{"id":5664,"date":"2026-05-16T19:02:53","date_gmt":"2026-05-16T18:02:53","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=5664"},"modified":"2026-05-16T19:06:09","modified_gmt":"2026-05-16T18:06:09","slug":"fly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/fly","title":{"rendered":"Fliegen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Neben den M\u00fccken gibt es in der Ordnung der Zweifl\u00fcgler (<em>Diptera<\/em>) auch noch die Fliegen (Brachycera). Die Unterscheidung ist allerdings etwas f\u00fcr Experten, und in vielen Sprachen werden sie einfach zusammengefasst. Auch bei den Fliegen gibt es blutsaugende und gef\u00e4hrliche Arten, meistens sind sie aber einfach nur l\u00e4stig und immer irgendwo in der N\u00e4he.<\/p>\n\n\n\n<p>In manchen Gegenden im Nahen und Mittleren Osten sind heute noch \u00e4hnliche Bedingungen anzutreffen, wie sie dort schon im Altertum vorherrschten: herumliegender Unrat (Mist, Nahrungsreste, Fleischabf\u00e4lle), offene Abwasserf\u00fchrung, Tierhaltung in unmittelbarer N\u00e4he der Behausungen oder sogar unter dem gleichen Dach und ein warmes, nicht zu trockenes Klima. Dort kann man sich einen guten Eindruck davon verschaffen, in welchen Massen Fliegen unter diesen Umst\u00e4nden auftreten k\u00f6nnen. In diesem Fall ist es zwecklos, sich ihrer erwehren zu wollen und man kann froh sein, wenn es mithilfe von Fenstergittern, T\u00fcrvorh\u00e4ngen und Lockfallen gelingt, ihre Zahl zumindest innerhalb geschlossener R\u00e4ume in ertr\u00e4glichem Ma\u00df zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong>flieg:zeug<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es handelt sich meistens um die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen: Stubenfliegen (<em>Musca domestica<\/em>) und Blaue Schmei\u00dffliegen (<em>Calliphora sp.<\/em>) zum Beispiel sind weltweit verbreitet und als treue Kulturfolger immer da zu finden, wo Menschen siedeln. Abgesehen davon, dass sie (unsachgem\u00e4\u00df gelagerte) Lebensmittel verderben und (unter insgesamt schlechten Hygienebedingungen) Krankheiten \u00fcbertragen k\u00f6nnen, richten sie keinen Schaden an und gelten deswegen nicht als Sch\u00e4dlinge, sondern nur als \u00bbL\u00e4stlinge\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1090\" height=\"725\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5666\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix.jpg 1090w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix-300x200.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix-768x511.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-verleih-nix-600x399.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1090px) 100vw, 1090px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">verleih:nix \u2013 Wohin man auch geht, sie reist hinterher \u2013 Ihre L\u00e4stigkeit, die Fliege, hat feine Chemorezeptoren und wird aus gro\u00dfer Entfernung zum Festmahl gelockt, wo immer etwas zum Himmel stinkt. Auf diesem Bild machen sich Blaue Schmei\u00dffliegen (<em>Calliphora sp.<\/em>) \u00fcber einen Haufen nicht mehr ganz fangfrischer Buntbarsche (<em>Tilapia<\/em>) her.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>luft:hoheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das g\u00e4ngige hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr Fliege ist <em>sebub<\/em> (Pred 10,1; Jes 7,18). Es wurde wahrscheinlich eher \u00bbzevuv\u00ab ausgesprochen und ahmt das Fliegensurren lautmalerisch nach. Es begegnet uns auch in dem Namen <em>ba\u2018al-sebub<\/em> (2K\u00f6n 1,2.3.6.16), mit der Bedeutung \u00bbHerr der Fliegen\u00ab. Man nimmt an, dass der G\u00f6tze der Philisterstadt Ekron mit diesem Namen verspottet werden sollte. Der eigentliche Name, den die Philister ihm gaben, war wohl <em>ba\u2018al-sebul<\/em> mit der Bedeutung \u00bbHerr des erhabenen Hauses\u00ab. In diesem Sinn begegnet uns das Wort zum Beispiel in dem Vers: \u00bbSo habe ich nun ein erhabenes Haus [<em>sebul<\/em>] gebaut \u2026\u00ab (1K\u00f6n 8,13 Lu). Im Neuen Testament wird sp\u00e4ter die griechische Form <em>Beelzebul<\/em> (Mt 10,25; 12,24.27; Mk 3,22; Lk 11,15.18.19) verwendet, um den \u00bbF\u00fcrsten der D\u00e4monen\u00ab oder sogar Satan selbst zu bezeichnen. Den Juden erschien das als passende Metapher, denn die \u00bbumherschwirrenden\u00ab D\u00e4monen, die mit Unreinheit, Krankheit und Tod in Verbindung stehen, teilen diese Eigenschaften mit den verhassten Fliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sollten uns nicht mehr als n\u00f6tig mit dem Teufel besch\u00e4ftigen, lesen aber, dass Satan \u00bbim Machtbereich der Luft regiert\u00ab (Eph 2,2 NL\u00dc). Wer zu Jesus Christus geh\u00f6rt, braucht sich davon nicht erschrecken zu lassen. Denn obwohl die Luft als Herrschaftsbereich Satans deklariert wird, ist Er st\u00e4rker und Seine \u00dcberlegenheit wird sich genau dort manifestieren: \u00bbDanach werden wir, die noch am Leben sind, mit ihnen zusammen in Wolken fortgerissen werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft. Und dann werden wir f\u00fcr immer bei ihm sein\u00ab (1Thes 4,17 Ne\u00dc). Der \u00bbF\u00fcrst, der in der Luft herrscht\u00ab (SB) wird das nicht verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfeilt-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"717\" height=\"1074\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfeilt-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5667\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfeilt-rotated.jpg 717w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfeilt-200x300.jpg 200w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfeilt-684x1024.jpg 684w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-pfeilt-600x899.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 717px) 100vw, 717px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ausge:pfeilt \u2013 In dem Buch \u00bbthe Pilgrim\u2018s Progress\u00ab (dt. \u00bbDie Pilgerreise\u00ab) von John Bunyan, das zu den bekanntesten Werken der englischen Literatur z\u00e4hlt, ist Beelzebub ein D\u00e4monenf\u00fcrst, der versucht, die Nachfolger Jesu aufzuhalten. Die Illustration stellt dar, wie er und seine Gefolgsleute sie mit Pfeilen beschie\u00dfen, was sich auf Epheser 6,16 bezieht: \u00bbVor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des B\u00f6sen ausl\u00f6schen k\u00f6nnt.\u00ab Wo immer in der Bibel von Satan und den mit ihm gefallenen Engeln die Rede ist, lesen wir auch, dass sie allesamt nur so weit agieren k\u00f6nnen, wie Gott es zul\u00e4sst.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong>waden:bei\u00dfer<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ihren prominentesten Auftritt haben Fliegen, als sie als vierte Plage \u00fcber die \u00c4gypter herfallen. Sie werden mit dem hebr\u00e4ischen Wort <em>arob<\/em> (2Mo 8,17.18.20.25.27; Ps 78,45; 105,31) bezeichnet. Die meisten deutschen \u00dcbersetzungen w\u00e4hlen hier einen allgemeinen Begriff wie Ungeziefer, Fliegen oder Stechfliegen. In der LXX steht das griechische Wort <em>kynomyia<\/em>, das w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt \u00bbHunde-Fliege\u00ab bedeutet. Dadurch geriet der Ausdruck \u00bbHundsfliege\u00ab in die theologische Literatur und wird bis heute in einigen (meist \u00e4lteren) Bibel\u00fcbersetzungen verwendet. Es gibt und gab allerdings in der deutschsprachigen Insektenkunde und Taxonomie keine \u00bbHundsfliegen\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt zwar die Linsenfliege (<em>Thyreophora cynophila<\/em>), f\u00fcr die teilweise der Trivialname \u00bbHundefliege\u00ab verwendet wurde, sie ist aber keine Stechfliege, bevorzugt dunkle, k\u00fchle Orte, ern\u00e4hrt sich von Aas, meidet andere Lebewesen, kommt nur in sehr geringer Zahl vor und war nie im Nahen Osten oder \u00c4gypten beheimatet. Sie ist nur wenigen Spezialisten bekannt und galt 160 Jahre lang als ausgestorben, bis sie 2009 wiederentdeckt wurde. Als Kandidat f\u00fcr die Zuordnung zu den biblischen Qu\u00e4lgeistern scheidet sie also aus mehreren Gr\u00fcnden aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1182\" height=\"774\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5668\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder.jpg 1182w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder-300x196.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder-1024x671.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder-768x503.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder-870x570.jpg 870w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-fies-bruder-600x393.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1182px) 100vw, 1182px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">fies:bruder \u2013 \u00c4u\u00dferlich sieht die Gemeine Stechfliege (<em>Stomoxys calcitrans<\/em>) den gew\u00f6hnlichen Stubenfliegen sehr \u00e4hnlich und wenn es zwickt, ist es schon zu sp\u00e4t. Deswegen wird sie auch als \u00bbBrennfliege\u00ab bezeichnet. Ein anderer deutscher Name ist \u00bbWadenstecher\u00ab \u2013 wegen ihrer hinterh\u00e4ltigen Eigenart bevorzugt von hinten in die Wade und Kniekehle zu stechen. Leider sind diese K\u00f6rperpartien nur schwer zu verteidigen \u2013 sie lassen sich nicht im Blick behalten, die Haut ist dort nicht sehr ber\u00fchrungsempfindlich und man kann auch kaum richtig hinlangen \u2026 Die kleinen Qu\u00e4lgeister scheinen das genau zu wissen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der mittelalterliche Universalgelehrte Albertus Magnus unternahm in seinem Werk <em>De animalibus<\/em> den Versuch, alle bekannten Tiere zu erfassen und zu beschreiben. Darin erw\u00e4hnt er blutsaugende Stechfliegen, die er \u00bbCinomia\u00ab nennt und als b\u00f6sartige Doppelg\u00e4nger der Stubenfliege beschreibt. Es gab zwar noch keine optischen Instrumente wie Lupen oder Mikroskope f\u00fcr eingehendere Untersuchungen, aber er beobachtete beide Formen genau und beschrieb die Unterschiede: Die einen wohnen in den H\u00e4usern und laben sich an Fr\u00fcchten und Speisen (offensichtlich die Stubenfliegen), die anderen leben auf Feldern, W\u00e4ldern und an Gew\u00e4ssern, durchbohren mit ihrem spitzen R\u00fcssel die Haut des Menschen und saugen sein Blut. Sie k\u00e4men allerdings in die H\u00e4user, um die Menschen zu stechen. Hier ist mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit von der Gemeinen Stechfliege (<em>Stomoxys calcitrans<\/em>) die Rede. Albertus bemerkte au\u00dferdem, dass sich diese Fliegen w\u00e4hrend der Paarung miteinander verhaken, sehr lange miteinander verbunden bleiben und w\u00e4hrenddessen sogar gemeinsam herumfliegen. Das ist ebenfalls ein gro\u00dfer Unterschied zu den Stubenfliegen, bei denen der Paarungsakt nur wenige Sekunden dauert. Er vermutete, dass die Griechen sie deshalb \u00bbHundsfliegen\u00ab nannten, weil auch Hunde w\u00e4hrend der Kopulation f\u00fcr 15-30 Minuten fest miteinander verhakt bleiben. Obwohl sp\u00e4ter eine Gattung der Schmei\u00dffliegen den besagten Namen <em>Cynomia<\/em> erhielt, zu der zum Beispiel die Toten- oder Friedhofsfliege (<em>Cynomya mortuorum<\/em>) z\u00e4hlt, spricht alles daf\u00fcr, dass der gro\u00dfe Gelehrte uns mit der Gemeinen Stechfliege auf die richtige Spur f\u00fchrt. Sie ist weltweit verbreitet und kann in gro\u00dfen Massen auftreten. Im Deutschen ist sie auch unter den Namen Wadenstecher oder -bei\u00dfer, Stallfliege oder Brennfliege bekannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"858\" height=\"1207\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5669\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-rotated.jpg 858w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-213x300.jpg 213w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-728x1024.jpg 728w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-768x1080.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-rohr-frei-600x844.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 858px) 100vw, 858px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">rohr:frei \u2013 In dieser elektronenmikroskopischen Aufnahme ist der ausgeklappte Saugr\u00fcssel, mit dem sie Menschen und Tiere qu\u00e4lt, besonders gut zu erkennen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong>sss:sieg<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur Menschen leiden unter blutsaugenden Fliegen, wie dieser Vers illustriert: \u00bb\u00c4gypten ist wie eine pr\u00e4chtige junge Kuh \u2013 aber sie wird von Norden her von einer gro\u00dfen Viehbremse angegriffen\u00ab (Jer 46,20 NL\u00dc). Das hebr\u00e4ische Wort <em>kerez<\/em> bezeichnet wahrscheinlich die Gemeine Viehbremse (<em>Tabanus bromius<\/em>), wie hier auch korrekt \u00fcbersetzt wurde. Sie tritt in fast ganz Europa, Nordafrika und im Orient bis nach Zentralasien \u00fcberall dort auf, wo es Weidevieh gibt. Wie bei vielen Zweifl\u00fcglern ist die Blutmahlzeit der Booster f\u00fcr die Eiproduktion, den allein die Weibchen ben\u00f6tigen. Die M\u00e4nnchen sehen ihnen sehr \u00e4hnlich, saugen aber mit ihrem Stechr\u00fcssel nur Pflanzens\u00e4fte und Nektar. Die Armen haben keine Ahnung, warum Menschen st\u00e4ndig versuchen, sie umzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die biologische Zuordnung zur Viehbremse gilt als ziemlich sicher. Die meisten anderen Bremsenarten bevorzugen k\u00fchlere und feuchtere Regionen. Auch die Rinderbremse (<em>Tabanus bovinus<\/em>), die noch etwas gr\u00f6\u00dfer und gef\u00e4hrlicher ist, wurde weder in Israel noch in \u00c4gypten (wovon ja hier die Rede ist) nachgewiesen. Da sich diese Prophetie Jeremias bereits erf\u00fcllt hat, f\u00e4llt auch die historische Zuordnung nicht schwer \u2013 die Bremse, ein untersch\u00e4tzter Gegner, der aber sehr zielsicher und \u00bbblutdurstig\u00ab angeschossen kam, war das babylonische Heer unter Nebukadnezar. Auch in anderen Prophezeiungen wird sein \u00fcberraschend schnelles Voranst\u00fcrmen beschrieben: \u00bbUnd schneller als Leoparden sind seine Pferde und rascher als Abendw\u00f6lfe; und seine Reiter sprengen daher, und seine Reiter kommen von fern, fliegen herbei wie ein Adler, der zum Fra\u00df eilt\u00ab (Hab 1,8). Das fruchtbare, stolze und selbstsichere \u00c4gypten wurde in der Schlacht bei Karkemisch 605 v. Chr. vernichtend geschlagen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-bremst.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"945\" height=\"808\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-bremst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5670\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-bremst.jpg 945w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-bremst-300x257.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-bremst-768x657.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-bremst-600x513.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ausge:bremst \u2013 Dieses Gesicht sollte man sich merken! Wenn die Gemeine Viehbremse (<em>Tabanus bromius<\/em>) sich auf der unbedeckten Haut niedergelassen hat, braucht sie zwei bis drei Sekunden, bis sie ihre Werkzeuge in Position gebracht hat, um zuzustechen. In dieser Phase kann man sich mit einem beherzten \u00bbErstschlag\u00ab die l\u00e4stig juckende Quaddel ersparen, die ihr Speichel verursacht, sollte sie es schaffen, ihr Saugrohr zu versenken<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u00f6l:krise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt unter den Fliegen einige Arten, die Kulturpflanzen befallen und deshalb in der Landwirtschaft als Sch\u00e4dlinge gelten. Obwohl die Fliegen in der Bibel nicht direkt in Verbindung mit diesem Problem erw\u00e4hnt werden, lassen sich Zusammenh\u00e4nge vermuten. Besonders die Larven der Bohrfliegen (Tephritidae) ern\u00e4hren sich fast ausschlie\u00dflich von lebenden Pflanzen und k\u00f6nnen mitunter ganze Ernten vernichten. Die Olivenfruchtfliege (<em>Bactrocera oleae<\/em>) ist der Schrecken jedes \u00d6lbauern. Das Weibchen legt ihre Eier in die jungen Oliven, die schl\u00fcpfenden Larven ern\u00e4hren sich davon und der Baum wirft die zerfressenen Fr\u00fcchte schon vor der Erntezeit ab. Genau das wird in der Bibel beschrieben: \u00bbOlivenb\u00e4ume wirst du haben in allen deinen Grenzen; aber mit \u00d6l wirst du dich nicht salben, denn dein Olivenbaum wird die Frucht abwerfen\u00ab (5Mo 28,40). Vielleicht nimmt auch dieser Vers Bezug darauf \u00bb\u2026 es tr\u00fcgt die Frucht des Olivenbaumes\u00ab (Hab 3,17), denn den befallenen Oliven ist zun\u00e4chst von au\u00dfen nichts anzusehen. Au\u00dferdem wird auch der Ernteverlust durch das Abwerfen der Olivenbl\u00fcten beschrieben (Hi 15,33). Diesmal ist aber nicht die Olivenfruchtfliege schuld, sondern meistens eine extreme D\u00fcrreperiode.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1091\" height=\"769\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5671\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven.jpg 1091w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven-300x211.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven-768x541.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-0-liven-600x423.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1091px) 100vw, 1091px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">0:liven \u2013 Mit ihren herrlich schillernden Augen und dem goldgl\u00e4nzenden K\u00f6rper bietet die Olivenfruchtfliege (<em>Bactrocera oleae<\/em>) einen ganz bemerkenswerten Anblick. Die Landwirte begeistert sie allerdings nicht. Besonders da, wo Olivenw\u00e4lder als riesige Monokulturen angelegt werden, kommt es immer wieder zu Massenvermehrungen und katastrophalen Ernteausf\u00e4llen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Da keine der regional verbreiteten Fliegenarten als Sch\u00e4dlinge im Weinanbau auftreten, liegt es nahe, dass in diesem Vers nicht von einer Fliegenlarve die Rede ist: \u00bbWeinberge wirst du pflanzen und bebauen; aber Wein wirst du weder trinken noch einsammeln, denn der Wurm [<em>tola<\/em>] wird ihn fressen\u00ab (5Mo 28,39). Vielmehr spricht einiges daf\u00fcr, dass es sich hier um die Wollige Rebschildlaus (<em>Pulvinaria vitis<\/em>) handelt. Der, ebenfalls als <em>tola<\/em> bezeichnete Wurm, der den Wunderbaum des Propheten Jona verdorren lie\u00df (Jona 4,6.7), wird in dem Beitrag \u00fcber Schmetterlinge und Motten n\u00e4her beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>fliegen:fallen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In besonders gro\u00dfer Zahl treten die kleinen Taufliegen (<em>Drosophilidae sp.<\/em>) auf. Sie ern\u00e4hren sich haupts\u00e4chlich von Hefen und Bakterien, die sie in gro\u00dfen Mengen \u00fcberall dort finden, wo F\u00e4ulnis und G\u00e4rung von Fr\u00fcchten und anderen Nahrungsmitteln Duftstoffe freisetzen, die sie anlocken. Besonders wenn es sich um Fl\u00fcssigkeiten (Obsts\u00e4fte, Most, Wein, Essig, \u00d6l) handelt, bleiben sie h\u00e4ufig kleben und landen in den Beh\u00e4ltnissen. Dabei verbreiten sie die anhaftenden F\u00e4ulniserreger (zum Beispiel Essigs\u00e4urebakterien). Es ist daher naheliegend, dass dieses Problem in folgender Stelle anklingt: \u00bbTote Fliegen machen das \u00d6l des Salbenmischers stinkend und g\u00e4rend \u2026\u00ab (Pred 10,1). Salomo f\u00fchrt im zweiten Teil des Verses aus, was er mit dieser Beobachtung illustriert: \u00bbEin wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre\u00ab. Winzige Ursachen, wie die unscheinbaren, zwei bis drei Millimeter kurzen Taufliegen, die in einen gro\u00dfen Salbenkessel (oder ein Weinfass) fallen, k\u00f6nnen den ganzen Inhalt verderben. So machen Menschen oft gro\u00dfe Errungenschaften, Erkenntnisse und Taten durch eine kleine Dummheit zunichte..<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1179\" height=\"836\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5672\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante.jpg 1179w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante-300x213.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante-1024x726.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante-768x545.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-bekannte-mutante-600x425.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1179px) 100vw, 1179px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">bekannte:mutante \u2013 Da die Schwarzb\u00e4uchige Taufliege (<em>Drosophila melanogaster<\/em>) sich leicht halten und sehr schnell vermehren l\u00e4sst, ist sie das Lieblingsversuchstier der Genetiker. So wurde sie zu einer der bestuntersuchten Lebewesen und erlangte sogar unter ihrem lateinischen Artnamen weltweite Bekanntheit. Das gelingt in Deutschland sonst nur Exoten wie Orca, Boa, Gorilla, Puma usw.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus den gleichen Gr\u00fcnden wird auch in diesem Vers die Taufliege gemeint sein: \u00bbIhr wollt die Menschen f\u00fchren und seid selbst blind. Die winzigste M\u00fccke fischt ihr aus dem Becher, aber Kamele schluckt ihr unbesehen hinunter\u00ab (Mt 23,24 GN, zur Bedeutung dieses Vergleichs siehe den Beitrag \u00fcber M\u00fccken). Jedenfalls landen Taufliegen st\u00e4ndig in offenstehenden Getr\u00e4nken, w\u00e4hrend das M\u00fccken so gut wie nie passiert. Das hier verwendete griechische Wort <em>konops<\/em> bezeichnet zwar \u00fcblicherweise tats\u00e4chlich die Stechm\u00fccke, aber vielleicht wurde manchmal nicht so genau unterschieden. Interessant ist jedenfalls, dass auch in \u00d6sterreich heute die Taufliegen als \u00bbM\u00fccken\u00ab bezeichnet werden (w\u00e4hrend man die M\u00fccken \u00bbGelsen\u00ab nennt) und im Fr\u00e4nkischen die Bedeutung von Fliege und M\u00fccke sogar vertauscht ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-aus-geliebt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"970\" height=\"623\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-aus-geliebt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5673\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-aus-geliebt.jpg 970w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-aus-geliebt-300x193.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-aus-geliebt-768x493.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-aus-geliebt-600x385.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 970px) 100vw, 970px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">aus:geliebt \u2013 In der Biof\u00e1brica de Moscas da Camacha wurden Mittelmeerfruchtfliegen (<em>Ceratitis capitata<\/em>) f\u00fcr Insektenbek\u00e4mpfung im \u00bbSelbstvernichtungsverfahren\u00ab (auch Sterile-Insektentechnik, SIT) in gro\u00dfen Brutschr\u00e4nken gez\u00fcchtet. Ihre abgelegten Eier werden kurz in warmes Wasser (>34\u00b0C) getaucht \u2013 m\u00e4nnliche Embryonen \u00fcberleben das, weibliche nicht. Die sich entwickelnden M\u00e4nnchen werden mittels Gamma-Strahlung sterilisiert und in bel\u00fcfteten Transportboxen in alle Welt exportiert \u2013 100 Millionen jede Woche! Am Zielort l\u00e4sst man sie in befallenen Obstplantagen frei. Sie st\u00fcrzen sich eifrig auf die Weibchen, r\u00fchren aber die Fr\u00fcchte nicht an. Da sich die Weibchen nur einmal im Leben paaren, bleiben sie nach der Begattung durch ein steriles M\u00e4nnchen ohne Nachkommen. Im Idealfall bricht die Population durch diese Ma\u00dfnahme zusammen oder wird zumindest stark reduziert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>staub:stumm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Eigenschaft als Abfallverwerter und Aasfresser werden in einigen Versen Maden oder W\u00fcrmer er w\u00e4hnt, bei denen es sich mit ziemlicher Sicherheit um Fliegenlarven handelt. Eine exakte Zuordnung der hebr\u00e4ischen W\u00f6rter <em>rimma<\/em> und <em>tola<\/em> ist nicht m\u00f6glich, wie sich an folgendem Sprachgebrauch erkennen l\u00e4sst: Als einige Israeliten das Manna, entgegen der ausdr\u00fccklichen Anordnung, auf Vorrat sammelten, wuchsen \u00fcber Nacht W\u00fcrmer (<em>tolaim<\/em>) darin und es stank (2Mo 16,20). Wundersamerweise geschah das aber nicht, wenn man es am Freitag auflas und bis zum Sabbat aufbewahrte \u2013 dann war kein Wurm (<em>rimma<\/em>) darin (2Mo 16,24). Hier werden offensichtlich beide Begriffe f\u00fcr den gleichen Sch\u00e4dling verwendet. Auch in diesen poetischen Formulierungen bilden sie einen \u00bbsynthetischen Parallelismus\u00ab: \u00bbwie viel weniger der Mensch, der Wurm [<em>rimma<\/em>], und das Menschenkind, die Made [<em>tola<\/em>]!\u00ab (Hi 25,6) und \u00bbMaden [<em>rimma<\/em>] sind unter dir gebettet, und W\u00fcrmer [<em>tolea<\/em>] sind deine Decke\u00ab (Jes 14,11).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn \u00fcberhaupt Bedeutungsschwerpunkte festgemacht werden k\u00f6nnen, dann insofern, als dass <em>tola<\/em> in einigen Versen f\u00fcr die Geringachtung des \u00bbGew\u00fcrms\u00ab steht, wie in der angef\u00fchrten Stelle aus dem Buch Hiob und auch in diesen Stellen: \u00bbIch aber bin ein Wurm und kein Mann, der Menschen Hohn und der vom Volk Verachtete\u00ab (Ps 22,7) und: \u00bbF\u00fcrchte dich nicht, du Wurm Jakob, du H\u00e4uflein Israel; ich helfe dir, spricht der Herr, und dein Erl\u00f6ser ist der Heilige Israels\u00ab (Jes 41,14). Umso erstaunlicher ist es, dass dieses negativ belegte Wort als Name des Sippenoberhauptes Tola (1Mo 46,13; 4Mo 26,23; Ri 10,1; 1Chr 7,1.2) und seiner Nachkommenschaft, der Tolaiter (4Mo 26,23) vorkommt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1185\" height=\"852\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5674\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany.jpg 1185w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany-300x216.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany-1024x736.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany-768x552.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-made-in-germany-600x431.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1185px) 100vw, 1185px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">made:in:germany \u2013 Wenn in der Bibel von \u00bbW\u00fcrmern\u00ab die Rede ist, sind in einigen F\u00e4llen Fliegenlarven gemeint, die man gemeinhin als \u00bbMaden\u00ab bezeichnet. Das ist besonders dann der Fall, wenn es um F\u00e4ulnis und Verwesung geht, denn daran haben die \u00bbrichtigen\u00ab W\u00fcrmer (Ringelw\u00fcrmer, Anneliden), wie zum Beispiel der Regenwurm, nur wenig Anteil. Da die Bibel uns immer wieder daran erinnert, dass auch die best\u00e4ndigsten Konstruktionen irgendwann zerfallen, enth\u00e4lt sie viele Verse zu diesem Thema. Auf dem Bild sieht man ein Gewimmel von Maden der Stubenfliege.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong>eben:erdig<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein sehr appetitliches Thema, \u00fcber die W\u00fcrmer als Konsumenten kranken oder toten menschlichen Gewebes zu reden, aber die Bibel geht damit sehr n\u00fcchtern um. Seit seiner bewussten Auflehnung gegen Gott gilt f\u00fcr den Menschen grunds\u00e4tzlich: \u00bb\u2026 am Ende wirst du wieder zur Erde zur\u00fcckkehren, aus der du gemacht wurdest. Denn Staub bist du, und zu Staub sollst du wieder werden!\u00ab (1Mo 3,19 NG\u00dc) \u2013 und die Larven verschiedener Fliegenarten haben an dieser \u00bbR\u00fcckverwandlung\u00ab bedeutenden Anteil. Hiob dr\u00fcckt seine Todessehnsucht folgenderma\u00dfen aus: \u00bbZur Grube rufe ich: Du bist mein Vater!, zum Gew\u00fcrm: Meine Mutter und meine Schwester!\u00ab (Hi 17,14) und beschreibt den Tod als den gro\u00dfen Gleichmacher von Arm und Reich: \u00bbZum Schluss werden beide im gleichen Staub begraben und von den gleichen W\u00fcrmern gefressen\u00ab (Hi 21,26 NL\u00dc).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1219\" height=\"825\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-up-grade.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5675\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-up-grade.jpg 1219w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-up-grade-300x203.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-up-grade-1024x693.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-up-grade-768x520.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-up-grade-600x406.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1219px) 100vw, 1219px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">up:grade \u2013 Der Mensch kehrt am Ende zum Staub zur\u00fcck. Das l\u00e4sst sich gut beobachten und nachvollziehen. Dass Gott dagegen den, materiell betrachtet, v\u00f6llig zerfallenen und unauffindbaren Menschen am Ende in seiner Personalit\u00e4t erh\u00e4lt und in einer vollkommenen Form wiederherstellt, kann nur im Glauben erfasst werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein ganzes Fachgebiet besch\u00e4ftigt sich gr\u00fcndlich mit allen Details des Verwesungsprozesses: Die Forensische Entomologie ist eine Disziplin der Kriminalistik. Bei der Aufkl\u00e4rung von T\u00f6tungsdelikten ist es hilfreich, Todeszeitpunkt und Begleitumst\u00e4nde m\u00f6glichst verl\u00e4sslich rekonstruieren zu k\u00f6nnen. Vor diesem Hintergrund werden die beteiligten Insekten erforscht. Eine genaue Kenntnis ihrer Lebensgewohnheiten, Generationszeiten und Fra\u00dfbilder in Abh\u00e4ngigkeit aller relevanter Umweltfaktoren ist dabei eine gro\u00dfe Hilfe. Das soll hier nicht weiter er\u00f6rtert werden, aber wer sich f\u00fcr \u00bbWissenschaft mit Gruselfaktor\u00ab begeistern kann, mag recherchieren, wie die entsprechenden Daten auf einer \u00bbBody farm\u00ab gewonnen werden \u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-rottet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"713\" height=\"772\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-rottet.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5676\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-rottet.jpg 713w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-rottet-277x300.jpg 277w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ausge-rottet-600x650.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ausge:rottet \u2013 Eine Wissenschaftlerin dokumentiert den Verwesungsprozess eines Tierk\u00f6rpers \u2013 in diesem Fall eines Wasserb\u00fcffels. In vielen L\u00e4ndern ist es gesetzlich nicht gestattet, diese Freilandversuche mit menschlichen K\u00f6rpern durchzuf\u00fchren.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Grunde genommen ist das alles ein sehr nat\u00fcrlicher Prozess und es braucht niemanden zu k\u00fcmmern, wie die \u00bbsterbliche H\u00fclle\u00ab wieder zu Staub wird \u2013 ausgenommen eben die besagten Gerichtsmediziner. Viel gruseliger ist es, was Fliegenlarven anrichten k\u00f6nnen, wenn sie sich in lebenden Menschen tummeln \u2013 man spricht dann von der Fliegenmadenkrankheit (Myasis), die in ganz unterschiedlichen Formen auftreten kann. Der Autor bekam als Kind w\u00e4hrend eines Diavortrags eines Missionars entsprechend besiedelte Hautwunden afrikanischer Patienten zu sehen \u2013 Bilder, die ihm bis heute pr\u00e4sent sind, ein traumatisches Erlebnis \u2026 Deswegen werden hier im Buch keine Abbildungen gezeigt, aber ganz vorbei kommen wir an dieser Angelegenheit nicht. Hiob, der durch unfassbares Leid erprobt wurde, klagte: \u00bbMein Fleisch ist bekleidet mit Maden und Schorf; meine Haut verkrustet und eitert\u00ab (Hi 7,5 SB). Es gibt viele Fliegenarten up:grade (selbst die harmlose Stubenfliege z\u00e4hlt dazu), die durch \u00fcbelriechende Wunden angelockt werden und ihre Eier dort ablegen. Sie scheinen zu wissen, dass ein derart geschw\u00e4chter Patient sich kaum noch wehren kann. Bei K\u00f6nig Herodes Agrippa I. dagegen, der \u00bbvon W\u00fcrmern zerfressen\u00ab starb, sind wahrscheinlich nicht Fliegenlarven, sondern tats\u00e4chlich (Band-) W\u00fcrmer die Ausf\u00fchrenden des g\u00f6ttlichen Gerichts.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong>brand:loch<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Tal Hinnom (auch \u00bbTal des Sohnes o. der S\u00f6hne Hinnoms\u00ab genannt) war ein Ort, an dem es lange Zeit von Maden nur so wimmelte. Es lag vor den Mauern der Stadt Jerusalem und wird zum ersten Mal bei der Grenzziehung der Stammesgebiete erw\u00e4hnt (Jos 15,8; 18,16). In diesem Tal wurde eine Kultst\u00e4tte des Moloch (oder Molech) errichtet, das sogenannte Tophet (Jer 7,31). Zum abscheulichen kanaanitischen G\u00f6tzenkult geh\u00f6rte es, hier Kinder zu opfern, indem man sie lebendig verbrannte. Schon bevor die Israeliten mit dieser heidnischen Praxis in Ber\u00fchrung kamen, hatte Gott sie davor gewarnt und jede Teilhabe daran zum todesw\u00fcrdigen Vergehen erkl\u00e4rt (3Mo 18,21; 5Mo 18,10). Trotzdem gab es in der sp\u00e4teren Geschichte sogar jud\u00e4ische K\u00f6nige, wie den gottlosen Ahas (2K\u00f6n 16,3) oder Manasse (2K\u00f6n 21,6; 2Chr 33,6), die ihre eigenen Kinder hier grauenhaft ums Leben brachten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mull-kippe-rotated.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"812\" height=\"827\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mull-kippe-rotated.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5677\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mull-kippe-rotated.jpg 812w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mull-kippe-295x300.jpg 295w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mull-kippe-768x782.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-mull-kippe-600x611.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">m\u00fcll:klippe \u2013 Auf dieser topographischen Karte der Stadt Jerusalem l\u00e4sst sich erkennen, dass das Misttor am tiefsten Punkt der Stadt liegt und der Unrat sich an dem steilen Hang gut in das darunterliegende Hinnomtal kippen l\u00e4sst.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um diese Gr\u00e4uel zu beenden, zerst\u00f6rte der gottesf\u00fcrchtige K\u00f6nig Josia die Opferst\u00e4tte und machte das Tal zur M\u00fcllhalde (2K\u00f6n 23,10). Wer alle Arten von Unrat, Nahrungsabf\u00e4lle oder tote Tierk\u00f6rper loswerden wollte, konnte damit zum Misttor (Neh 2,13) kommen und alles einfach rechts neben dem Tor den steilen Hang hinunterkippen. In den Kommentaren von Rabbi David Kimhi (Radak) ist mehrfach zu lesen, dass die Rabbiner den Scheol (ein hebr\u00e4ischer Ausdruck f\u00fcr das Totenreich), soweit es die Gottlosen betrifft, mit diesem Ort der F\u00e4ulnis und Verwesung gleichsetzen (zum Beispiel in seinen Anmerkungen zu Ps 30,4; Jes 30,33; 66,24). Er beschreibt dieses Tal in seinem Kommentar (zu Ps 27,13) wie folgt: \u00bbGehenna ist ein widerw\u00e4rtiger Ort, an den Schmutz und Leichen geworfen werden und an dem st\u00e4ndig Feuer brennen, um den Schmutz und die Knochen zu verbrennen; aus diesem Grund wird das Gericht \u00fcber die B\u00f6sen analog dazu \u00b4Gehenna` genannt.\u00ab Offene M\u00fcllverbrennung an geeigneten Pl\u00e4tzen (Senken, Gruben, Steilh\u00e4ngen), an denen das Feuer gut kontrolliert werden kann, entspricht den Gepflogenheiten des Altertums und ist heute noch im Nahen Osten zu beobachten. Daher gilt die Beschreibung des Rabbis vielen als glaubw\u00fcrdig, auch wenn sie bisher arch\u00e4ologisch nicht eindeutig zu belegen ist. Ob hier nun tats\u00e4chlich \u00bbthermisch entsorgt\u00ab wurde, k\u00f6nnen Historiker also nicht sicher sagen. Es w\u00fcrde jedenfalls sehr gut zu einer Rede des Herrn Jesus passen, in der Er Seine Zuh\u00f6rer dreimal mit diesen Worten warnt: \u00bbEs ist besser \u2026 als dass du \u2026 in die H\u00f6lle [<em>geenna<\/em>] geworfen wirst, in das unausl\u00f6schliche Feuer, wo ihr Wurm [<em>skolex<\/em>] nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt\u00ab (Mk 9,44.46.48). Das griechische Wort f\u00fcr H\u00f6lle ist also identisch mit der Ortsbezeichnung f\u00fcr das Hinnomtal. Auch bei der Beschreibung des ewigen Zustands wird auf dieses Bild Bezug genommen. Es gibt erl\u00f6ste Menschen, die \u00bbein Recht haben, an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen\u00ab, und es gibt den Ort vor dem Tor, an dem die Gottlosen \u00bbabperlen\u00ab, das \u00bbDrau\u00dfen\u00ab (Offb 22,14.15).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie l\u00e4sst sich das Bild von Gehenna auf Menschen \u00fcbertragen? \u2013 Stehen die w\u00fchlenden Maden und das Feuer f\u00fcr bohrenden k\u00f6rperlichen Schmerz oder eher f\u00fcr innere Qualen? Beschreibt es das Schuldempfinden, die Einsamkeit oder die Selbstvorw\u00fcrfe \u2026? Die Beispiele, die der Herr nennt, zeigen jedenfalls, dass ALLES besser ist als die Ewigkeit an diesem Ort zu verbringen. Die reale H\u00f6lle ist der \u00bbOrt der Qual\u00ab (Lk 16,28), der \u00bbFeuer- und Schwefelsee\u00ab, in dem man \u00bbTag und Nacht gepeinigt wird von Ewigkeit zu Ewigkeit\u00ab (Offb 20,10). Die gute Nachricht ist, \u00bbdass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um S\u00fcnder zu erretten\u00ab (1Tim 1,15). Die H\u00f6lle ist \u00bbdas ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist\u00ab (Mt 25,41) \u2013 sie war urspr\u00fcnglich gar nicht f\u00fcr Menschen vorgesehen und heute gilt: Wer an Jesus glaubt \u00bbhat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben \u00fcbergegangen\u00ab (Jh 5,24).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong>Die Fliege ist tot<\/strong><br><br>Die Fliege ist tot \u2013 ich hab sie erschlagen;<br>jetzt habe ich Ruhe, sie reizt mich nicht mehr.<br>Warum musste sie auch um die Lampe jagen,<br>als wenn sie nicht richtig im Kopfe w\u00e4r?<br>Doch w\u00e4hrend ich siegesbewusst den Rest<br>der Jagd im Papierkorb beerdigen will,<br>setzt sich eine Frage in mir fest,<br>und pl\u00f6tzlich wird es in mir ganz still.<br>\u00a0<br>Wie w\u00e4re es, wenn Gott so w\u00e4r wie ich<br>und gleich erschl\u00fcg, was Ihm missf\u00e4llt \u2013<br>wer k\u00f6nnte dann dem tod entfliehn?<br>Er h\u00e4tte Christus nicht gesandt f\u00fcr mich,<br>f\u00fcr meine Schuld und die der Welt,<br>damit ich leben kann durch Ihn.<br><\/p><cite>Manfred Siebald, 1978<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1492\" height=\"848\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5678\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen.jpg 1492w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen-300x171.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen-1024x582.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen-768x437.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-be-klatschen-600x341.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1492px) 100vw, 1492px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">be:klatschen \u2013 Wohl kaum jemand l\u00e4sst sich freiwillig und ohne Gegenwehr von Stechfliegen und Bremsen attackieren und den meisten reicht schon das nervige Gebrumme und Herumgekrabbel harmloser Mitbewohner, um zur Fliegenklatsche zu greifen und die Ruhe wiederherzustellen. Man sollte trotzdem nicht vergessen, dass jede kleine Fliege ein unschuldiges Gesch\u00f6pf h\u00f6chster Vollendung ist, das eher einen Applaus verdient hat. Das Lied hier erinnert in sehr eindr\u00fccklicher Weise daran, wie anders Gott mit Seinen Gesch\u00f6pfen umgeht (die nicht unschuldig sind!) und wie viel Geduld Er mit unseren Sticheleien, Provokationen und offenen Anfeindungen hat.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bailey, LR: <em>Enigmatic Bible Passages: Gehenna: The Topography of Hell<\/em>. The Biblical Archaeologist 1986; 49(3):187-191; doi:10.2307\/3210000<\/p>\n\n\n\n<p>Balss, H: <em>Die Tausendf\u00fc\u00dfler, Insekten und Spinnen bei Albertus Magnus.<\/em> Sudhoffs Archiv f\u00fcr Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften 1954; 38(4):303-322; <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/20774282\">http:\/\/www.jstor.org\/stable\/20774282<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Benecke, M: <em>A brief history of forensic entomology<\/em>. Forensic Science International 2001; 120(1-2):2-14; doi: 10.1016\/s0379-0738(01)00409-1<\/p>\n\n\n\n<p>Bolen, T: <em>The Fires of Gehenna: Views of Scholars<\/em>. BiblePlaces Blog 2011; aufgerufen am 06.07.2025: <a href=\"https:\/\/www.bibleplaces.com\/blog\/2011\/04\/fires-of-gehenna-views-of-scholars\/\">https:\/\/www.bibleplaces.com\/blog\/2011\/04\/fires-of-gehenna-views-of-scholars\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Germain, D: <em>The Burning Garbage Dump of Gehenna &#8211; Myths That\u2019ll Preach<\/em>. Pulpit &#038; Pen 2014; aufgerufen am 06.07.2025: <a href=\"https:\/\/pulpitandpen.org\/2014\/06\/05\/the-burning-garbage-dump-of-gehenna-myths-thatll-preach\">https:\/\/pulpitandpen.org\/2014\/06\/05\/the-burning-garbage-dump-of-gehenna-myths-thatll-preach<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hendrichs, J: <em>Sterile Insect Technique<\/em>. Encyclopedia of Insects 2009; 953-957; doi: 10.1016\/b978-0-12-374144-8.00252-6<\/p>\n\n\n\n<p>Hendrichs, J; Franz, G; Rendon, P: <em>Increased effectiveness and applicability of the sterile insect technique through male-only releases for control of Mediterranean fruit flies during fruiting seasons<\/em>. Journal<\/p>\n\n\n\n<p>Applied Entomology 1995; 119:371-377<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffman, R: <em>Stable fly, Stomoxys calcitrans (Linnaeus): biology and behavior studies<\/em>. Doktorarbeit Oklahoma State University 1968; <a href=\"https:\/\/openresearch.okstate.edu\/server\/api\/core\/bitstreams\/939dd283-dc09-4463-9888-dc5e3d62164d\/content\">https:\/\/openresearch.okstate.edu\/server\/api\/core\/bitstreams\/939dd283-dc09-4463-9888-dc5e3d62164d\/content<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hort, G: <em>The Plagues of Egypt<\/em>. Zeitschrift F\u00fcr Die Alttestamentliche Wissenschaft 1957; 69(1-4):84-103; doi: 10.1515\/zatw.1957.69.1-4.84<\/p>\n\n\n\n<p>Kellenberger, E: <em>Die Verstockung Pharaos: Exegetische und auslegungsgeschichtliche Untersuchungen zu Exodus 1-15<\/em> (Vol. 11, S. 127). Stuttgart (Kohlhammer) 2006<\/p>\n\n\n\n<p>Lee, JA: <em>Explaining the Plagues of Egypt<\/em>. Skeptical Inquirer 2004; 53; <a href=\"https:\/\/cdn.centerforinquiry.org\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2004\/11\/22164643\/p52.pdf\">https:\/\/cdn.centerforinquiry.org\/wp-content\/uploads\/sites\/29\/2004\/11\/22164643\/p52.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Liebi, R: <em>Die H\u00f6lle \u2013 wie definiert die Bibel diesen schrecklichen Ort?<\/em> Vortragsvideo vom 4. September 2019; aufgerufen am 06.07.2025: <a href=\"https:\/\/rogerliebi.ch\/r407-01\/\">https:\/\/rogerliebi.ch\/r407-01\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Magnus, A: <em>De animalibus libri XXVI<\/em> (Abs. 12, \u201eHundsfliegen\u201c). ungef\u00e4hr im Jahr 1260 geschrieben; <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/albertusmagnusde00albe\/page\/1584\/mode\/2up\">https:\/\/archive.org\/details\/albertusmagnusde00albe\/page\/1584\/mode\/2up<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Malheiro, R; Casal, S; Baptista, P: <em>A review of Bactrocera oleae (Rossi) impact in olive products: From the tree to the table<\/em>. Trends in Food Science &#038; Technology 2015; 44(2):226-242; doi: 10.1016\/j.tifs.2015.04.009<\/p>\n\n\n\n<p>Marr, JS; Malloy, CD: <em>An epidemiologic analysis of the ten plagues of Egypt<\/em>. Caduceus 1996; 12(1):7-24; ISSN: 0882-6447<\/p>\n\n\n\n<p>Milikowsky, C: <em>Which Gehenna? Retribution and Eschatology in the Synoptic Gospels and in Early Jewish Texts<\/em>. New Testament Studies 1988; 34(02):238-249; doi: 10.1017\/s0028688500020038<\/p>\n\n\n\n<p>Nardi, F; Carapelli, A; Dallai, R: <em>Population structure and colonization history of the olive fly, Bactrocera oleae (Diptera, Tephritidae)<\/em>. Molecular ecology 2005; 14(9):2729-2738; doi: 10.1111\/j.1365-294X.2005.02610.x<\/p>\n\n\n\n<p>Radak (Rabbi David ben Josef Kimhi): <em>Kommtar zu Gehenna<\/em>. ungef\u00e4hr im Jahr 1200; aufgerufen am 06.07.2025: zu Psalm 27,13: https:\/\/www.sefaria.org\/Psalms.27.13?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en; zu Psalm 30,3: <a href=\"https:\/\/www.sefaria.org\/Psalms.30.3?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en\">https:\/\/www.sefaria.org\/Psalms.30.3?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en<\/a>; zu Jesaja 30,33: <a href=\"https:\/\/www.sefaria.org\/Isaiah.30.33?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en\">https:\/\/www.sefaria.org\/Isaiah.30.33?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en<\/a>; zu Jesaja 66,24: <a href=\"https:\/\/www.sefaria.org\/Isaiah.66.24?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en\">https:\/\/www.sefaria.org\/Isaiah.66.24?lang=bi&#038;with=Radak&#038;lang2=en<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Schmitt, NJ: Kaltenbach: <em>Die Hundsm\u00fccken.<\/em> Minnetext aus dem Mittelalter, herausgegeben, eingeleitet und kommentiert von Nicolai Johann Schmitt, 2016; doi: 10.11588\/heidok.00020180 Siebald, M: <em>Manfred Siebald. Seine Lieder 1968 \u2013 2018<\/em> (S. 30; Die Fliege ist tot; Strophe 1 von 3). Holzgerlingen (SCM H\u00e4nssler) 2018<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wikipedia: D\u00e4monenf\u00fcrst Beelzebub \/ Fred Barnard \/\/ Gemeine Stechfliege \/ Pavel Krok,\u00a0Fir0002 \/\/ Kopf mit Stechr\u00fcssel \/ Jana Bulantov\u00e1 \/\/ Verwesungsstudie mit Wasserb\u00fcffel \/ Anil1956<\/p>\n\n\n\n<p>andere Lizenzen: Titelbild Fliegen (<em>Musca domestica<\/em>) \/shutterstock_ID_2488423939 \/ NuayLub \/\/ Fliegen auf toten Fischen \/shutterstock_ID_2622983819 \/ TonPonchai \/\/ Kopf der Gemeinen Viehbremse \/shutterstock_ID_1091970716 \/ epioxi \/\/ Olivenfruchtfliege auf Blatt \/shutterstock_ID_1764256541 \/ OscarSurmano \/\/ Drosophila-Fliege auf Frucht \/shutterstock_ID_ \/ nechaevkon \/\/ Madengewimmel \/shutterstock_ID_1116922187 \/ OSDG \/\/ Drosophila-Fliege auf Blatt \/shutterstock_ID_1953927310 \/ nechaevkon<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/wimmelwesen\/?srsltid=AfmBOoo-BnEr34yTfohEm0ArbTWBe9YWoMvMhMtin7a7guVaZAit6FLc\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/ wimmelwesen<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5679\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/05-Fliege-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben den M\u00fccken gibt es in der Ordnung der Zweifl\u00fcgler (Diptera) auch noch die Fliegen (Brachycera).<br \/> Die Unterscheidung ist allerdings etwas f\u00fcr Experten, und in[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5665,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-5664","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-swarming-animals"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5664"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5664\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5682,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5664\/revisions\/5682"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}