{"id":5787,"date":"2026-05-09T18:28:22","date_gmt":"2026-05-09T17:28:22","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=5787"},"modified":"2026-05-22T18:41:36","modified_gmt":"2026-05-22T17:41:36","slug":"mite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/mite","title":{"rendered":"Milben"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Es gibt \u00fcber 50.000 Arten von diesen Spinnentieren und die meisten sind so winzig, dass sie mit blo\u00dfem Auge kaum zu erkennen sind. Obwohl sie erst in der Neuzeit untersucht und benannt wurden, finden sich in der Bibel die \u00e4ltesten Hinweise auf die Aktivit\u00e4t von Milben (<em>Acari<\/em>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu den Krankheiten, die in den israelischen Gesetzesvorschriften genannt werden, z\u00e4hlt auch die Kr\u00e4tze, die mit dem hebr\u00e4ischen Wort <em>garab<\/em> (3Mo 21,20; 22,22; 5Mo 28,27) bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um einen Befall mit der Grab- bzw. Kr\u00e4tzemilbe (<em>Sarcoptes scabiei<\/em>). Die Symptomatik dieser Parasitose ist heute gut erforscht und erhellt einige biblische Zusammenh\u00e4nge. Auch wenn die Details dieses Krankheitsbildes wenig erquicklich sind, lohnt sich doch eine n\u00e4here Betrachtung dieser kleinen Qu\u00e4lgeister und ihrer Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><strong>kratz:krankheit<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bezeichnung leitet sich vom Verb <em>garad<\/em> ab, was \u00bbsich kratzen\u00ab bedeutet (siehe Hiob 2,8) \u2013 so wie sich \u00bbKr\u00e4tze\u00ab auch im Deutschen davon ab leitet und auch die medizinische Bezeichnung <em>Scabies<\/em> auf das lateinische <em>scabere<\/em> zur\u00fcckgeht \u2013 es ist die \u00bbKratz-Krankheit\u00ab. Die Ortsbezeichnung <em>gibe\u2019at-gareb<\/em> (H\u00fcgel Gareb, Jer 31,39) bezeichnete m\u00f6glicherweise einen \u00bbQuarant\u00e4nebezirk\u00ab au\u00dferhalb Jerusalems. Als Personenname machte er seinem Tr\u00e4ger vielleicht wenig Freude, aber immerhin handelte es sich bei Gareb (2Sam 23,38; 1Chr 11,40) um einen von Davids Top-Elitekriegern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>gemein:gang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lebensweise dieses Parasiten ist nichts f\u00fcr schwache Nerven. Die weibliche Kr\u00e4tzmilbe bohrt n\u00e4mlich G\u00e4nge in die oberen Hautschichten \u2013 eine Vorstellung, die sehr absto\u00dfend klingt. Darin legt sie ihre Eier und scheidet ihren Kot aus. Diese Hinterlassenschaften sind es, die die Immunantwort des K\u00f6rpers ausl\u00f6sen und zu Bl\u00e4schen, Vesikeln, Papeln, Pusteln, Quaddeln oder Infiltrationen f\u00fchren. Da alle diese k\u00f6rperlichen Abwehrreaktionen mit starkem Juckreiz verbunden sind, kommen h\u00e4ufig Kratzwunden dazu, die Krusten und Narben hinterlassen und sich sogar infizieren und zu Furunkeln werden k\u00f6nnen. Dabei sind die Tierchen selbst sehr klein (< 0,5 Millimeter), der Durchmesser ihrer Bohrg\u00e4nge ist entsprechend gering, sie treten nur in geringer Anzahl auf und der Schaden, den sie durch das Fressen menschlicher K\u00f6rpersubstanz anrichten, ist nicht der Rede wert. Es sind vielmehr die beschriebenen Abwehrsymptome, besonders der unertr\u00e4gliche Juckreiz, durch die sie zu einer Plage werden. F\u00fcr Allergiker und stark immungeschw\u00e4chte Personen kann ein Befall sogar lebensbedrohlich sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-tunnel-effekte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"966\" height=\"848\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-tunnel-effekte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5789\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-tunnel-effekte.jpg 966w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-tunnel-effekte-300x263.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-tunnel-effekte-768x674.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-tunnel-effekte-600x527.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 966px) 100vw, 966px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">tunnel:effekte \u2013 Die Kr\u00e4tzmilben tummeln sich nur in der obersten Hautschicht und richten mit ihren Fra\u00dfg\u00e4ngen eigentlich kaum Schaden an. Erst der Juckreiz, das Kratzen und die entstehenden Wundstellen, die sich h\u00e4ufig auch noch entz\u00fcnden, k\u00f6nnen schwerwiegende Folgen f\u00fcr die Gesundheit haben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Industriel\u00e4ndern hat die Kr\u00e4tze heute so gut wie keine Bedeutung mehr. Die Tierchen sind recht sensibel, sie \u00fcberleben bei Raumtemperatur nur zwei Tage au\u00dferhalb des menschlichen K\u00f6rpers, sterben bei einer W\u00e4sche \u00fcber 50\u00b0C und sind in k\u00fchleren Breiten ohnehin selten unterwegs, weil sie bei unter 16\u00b0C bewegungsunf\u00e4hig werden. Bei guter K\u00f6rper-, Wohnungs- und Textilhygiene kommt es h\u00f6chstens zuf\u00e4llig einmal zur Ansteckung (fast immer durch direkten Kontakt zu einem Infizierten) und selbst dann gibt es verschiedene hocheffektive Medikamente, die den Parasiten schnell und restlos eliminieren. Ganz anders sieht es allerdings in den tropischen Regionen der Erde aus. Dort leiden aktuell mindestens 200 Millionen Menschen unter dem Befall mit Kr\u00e4tzemilben. Ein tropisches, warm-feuchtes Klima, viele Menschen auf engem Raum und geringe Hygienestandards \u2013 ein Parasiten-Paradies, aus dem sich die ungebetenen G\u00e4ste nur schwer vertreiben lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>ausschlag:gebend<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcbertragen wir unser heutiges Wissen \u00fcber den Parasiten auf die biblische Zeit, k\u00f6nnen wir festhalten, dass diese Krankheit in dichtbesiedelten Gebieten mit warmem und feuchterem Klima verbreiteter war als in Kanaan. Vermutlich z\u00e4hlte sie zu den \u00bbb\u00f6sen Seuchen \u00c4gyptens\u00ab (5Mo 7,15), die die Israeliten eigentlich gar nicht gro\u00df jucken mussten. Nur bei Ungehorsam w\u00fcrde sie der Fluch treffen: \u00bbDer Herr wird dich schlagen mit den Geschw\u00fcren \u00c4gyptens und mit Beulen und mit Kr\u00e4tze und mit Ausschlag, dass du nicht wirst geheilt werden k\u00f6nnen\u00ab (5Mo 28,27).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sumpf-seuche.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"967\" height=\"649\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sumpf-seuche.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5790\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sumpf-seuche.jpg 967w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sumpf-seuche-300x201.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sumpf-seuche-768x515.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-sumpf-seuche-600x403.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 967px) 100vw, 967px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">sumpf:seuche \u2013 Der Nil lagert fruchtbaren Schlamm ab, und beschert den \u00c4gyptern reiche Ernten. Leider sind die \u00fcberschwemmten Ebenen aber Brutst\u00e4tten f\u00fcr viele Parasiten und Krankheitserreger und auch die Kr\u00e4tzmilben f\u00fchlen sich im feuchtwarmen Klima dort sehr wohl.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dem gegen\u00fcber steht die Verhei\u00dfung: \u00bbWenn du flei\u00dfig auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, h\u00f6ren wirst und tun wirst, was recht ist in seinen Augen, und seinen Geboten gehorchen und alle seine Satzungen halten wirst, so werde ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf \u00c4gypten gelegt habe; denn ich bin der Herr, der dich heilt\u00ab (2Mo 15,26). In vielen Geboten geht es um die Unterscheidung zwischen rein und unrein, teilweise mit kultischem Hintergrund, zum Teil aber auch mit ganz praktischer Bedeutung. Auf den Gehorsam kam es an! So war es einerseits eine Folge des g\u00f6ttlichen Gerichts, zum anderen aber ein Resultat ihrer Missachtung der guten Hygienevorschriften des Gesetzes, wenn sich Krankheiten ausbreiteten, die leicht vermeidbar gewesen w\u00e4ren. Das erkl\u00e4rt unter anderem, warum ein von Kr\u00e4tze befallener Mann keinen Priesterdienst aus\u00fcben durfte (3Mo 21,20) \u2013 mal ganz abgesehen von dem Infektionsrisiko beim Kontakt mit anderen Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><strong>notaus:gabe<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder Parasit hat seinen Lieblingswirt, weshalb die \u00bbhumane Kr\u00e4tze\u00ab in der Medizin (nicht in der Biologie!) <em>Sarcoptes scabiei varietas hominis<\/em> genannt wird. Das schlie\u00dft aber leider nicht aus, dass ein Mensch bei intensivem Kontakt mit Haus- oder Wildtieren als \u00bbFehlwirt\u00ab von deren Parasiten befallen werden kann. Es tr\u00f6stet die Betroffenen wohl wenig, wenn sich die Krankheit dann Pseudokr\u00e4tze oder Trugr\u00e4ude nennt, denn die Symptome sind dieselben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Parasiten sehen gleich aus und sind selbst unter dem Mikroskop nicht zu unterscheiden. In der Bibel wird der entsprechende Befall bei Tieren daher mit dem gleichen Wort bezeichnet, w\u00e4hrend wir heute die veterin\u00e4rmedizinisch korrekte Bezeichnung R\u00e4ude verwenden. Neben den besagten Kr\u00e4tzmilben gibt es noch die Gattung der Saugmilben (<em>Psoroptes<\/em>), die bei Wiederk\u00e4uern die Psoroptes-R\u00e4ude ausl\u00f6sen und die hautschuppenfressenden Milben der Gattung <em>Chorioptes<\/em>, die \u2013 wer h\u00e4tte es geahnt? \u2013 die Chorioptes-R\u00e4ude ausl\u00f6sen. Auch diese sind wirtsspezifisch, so dass man sie traditionell als <em>Chorioptes ovis<\/em> (bef\u00e4llt Schafe), <em>Chorioptes caprae<\/em> (bef\u00e4llt Ziegen) und <em>Chorioptes bovis<\/em> (bef\u00e4llt Rinder) bezeichnet hat. Das k\u00fcnstliche Zerlegen einer biologischen Art ist hier jedoch genau so \u00fcberfl\u00fcssig wie der Zusatz \u00bb<em>varietas hominis<\/em>\u00ab beim menschlichen Parasiten. Deshalb werden diese Bezeichnungen inzwischen nicht mehr verwendet. Man beschr\u00e4nkt sich jetzt auf eine Art \u2013 <em>Psoroptes ovis<\/em>, beziehungsweise zwei Arten \u2013 <em>Chorioptes bovis<\/em> und <em>Chorioptes texanus<\/em>. Die Wirkstoffe der Humanmedizin lassen sich in der Veterin\u00e4rmedizin ebenfalls anwenden, so dass diese Parasiten auch in der modernen Tierhaltung nur noch wenig Schaden anrichten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1192\" height=\"826\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5791\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben.jpg 1192w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben-300x208.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben-1024x710.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben-768x532.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-schafe-schrubben-600x416.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1192px) 100vw, 1192px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">schafe:schrubben \u2013 In der <em>Georgica<\/em>, einer Sammlung von Lehrgedichten \u00fcber die landwirtschaftliche Praxis, beschreibt der R\u00f6mer Vergil um ca. 30 v. Chr. den Umgang mit der Kr\u00e4tze (bzw. R\u00e4ude). Er empfiehlt zur Behandlung das Einreiben betroffener Hautstellen mit Extrakten aus verschiedenen Kr\u00e4utern wie Wei\u00dfer Meerzwiebel (<em>Drimia maritima<\/em>) und Nieswurz (<em>Helleborus<\/em>), Schwefel, Petroleum und Asphalt und den Aderlass. Auf dieser Illustration zu seinem Werk von Jacopus Sacon (Lyon, 1517) erkennt man au\u00dferdem, dass die Schafe immer wieder im Fluss gebadet wurden und man den Wundschorf mit dem Messer abschabte, um die weitere Ausbreitung der Infektionen einzud\u00e4mmen und die Genesung der Tiere zu f\u00f6rdern.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Grund, warum diesem ungew\u00f6hnlichen Thema so viel Platz einger\u00e4umt wird, ist der tiefere Zusammenhang, in dem diese Krankheit in der Bibel genannt wird. Es ist n\u00e4mlich so, dass alle Parasiten, die ihren Wirt \u00e4u\u00dferlich befallen (Ektoparasiten), sehr leicht von einem Tier zum anderen springen. Befallene Tiere sind deswegen hochinfekti\u00f6s. Auch wenn man sie schlachtet, befinden sich ihre Eier immer noch im Leder und Fell. Daraus schl\u00fcpfen noch Tage sp\u00e4ter weitere Nachkommen, die sich auf die Suche nach einem neuen Wirt machen \u2026 Warum nicht zwei Parasiten mit einer Klappe schlagen, das Tier ein wenig aufh\u00fcbschen und schnell als Brandopfer bringen? Nichts davon wird gegessen, das meiste wird verbrannt. Na gut, die Haut bekommt der Priester, aber der hat in seinem Haushalt kein Vieh \u2026 \u2013 so \u00e4hnlich k\u00f6nnte sich ein Israelit das zurechtgelegt haben. Doch Gott warnt sein Volk vor dieser Missachtung Seiner Heiligkeit: \u00bbJedermann vom Haus Israel und von den Fremden in Israel, der seine Opfergabe darbringt \u2026 zum Wohlgefallen f\u00fcr euch soll es sein, ohne Fehl \u2026 Alles, woran ein Gebrechen ist, sollt ihr nicht darbringen, denn es wird nicht zum Wohl gefallen f\u00fcr euch sein \u2026 eines, das Geschw\u00fcre oder die Kr\u00e4tze oder die Flechte hat, diese sollt ihr dem Herrn nicht darbringen, und sollt dem Herrn keine Feueropfer davon auf den Altar geben\u00ab (3Mo 22,18-22). Es ist erstaunlich, wie ausf\u00fchrlich die Bibel das Thema \u00bbfreiwilliges Geben f\u00fcr Gott\u00ab behandelt. Wir k\u00f6nnen es problemlos auf unsere Zeit \u00fcbertragen, in der wir Gott zwar keine reinen Tiere, aber Lob und Dank (Heb 13,15), Anbetung, Zeit, Geld, Energie und Verzicht opfern \u2013 und uns daran erinnern: \u00bbEinen fr\u00f6hlichen Geber liebt Gott\u00ab (2Kor 9,7).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-opfer-test.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"904\" height=\"780\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-opfer-test.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5792\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-opfer-test.jpg 904w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-opfer-test-300x259.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-opfer-test-768x663.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-opfer-test-600x518.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">opfer:test \u2013 Das geeignete Opfertier muss ausgewachsen (einj\u00e4hrig) und v\u00f6llig gesund sein \u2013 ohne Fehl und Flecken. Schlie\u00dflich sind alle Opfer ein Hinweis auf das <em>eine<\/em> Opfer \u2013 das Opfer Jesu. Au\u00dferdem zeigt es uns, dass wir Gott nicht einfach irgendetwas geben sollen, sondern das Beste. Schon beim ersten Opfer, das von Menschen gebracht wird, sehen wir diesen Unterschied zwischen Kain, der <em>etwas<\/em> von seinen Fr\u00fcchten opfert und Abel, der <em>das Beste<\/em> gibt \u00bbvon den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett\u00ab (1Mo 4,4).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arlian, LG; Morgan, MS: <em>A review of Sarcoptes scabiei: past, present and future<\/em>. Parasites &#038; Vectors 2017; 10(1); doi: 10.1186\/s13071-017-2234-1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Currie, BJ: <em>Scabies and Global Control of Neglected Tropical Diseases<\/em>. New England Journal of Medicine 2015; 373(24):2371-2372; doi: 10.1056\/nejme1511805; <a href=\"https:\/\/www.nejm.org\/doi\/pdf\/10.1056\/NEJMe1511805\">https:\/\/www.nejm.org\/doi\/pdf\/10.1056\/NEJMe1511805<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fernando, DD; Mounsey, KE; Bernigaud, C: <em>Scabies<\/em>. Nature Reviews Disease Primers 2024; 10:74; doi: 10.1038\/s41572-024-00552-8<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hicks, MI; Elston, DM: <em>Scabies<\/em>. Dermatologic Therapy 2009; 22(4):279-292; doi: 10.1111\/j.1529-8019.2009.01243.x<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roncalli, RA: <em>The history of scabies in veterinary and human medicine from biblical to modern times<\/em>. Veterinary Parasitolog 1987; 25(2):193-198; doi: 10.1016\/0304-4017(87)90104-x<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sunderk\u00f6tter, C; Wohlrab, J; Hamm, H: <em>Scabies: Epidemiology, Diagnosis, and Treatment<\/em>. Deutsches \u00c4rzteblatt International 2021; 118:695-704; doi: 10.3238\/arztebl.m2021.0296; <a href=\"https:\/\/di.aerzteblatt.de\/int\/archive\/article\/221506\">https:\/\/di.aerzteblatt.de\/int\/archive\/article\/221506<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sweatman, GK: <em>On the Life History and Validity of the Species in Psoroptes, a Genus of Mange Mites<\/em>. Canadian Journal of Zoology 1958; 36(6):905-929; doi: 10.1139\/z58-078<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vergilius Maro, P (Vergil): <em>Georgica<\/em> (drittes Buch, 440-460). aufgerufen am 08.12.2025: <a href=\"https:\/\/www.projekt-gutenberg.org\/vergil\/georgica\/georg3b.html\">https:\/\/www.projekt-gutenberg.org\/vergil\/georgica\/georg3b.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">WHO: <em>Scabies<\/em> (Bericht \u00fcber den aktuellen Stand der weltweiten Infektionen) vom 31.05.2023; aufgerufen am 09.04.2025: <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news-room\/fact-sheets\/detail\/scabies\">https:\/\/www.who.int\/news-room\/fact-sheets\/detail\/scabies<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Milben Titel (Sarcoptes sp.) \/shutterstock_ID_2534941321 \/ Corona Borealis Studio \/\/ KI-Bild: Sumpfland am Nil \/\/ perfektes Schaf \/shutterstock_ID_2589503597 \/ Erwin Bosman<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/wimmelwesen\/?srsltid=AfmBOoo-BnEr34yTfohEm0ArbTWBe9YWoMvMhMtin7a7guVaZAit6FLc\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/ wimmelwesen<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5793\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/12-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt \u00fcber 50.<br \/>000 Arten von diesen Spinnentieren und die meisten sind so winzig, dass sie mit blo\u00dfem Auge kaum zu erkennen sind.<br \/> Obwohl sie[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5788,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-5787","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-swarming-animals"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5787"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5787\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5796,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5787\/revisions\/5796"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5788"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}