{"id":4645,"date":"2025-02-01T13:47:52","date_gmt":"2025-02-01T13:47:52","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=4645"},"modified":"2026-05-04T11:20:00","modified_gmt":"2026-05-04T10:20:00","slug":"origin-of-birds","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/origin-of-birds","title":{"rendered":"Ursprung der V\u00f6gel"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Das erste Mal werden V\u00f6gel in der Bibel bei ihrer Erschaffung erw\u00e4hnt: \u00bbUnd Gott sprach: \u00bbV\u00f6gel sollen \u00fcber der Erde fliegen angesichts der Ausdehnung des Himmels! Und Gott schuf \u2026 alle gefl\u00fcgelten V\u00f6gel nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: \u2026 die V\u00f6gel sollen sich mehren auf der Erde! Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: f\u00fcnfter Tag\u00ab (1Mo 1,21\u201323).<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist \u00fcber den Ursprung der V\u00f6gel eigentlich schon alles Wesentliche gesagt: Sie wurden von Gott erschaffen, und zwar in einer Vielfalt von \u00bbArten\u00ab und mit der F\u00e4higkeit zu fliegen. Allen Spekulationen \u00fcber die \u00bbVorfahren der V\u00f6gel\u00ab, die \u00bbEntstehung der Feder\u00ab oder den \u00bbErwerb des Flugverm\u00f6gens\u00ab ist aus biblischer Sicht der Boden entzogen. Es ist eine Trag\u00f6die, dass Wissenschaftler heute tiefen Einblick in Vielfalt, Aufbau, Funktion und Lebensweise der gefiederten Wunderwerke gewonnen haben und dies mehrheitlich als Ergebnis eines nat\u00fcrlichen Entwicklungsprozesses auffassen. Manche meinen, diese Theorie habe sogar mit der Betrachtung von V\u00f6geln ihren Anfang genommen \u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schmier-finken.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"911\" height=\"838\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schmier-finken.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4912\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schmier-finken.jpg 911w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schmier-finken-300x276.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schmier-finken-768x706.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schmier-finken-600x552.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">schminke:finken \u2013 Die Finken auf den Galapagosinseln werden in Ausschm\u00fcckungen der Geschichte gerne mit der \u00bbEntdeckung der Evolutionstheorie\u00ab durch Charles Darwin in Verbindung gebracht. Zu Unrecht!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>darwin:finken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Sachb\u00fcchern findet sich die Darstellung, dass Darwin die Idee der Evolution \u00bbdurch den Kopf schoss\u00ab, als er die unterschiedlichen Finkenarten auf den verschiedenen Inseln der Galapagosgruppe beobachtete. Das kann aber vollst\u00e4ndig ins Reich der Legende verwiesen werden. Erstens spielten die Finken zun\u00e4chst keine Rolle, und zweitens gab es bei ihm keine pl\u00f6tzliche Erleuchtung, weder auf der Weltreise mit dem Forschungsschiff \u00bbBeagle\u00ab noch bei den Forschungen im heimatlichen \u00bbDown House\u00ab sp\u00e4ter. Sein Gro\u00dfvater Erasmus Darwin (1731\u20131802), Arzt, Wissenschaftler, Dichter und Erfinder, hatte bereits ein Buch mit dem Titel <em>Zoonomia \u2013 Gesetze des organischen Lebens geschrieben<\/em>. Darin beschreibt er die Konkurrenz im Tierreich, dass die st\u00e4rksten und aktivsten Tiere sich durchsetzen und die Art dadurch verbessert wird. Diesen Vorgang dehnte er bis zum Ursprung aller Arten aus einfachen Formen aus. Darwin war mit der Idee seines Gro\u00dfvaters vertraut. Auf die erste Seite seines Notizbuchs, in dem er sich zum ersten Mal \u00fcber die Ver\u00e4nderung (Transmutation) der Lebewesen auslie\u00df, setzte er die \u00dcberschrift \u00bbZoonomia\u00ab. Bischof Samuel Wilberforce (1805\u20131873), ein entschiedener Gegner des Evolutionsgedankens, warf ihm sp\u00e4ter vor, mit seiner Selektionstheorie nur die Spekulationen seines Gro\u00dfvaters aufzuw\u00e4rmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1822\" height=\"666\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4914\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel.jpg 1822w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel-300x110.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel-1024x374.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel-768x281.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel-1536x561.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-muschel-getuschel-600x219.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1822px) 100vw, 1822px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">muschel:getuschel \u2013 Erasmus Darwin ver\u00f6ffentlichte eine Abstammungslehre, der zufolge sich alle Tiere aus winzigen Muscheln entwickelt haben sollen. Sein Wappen im Exlibris tr\u00e4gt den Wahlspruch \u201eE Conchis Omnia\u201c \u2013 \u201eAlles aus den Muscheln\u201c.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Entwicklungsgedanke an sich l\u00e4sst sich bis in die Antike zur\u00fcckverfolgen. Er gewann nach der Aufkl\u00e4rung in dem Ma\u00df an Popularit\u00e4t, wie die Bibel als verbindliche Offenbarung Gottes in Frage gestellt wurde. Die Theorie, die Darwin der Welt 1859 in seinem Buch vorstellte, ist vielfach umformuliert, in S\u00e4tze und Schlussfolgerungen eingeteilt, in f\u00fcnf unabh\u00e4ngige Einzeltheorien zerlegt und in langen Schachtels\u00e4tzen zusammengefasst worden. Obwohl sie sp\u00e4ter erweitert und angepasst wurde (zur Synthetischen Evolutionstheorie; EST), blieb das Grundschema aktuell. Hier soll es an einem Beispiel illustriert werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf einer kleinen Insel lebt eine Gruppe von 1000 Finken. Die Finken paaren sich untereinander. Sie sind vom Festland und von anderen Inseln zu weit entfernt, um dorthin gelangen zu k\u00f6nnen. Sie bilden eine eigenst\u00e4ndige und isolierte Fortpflanzungsgemeinschaft (Population).<\/li>\n\n\n\n<li>Jedes Finkenweibchen legt in der Brutsaison 2\u20133 Eier und wird bis zu drei Jahre alt. Es werden demnach viel mehr Tiere ausgebr\u00fctet, als altersbedingt sterben (Nachkommens\u00fcberschuss).<\/li>\n\n\n\n<li>Die Anzahl der Finken w\u00fcrde stetig wachsen, aber die Insel w\u00e4chst nicht mit: Nahrungs- und Raumangebot sind beschr\u00e4nkt. Die Gr\u00f6\u00dfe der Gruppe bleibt deshalb gleich (Populationskonstanz), was bedeutet, dass der \u00dcberschuss an Tieren sterben muss. Jeder Fink steht daher vom Tag seines Schl\u00fcpfens an in einem \u00dcberlebenswettbewerb mit seinen Artgenossen (innerartliche Konkurrenz).<\/li>\n\n\n\n<li>Obwohl die Finken von den gleichen Vorfahren abstammen und alle miteinander verwandt sind, unterscheiden sie sich voneinander (genetische Variabilit\u00e4t).<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn solch ein Unterschied einem Finken hilft, seine Nahrung besser zu erreichen oder zu verwerten, seinen Feinden besser zu entkommen, Krankheiten besser zu widerstehen, das Klima besser zu vertragen oder auf einen Wechsel der Umweltbedingungen besser vorbereitet zu sein und so weiter, hat er einen Vorteil im \u00dcberlebenskampf und eine bessere Chance, die Auswahl (Selektion) ums \u00dcberleben zu bestehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Jeder \u00dcberlebende, der die Geschlechtsreife erlangt und sich erfolgreich paart, gibt seine vorteilhafte Erbinformation an die Nachkommen weiter. Mit der Zeit f\u00fchrt dieser Prozess zu einer verbesserten Anpassung und einem ver\u00e4nderten Erscheinungsbild der Finken. Darwin bezeichnete ihn als \u00bbNatural Selection\u00ab, auf Deutsch mit \u00bbnat\u00fcrliche Zuchtwahl\u00ab wiedergegeben (wobei Darwin die genetischen Aspekte noch unbekannt waren und er auch noch nicht so sehr die Gruppe, sondern eher die einzelnen Individuen im Blick hatte).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dass der beschriebene Vorgang bei allen Lebewesen permanent abl\u00e4uft, dass alle Lebensformen einem immerw\u00e4hrenden Anpassungsdruck unterworfen sind und sich daher st\u00e4ndig ver\u00e4ndern, ist unbestritten. Es darf als Darwins gr\u00f6\u00dftes Verdienst gelten, dass der enormen Plastizit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t der Organismen heute geb\u00fchren de Beachtung geschenkt wird. Wenn wir die dargestellte Theorie der nat\u00fcrlichen Selektion als gut begr\u00fcndet und allgemein zutreffend anerkennen, stellt sich als N\u00e4chstes die Frage nach der Reichweite dieser Anpassungs- und Optimierungsvorg\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00fcber:spannt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Genau bei dieser Frage fiel Darwin von einem Extrem ins andere. In seinem Studium wurde er gelehrt, dass Gott in der Sch\u00f6pfungswoche alle Lebewesen in ihren Arten erschuf und dass diese Arten unver\u00e4nderlich seien. Dass diese Lehre von der \u00bbKonstanz der Arten\u00ab nicht ganz stimmen konnte, war vielen seiner forschenden Zeitgenossen bereits aufgefallen. Besonders durch die Untersuchung von Fossilien, Beobachtungen aus der Tier- und Pflanzenzucht und die systematische Taxonomie zeigte sich, dass der biblische Artbegriff so eng nicht gefasst werden durfte. Darwin verwarf diese Lehre folgerichtig und nahm das Gegenteil an: die beliebige Ver\u00e4nderlichkeit der Lebensformen. Diese Ausdehnung der Theorie stellte eine Extrapolation dar, einen R\u00fcckschluss von Bekanntem auf Unbekanntes. Es erschien ihm konsequent gefolgert, dass der gleiche Mechanismus, der in Jahrtausenden zum Beispiel unterschiedliche Schnabelformen in Finkenpopulationen hervorbringt, in Jahrmillionen einen Fisch an das Landleben anpassen und ein Landlebewesen das Flugverm\u00f6gen erwerben lassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Annahme stie\u00df in der Wissenschaft auf wenig Widerstand; allerdings hatte man auch noch keinen tieferen Einblick in die atemberaubende Komplexit\u00e4t der Lebewesen. Ein Mann wie Darwin geh\u00f6rte noch am ehesten zu denen, die etwas davon ahnten; und es spricht f\u00fcr ihn, dass er dieses Problem offen er\u00f6rterte: \u00bbWenn gezeigt werden k\u00f6nnte, dass irgendein komplexes Organ existiert, das nicht durch zahlreiche, aufeinander folgende, geringf\u00fcgige Ver\u00e4nderungen gebildet worden sein kann, w\u00fcrde meine Theorie absolut zusammenbrechen. Aber ich kann keinen solchen Fall finden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ver-dacht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"963\" height=\"750\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ver-dacht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4915\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ver-dacht.jpg 963w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ver-dacht-300x234.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ver-dacht-768x598.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ver-dacht-600x467.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 963px) 100vw, 963px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ver:dacht \u2013 Diese Skizze aus Darwins Notizbuch wurde zu einem weltbekannten Meme. Sie stellt die evolution\u00e4re Entstehung neuer Arten dar, der er den gemeinsamen Ursprung <em>aller <\/em>Lebewesen zuschrieb \u2013 den \u00bbStammbaum des Lebens\u00ab. Mit zunehmender Kenntnis der Genetik und Molekularbiologie trat allerdings die begrenzte Reichweite dieses Prinzips immer deutlicher zutage.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vergleicht man den Kenntnisstand vor 150 Jahren mit dem heutigen, wird deutlich, dass es, gemessen an Darwins Erwartungen, nicht <em>ein<\/em> komplexes Organ gibt, auf das das <em>nicht<\/em> zutr\u00e4fe. Man muss ihm auch gar nicht erst darin folgen, die \u00bbOrgane extremer Perfektion und Verflechtung\u00ab in den Blick zu nehmen; vielmehr wei\u00df man heute, dass jede einzelne lebende Zelle bereits in Aufbau und Funktion weit davon entfernt ist, in der geforderten Weise erkl\u00e4rt werden zu k\u00f6nnen. Eine schrittweise Entstehung ist nach heutiger Kenntnis nicht plausibel. Aus diesem Grund ist Darwins Theorie tats\u00e4chlich zusammengebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet allerdings nicht, dass dieser Zusammenbruch zwingend anerkannt werden muss. Auch wenn die schrittweise Entwicklung, hin zur ersten lebenden Zelle, nicht beschrieben werden kann, so kann genauso wenig bewiesen werden, dass es diese M\u00f6glichkeit <em>nicht<\/em> gibt. Der Beweis kann jedenfalls nicht in den Naturwissenschaften gef\u00fchrt werden, denn er w\u00fcrde erfordern, dass man alle denkbaren Wege kennt und ausschlie\u00dfen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>seifen:blase<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist gar nicht so einfach, ein klares Bild davon zu bekommen, was der er\u00f6rterte Selektionsprozess denn nun tats\u00e4chlich in der Natur bewirken kann. Menschliche Bem\u00fchungen in der Zucht von Tieren und Pflanzen legen eine gigantische Variationsbreite nahe. Eindr\u00fcckliche Beispiele hierf\u00fcr sind die Zuchtformen des Kohls und die Rassen des Haushunds. Darwin war besonders von den Variet\u00e4ten der Taube fasziniert. Zu beachten ist allerdings, dass die allermeisten Zuchtformen, die deutlich vom Wildtyp abweichen, in der Natur (also au\u00dferhalb menschlicher Agrokultur) nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch wildlebende Gattungen entfalten eine enorme Formenvielfalt. Bei den Pflanzen beeindrucken zum Beispiel die Weidenartigen, bei den V\u00f6geln die Kleiderv\u00f6gel von Hawaii und bei den Fischen die Barsche der ostafrikanischen Seen. Das Beispiel der Grundfinken (<em>Geospiza<\/em>) auf den Galapagosinseln weist im Vergleich dazu nur ein bescheidenes Ausma\u00df an Variation auf. Da es aber zu den ersten Vorzeigef\u00e4llen geh\u00f6rt, ist es heute besonders gut untersucht, entpuppte sich dabei aber als denkbar ungeeignet, Evolution im Sinne Darwins zu demonstrieren \u2013 was jedoch nicht seine Schuld war. Die Unterschiede zwischen den mitgebrachten B\u00e4lgen fielen ihm erst nach der Reise auf, und er gab offen zu, dass die meisten Exemplare seiner Finkensammlung durcheinandergeraten waren, er aber den starken Verdacht habe, dass einige Arten auf einzelne Inseln beschr\u00e4nkt seien. Infolgedessen gab es mehrere Sammelexpeditionen, an deren Ende 1931 67 wissenschaftliche Namen f\u00fcr die verschiedenen \u00bbArten\u00ab vergeben worden waren. Der Ornithologe David Lack untersuchte die Finken dann 1938 in ihrem Lebensraum und bemerkte, dass die meisten Unterteilungen nur auf dem Papier existierten. Er reduzierte die Nomenklatur auf 13 Arten und schlug ein Schema vor, nach dem sie sich auseinanderentwickelt haben sollten. Hierf\u00fcr pr\u00e4gte er den Begriff \u00bbAdaptive Radiation\u00ab. Was immer noch r\u00e4tselhaft erschien, war das Fehlen von gr\u00f6\u00dferen physikalischen Unterschieden zwischen den Inseln und von wie auch immer gearteten Isolationsmechanismen. F\u00fcr nat\u00fcrliche Auslese gab es gar keinen Raum!<\/p>\n\n\n\n<p>Erst in j\u00fcngster Zeit zeigte sich, dass die Varianten (es geht haupts\u00e4chlich um Unterschiede in K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und Schnabelform) sich oft innerhalb k\u00fcrzester Zeit durchsetzen. In sehr trockenen Jahren \u00fcberleben eher Finken mit dickeren Schn\u00e4beln. In feuchteren Jahren mit vielseitigerem Nahrungsangebot kehrt sich dieser Trend um. Der Biologe Peter Grant, dem diese Beobachtung zu verdanken ist, pr\u00e4gte daf\u00fcr den Ausdruck \u00bbOscillating Selection\u00ab (Pendelnde Selektion). Er l\u00e4sst offen, ob bei diesem Selektionsprozess \u00fcberhaupt mehr als reversible (d. h. umkehrbare) Ver\u00e4nderungen in der H\u00e4ufigkeit bestimmter Formen auftreten. Obwohl seine Daten gerade zeigen, dass dieser Vorgang mit darwinscher Auslese nichts zu tun hat, wurde sein Artikel in der Zeitschrift <em>Scientific American<\/em> in diesem Sinn gefeiert: \u00bbDie Galapagosfinken \u2013 das klassische Beispiel daf\u00fcr, wie nat\u00fcrliche Auslese in Jahrmillionen wirkt \u2013 hat man jetzt in wirklicher Zeit evolvieren gesehen. Eine einzige Trockenperiode kann eine Population ver\u00e4ndern.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"2012\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5568\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-300x236.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-1024x805.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-768x604.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-1536x1207.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-2048x1609.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-durch-beiser-DE-2-600x472.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">durch:bei\u00dfer \u2013 Eine Studie, die in vielen Schul- und Lehrb\u00fcchern als Paradebeispiel f\u00fcr \u00bbEvolution in Aktion\u00ab angef\u00fchrt wird, zeigt die Variation der Schnabelh\u00f6he des Mittelgrundfinken (<em>Geospiza fortis<\/em>) in Abh\u00e4ngigkeit vom Klima. Die nat\u00fcrliche Selektion beg\u00fcnstigt in D\u00fcrrezeiten offensichtlich kr\u00e4ftigere Schn\u00e4bel, mit denen sich ein breiteres Nahrungsspektrum erschlie\u00dfen l\u00e4sst. Man kann die Skala weiter spreizen, damit die Ver\u00e4nderungen dramatischer wirken, aber das \u00e4ndert nichts daran, dass die Abweichungen vom langj\u00e4hrigen Mittelwert sich im Bereich weniger Prozent bewegen. Es ist ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr Optimierung, das aber keine Antwort auf die Frage nach der Herkunft neuer Konstruktionen gibt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Das <\/em>ist das eigentlich Verwunderliche an dieser ganzen Geschichte. Obwohl l\u00e4ngst bekannt ist, dass mit den Finken entwicklungsbiologisch nicht viel Staat zu machen ist, werden sie weiter als Evolutionsbeleg verkauft. Es besteht heute eine ungeheure Diskrepanz zwischen dem, was die Evolutionsbiologie wirklich belegen kann, und dem, was in den verschiedensten Medien vorgegaukelt wird. In Bezug auf die Finken jedenfalls ist der aktuelle Stand der Ornithologie folgender: \u00bbDie Fortpflanzungsschranken sind zusammengebrochen oder haben sich bei den verschiedenen Geospiza-Formen nie in bedeutendem Umfang entwickelt.\u00ab Das bedeutet im Klartext, dass die Grundfinken dieser Gattung eine einzige verzweigte Population mit reichem Genpool bilden. Das gleichzeitige Vorhandensein verschiedener genetischer Optionen wird auch als \u00bbPolyvalenz\u00ab bezeichnet. W\u00e4re Darwin und seinen Mitstreitern nicht der Blick auf die Gr\u00f6\u00dfe des Sch\u00f6pfers verstellt gewesen, h\u00e4tten sie es vielleicht damals schon, auch ohne Kenntnis der Genetik, als das erkannt, was wir heute darin sehen: programmierte Vielfalt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1039\" height=\"809\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4917\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE.jpg 1039w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE-300x234.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE-1024x797.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE-768x598.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lucken-fuller-DE-600x467.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1039px) 100vw, 1039px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">l\u00fccken:f\u00fcller \u2013 Gro\u00dfgrundfink (<em>Geospiza magnirostris<\/em>), Mittelgrundfink (<em>Geospiza fortis<\/em>) und Kleingrundfink (<em>Geospiza fuliginosa<\/em>) unterscheiden sich, wen wundert\u2019s, haupts\u00e4chlich durch ihre Gr\u00f6\u00dfe. Unterschiede in der Schnabelh\u00f6he h\u00e4ngen mit ihrer bevorzugten Nahrung zusammen. In dieser Studie wurden vier Inselhabitate verglichen. Solange nur eine Art vorkommt, bleibt die Schnabelh\u00f6he in einem mittleren Bereich. Wenn mehrere Arten miteinander konkurrieren, kann es zur Ressourcenaufteilung kommen, bei der sie sich auf eine bestimmte Nahrung spezialisieren und sich daran anpassen. Man spricht dann von Merkmalsdivergenz.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>halt:los<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Darwin hat die Reichweite seiner Theorie kolossal \u00fcbersch\u00e4tzt. Sein Buch <em>Origin of Species<\/em> ist eine Mogelpackung. \u00bbIn Darwins Buch zum Ursprung der Arten gibt es keine Art-Definition. Dies ist eine der gro\u00dfen Schw\u00e4chen dieses Werkes, in dem es um den Artenwandel, nicht jedoch um den Ursprung derselben geht \u2013 wo die ersten Lebensformen herstammen, konnte Darwin nicht beantworten\u00ab, bedauert ein deutscher Evolutionsbiologe in einem Interview. Was er verschweigt ist, dass es bis heute keine Antwort auf diese Frage gibt und dass nicht nur der Ursprung der \u00bbersten Lebensformen\u00ab, sondern der Ursprung jeder wirklichen Innovation (Neuerung) ein R\u00e4tsel geblieben ist. Damit sind wir beim Knackpunkt der Theorie. Die spannende Frage ist nicht die nach dem \u00bbSurvival\u00ab (\u00dcberleben \u2013 Welche Merkmale bleiben erhalten?), sondern die nach der \u00bbArrival\u00ab (Ankunft \u2013 Woher kommen neue Merkmale?).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Prinzip \u00bbSurvival of the Fittest\u00ab, das \u00dcberleben der Bestangepassten, ist eine Tautologie (sinnfrei), zumindest nicht sinnvoller als der Satz: \u00bbSieger ist, wer gesiegt hat.\u00ab Warum? Weil er keinen Informationsgehalt hat. Aussage: Der am besten Angepasste \u00fcberlebt. Frage: Warum \u00fcberlebt er? Antwort: Weil er am besten angepasst ist. Frage: Woher wei\u00df man, dass er am besten angepasst ist? Antwort: Weil er \u00fcberlebt hat. (Und wenn er nicht gestorben ist, so lebt er noch heute). So bei\u00dft die Katze sich selbst in den Schwanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Selektionstheorie keinen evolution\u00e4ren Entwicklungsweg voraussagen kann, ist sie in keinem konkreten Fall \u00fcberpr\u00fcfbar. Sie beschreibt zwar Anpassungsvorg\u00e4nge (wie in dem angef\u00fchrten Beispiel), erkl\u00e4rt aber nicht das Auftreten neuer Konstruktionen. Es besteht, technisch ausgedr\u00fcckt, ein grundlegender Unterschied zwischen einem Optimierungsproblem und einem Konstruktionsproblem. Wenn diese Theorie einen Beitrag zur Rekonstruktion der Geschichte der Lebewesen liefern soll, m\u00fcsste sie auch einen Mechanismus beschreiben, durch den neue Information und neue Baupl\u00e4ne entstehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1885\" height=\"931\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4918\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning.jpg 1885w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning-300x148.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning-1024x506.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning-768x379.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning-1536x759.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-dino-tuning-600x296.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1885px) 100vw, 1885px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">dino:tuning \u2013 Der Biologe Thomas Henry Huxley (1825\u20131895), ein Zeitgenosse Darwins und eifriger Verfechter seiner Entwicklungstheorie, sah in den V\u00f6geln \u00bbaufgetakelte Dinosaurier\u00ab. Die Idee galt zuerst als abwegig, setzte sich dann aber durch. Heute wird im Rahmen der Evolutionstheorie anerkannt, dass die Abstammungslinie der V\u00f6gel \u00fcber die urzeitlichen Echsen verl\u00e4uft. Manchmal wird die \u00c4hnlichkeit so stark betont, dass V\u00f6gel als \u00bbdie letzten \u00fcberlebenden Dinosaurier\u00ab dargestellt werden, wie hier im \u00bbMus\u00e9e national d\u2018histoire naturelle Luxembourg\u00ab.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Darwin konnte da nur spekulieren. In dieser Hinsicht vertrat er eine \u00e4hnliche Vorstellung wie Lamarck. Er nahm also an, dass erworbene Eigenschaften eines Individuums durch kleine Informationstr\u00e4ger in die Keimzellen gelangen und so an die Nachkommen weitergegeben werden. Diesen Vorgang nannte er \u00bbPangenesis\u00ab. Diese Idee wird h\u00e4ufig mit Lamarcks Giraffen-Beispiel illustriert. Die Giraffe streckt sich nach den h\u00f6chsten Zweigen aus und verl\u00e4ngert bei dieser gymnastischen \u00dcbung ihren Hals. Sie erwirbt in ihrem Leben also ein Merkmal, das sie von Geburt an nicht hatte \u2013 eben einen etwas l\u00e4ngeren Hals. Diese anatomische Ver\u00e4nderung sei dann irgendwie in die Information der Spermien oder Eizellen hineingeschrieben und an den Nachwuchs vererbt worden. Dieser komme dann schon mit einem l\u00e4ngeren Hals zur Welt und setze das Spiel fort. So naheliegend diese Theorie schien, sie ist falsch. Die geheimnisvollen Botenstoffe, die von Darwin \u00bbGemmulae\u00ab und von Haeckel \u00bbPlastidule\u00ab genannt wurden, gibt es nicht. Die Erkenntnisse der Genetik widerlegen derartige Vorstellungen, auch wenn heute epigenetische Mechanismen bekannt sind, die <em>bereits vorhandene<\/em> Informationen aktivieren oder deaktivieren k\u00f6nnen. Darwins Theorie wurde der Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen. Denn was nun als Quelle neuer Information \u00fcbrigblieb, waren \u00bbgenetische Mutationen\u00ab. Das sind zuf\u00e4llig (oder jedenfalls ungerichtet) auftretende Sch\u00e4den an der Erbinformation. Da Darwins Theorie in ihrer urspr\u00fcnglichen Form heute von niemandem mehr vertreten wird, ist die Kritik daran nur von historischem Interesse. Bemerkenswert ist aber, dass bis heute kein plausibler Mechanismus in Sicht ist, der die Makroevolution, die Entstehung neuer Baupl\u00e4ne, erkl\u00e4ren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1705\" height=\"931\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4919\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01.jpg 1705w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01-300x164.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01-1024x559.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01-768x419.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01-1536x839.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-Ursprung-der-Vogel-extra-01-600x328.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1705px) 100vw, 1705px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\"><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Darwin, CR: <em>Notebook B: [Transmutation of Species (1837\u20131838)]<\/em>. S. 1 (CUL-DAR121); <a href=\"http:\/\/darwin-online.org.uk\/content\/frameset?itemID=CUL-DAR121.-&#038;viewtype=side&#038;pageseq=1\">http:\/\/darwin-online.org.uk\/content\/frameset?itemID=CUL-DAR121.-&#038;viewtype=side&#038;pageseq=1<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Darwin, CR: <em>Origin of Species<\/em>. London (John Murray) 1872, 6th Edition, S. 174: \u201cIf it could be demonstrated that any complex organ existed, which could not possibly have been formed by numerous, successive, slight modifications, my theory would absolutely break down.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Darwin, CR: <em>Journal of Researches, Bd. 3<\/em>. London (John Murray) 1890, S. 420: \u201eUnfortunately most of the specimens of the finch tribe were mingled together; but I have strong reasons to suspect that some of the species of the sub-group Geospiza are confined to separate islands.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Darwin CR: <em>Das Variieren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication<\/em> (\u00fcbersetzt von Victor Carus). Stuttgart (E. Schweizerbart&#8217;sche) 1868, Band II, S. 491<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Desmond, A; Moore, J: <em>Darwin<\/em>. Reinbek (Rowohlt) 1994<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Grant, PR; Grant, BR: <em>What Darwin&#8217;s Finches Can Teach Us about the Evolutionary Origin and Regulation of Biodiversity<\/em>. BioScience 2003; 53(10):965-975; doi: 10.1641\/0006-3568(2003)053[0965:WDFCTU]2.0.CO;2<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Grant, PR; Grant, BR: <em>Hybridization increases population variation during adaptive radiation<\/em>. PNAS 2019, 116(46):23216-23224; doi: 10.1073\/pnas.1913534116<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Grant, PR: <em>Natural Selection and Darwin\u2019s Finches<\/em>. Scientific American 1991; 2654:82-87<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Hendry, AP; De Le\u00f3n, LF; Herrel, A: <em>Disruptive selection in a bimodal population of Darwin&#8217;s finches<\/em>. Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 2008; 276(1657):753-759; doi:10.1098\/rspb.2008.1321 <a href=\"https:\/\/www.biointeractive.org\/classroom-resources\/effects-natural-selection-finch-beak-size\">https:\/\/www.biointeractive.org\/classroom-resources\/effects-natural-selection-finch-beak-size<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Kutschera, U: Interview in Zeitschrift \u201efocus\u201c: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/wissen\/natur\/evolution\/wir-sind-nur-eine-von-millionen-tierarten-evolutionsexperte_id_2528190.html\">https:\/\/www.focus.de\/wissen\/natur\/evolution\/wir-sind-nur-eine-von-millionen-tierarten-evolutionsexperte_id_2528190.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Lack, D: Evolution of the Galapagos Finches; Nature 1940; 146:324-327<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"line-height:1\">Scheven, J: LEBEN. Deutsches Sch\u00f6pfungsmagazin 2000; 12<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Titel &#8211; gro\u00dfer Schwarm Stare \/ shutter stock_614886038.jpg \/ serkan mutan<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/federfuehrer<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4655\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/Folie20-1-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste Mal werden V\u00f6gel in der Bibel bei ihrer Erschaffung erw\u00e4hnt: \u00bbUnd Gott sprach: \u00bbV\u00f6gel sollen \u00fcber der Erde fliegen angesichts der Ausdehnung des[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4654,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[68,9],"tags":[],"class_list":["post-4645","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-birds-of-the-sky","category-prehistory"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4645","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4645"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4645\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5569,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4645\/revisions\/5569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4645"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4645"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4645"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}