{"id":5605,"date":"2026-05-11T19:44:14","date_gmt":"2026-05-11T18:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=5605"},"modified":"2026-05-12T07:43:24","modified_gmt":"2026-05-12T06:43:24","slug":"bee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/bee","title":{"rendered":"Bienen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Kein Insekt ist von gr\u00f6\u00dferer wirtschaftlicher, kultureller und wahrscheinlich auch \u00f6kologischer Bedeutung als die Biene. Ihre <em>Nutzung<\/em> reicht bis in die fr\u00fchesten arch\u00e4ologischen Fundhorizonte zur\u00fcck und ihre Erforschung mindestens einige Jahrhunderte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Westliche Honigbiene (<em>Apis mellifera<\/em>) ist seit Urzeiten in Europa, Afrika und Vorderasien verbreitet. Ihren hebr\u00e4ischen Namen <em>debora<\/em> (5Mo 1,44; Ri 14,8; Ps 118,12; Jes 7,18) tragen auch zwei Frauen in der Bibel (1Mo 35,8; Ri 4.5). W\u00e4hrend die Biene selbst nur in vier Versen erw\u00e4hnt wird, kommt <em>dabasch<\/em>, das den Honig bezeichnet, 54-mal vor und begegnet uns auch in dem M\u00e4nnernamen Jidbasch (1Chr 4,3) \u2013 honigs\u00fc\u00df. Honigseim wird <em>nofet<\/em> (Ps 19,11; Spr 5,3; 24,13; 27,7; Hld 4,11) und die Honigwabe<em> ja\u2019ar <\/em>(Hld 5,1) oder <em>zuf<\/em> (Ps 19,11; Spr 16,24) genannt. Sie taucht au\u00dferdem als M\u00e4nnername Zuph \/ Zophai (1Sam 1,1; 1Chr 6,11.20) und als Ortsbezeichnung \u00bbLand Zuph\u00ab (1Sam 9,5) auf. Im Neuen Testament kommt die griechische Bezeichnung der Biene, <em>melissa<\/em>, ebenfalls ein beliebter Frauenname, nicht vor. Honig wird in vier Versen erw\u00e4hnt und als <em>meli<\/em> bezeichnet (Mt 3,4; Mk 1,6; Offb 10,9.10), die Honigwabe als <em>melissios kerion<\/em> (Lk 24,42). Paulus rettete sich bei einer Schiffsreise auf die Insel \u00bbMelite\u00ab (Apg 28,1), was \u00bbHonigfluss\u00ab oder \u00bbhonigreich\u00ab bedeutet. M\u00f6glicherweise handelte es sich um die Insel Malta, die f\u00fcr ihre Honigproduktion bekannt war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>zucker:reich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben in Europa in einer Zeit, in der ein Kilogramm Haushaltszucker, also wei\u00dfe, feink\u00f6rnige, hochreine, das hei\u00dft zu \u00fcber 99,96 % aus Saccharose bestehende, praktisch unbegrenzt haltbare Raffinade, \u00bban jeder Ecke\u00ab f\u00fcr ein bis zwei Euro erworben werden kann. In Speisen, Getr\u00e4nken und Naschwerk verarbeitet, ist er f\u00fcr den normalen Konsumenten ein omnipr\u00e4senter Bestandteil der Ern\u00e4hrung. Es ist f\u00fcr uns daher kaum nachzuvollziehen, wie gro\u00df das nat\u00fcrliche Verlangen des K\u00f6rpers nach \u00bbS\u00fc\u00dfigkeit\u00ab ist und wie hoch deshalb nat\u00fcrliche Zuckerquellen in alter Zeit wertgesch\u00e4tzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1199\" height=\"836\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5607\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze.jpg 1199w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze-300x209.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze-1024x714.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze-768x535.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-nasch-katze-600x418.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1199px) 100vw, 1199px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">nasch:katze \u2013 Eine mutige Honigj\u00e4gerin, klettert auf einen Baum, um Bienenwaben zu erbeuten. Um darzustellen, dass das Nest sich in einer H\u00f6hlung befindet, wurde ein nat\u00fcrlicher Hohlraum der Wand in die Felszeichnung miteinbezogen. Diese steinzeitliche Malerei aus den Cuevas de la Ara\u00f1a, bei Bicorp, Valencia, Spanien, gilt als einer der \u00e4ltesten Belege f\u00fcr die Ausbeutung wilder Bienenv\u00f6lker \u2013 der \u00bbZeidlerei\u00ab.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Viele Bibelstellen bezeugen, wie hoch Bienenhonig, der im Mittel zu achtzig Prozent aus verschiedenen Zuckern besteht, damals im Kurs stand, denn: \u00bbWas ist s\u00fc\u00dfer als Honig?\u00ab (Ri 14,18). Allerdings kann es sein, dass das Wort <em>dabasch<\/em> breiter verwendet wurde und mitunter auch Dattelhonig oder Dattelsirup bezeichnet. Dieser enth\u00e4lt fast ebenso viel Zucker wie Honig, lie\u00df sich aber viel leichter gewinnen und stand deswegen in gr\u00f6\u00dferer Menge zur Verf\u00fcgung. Viele rabbinische Kommentatoren, die in derartigen Fragen meistens verl\u00e4sslich sind, vertreten die Auffassung, dass in dem wundersch\u00f6nen Ausdruck f\u00fcr Kanaan: \u00bbdas Land, das von Milch und Honig flie\u00dft\u00ab zuerst an Dattelhonig (und evtl. auch Traubensirup) zu denken sei. Das sei mal dahingestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird Honig allerdings gemeinsam mit Feigenb\u00e4umen und Weinst\u00f6cken erw\u00e4hnt, wie in diesem Vers: \u00bbein Land von Weizen und Gerste und Weinst\u00f6cken und Feigenb\u00e4umen und Granatb\u00e4umen; ein Land von \u00f6lreichen Olivenb\u00e4umen und Honig\u00ab (5Mo 8,8), ist wohl tats\u00e4chlich von Bienenhonig die Rede. Ebenfalls eindeutig sind Verse, in denen Honig in Verbindung mit Bienen, Honigseim oder Waben erw\u00e4hnt wird. Da bleiben dann nicht mehr viele Stellen \u00fcbrig \u2026 Es bleibt festzuhalten, dass es, allen Einw\u00fcrfen zum Trotz, historisch und vom Textzusammenhang her m\u00f6glich ist, dass <em>dabasch<\/em> in der Bibel Bienenhonig bezeichnet und weiter nichts.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1819\" height=\"766\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5608\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle.jpg 1819w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle-300x126.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle-1024x431.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle-768x323.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle-1536x647.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frucht-fulle-600x253.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1819px) 100vw, 1819px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">frucht:f\u00fclle \u2013 \u00bbEin Land, das von Milch und Honig \u00fcberflie\u00dft und das an Herrlichkeit alle anderen L\u00e4nder \u00fcbertrifft\u00ab (Hes 20,6 GN) \u2013 das ist Israel. Das Panorama zeigt die Jesreelebene, die zu den fruchtbarsten Anbaugebieten der Welt z\u00e4hlt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Honigseim, Tropf- oder Rinnhonig ist der fl\u00fcssigste Teil des Honigs, der ohne Schleudern und Pressen von selbst aus der Wabe l\u00e4uft \u2013 im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild f\u00fcr \u00bb\u00dcberfluss\u00ab. Seine hebr\u00e4ische Bezeichnung <em>nofet <\/em>leitet sich von dem Verb <em>nof<\/em> f\u00fcr \u00bbausgie\u00dfen\u00ab ab (vgl. Ps 68,10). Die sch\u00f6nsten Honig-Vergleiche sind Verse, die die guten Gebote Gottes preisen, \u00bbdie kostbarer sind als Gold und viel gediegenes Gold, und s\u00fc\u00dfer als Honig und Honigseim\u00ab (Ps 19,11) \u2013 \u00bbWie s\u00fc\u00df sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Mund!\u00ab (Ps 119,103). Ja, Honig ist \u00bbGottes S\u00fc\u00dfigkeit\u00ab, und doch geht es in beiden Versen um eine Steigerung! Wenn Honig f\u00fcr den \u00bbmaximalen irdischen Genuss\u00ab steht und Gold f\u00fcr den \u00bbmaximalen irdischen Wert\u00ab, steht Gottes Wort noch weit dar\u00fcber \u2013 es ist kostbarer, s\u00fc\u00dfer und \u00bbmehr als Honig\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>honig:fabrik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Herstellungsprozess des Honigs fasziniert, auch wenn er in der Bibel nicht direkt thematisiert wird. Die Bienenkunde (Apidologie) z\u00e4hlt zu den fr\u00fchesten biologischen Disziplinen. Das macht sie wahrscheinlich zum besterforschten Insekt (zumindest, was Sozialverhalten, Kommunikation und \u00d6kologie betrifft).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Biene sammelt zun\u00e4chst Bl\u00fctennektar oder Honigtau in ihrem Honigmagen. Sie kann dabei etwa die H\u00e4lfte ihres Leergewichts an \u00bbZuladung\u00ab aufnehmen, also 50-70 Milligramm. Bei guten Wetterbedingungen schafft sie 10-15 Sammelfl\u00fcge pro Tag, die jeweils 15-30 Minuten dauern. Um ein Kilogramm Honig zu produzieren, m\u00fcssen etwa 120.000 Flugkilometer zur\u00fcckgelegt werden \u2013 das entspricht drei Erdumrundungen! Dabei werden drei bis f\u00fcnf Millionen Bl\u00fcten angeflogen und \u00bbals Gegenleistung\u00ab auch be st\u00e4ubt. Eine Gruppe von zw\u00f6lf Bienen k\u00f6nnte es mit vereinten Kr\u00e4ften immerhin schaffen, in den zwei Wochen \u00bbAu\u00dfendienst\u00ab, die sie in ihrem Leben jeweils absolvieren, einen Teel\u00f6ffel mit Honig zu f\u00fcllen. Wenn die Standortbedingungen (Wetter, Trachtangebot, Konkurrenz) gut sind, das Volk von Krankheiten, Parasiten und Fressfeinden verschont bleibt und der Imker sein Handwerk versteht, liefert ein einzelner Bienenstock idealerweise f\u00fcnfzig Kilogramm Honigernte im Jahr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1145\" height=\"726\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5609\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz.jpg 1145w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz-300x190.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz-1024x649.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz-768x487.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gros-einsatz-600x380.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1145px) 100vw, 1145px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">gro\u00df:einsatz \u2013 In vielen Gegenden ist der Raps die erste gro\u00dfe \u00bbtrachtquelle\u00ab, die sich f\u00fcr die Bienen so richtig lohnt. Bei gutem Flugwetter summt und brummt das ganze Feld. Das Zeitfenster ist oft knapp \u2013 die einzelne Bl\u00fcte ist nur 2-3 Tage offen und nektarf\u00fchrend und nach vier Wochen ist alles vorbei. Bei K\u00e4lte, Regen oder starkem Wind kann nicht geflogen werden und andauernde Trockenheit verk\u00fcrzt die Bl\u00fctezeit. Aber wenn alles passt, geben die flei\u00dfigen Sammlerinnen ihr Bestes und fliegen enorme Ertr\u00e4ge ein.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie die Bienen ihre Sammelfl\u00fcge organisieren und die lohnendsten Bl\u00fctenst\u00e4nde ausw\u00e4hlen ist immer noch Gegenstand intensiver Forschung. Die putzige Darstellung des \u00bbBienentanzes\u00ab, durch den die Spurbienen ihren Kolleginnen eine exakte Richtung und Entfernung vorgeben, ist wahrscheinlich den meisten Schulkindern schon irgendwo begegnet. F\u00fcr diese Entdeckung wurde der deutsche Verhaltensforscher Karl von Frisch (1886-1982) 1973 sogar mit dem Nobelpreis geehrt. Aus Respekt vor dem Lebenswerk des gro\u00dfen Gelehrten f\u00e4llt die Kritik und Korrektur an seinem Modell zaghaft aus, obwohl inzwischen klar geworden ist, dass es zwar nicht verkehrt ist, aber die tats\u00e4chlichen Abl\u00e4ufe zu sehr vereinfacht. Eine fast ebenso gro\u00dfe Rolle wie die \u00bbTanzfigur\u00ab spielen die Schwingungen, die dabei erzeugt werden und die Duftstoffe, die im Stock und sp\u00e4ter entlang der Flugroute und besonders in der N\u00e4he des Ziels in \u00bbBrausefl\u00fcgen\u00ab als Markierungen verspr\u00fcht werden. Welche Faktoren auch beteiligt sein m\u00f6gen, man ist sich einig, dass die Pfadfinderbienen sehr effektive Aufkl\u00e4rungs- und F\u00fchrungsfunktionen erf\u00fcllen und die Energie der unerm\u00fcdlichen Sammlerinnen effektiv eingesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1188\" height=\"835\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5610\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual.jpg 1188w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual-300x211.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual-1024x720.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual-768x540.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bee-lingual-600x422.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1188px) 100vw, 1188px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">bee:lingual \u2013 Die Hoffnung, eine komplexe \u00bbTanzsprache\u00ab entdeckt zu haben, hat sich leider nicht erf\u00fcllt. Stattdessen ist eine Vielzahl von Faktoren im Spiel, wenn die Sammlerinnen Kurs auf ein neues Ziel nehmen. Die Kundschafterin (1) gewinnt mit dem Tanz und den mitgebrachten Nektarproben die Aufmerksamkeit ihrer Genossinnen (2). Sie fliegt danach die Strecke immer wieder ab und umschwirrt das Ziel in \u00bbZickzackmustern\u00ab. Bei diesen \u00bbBrausefl\u00fcgen\u00ab setzt sie Duftstoffe frei, die ihren Followern den Weg weisen (nach J\u00fcrgen Tautz).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Brandaktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die Navigation der Sammlerinnen sogar von Seiten ihrer \u00bbPartner\u00ab unterst\u00fctzt wird: Bei der Nachtkerzenart <em>Oenothera drummondii<\/em> konnte nachgewiesen werden, dass ihre Bl\u00fcten die summenden Bienen \u00bbh\u00f6ren\u00ab und mit maximaler Nektarproduktion reagieren. Der intensive Duft, der dabei verstr\u00f6mt wird, lockt die Bienen an. Dabei unterscheidet die Pflanze zwischen der Fl\u00fcgelfrequenz der Bienen und dem Summen von Nektarr\u00e4ubern wie der D\u00f6rrobstmotte (<em>Plodia interpunctella<\/em>), die sich von au\u00dfen an den s\u00fc\u00dfen Saft heranarbeiten und die Bl\u00fcte dabei zerst\u00f6ren, statt sie zu befruchten.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist es mit dem Sammeln allein noch nicht getan: die Biene gleicht einem kleinen Chemielabor. Der mitgebrachte Nektar wird zwischen den Arbeiterinnen mehrfach hin- und hergepumpt, wobei er eingedickt und mit Enzymen angereichert wird. In offenen Zellen, die nur halb bef\u00fcllt werden, wird das Zwischenprodukt durch die Aktivit\u00e4t der Heizerbienen und F\u00e4cherbienen erw\u00e4rmt und bel\u00fcftet, um den Wassergehalt noch weiter zu senken, bis er unter 20 Prozent liegt. Erst dann ist das \u00bbProcessing\u00ab abgeschlossen und der Honig wird nochmal umgef\u00fcllt, um endg\u00fcltig eingelagert zu werden. Die Honigzellen werden m\u00f6glichst randvoll gef\u00fcllt und mit einem Wachsdeckel luftdicht verschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>abfang:j\u00e4ger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein gut gef\u00fcllter Bienenstock ist f\u00fcr viele hungrige M\u00e4uler eine wahre Schatzkammer. Hier lagern gro\u00dfe Mengen von s\u00fc\u00dfem und kohlenhydratreichem Honig, proteinreiches Bienenbrot aus Pollen, tausende Larven und ausgewachsene Insekten. Sogar f\u00fcr das Wachs gibt es Interessenten, die ihn mithilfe besonderer Darmbakterien verdauen k\u00f6nnen. Die Bienen sind auf den Ansturm potentieller R\u00e4uber gut vorbereitet. W\u00e4chterinnen patrouillieren vor dem Flugloch und kontrollieren alle Ank\u00f6mmlinge. Sollten sich fremde Bienen, Wespen, Hornissen oder andere Honigdiebe n\u00e4hern, werden sie sofort attackiert. Bei \u00fcberm\u00e4chtigen Angreifern wie B\u00e4ren, Honigdachsen oder Menschen l\u00f6sen sie durch bestimmte Duftstoffe und Schwirrfrequenzen einen Gro\u00dfalarm aus, der den ganzen Stock mobilisiert. Besonders erfahrene Sammlerinnen, die mit zunehmendem Alter immer aggressiver werden, scheinen auf dieses Signal nur zu warten und st\u00fcrzen sich sofort erbittert auf den Gegner. Der gef\u00fcrchtete Angriff w\u00fcten der Bienen wird in diesen beiden bildhaften Vergleichen beschrieben: \u00bbSie jagten euch, wie es die Bienen tun, und zersprengten euch in Seir bis nach Horma\u00ab (5Mo 1,44 SB) und \u00bbSie hatten mich umringt wie Bienen\u00ab (Ps 118,12).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lade-hemmung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"981\" height=\"777\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lade-hemmung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5611\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lade-hemmung.jpg 981w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lade-hemmung-300x238.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lade-hemmung-768x608.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-lade-hemmung-600x475.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 981px) 100vw, 981px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">lade:hemmung \u2013 Der Giftstachel der Arbeiterinnen ist eine effektive Waffe. Er besteht aus zwei scharfen S\u00e4gebl\u00e4ttern, die abwechselnd auf einer Schiene vor- und zur\u00fcckfahren. Durch diese Bewegung arbeitet sich der Stachel selbstt\u00e4tig tief in die Haut vor, w\u00e4hrend gleichzeitig das Gift mit vorangepumpt wird. Allerdings ist die Konstruktion f\u00fcr das Eindringen in Insektenpanzer optimiert. In der z\u00e4hen menschlichen Haut wirken die \u00bbS\u00e4gez\u00e4hne\u00ab wie Widerhaken und halten den Stachel fest. Die Biene kann ihn nicht herausziehen und rei\u00dft sich, wenn sie losfliegt, den ganzen Apparat samt Giftblase und Muskulatur aus dem Hinterleib. An dieser Verletzung stirbt sie nach einiger Zeit.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Westliche Honigbiene wird seit vielen Jahrhunderten durch z\u00fcchterische Selektion auf Friedfertigkeit getrimmt. Deswegen kann man davon ausgehen, dass ihre Abwehrreaktion im Altertum noch ganz anders verlief. Eine Unterart, die Ostafrikanische Honigbiene (<em>Apis mellifera scutellata<\/em>), verschafft einen guten Eindruck davon, wie das ausgesehen haben k\u00f6nnte. Statt den Bienenstock im Umkreis von etwa zehn bis maximal zwanzig Metern zu verteidigen, l\u00f6sen sie bereits Alarm aus, wenn ein Eindringling sich bis auf f\u00fcnfzig Meter n\u00e4hert. Statt mit ein paar Kollegen loszuziehen, die gerade in der N\u00e4he sind, schw\u00e4rmt der ganze Stock aus und heftet sich dem Feind an die Fersen \u2013 oft \u00fcber einen halben Kilometer weit! Und wehe, du versuchst, mit einem k\u00fchnen Sprung ins Wasser zu entkommen \u2013 sie scheinen genau zu wissen, dass du irgendwo wieder auftauchen musst, und erwarten dich bereits! (Survival-Tipp: Durch m\u00f6glichst dichtes Busch- und Blattwerk laufen \u2013 die zur\u00fcckschnellenden \u00c4ste verwirren die Bienen).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1189\" height=\"809\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5612\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen.jpg 1189w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen-300x204.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen-1024x697.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen-768x523.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ergr-immen-600x408.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1189px) 100vw, 1189px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ergr:immen \u2013 W\u00e4hrend sich viele V\u00f6lker der Westlichen Honigbiene so gut beruhigen lassen, dass Imker mit ihnen in normaler Alltagskleidung arbeiten, ist bei der Ostafrikanischen Unterart (<em>Apis mellifera scutellata<\/em>) immer der Vollschutzanzug geboten. Wenn er unbesch\u00e4digt ist und richtig angelegt wurde, l\u00e4sst er den aggressiven Angreifern keine Chance zuzustechen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das alles w\u00e4re nur von historischem Interesse, wenn man diese Raufbolde 1956 in Brasilien nicht mit voller Absicht eingekreuzt h\u00e4tte, um die Tropenfestigkeit und Sammelleistung der westlichen Sensibelchen zu verbessern. Seither breiten sich die \u00bbafrikanisierten\u00ab Nachkommen, die tats\u00e4chlich als \u00bbKillerbienen\u00ab bezeichnet werden, unaufhaltsam aus \u2013 von S\u00fcd- und Mittelamerika, \u00fcber die USA bis nach Europa. Dass eine Begegnung mit ihnen dramatisch verlaufen kann, zeigt folgender Vorfall:<\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-secondary-dark-color\">\u00bbWas Siang Ooi, einem Botanikstudent der Universit\u00e4t von Miami, im Jahre 1986 auf einem Ausflug in die Berge von Costa Rica wider fuhr, war grauenvoll. Im steilen Gel\u00e4nde stiess er unvermittelt auf ein Nest wilder Bienen. Innert Sekunden st\u00fcrzte sich eine summende Wolke auf den jungen Mann. Siang Ooi rannte talw\u00e4rts, geriet in der Hast mit dem Fuss in eine Felsspalte und blieb stecken. [\u2026] Erst in der Nacht, als der Bienenschwarm ins Nest zur\u00fcckgekehrt war, konnte Siang Ooi geborgen werden. Er war tot, gestorben an einer \u00dcberdosis Bienengift. In der Leiche steckten 8000 Stachel.\u00ab<\/mark><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"901\" height=\"787\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S047-Biene.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5613\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S047-Biene.jpg 901w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S047-Biene-300x262.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S047-Biene-768x671.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S047-Biene-600x524.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 901px) 100vw, 901px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bienenwachs ist seit jeher neben dem Honig ein weiteres, begehrtes Produkt, das wir den flei\u00dfigen Arbeiterinnen verdanken. In der Bibel wird es in vier Versen erw\u00e4hnt und mit dem hebr\u00e4ischen Wort <em>donag<\/em> (Ps 22,15; 68,3; 97,5; Mich 1,4) bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Steht ein Wabenbauprojekt an, werden Jungbienen im Alter von 12-18 Tagen als \u00bbBaubienen\u00ab rekrutiert, verhaken sich miteinander zu einem dichten \u00bbBienennetz\u00ab und beginnen aus acht Dr\u00fcsen am Hinterleib feine Wachspl\u00e4ttchen abzusondern. Sie streifen diese Pl\u00e4ttchen ab, kauen sie gr\u00fcndlich durch und reichen sie zu den Kollegen weiter, die das Wachs von oben nach unten in die wachsende Wachswabe einbauen. Obwohl sie scheinbar nur \u00bbkauend abh\u00e4ngen\u00ab, leistet ihr K\u00f6rper Schwerstarbeit. Um ein Gramm Wachs zu produzieren, futtern sie bis zu acht Gramm Honig, der ihnen von eifrig herumlaufenden \u00bbTankstellenbienen\u00ab st\u00e4ndig angeboten wird. Es gibt keinen \u00bbPlan\u00ab und die ganze Aktion l\u00e4uft im \u00bbStock\u00ab-Dunkeln ab. Niemand hat den \u00dcberblick oder sieht am Ende das fertige Werk \u2013 und doch ist die Bienenwabe ein Musterbeispiel sch\u00f6pferischer Perfektion. Tats\u00e4chlich gibt es mathematisch betrachtet keine bessere L\u00f6sung zur optimalen Raumausnutzung bei minimalem Werkstoffverbrauch und maximaler Stabilit\u00e4t. W\u00e4hrend das den meisten intuitiv richtig erscheint, ist der exakte Beweis \u00bbdie Kirsche auf der Sahne\u00ab f\u00fcr Mathe-Freaks (siehe im Quellennachweis unter <em>Hales<\/em> und <em>Zhang<\/em>). Die sechseckigen Zellen werden in Reihen versetzt angeordnet und im Verh\u00e4ltnis zu den Zellen auf der R\u00fcckseite wiederum maximal versetzt positioniert. Die einzelnen Zellen sind waagerecht angeordnet und haben ein leichtes Gef\u00e4lle nach innen, damit der fl\u00fcssige Honig nicht sofort wieder ausl\u00e4uft. Auf diese Weise lassen sich in einer feingekammerten Struktur aus 50 Gramm Wachs theoretisch 1.000 Gramm Honig speichern. Die \u00bbWabengasse\u00ab, also der Zwischenraum zwischen diesen Gebilden, die wie Vorh\u00e4nge aussehen, hat einen \u00bbBienenabstand\u00ab von etwa einem Zentimeter \u2013 gerade genug, dass sie auf gegen\u00fcberliegenden Fl\u00e4chen herumkrabbeln k\u00f6nnen, ohne die Kollegen auf der Nachbarwabe anzurempeln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1182\" height=\"810\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5614\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe.jpg 1182w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe-300x206.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe-1024x702.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe-768x526.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mengen-an-wabe-600x411.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1182px) 100vw, 1182px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">mengen:an:waben \u2013 Komplett ausger\u00e4umt und blitzeblank geputzt \u2013 so werden die Brutzellen vorbereitet, um \u00bbbestiftet\u00ab zu werden. Die K\u00f6nigin kommt vorbei und klebt jeweils ein l\u00e4ngliches Ei in die Mitte des Bodens. Sp\u00e4ter kommen dann die Ammenbienen und f\u00fcllen Futtersaft ein. Auf dem Bild ist gut zu erkennen, dass die Zellen der anderen Seite maximal versetzt liegen. Das erm\u00f6glicht den Boden so zu formen, dass die Mitte der tiefste Punkt ist, an dem sich alles sammelt. Das erleichtert das Entleeren und sorgt daf\u00fcr, dass die Larve immer von Futtersaft umgeben ist.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der franz\u00f6sische Naturforscher Ren\u00e9-Antoine Ferchault de R\u00e9aumur (1683-1757) war von der Regelm\u00e4\u00dfigkeit der Zellen so beeindruckt, dass er vorschlug, sie als L\u00e4ngenma\u00df zu verwenden. Zum Gl\u00fcck wurde diese Idee nicht aufgegriffen. Denn obwohl seine Beobachtung richtig war, gibt es doch zwischen verschiedenen Regionen, Bienenrassen und lokalen Bedingungen ziemliche Unterschiede. Normverliebt, standardisierend und gleichmacherisch ist eben nur der Mensch unterwegs \u2013 die Sch\u00f6pfung ist anpassungsf\u00e4hig, variabel und feinabgestimmt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mas-arbeit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"541\" height=\"706\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mas-arbeit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5615\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mas-arbeit.jpg 541w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mas-arbeit-230x300.jpg 230w\" sizes=\"auto, (max-width: 541px) 100vw, 541px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ma\u00df:arbeit \u2013 R\u00e9aumur hielt seine Bienen in St\u00f6cken mit verschiedener Geometrie und stellte erstaunt fest, dass die Gr\u00f6\u00dfe und Form der Wabenzellen davon nicht beeinflusst wurde.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wachs ist ein exzellentes Naturmaterial. Es ist sehr glatt, also als Schmiermittel geeignet, wasserabweisend, also ein prima Dichtmittel, steril, kommt also f\u00fcr medizinische Anwendungen in Frage, leicht brennbar und wohlriechend, kann also zu Kerzen und Fackeln verarbeitet werden und l\u00e4sst sich leicht formen und gie\u00dfen. Es wurde zum Beispiel mit Pigmenten eingef\u00e4rbt und im Zuge der Kunsttechnik der \u00bbEnkaustik\u00ab zum Malen verwendet; oder man vermengte es mit Ru\u00df und trug es als d\u00fcnne Schicht auf ein wei\u00dfes Holzbrettchen auf. Nun lie\u00df sie sich mit einem spitzen Griffel beschreiben \u2013 die hellen Buchstaben hoben sich gut von dem dunklen Hintergrund ab. Wollte man die Tafel \u00bbabwischen\u00ab, brauchte man sie nur kurz in die Sonne zu legen. Das schwarze Wachs schmolz und bildete beim Abk\u00fchlen wieder einen glatten \u00dcberzug, in den man erneut etwas Bedeutungsvolles einritzen konnte, zum Beispiel: \u00bbJohannes ist sein Name\u00ab (Lk 1,63). H\u00f6chstwahrscheinlich handelte es sich hier um so ein T\u00e4felchen (griechisch: <em>pinakidion<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1185\" height=\"759\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5616\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber.jpg 1185w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber-300x192.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber-1024x656.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber-768x492.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-gelb-geber-600x384.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1185px) 100vw, 1185px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">gelb:geber \u2013 Neben den verschiedenen Honigsorten und -qualit\u00e4ten verdanken wir den Bienen auch das duftende Wachs und eine Reihe von \u00bbReformhausprodukten\u00ab wie Pollen, Bienenbrot, Gelee Royal und Propolis. Sogar ihr Gift wird in einem schonenden Verfahren gewonnen und in Naturheilkunde und Hom\u00f6opathie verwendet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im R\u00f6mischen Reich begann man irgendwann, Siegel aus Wachs zu verwenden. M\u00f6glicherweise hatte Johannes in seinen Offenbarungs-Visionen bereits solche Siegel vor Augen (Offb 5-9). In biblischer Zeit wurden normalerweise Tonsiegel benutzt. Es gab eine l\u00e4ngere \u00dcbergangszeit, in der beides verwendet wurde, bis sich in der Sp\u00e4tantike, etwa ab dem 6. Jahrhundert, das Wachssiegel allgemein durchsetzte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>wachs:heim<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Menschen sind heute dazu in der Lage, ihr trautes Heim hermetisch abzuschotten und mithilfe moderner D\u00e4mmungs-, Bel\u00fcftungs- und Beleuchtungstechnik, Wasser- und Abwasserinstallationen, vollst\u00e4ndiger Elektrifizierung und drahtloser Kommunikation \u00bbperfekte Wohnwelten\u00ab zu erschaffen. Doch schon seit Jahrtausenden gibt es mit dem Bienenstock etwas Vergleichbares.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn auch etwas kleiner dimensioniert, ist er unfassbar genial designt. Wer den d\u00fcnnen Glasfaserschlauch eines Endoskops in einen nat\u00fcrlichen Bienenstock, wie man ihn zum Beispiel in Baumh\u00f6hlen finden kann, einf\u00fchrt und sich in Ruhe umschaut, taucht in eine faszinierende Wunderwelt ein. Nur der Eingangsbereich wird durch einfallendes Licht schwach erhellt, der gr\u00f6\u00dfte Teil des Nests liegt im Dunkeln. Die Temperatur im Kernbereich wird st\u00e4ndig auf angenehm warme 33-35 \u00b0C reguliert. Dass die Bienen dies in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet ganzj\u00e4hrig, bei Au\u00dfentemperaturen von +60 \u00b0C bis -60 \u00b0C, bewerkstelligen k\u00f6nnen, ist ein Wunder f\u00fcr sich. Der Stock wird penibel sauber gehalten. Staub, herumliegende Wachsreste, abgetrennte K\u00f6rperteile, Larvendreck, tote Bienen und get\u00f6tete Eindringlinge \u2013 nichts darf herumliegen. Es gibt keine Krempelzonen, Kroosecken, Rumpelkammern oder M\u00fcllhalden \u2013 jede Ritze ist sauber verkittet, M\u00fcll wird sofort nach drau\u00dfen entsorgt. Die Bienen koten nie in den Stock. Die schl\u00fcpfende Biene darf sich als Larve bei ihrer H\u00e4utung noch einmal entleeren, dann muss sie selbst aufr\u00e4umen, saubermachen und einhalten, bis sie drei Wochen sp\u00e4ter auf ihrem ersten Ausflug alles loswerden kann. Auch den gesamten Winter \u00fcber gilt ein absolutes \u00bbAustrittsverbot\u00ab und alle sehnen sich nach dem ersten warmen Tag, um sich auf einem \u00bbReinigungsflug\u00ab zu erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hohe Einwohnerdichte, die feuchte W\u00e4rme und der energiereiche Inhalt der Waben w\u00e4ren ein Schlaraffenland f\u00fcr Pilze und Bakterien \u2013 deshalb ist strengste Hygiene geboten. Nichts fault oder g\u00e4rt im Stock, die Konstruktion und die aktive Arbeitsleistung der \u00bbF\u00e4cherbienen\u00ab und \u00bbWassersammlerinnen\u00ab sorgen f\u00fcr eine exzellente Durchl\u00fcftung und Befeuchtung \u2013 und es duftet herrlich nach Honig und Wachs.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1185\" height=\"777\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5617\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom.jpg 1185w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom-300x197.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom-768x504.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom-870x570.jpg 870w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-duft-dom-600x393.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1185px) 100vw, 1185px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">duft:dom \u2013 Die \u00bbgoldene Stadt\u00ab \u2013 der ideale Bienenstock ist ein wunderbares kleines Reich mit kaum zu \u00fcbertreffenden Standards, was Hygiene, Ordnung, Sicherheit und Organisation angeht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Luft im Bienenstock ist nicht nur warm, dezent befeuchtet, keimfrei und duftig, sondern enth\u00e4lt auch eine Kombination aus mindestens f\u00fcnfzig fl\u00fcchtigen organischen Substanzen, die zum Teil antiviral, antibakteriell und antimykotisch wirken. Es gibt tats\u00e4chlich eine \u00bbStocklufttherapie\u00ab, die darin besteht, dass Patienten sie direkt aus dem aktiven Bienenstock inhalieren. Die genaue Wirkungsweise und der therapeutische Nutzen f\u00fcr den Menschen sind zwar, wie bei vielen naturheilkundlichen Verfahren, wissenschaftlich bisher nicht darstellbar, aber allein die wohlige Kombination aus guten D\u00fcften, das beruhigende Brummen des Stocks und das Bewusstsein, dass Bienen einfach genial sind, verm\u00f6gen m\u00f6glicherweise schon heilende Wirkung zu entfalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-show-kasten-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"713\" height=\"972\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-show-kasten-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5618\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-show-kasten-rotated.jpg 713w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-show-kasten-220x300.jpg 220w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-show-kasten-600x818.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">show:kasten \u2013 Das bunte Gewimmel im Bienenstock live zu beobachten \u2013 das war f\u00fcr unsere Besucher im Parque Discovery immer ein sch\u00f6nes Erlebnis \u2013 bis Invasoren \u00fcber sie herfielen und in wenigen Monaten elf von dreizehn V\u00f6lkern ausrotteten. Aber dieser Krieg ist noch nicht verloren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Viele B\u00fccher sind \u00fcber das erstaunliche Leben im Bienenstock geschrieben worden und jedes Jahr kommen hunderte wissenschaftliche Arbeiten mit neuen Erkenntnissen rund um <em>Apis mellifera<\/em> hinzu. Es f\u00e4llt dem Autor schwer, eine ganze Reihe imposanter Sch\u00f6pfungswunder links liegen zu lassen \u2013 aber hier im Buch soll es mehr um die Bibel als um die Bienen gehen. Deshalb ist es erfreulich, dass das \u00bbMeisterwerk Bienenstock\u00ab auch dort erw\u00e4hnt wird: \u00bbDabei bog er [Simson] vom Weg ab, um nach dem toten L\u00f6wen zu sehen. Da fand er in dem vertrockneten Kadaver einen Bienenschwarm und Honig\u00ab (Ri 14,8 Ne\u00dc). Bienen \u00fcberziehen alle Grenzfl\u00e4chen ihrer Behausung mit einem Schutzfilm aus Propolis, einem einzigartigen Kittharz, wodurch das Eindringen von Fremdstoffen verhindert und Mikroorganismen abget\u00f6tet werden. Dieser besondere Stoff wird auch Bienenleim, Stopfwachs oder Vorsto\u00df genannt. Die letzten beiden Ausdr\u00fccke leiten sich \u00e4hnlich ab, wie das griechische Wort Propolis, das \u00bbvor-der-Stadt\u00ab bedeutet. Bei wilden Bienen wird der Eingangsbereich bis auf ein kleines Flugloch \u00bbzugemauert\u00ab. Dort konnte man das \u00bbBienenharz\u00ab fr\u00fcher am einfachsten ernten. In \u00c4gypten wurde es zum Einbalsamieren der Toten verwendet. Diese besondere Ehre wurde auch Jakob (1Mo 50,2) und Joseph (1Mo 50,26) zuteil. Aber zur\u00fcck zu Simson \u2013 den verwesenden Tierk\u00f6rper, der in diesem Fall ihre Behausung umgab, konnten die Bienen wohl dank dieses Harz\u00fcberzugs tolerieren. Eine sch\u00f6ne Pointe ist die allegorische Deutung des Simson-R\u00e4tsels: \u00bbAus dem Fresser kam Fra\u00df, und aus dem Starken kam S\u00fc\u00dfigkeit\u00ab (Ri 14,14). Simson t\u00f6tete den L\u00f6wen, der ihm entgegenbr\u00fcllte und findet sp\u00e4ter auf dem R\u00fcckweg Honig. So hat der Herr Jesus Satan, den \u00bbbr\u00fcllenden L\u00f6wen\u00ab (1Pet 5,8) am Kreuz besiegt, woraus Frucht und Freude hervorgingen. Bemerkenswert ist au\u00dferdem der Ausdruck, den die Bibel f\u00fcr den Bienenstock gebraucht: <em>edat deborim<\/em> bedeutet w\u00f6rtlich \u00bbGemeinde der Bienen\u00ab. Das Wort wird an fast allen anderen Stellen f\u00fcr die \u00bbGemein de der Kinder Israel\u00ab verwendet, also f\u00fcr ein geordnetes, menschliches Sozialwesen und tats\u00e4chlich lassen sich viele Details im Bienenstaat auf das Miteinander der Menschen \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"902\" height=\"840\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S051-Schwarm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5619\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S051-Schwarm.jpg 902w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S051-Schwarm-300x279.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S051-Schwarm-768x715.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-S051-Schwarm-600x559.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 902px) 100vw, 902px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>gen:ial<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die staatenbildenden Insekten im Allgemeinen und die Bienen im Besonderen sind ein Stolperstein f\u00fcr die Idee einer allm\u00e4hlichen H\u00f6herentwicklung. Als hochflexible \u00bbSchwammkonstruktion\u00ab kann die Evolutionstheorie in ihrer aktuell vertretenen Form jeden beliebigen Entwicklungsweg (im R\u00fcckblick!) irgendwie erkl\u00e4ren und rechtfertigen. Dabei wird leider verdr\u00e4ngt, wie haarstr\u00e4ubend der Gegensatz zwischen den vorliegenden Daten und Beobachtungen und dem, was die Theorie eigentlich erwarten lie\u00dfe, h\u00e4ufig ist. Das \u00bbeusoziale\u00ab Verhalten der Bienen w\u00e4re mit den heute bekannten Modellen zur Wirkungsweise der Selektion keinesfalls vorhergesagt worden. Fossil lassen sich die bedauernswerten Sammlerinnen, die in vergangenen Zeiten in klebrigem Harz versumpft sind, als Bernsteininklusen finden. Sie tragen allerdings bereits die Kennzeichen heutiger Bienen \u2013 eine Entwicklung l\u00e4sst sich mit den bisherigen Funden nicht belegen. Neben den staatenbildenden Arten wurden, im gleichen Fundhorizont, auch Arten von \u00bbEinzelg\u00e4ngern\u00ab (Solit\u00e4rbienen) gefunden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1070\" height=\"729\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5620\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size.jpg 1070w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size-300x204.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size-1024x698.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size-768x523.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-king-size-600x409.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1070px) 100vw, 1070px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">king:size \u2013 Das Geheimnis k\u00f6niglicher Herkunft \u2013 die beiden Hoheiten haben deutlich gr\u00f6\u00dfere Kinderzimmer, wie der Vergleich mit dem Normalma\u00df im Hintergrund zeigt. Diese ger\u00e4umigen \u00bbWeiselzellen\u00ab werden au\u00dferdem mit dem edlen Gelee Royal gef\u00fcllt, in dem die Prinzessinnen geradezu schwimmen. Diese perfekten \u00bbUmweltbedingungen\u00ab triggern die Aristokraten-Gene.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Sch\u00f6pfungsverst\u00e4ndnis sind Bienen dagegen ein starkes Argument und h\u00e4tten f\u00fcr die Forschung eigentlich schon viel fr\u00fcher eine Schl\u00fcsselrolle spielen k\u00f6nnen. Der Entwicklungsverlauf der K\u00f6nigin ist n\u00e4mlich das \u00e4lteste bekannte Beispiel f\u00fcr <em>Epigenetik<\/em> \u2013 der Steuerung von Genaktivit\u00e4ten durch \u00e4u\u00dfere Faktoren. Das befruchtete Ei, aus dem eine Bienenk\u00f6nigin schl\u00fcpft, unterscheidet sich durch nichts von tausenden anderen Eiern, aus denen Arbeiterinnen schl\u00fcpfen. Lediglich \u00e4u\u00dfere Brutbedingungen, wie die F\u00fctterung mit dem \u00bbPowerfood\u00ab Gelee Royal, eine h\u00f6here F\u00fctterungsfrequenz und eine gr\u00f6\u00dfere Zelle aktivieren den k\u00f6niglichen Bauplan in ihrem Genom. Die schl\u00fcpfende K\u00f6nigin unterscheidet sich anatomisch dadurch, dass sie viel gr\u00f6\u00dfer ist und keine Sammelk\u00f6rbchen, keine Wachsdr\u00fcsen, voll ausgebildete Eierst\u00f6cke und einen glatten Stachel ohne Widerhaken hat. Sie kann bis zu f\u00fcnf Jahre alt werden, w\u00e4hrend \u00bbSommerbienen\u00ab nach nur sechs Wochen und \u00bbWinterbienen\u00ab nach sechs Monaten sterben. Vor allem folgt sie einem v\u00f6llig anderen Verhaltensmuster.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1206\" height=\"735\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5621\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett.jpg 1206w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett-300x183.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett-1024x624.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett-768x468.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wachs-figuren-kabinett-600x366.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1206px) 100vw, 1206px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">wachs:figuren:kabinett \u2013 Die K\u00f6nigin ist immer gut zu erkennen. Nicht nur, weil sie deutlich gr\u00f6\u00dfer ist als alle Arbeiterinnen und Drohnen, sondern auch weil sie immer den Mittelpunkt ihres \u00bbHofstaats\u00ab bildet, dessen Gewusel sofort ins Auge f\u00e4llt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vieles weist darauf hin, dass dies kein Einzelfall ist, und dass nicht nur die unmittelbare Entwicklung eines Individuums (Embryogenese), wie bei der Bienenk\u00f6nigin, sondern auch die Entwicklung der ganzen Abstammungslinie (Phylogenese) durch epigenetische Mechanismen beeinflusst wird. Das w\u00fcrde bedeuten, dass die Lebewesen mit vielf\u00e4ltigen genetischen Optionen erschaffen wurden, die sich, den Erfordernissen entsprechend, entfaltet haben. Diese Vorg\u00e4nge k\u00f6nnen eine ganze Population in wenigen Generationen ver\u00e4ndern. Es bedarf dazu weder Jahrmillionen noch einer \u00c4nderung der DNA-Sequenz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ersatz-mann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"905\" height=\"809\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ersatz-mann.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5622\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ersatz-mann.jpg 905w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ersatz-mann-300x268.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ersatz-mann-768x687.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ersatz-mann-600x536.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 905px) 100vw, 905px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ersatz:mann \u2013 Auf die 3-4 K\u00f6niginnen, die ein durchschnittliches Volk in einem Jahr gro\u00dfzieht, kommen 5.000-20.000 Drohnen, von denen sich 10-20 erfolgreich mit ihr paaren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>zeugnis:aus:wabe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ber\u00fchrendste biblische Szene, die in diesen Artikel geh\u00f6rt, ist wohl diese: \u00bbW\u00e4hrend sie aber dies redeten, trat er selbst in ihre Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Sie aber erschraken und wurden von Furcht erf\u00fcllt und meinten, sie s\u00e4hen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr best\u00fcrzt, und warum steigen Gedanken auf in eurem Herzen? Seht meine H\u00e4nde und meine F\u00fc\u00dfe, dass ich es selbst bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Gebein, wie ihr seht, dass ich habe. Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die H\u00e4nde und die F\u00fc\u00dfe. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Sie aber reichten ihm ein St\u00fcck gebratenen Fisch \u2018und von einer Honigscheibe\u2018; und er nahm es und a\u00df vor ihnen\u00ab (Lk 24,36-43).<\/p>\n\n\n\n<p>Der auferstandene Herr zeigte den J\u00fcngern, dass Er in Seiner neuen, andersartigen Leiblichkeit einerseits nicht an die Beschr\u00e4nkungen von Raum und Zeit gebunden ist, Sich aber andererseits \u00bbzu Fleisch und Knochen materialisieren\u00ab und sogar essen kann. Das alles macht sehr neugierig auf diesen \u00bbLeib der Herrlichkeit\u00ab (Phil 3,21), mit dem auch alle Erl\u00f6sten einmal \u00bb\u00fcberkleidet werden\u00ab (2Kor 5,2.4).<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die J\u00fcnger war es von entscheidender Beweiskraft, dass der Herr nicht nur ber\u00fchrt werden kann, sondern sogar mit ihnen isst und trinkt. Petrus betonte diese Tatsache, zu der au\u00dfer ihm viele weitere Augenzeugen befragt werden konnten, genau deswegen: \u00bbDiesen [Jesus] hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erw\u00e4hlten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war\u00ab (Apg 10,40.41). Ein sch\u00f6nes Detail ist, dass der Herr nur ein St\u00fcck von dem Fisch und von der Honigwabe nahm. Als die J\u00fcnger etwas sp\u00e4ter, nach der \u00bbHimmelfahrt\u00ab des Herrn, vom \u00d6lberg zur\u00fcckkehrten, konnten sie an dem Rest des Fisches und der Wabe erkennen, dass das alles kein Hirngespinst, kein Traum und keine Vision gewesen war. Das mag merkw\u00fcrdig klingen, aber moderne \u00bbNeutestamentler\u00ab wie Gerd L\u00fcdemann, Bart D. Ehrman oder Richard Carrier vertreten genau diese These und behaupten, dass Trauer-induzierte-Visionen, Kognitive-Dissonanz-Bew\u00e4ltigung, Massensuggestion oder Gruppenpsychologie die Erscheinungen des Auferstandenen erkl\u00e4ren. Dabei deutet in der Psychologie alles darauf hin, dass es so etwas wie eine \u00bbMassenhalluzination\u00ab von mehreren Leuten, wie in diesem Fall, oder sogar \u00bbmehr als f\u00fcnfhundert\u00ab (1Kor 15,6) gar nicht gibt, weil Halluzinationen grunds\u00e4tzlich individuelle Ph\u00e4nomene sind, die sich bei jedem Menschen anders darstellen. Dies ist sogar das entscheidende Kriterium, so dass ich mir absolut sicher sein kann, keine Halluzination zu haben, wenn jemand anders das Gleiche sieht wie ich! Daher sind diese Thesen nicht nur biblisch und geistlich gesehen, sondern auch wissenschaftlich betrachtet absurd.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1069\" height=\"725\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5623\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it.jpg 1069w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it-300x203.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it-1024x694.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it-768x521.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-wax-it-600x407.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1069px) 100vw, 1069px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">wax:it \u2013 Die angebrochene Honigwabe und ein St\u00fcck davon, das einfach verschwand, erinnern uns daran, dass diese Sch\u00f6pfung kein \u00bbgeschlossenes System\u00ab ist. Der Sch\u00f6pfer erh\u00e4lt, durchdringt und lenkt sie. Er ist uns ganz nah, und auch wir Menschen stehen schon \u00bbmit einem Fu\u00df im Jenseits\u00ab.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine interessante Frage ist, wo diese Honigscheibe schlie\u00dflich geblieben ist. Im Grunde haben wir hier einen von vielen Hinweisen darauf, dass das Universum ein \u00bboffenes System\u00ab ist. Das St\u00fcck Fisch und das St\u00fcck Honigwabe wurden daraus entfernt. Dasselbe geschah zum Beispiel einige Jahrhunderte zuvor mit dem K\u00f6rper des Propheten Elia, samt seiner Kleidung (ausgenommen des Mantels, der zur Erde zur\u00fcckfiel). Obwohl sein Nachfolger Elisa diese \u00bbHimmelfahrt\u00ab miterlebte und unter seinen Prophetensch\u00fclern sicher als glaubw\u00fcrdiger Zeuge galt, fiel es ihm schwer, diese Schlussfolgerung an den Mann zu bringen: \u00bbund sie sprachen zu ihm: Sieh doch, es sind bei deinen Knechten f\u00fcnfzig tapfere M\u00e4nner; m\u00f6gen sie doch gehen und deinen Herrn suchen, ob nicht etwa der Geist des Herrn ihn weggetragen und ihn auf einen der Berge oder in eins der T\u00e4ler geworfen hat. Aber er sprach: Sendet nicht. Und sie drangen in ihn, bis er sich sch\u00e4mte. Da sprach er: Sendet! Und so sandten sie f\u00fcnfzig Mann; und sie suchten drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. Und sie kehrten zu ihm zur\u00fcck [\u2026]; und er sprach zu ihnen: Habe ich euch nicht gesagt: Geht nicht hin?\u00ab (2K\u00f6n 2,16-18). Diese f\u00fcnfzig M\u00e4nner h\u00e4tten den Rest des Universums in ihre Suche miteinbeziehen k\u00f6nnen \u2013 den K\u00f6rper des Propheten Elias h\u00e4tten sie nicht mehr gefunden. F\u00fcr eine Naturwissenschaft, die das Universum als \u00bbGesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie\u00ab versteht, ist das eine Grenz\u00fcberschreitung. Der Glaube an den auferstandenen Herrn Jesus, der \u00bbnicht von dieser Welt\u00ab (Jh 8,23) ist, wagt diesen Schritt und er\u00f6ffnet eine neue Perspektive.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1155\" height=\"800\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5624\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt.jpg 1155w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt-300x208.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt-1024x709.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt-768x532.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-um-schwarmt-600x416.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1155px) 100vw, 1155px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">um:schw\u00e4rmt \u2013 Die Honigj\u00e4ger vom Stamm der Gurung im zentralen Himalaya-Gebirge Nepals seilen sich an steilen Felsw\u00e4nden in H\u00f6hen bis zu 3.000 Metern ab. Sie haben es auf die gef\u00fcllten Waben der Kliffhonigbiene (<em>Apis dorsata<\/em>), der gr\u00f6\u00dften Honigbiene der Welt, abgesehen. Sie schneiden sie mit langen Stangen aus dem Nest heraus und sammeln sie ein. Obwohl sie versuchen Abstand zu halten und die Bienen mit Rauch zu beruhigen, bleiben Stiche nicht aus.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bienenevolution: <em>Fossilien, Bernsteineinschl\u00fcsse<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.museumoftheearth.org\/bees\/evolution-fossil-record\">https:\/\/www.museumoftheearth.org\/bees\/evolution-fossil-record<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Blawat, K: <em>Schw\u00e4nzeltanz entzaubert.<\/em> S\u00fcddeutsche Zeitung vom 17.05.2010; aufgerufen am 13.07.2025; <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/kommunikation-von-bienen-schwaenzeltanz%20entzaubert-1.135555\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/kommunikation-von-bienen-schwaenzeltanz entzaubert-1.135555<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Cerutti, H: <em>Warum killen Killerbienen?<\/em> (im Buch als Textzitat). Neue Z\u00fcricher Zeitung (NZZ) vom 01.04.1999; aufgerufen am 15.07.2025; <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/folio\/warum-killen-killerbienen-ld.1617242\">https:\/\/www.nzz.ch\/folio\/warum-killen-killerbienen-ld.1617242<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Clark, G: <em>Plants increase nectar production in response to pollinator buzzing sounds, study finds<\/em>. Phys.org vom 21.05.2025, Vorab-Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse von Barbero et. al.; aufgerufen am 11.07.2025: <a href=\"https:\/\/phys.org\/news\/2025-05-nectar-production-response-pollinator.html\">https:\/\/phys.org\/news\/2025-05-nectar-production-response-pollinator.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Danforth, BN; Poinar, GO: <em>Morphology, classification, and antiquity of Melittosphex burmensis (Apoidea: Melittosphecidae) and implications for early bee evolution<\/em>. Journal of Paleontology 2011; 85(5):882-891; doi: 10.2307\/23020137<\/p>\n\n\n\n<p>Engel, MS: <em>The taxonomy of recent and fossil honey bees (Hymenoptera: Apidae; Apis)<\/em>. Journal of Hymnoptera Research 1999; 8(2):165-196; <a href=\"https:\/\/kuscholarworks.ku.edu\/bitstreams\/db94dd4f-93d6-4b73-b786-8993f373ad69\/download\">https:\/\/kuscholarworks.ku.edu\/bitstreams\/db94dd4f-93d6-4b73-b786-8993f373ad69\/download<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Fernbach, FX: <em>Die enkaustische Malerei. Ein Lehr- und Handbuch f\u00fcr K\u00fcnstler und Kunstfreunde<\/em>. M\u00fcnchen (Verlag der Literarisch Artistischen Anstalt) 1845<\/p>\n\n\n\n<p>Filipi, J; Stojni\u0107, V; Mu\u0161tra, M: <em>Honeybee-based biohybrid system for landmine detection<\/em>. Science of The Total Environment 2022; 803, 15004; doi: 10.1016\/j.scitotenv.2021.150041<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcter, C; Farina, WM: <em>The honeybee waggle dance: can we follow the steps?<\/em> Trends in Ecology &#038; Evolution 2009; 24(5):242-247; doi: 10.1016\/j.tree.2008.12.007<\/p>\n\n\n\n<p>Hales, T: <em>The Honeycomb Conjecture<\/em>. Discrete Computational Geometry 2001; 25:1-22; doi: 10.1007\/s004540010071; <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s004540010071\">https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s004540010071<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>J\u00e4ger-Hundt, A: <em>Bienenstocktherapie erkl\u00e4rt: Wie sie funktioniert und wer davon profitiert<\/em>! aufgerufen am 13.07.2025; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5iaqoszXppk&#038;ab_channel=Bienenstocktherapie\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5iaqoszXppk&#038;ab_channel=Bienenstocktherapie<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>L.A. Times Archives: <em>Swarm of Bees Kills Student in Costa Rica<\/em>. Los Angeles Times vom 09.08.1982; aufgerufen am 15.07.2025; <a href=\"https:\/\/www.latimes.com\/archives\/la-xpm-1986-08-09-mn-2206-story.html\">https:\/\/www.latimes.com\/archives\/la-xpm-1986-08-09-mn-2206-story.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Lam, C; Li, Y; Landgraf, T: <em>Dancing attraction: followers of honey bee tremble and waggle dances exhibit similar behaviors<\/em>. Biology Open 2017; 6(6):810-817; doi: 10.1242\/bio.025445<\/p>\n\n\n\n<p>Levine, E: <em>The Land of Milk and Honey<\/em>. Journal for the Study of the Old Testament 2000; 25(87):43-57; doi: 10.1177\/030908920002508703<\/p>\n\n\n\n<p>Lindauer, M: <em>Communication and Orientation in Honeybees<\/em>. Monitore Zoologico Italiano &#8211; Italian Journal of Zoology 1986; 20(4):371-379; doi: 10.1080\/00269786.1986.10736508<\/p>\n\n\n\n<p>Magnier, B; Ekszterowicz, G; Laurent, J: <em>Bee hive traffic monitoring by tracking bee flight paths<\/em>. In VISIGRAPP 2018-13th International Joint Conference on Computer Vision, Imaging and Computer Graphics Theory and Applications (pp. 563-571); <a href=\"https:\/\/hal.science\/hal-01940300\/document\">https:\/\/hal.science\/hal-01940300\/document<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Munz, T: <em>The Bee Battles: Karl von Frisch, Adrian Wenner and the Honey Bee Dance Language Controversy<\/em>. Journal of the History of Biology 2005; 38(3):535-570; doi: 10.1007\/s10739-005-0552-1<\/p>\n\n\n\n<p>Ohl, M; Engel, MS: <em>Die Fossilgeschichte der Bienen und ihrer n\u00e4chsten Verwandten (Hymenoptera: Apoidea).<\/em> Denisia 2007; 66:687-700; <a href=\"https:\/\/opac.geologie.ac.at\/ais312\/dokumente\/DENISIA_0020_687-700.pdf\">https:\/\/opac.geologie.ac.at\/ais312\/dokumente\/DENISIA_0020_687-700.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>O\u2019Malley, MK; Ellis, JD; Zettel Nalen, CM: <em>Differences Between European and African Honey Bees<\/em>. Department of Entomology 2019; ENY-147; doi: 10.32473\/edis-in784-2009; <a href=\"https:\/\/edis.ifas.ufl.edu\/publication\/in784\">https:\/\/edis.ifas.ufl.edu\/publication\/in784<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Poinar, GO; Danforth, BN: <em>A Fossil Bee from Early Cretaceous Burmese Amber<\/em>. Science 2006; 314(5799):614\u2013614; doi: 10.1126\/ science.1134103<\/p>\n\n\n\n<p>Riley, JR; Greggers, U; Smith, AD: <em>The flight paths of honeybees recruited by the waggle dance<\/em>. Nature 2005; 435(7039):205-207; doi: 10.1038\/nature03526<\/p>\n\n\n\n<p>Tautz, J<em>: Ph\u00e4nomen Honigbiene<\/em>. Heidelberg (Springer) 2012; ISBN 978-3-1845-6<\/p>\n\n\n\n<p>Tautz, J: <em>Die Erforschung der Bienenwelt. Neue Daten \u2013 neues Wissen<\/em>. Stuttgart (Klett MINT) 2016<\/p>\n\n\n\n<p>Tautz, J: <em>Das Festnetz der Bienen<\/em>. Spektrum der Wissenschaft vom 01.08.2002; aufgerufen am 13.07.2025; <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/magazin\/das-festnetz-der-bienen\/828988\">https:\/\/www.spektrum.de\/magazin\/das-festnetz-der-bienen\/828988<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Tautz, J; Steen, D: <em>Die Honigfabrik. Die Wunderwelt der Bienen \u2013 eine Betriebsbesichtigung<\/em>. G\u00fctersloh (G\u00fctersloher) 2017; ISBN 978 3-579-08669-9<\/p>\n\n\n\n<p>Veits, M; Khait, I; Obolski, U<em>: Flowers respond to pollinator sound within minutes by increasing nectar sugar concentration<\/em>. Ecology letters 2019: 22(9):1483-1492; doi: 10.1111\/ele.13331<\/p>\n\n\n\n<p>von Frisch, K: <em>Tanzsprache und Orientierung der Bienen<\/em>. Heidelberg (Springer) 1965; doi: 10.1007\/978-3-642-94916-6<\/p>\n\n\n\n<p>Zhang, T; Ding, K: <em>A new proof of Honeycomb Conjecture by fractal geometry methods<\/em>. Frontiers of Mechanical Engineering 2013; 8(4):367-370; doi: 10.1007\/s11465-013-0273-7<\/p>\n\n\n\n<p>Zivotofsky, A: Tzarich Iyun: <em>Milk and Honey<\/em> (\u00fcber die Diskussion Honig vs. Dattelsirup). Aufgerufen am 11.07.2025: <a href=\"https:\/\/outorah.org\/p\/5705\">https:\/\/outorah.org\/p\/5705<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wikipedia: Titelbild Bienen (<em>Apis mellifera<\/em>) \/ waugsberg \/\/ H\u00f6hlenmalerei zeigt Honigj\u00e4gerin \/ fr:Utilisateur:Achillea \/\/ Imker in Schutzanz\u00fcgen \/ Scott Bauer, USDA Agricultural Research Service \/\/ zwei Weiselzellen \/ waugsberg \/\/ Honigsammler der Gurung \/ Kandelrashmi<\/p>\n\n\n\n<p>andere Lizenzen: Jesreelebene in Israel \/ ID_1848311227 \/ Protasov AN \/\/ Sammlerinnen auf Rapsfeld \/ ID_2205889259 \/ Frank Wagner \/\/ Bienenstachel in Haut \/ ID_659294374 \/ Bachkova Natalia \/\/ Kopf der Honigbiene \/ ID_2358343879 \/ nokkaew \/\/ frisch bestiftete Waben \/ ID_1575671797 \/ Ihor Hvozdetzkyi \/\/ Bienenprodukte \/ ID_126909020 \/ grafvision \/\/ im Bienenstock \/ ID_2498292663 \/ Stock Holm \/\/ Schwarmtraube der Bienen, im Baum h\u00e4ngend \/ ID_2660904273 \/ inFocus.ee \/\/ Bienenk\u00f6nigin mit Hofstaat \/ ID_2463785693 \/ Lehrer \/\/ Drohne auf Honigwabe \/ ID_1810048666 \/ Kuttelvaserova Stuchelova \/\/ Wabenhonig \/ ID_84161026 \/ Ekaterina Shtern \/\/ Kommunikation der Bienen \/ J\u00fcrgen Tautz<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/wimmelwesen\/?srsltid=AfmBOoo-BnEr34yTfohEm0ArbTWBe9YWoMvMhMtin7a7guVaZAit6FLc\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/ wimmelwesen<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5625\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-02-Biene-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Insekt ist von gr\u00f6\u00dferer wirtschaftlicher, kultureller und wahrscheinlich auch \u00f6kologischer Bedeutung als die Biene.<br \/> Ihre Nutzung reicht bis in die fr\u00fchesten arch\u00e4ologischen Fundhorizonte zur\u00fcck[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5606,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-5605","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-swarming-animals"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5605","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5605"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5605\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5633,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5605\/revisions\/5633"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5605"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5605"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5605"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}