung Complexity: Implications for Gas Exchange<\/em>. NIPS (News in Physiolgy Sciences) 2004; 19:55-60; doi: 10.1152\/nips.01469.2003<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mooney, R; Prather, J; Roberts, T: <em>Neurophysiology of Birdsong Learning<\/em>. In: \u201cLearning and Memory: A Comprehensive Reference\u201d S. 441-474; Amsterdam (Elsevier) 2007; doi: 10.1016\/B978-012370509-9.00116-9<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Naguib, M; Riebel, K: <em>Birdsong: a Key Model in Animal Communication<\/em>. In: Encyclopedia of Language &#038; Linguistics; 40-53; Amsterdam (Elsevier) 2006; doi: 10.1016\/B0-08-044854-2\/00830-0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">N\u00fcbling, D: <em>Tiernamen als Spiegel der Mensch-Tier-Beziehung. Ein erster Einblick in die Zoonomastik<\/em>. Sprachreport 2015; 31(2):1-7<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Perdeck, AC: <em>Two Types of Orientation in Migrating Starlings, Sturnus yulgaris L., and Chaffinches, Fringilla coelebs L., as Revealed by Displacement Experiments<\/em>. ARDEA Tijdschrift der Nederlandse Ornithologische Unie 1958; 46(1-2); doi: 10.5253\/arde.v1i2.p1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Prevett, JP; Prevett, LS: <em>Egg Retrieval by Blue Geese<\/em>. The Auk 1973; 90(1):202-204<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rojas, R: <em>Luftige Dinosaurier<\/em>. 2013 auf <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Luftige-Dinosaurier-3363187.html\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Luftige-Dinosaurier-3363187.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scott, JR: <em>Elevated performance: the unique physiology of birds that fly at high altitudes<\/em>. The Journal of Experimental Biology 2011. 214:2455-2462; doi:10.1242\/jeb.052548<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Streby, HM; Kramer, GR; Peterson, SM: <em>Tornadic Storm Avoidance Behaviorin Breeding Songbirds<\/em>. Current Biology 2015; 25:1(98-102); doi: 10.1016\/j.cub.2014.10.079<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Switek, B: <em>Thomas Henry Huxley and the reptile to bird transition<\/em>. Geological Society 2010; 343:251-263; doi: 10.1144\/SP343.15<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thorup, K; Rab\u00f8l, J: <em>Compensatory behaviour after displacement in migratory birds<\/em>. Behavioral Ecology and Sociobiology 2007; 61:825-841; doi: 10.1007\/s00265-006-0306-x<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiner, J: <em>Evolution made visible<\/em>. Science 1995; 267(5194):30-33; doi: 10.1126\/science.7809606<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wiltschko, R: <em>Navigation<\/em>. Journal of Comperative Physiology A 2017; 203:455-463; doi: 10.1007\/s00359-017-1160-1<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wikipedia: Miracle Mike, kopfloser Hahn \/ Bob Landry \/\/ Fregattvogel mit aufgeblasenem Kehlsack \/ macraegi<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">andere Lizenzen: Titel &#8211; Starenschwarm \/ shutter stock_1930383503.jpg \/ Albert Beukhof \/\/ Pfuhlschnepfe im Flug \/ shutterstock_1783848041.jpg \/ Dennis Jacobsen \/\/ Vogel mit GPS-Sender \/ Biologging_Vogel_mit_Sender.jpg \/ MaxCine \/\/ GPS Sender \/ Biologging_Sender.jpg \/ MaxCine<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4643\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie19-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ornithologie hat noch vieles zu erforschen&#8230; Wenn Asaph dichtet: \u00bbV\u00f6gel, so zahlreich wie Sandk\u00f6rner am Meeresstrand\u00ab (Ps 78,27 NL\u00dc), dr\u00fcckt er aus, was Beobachter[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4642,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[68],"tags":[],"class_list":["post-4641","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-birds-of-the-sky"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4641"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4641\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5561,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4641\/revisions\/5561"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}