{"id":5964,"date":"2026-04-28T15:37:04","date_gmt":"2026-04-28T14:37:04","guid":{"rendered":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/?p=5964"},"modified":"2026-05-29T15:44:35","modified_gmt":"2026-05-29T14:44:35","slug":"frog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/frog","title":{"rendered":"Fr\u00f6sche"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Als Vertreter der Amphibien oder Lurche sind Fr\u00f6sche landlebende Wirbeltiere, die sich nur im Wasser fortpflanzen k\u00f6nnen. Ihren gro\u00dfen Auftritt haben sie, als sie das Alte \u00c4gypten mit ihrer Masseninvasion in Schrecken versetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Biologisch wird die Klasse der Amphibien in die Ordnung der Schwanzlurche (Salamander und Molche, etwa 820 Arten), Froschlurche (Fr\u00f6sche, Kr\u00f6ten und Unken, etwa 7.700 Arten) und die exotischeren Schleichenlurche (etwa 220 Arten) unterteilt. Mit dem hebr\u00e4ischen Wort <em>zefardea<\/em> (13x), das nur in Verbindung mit der zweiten Plage vorkommt, und dem griechischen Wort <em>batrachos<\/em> (Offb 16,13) sind offensichtlich Vertreter aus der Ordnung der Froschlurche gemeint. Da Unken ein gem\u00e4\u00dfigtes Klima, k\u00fchle Gew\u00e4sser und hohe Luftfeuchtigkeit ben\u00f6tigen, kommen sie weder im Mittelmeerraum noch im Nahen Osten vor und k\u00f6nnen hier daher nicht gemeint sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Arten zu biblischer Zeit in \u00c4gypten und im Nahen Osten verbreitet waren, l\u00e4sst sich grob rekonstruieren. Mit Sicherheit geh\u00f6rten der Levante-Wasserfrosch (<em>Pelophylax bedriagae<\/em>) und die \u00c4gyptische Kr\u00f6te (<em>Sclerophrys regularis<\/em>) zur Fauna des Nils. Ob das Verbreitungsgebiet des Seefrosches (<em>Pelophylax ridibundus<\/em>) sich so weit erstreckte, ist umstritten. In Israel sind au\u00dferdem die Syrische Schaufelkr\u00f6te (<em>Pelobates syriacus<\/em>) und der Kleinasiatische Laubfrosch (<em>Hyla savignyi<\/em>) zuhause, wie auch ein seltener Endemit, der nur n\u00f6rdlich des Sees Genezareth im Hula-Reservat vorkommt: der Israelische Scheibenz\u00fcngler (<em>Latonia nigriventer<\/em>). Wahrscheinlich war auch die Wechselkr\u00f6te (<em>Bufotes viridis<\/em>) fr\u00fcher weiter verbreitet, heute trifft man sie aber nur noch in Europa an. Alle Arten entsprechen \u00e4u\u00dferlich dem typischen Frosch-Habitus und wurden wahrscheinlich sprachlich nicht unterschieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><strong>horror:hopper<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der ersten Plage, bei der das Wasser im Nil und allen Kan\u00e4len, Teichen und Beh\u00e4ltnissen eine Woche lang zu Blut geworden war (2Mo 7,14-25), hatte sich an der ablehnenden Haltung des Pharaos nichts ge\u00e4ndert. Die Androhung der n\u00e4chsten Plage erschien weniger furchteinfl\u00f6\u00dfend: \u00bbWenn du dich weigerst, es ziehen zu lassen, siehe, so will ich dein ganzes Gebiet mit Fr\u00f6schen schlagen\u00ab (2Mo 7,27). Fr\u00f6sche stellen zwar f\u00fcr Mensch und Tier keine direkte Bedrohung dar, traten nun aber derma\u00dfen geh\u00e4uft auf, dass sie das Land bedeckten und praktisch \u00fcberall herumh\u00fcpften. Abgesehen von dem Ekel, den ihre Allgegenwart fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ausl\u00f6ste, bedeuteten tote Tiere auch ein Gesundheitsrisiko \u2013 und zumindest in den erw\u00e4hnten Backtr\u00f6gen und \u00d6fen (2Mo 7,28) werden sie nicht lange \u00fcberlebt haben. In einer sp\u00e4teren Beschreibung dieser Invasion hei\u00dft es jedenfalls: \u00bbEr sandte \u2026 Fr\u00f6sche, die ihnen Verderben brachten\u00ab (Ps 78,45). Am Ende werden sie in gro\u00dfen Haufen gesammelt und erf\u00fcllen mit ihrem Verwesungsgestank das ganze Land.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich war das massenhafte Auftreten von Fr\u00f6schen f\u00fcr die \u00c4gypter nichts Neues. In den Landschaften des \u00f6stlichen Mittelmeerraums, Mesopotamiens und \u00c4gyptens vermehren sie sich saisonal immer wieder explosiv. Dieses Ph\u00e4nomen wird durch anhaltende Regenf\u00e4lle oder das Nilhochwasser beg\u00fcnstigt. Das erkl\u00e4rt vielleicht, warum Fr\u00f6sche als Fruchtbarkeitssymbol galten. Heket, die \u00e4gyptische G\u00f6ttin der Geburt, wurde mit einem weiblichen K\u00f6rper und einem Froschkopf dargestellt. Das ist deswegen bedeutsam, weil die Plagen \u00fcber \u00c4gypten auch als Gericht an ihren Hauptgottheiten verstanden werden k\u00f6nnen. Jedenfalls lassen sie sich ihren \u00bbKompetenzbereichen\u00ab zuordnen und machten ihre Machtlosigkeit f\u00fcr jedermann offenbar. Der Nil und die darin wimmelnden Fr\u00f6sche, die nach \u00e4gyptischer Mythologie eine Quelle der Erquickung, des Lebens und der Fruchtbarkeit waren, wurden zum Ekel und brachten Verderben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-frau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"723\" height=\"731\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-frau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5966\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-frau.jpg 723w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-frau-297x300.jpg 297w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-frau-600x607.jpg 600w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-frau-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 723px) 100vw, 723px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">frosch:frau \u2013 Heket, die froschk\u00f6pfige G\u00f6ttin der Geburt und der Fruchtbarkeit, spielte im \u00e4gyptischen Kult eine gro\u00dfe Rolle. Frauen mit Kinderwunsch trugen kleine Amulette in Froschform und getrocknete Fr\u00f6sche wurden als Grabbeigaben mit in die Sarkophage gelegt. Die Steintafel zeigt ihren Namen in Hieroglyphen, der auch mit \u00bbFrosch\u00ab geschrieben wird.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>qu\u00e4l:quaker<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Neuen Testament kommen Fr\u00f6sche in einer Gerichts-Vision vor: \u00bbUnd ich sah aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Fr\u00f6sche\u00ab (Offb 16,13). Das griechische Wort <em>akathartos<\/em> bezeichnet \u00bbUnreinheit\u00ab in sehr allgemeiner Weise und wird in der Kombination \u00bbunreiner Geist\u00ab h\u00e4ufig f\u00fcr D\u00e4monen gebraucht. Was die Beschreibung \u00bbwie Fr\u00f6sche\u00ab in diesem Zusammenhang bedeutet, erschlie\u00dft sich nicht unmittelbar. Einige Ausleger sehen hier einen Hinweis auf sexuelle Unreinheit. Das k\u00f6nnte daraus abgeleitet werden, dass Fr\u00f6sche, mehr als alle anderen Tiere, \u00bbnackt\u00ab erscheinen und nur zur Paarungszeit auf sich aufmerksam machen, wenn sie \u00fcberall aneinandergeklammert bei der Kopulation zu sehen und in langandauernden Quak-Konzerten zu h\u00f6ren sind. Von diesen drei unreinen Geistern wird allerdings gesagt: \u00bbEs sind Geister von D\u00e4monen, die Zeichen tun, die zu den K\u00f6nigen des ganzen Erdkreises ausgehen, um sie zu versammeln zu dem Krieg des gro\u00dfen Tages Gottes, des Allm\u00e4chtigen\u00ab (Offb 16,14). Ihre Aufgabe im Gerichtsplan Gottes ist es also, die V\u00f6lker zum Krieg zu versammeln. Da erscheint ein Zusammenhang mit sexueller Unreinheit abwegig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-forscher-griff.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"721\" height=\"684\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-forscher-griff.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5967\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-forscher-griff.jpg 721w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-forscher-griff-300x285.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-forscher-griff-600x569.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 721px) 100vw, 721px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">forscher:griff \u2013 Normalerweise halten Fr\u00f6sche sich tags\u00fcber eher versteckt und werden erst nachts richtig aktiv. Zur Paarungszeit sieht man sie jedoch sehr auff\u00e4llig miteinander herumturnen, um die Weibchen k\u00e4mpfen und Quakkonzerte veranstalten. Wenn ein M\u00e4nnchen erfolgreich war, l\u00e4sst es seine Eroberung so schnell nicht wieder los.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>frog:facts<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bibel spielen Fr\u00f6sche nur eine ganz kleine Nebenrolle. Wenn wir unter Sch\u00f6pfungsaspekten auf ihre Vielfalt und alle ausgefallenen Besonderheiten eingehen wollten, w\u00fcrde das den Rahmen sprengen. Da gibt es den Afrikanischen Bullenfrosch (<em>Pyxicephalus adspersus<\/em>), der furchtlos versucht, alles zu verschlucken, was sich bewegt, egal wie gro\u00df oder gef\u00e4hrlich es erscheint. Er ist ein \u00dcberlebensk\u00fcnstler, der sich bei anhaltender Trockenheit einfach in den Schlamm eingr\u00e4bt und ein Sekret absondert, das um ihn herum zu einer harten Schale erstarrt. In diesem Kokon, der nur die Nasen\u00f6ffnungen freil\u00e4sst, kann er bis zu drei Jahre im Energiesparmodus verharren. Der Eisfrosch \u00fcberdauert den nordamerikanischen Winter, indem er sich einfach einfrieren l\u00e4sst. Im Dschungel begegnet man sowohl dem fast durchsichtigen Glasfrosch (<em>Hyalinobatrachium colymbiphyllum<\/em>), als auch den extrem farbenfroh gestalteten Pfeilgiftfr\u00f6schen (<em>Dendrobatidae sp<\/em>.).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ein-sichtig.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"898\" height=\"847\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ein-sichtig.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5968\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ein-sichtig.jpg 898w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ein-sichtig-300x283.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ein-sichtig-768x724.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-ein-sichtig-600x566.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 898px) 100vw, 898px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">ein:sichtig \u2013 \u00dcbersichtlich wie ein wandelnder Anatomieatlas pr\u00e4sentiert sich der Glasfrosch (<em>Hyalinobatrachium colymbiphyllum<\/em>). Wenn er es auf die Spitze treiben will, kann er seine Gliedma\u00dfen noch weiter entf\u00e4rben, indem er das Blut kurzfristig in die Leber presst.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt sogar fliegende Fr\u00f6sche! Der Wallace-Flugfrosch (<em>Rhacophorus nigropalmatus<\/em>) spannt kleine Flugh\u00e4ute zwischen seinen Zehen auf, springt vom Baum und segelt bis zu zwanzig Meter weit. Es lie\u00dfen sich noch viele bizarre Exoten aufz\u00e4hlen, aber stattdessen soll es im Folgenden um einen Frosch gehen, der nicht nur bemerkenswert designt ist, sondern auch die Problematik von Evolution durch \u00bbZufall und Notwendigkeit\u00ab gut veranschaulicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1452\" height=\"852\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5969\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser.jpg 1452w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser-300x176.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser-1024x601.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser-768x451.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-segel-fuser-600x352.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1452px) 100vw, 1452px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">segel:f\u00fc\u00dfer \u2013 Jeder Segelflug ist eigentlich nur ein verl\u00e4ngerter Sturz, aber bei dem Wallace-Flugfrosch (<em>Rhacophorus nigropalmatus<\/em>) sieht es recht elegant aus, wie er seinen Kurs durch den Anstellwinkel seiner vier kleinen Tragfl\u00e4chen kontrolliert.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>nasen:fr\u00f6sche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Chilo\u00e9, 1834. \u00bbIch glaube nicht, dass es irgendwo auf der Welt ein grauenhafteres Regenloch gibt als hier!\u00ab, schrieb der, von seiner Heimat auch nicht gerade sonnenverw\u00f6hnte, englische Naturforscher Charles Darwin bei einem Besuch der chilenischen Insel in sein Tagebuch. Doch Sturmwind, Regen und Nebel hielten ihn nicht davon ab, die bewaldete H\u00fcgellandschaft zu durchstreifen. Zum Gl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich stie\u00df er bei einem dieser Landg\u00e4nge auf kleine Fr\u00f6sche, die massenhaft im Laub herumh\u00fcpften und seine Aufmerksamkeit erregten. Schnell las er ein Dutzend davon auf, legte sie in sein Sammelglas und brachte sie sp\u00e4ter, in Alkohol konserviert und ordentlich beschriftet, mit nach Europa. Als man seine Ausbeute im Pariser Naturkundemuseum unter die Lupe nahm, waren sich die f\u00fchrenden Frosch-Experten schnell darin einig, dass sie eine bisher v\u00f6llig unbekannte Gattung vor sich hatten, die sie wegen ihres ausgepr\u00e4gten Gesichtszipfels \u00bbNasenfr\u00f6sche\u00ab (<em>Rhinoderma<\/em>) nannten. Die sonderbaren Tierchen aus Chilo\u00e9 wurden schlie\u00dflich zu Ehren ihres Entdeckers auf den Artnamen \u00bb<em>darwinii<\/em>\u00ab getauft. Leider hatte dieser keine Gelegenheit, ihre Lebensweise zu studieren. Vielleicht w\u00e4ren ihm sonst Zweifel an der Idee gekommen, die er schon l\u00e4nger mit sich herumtrug \u2026 Darwin vertrat n\u00e4mlich die Auffassung, dass alle biologischen Merkmale der Lebewesen sich in kleinen Ver\u00e4nderungsschritten entwickelt haben mussten und alle Tiere auf einen gemeinsamen Vorfahren zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-forscher.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"890\" height=\"780\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-forscher.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5970\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-forscher.jpg 890w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-forscher-300x263.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-forscher-768x673.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-frosch-forscher-600x526.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 890px) 100vw, 890px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">frosch:forscher \u2013 Klein und unscheinbar sind sie, die Laubh\u00fcpfer aus der Gattung der Nasenfr\u00f6sche. Rechts unten ist unser Star <em>Rhinoderma darwinii<\/em>, der Darwinfrosch, zu sehen. Der Froschexperte Dr. Klaus Busse im Museum Alexander Koenig (Bonn) kennt die ganze Sippe und kann die Arten unterscheiden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>kopf:geburt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das befremdlich wirkende Fortpflanzungsverhalten der Nasenfr\u00f6sche stellt sich wie folgt dar: Das M\u00e4nnchen bereitet eine kleine H\u00f6hle aus Laub, polstert sie mit feuchtem Moos aus, setzt sich davor und st\u00f6\u00dft grunzende Paarungsrufe aus. Irgendwann kommt ein Weibchen angeh\u00fcpft, begutachtet H\u00f6hle und Bewerber und l\u00e4sst sich von ihm knuddeln. Wenn sie bis hierher mit allem d\u2019accord ist, geht sie nun zum \u00bbH\u00e4rtetest\u00ab \u00fcber, indem sie ihm ganz unvermittelt mit einem so wuchtigen \u00bbSidekick\u00ab in die Flanke tritt, dass er in hohem Bogen weggeschleudert wird. Alles, was sie jetzt interessiert, ist, wie weit der Bewerber geflogen ist. Ein H\u00e4nfling, der sich mehrmals \u00fcberschl\u00e4gt, braucht gar nicht erst wiederzukommen. Ein stattliches M\u00e4nnchen, das nach einem kleinen Salto direkt wieder neben ihr steht, hat dagegen gute Karten. Sie probiert es trotzdem noch zwei-, dreimal aus, um ganz sicher zu sein, einen kr\u00e4ftigen Partner gefunden zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der eigentliche Paarungsakt entbehrt jeder Romantik. Das Weibchen besucht die H\u00f6hle, hinterl\u00e4sst einen Haufen Eier auf dem Boden und h\u00fcpft davon. Danach kommt er herein, spritzt seinen Samen dar\u00fcber und verschwindet ebenfalls. Bei den meisten anderen Froscharten ist dies der letzte Akt der \u00bbElternrolle\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht h\u00e4tte Darwin sich gefragt, wie so ein komplexes Brutverhalten in kleinen Schritten entstehen sollte. Wie konnte es dazu kommen, dass die Kaulquappen, anders als alles andere, nicht in den Magen wandern und verdaut werden, sondern im Kehlsack landen? Wie kommt es, dass sich dort pl\u00f6tzlich so viel wundersames N\u00e4hrsekret bildet, von dem die ganze hungrige Meute satt wird, statt darin zu verhungern?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>magen:haft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1974 wurde sogar eine Froschart entdeckt, die ihre Jungen nicht im Kehlsack, sondern im Magen ausbr\u00fctet und sie erst in voller Dschungelreife entl\u00e4sst. Bei den <em>Rheobatrachus<\/em> sind es die Weibchen, die die befruchteten Eier schlucken, ihren Magen f\u00fcr ganze zwei Monate zur \u00bbGeb\u00e4rmutter\u00ab umfunktionieren und in dieser Zeit fasten m\u00fcssen. Der Biologe und Froschexperte Michael J. Tyler, der diese Art erforscht, stellt treffend fest: \u00bbEine langsame und schrittweise Entwicklung des Fortpflanzungsverhaltens ist in diesem Fall undenkbar [\u2026] der Gedanke daran ist absurd. Der Mechanismus ist entweder vollkommen funktionsf\u00e4hig oder v\u00f6llig unbrauchbar, deswegen muss die Evolution hier einen riesengro\u00dfen Quantensprung bew\u00e4ltigt haben.\u00ab Tyler sah in dieser Erkenntnis allerdings keinen Anlass, die Evolutionstheorie grunds\u00e4tzlich in Frage zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1236\" height=\"824\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5971\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder.jpg 1236w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder-300x200.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder-768x512.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/HP-hohlen-kinder-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1236px) 100vw, 1236px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">h\u00f6hlen:kinder \u2013 Der Magenbr\u00fcterfrosch <em>Rheobatrachus silus<\/em> ist leider kurz nach seiner Entdeckung ausgestorben.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>bruch:stelle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darwin war da weitaus kritischer. F\u00fcr ihn war v\u00f6llig klar: \u00bbWenn gezeigt werden k\u00f6nnte, dass irgendein komplexes Organ existiert, das nicht durch zahlreiche, aufeinanderfolgende, geringf\u00fcgige Ver\u00e4nderungen gebildet worden sein kann, w\u00fcrde meine Theorie absolut zusammenbrechen.\u00ab \u2013 und er f\u00fcgt optimistisch hinzu: \u00bbAber ich kann keinen solchen Fall finden.\u00ab Darwin glaubte nicht an Quantenspr\u00fcnge in der Evolution. Was er wohl zum Magenbr\u00fcterfrosch gesagt h\u00e4tte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielen Wissenschaftlern ist bewusst, dass ihre Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze f\u00fcr die evolutive Entstehung komplexer Strukturen \u00e4u\u00dferst schwach sind. Aber das Paradigma des Naturalismus verhindert per Definition, dass ein Sch\u00f6pfer in Betracht gezogen wird. In einer Diskussion gab jemand zu bedenken, dass damit ja etwas \u00bb<em>Hochspekulatives<\/em> durch etwas <em>noch Unbekannteres<\/em> \u201aerkl\u00e4rt\u2018 w\u00fcrde, dessen Existenz \u00fcberhaupt nicht mehr empirisch begr\u00fcndet, geschweige denn \u00fcberpr\u00fcft werden kann.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>umschalt:tasten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was die wissenschaftliche Nachweisbarkeit betrifft, hat er ja Recht, aber ob Gott etwas <em>Unbekanntes<\/em> bleibt, liegt an uns. Er hat sich nicht nur in Seiner Sch\u00f6pfung, sondern auch in Seinem Wort offenbart. \u00bbMit allem, was er tat, wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen; er wollte, dass sie \u2013 wenn irgend m\u00f6glich \u2013 in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja f\u00fcr keinen von uns in unerreichbarer Ferne. Denn in ihm, dessen Gegenwart alles durchdringt, leben wir, bestehen wir und sind wir.\u00ab (Apg 17,27.28 NG\u00dc). Als Mensch trat Er in Seine Sch\u00f6pfung ein, um f\u00fcr uns zu sterben und sich heute, im Glauben, \u00bbertasten und finden\u00ab zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellennachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Artikel \u00fcber den Darwinfrosch<\/em>. aufgerufen am 27.02.2025: <a href=\"https:\/\/www.frogs-friends.org\/de\/projekte\/darwinfrosch\">https:\/\/www.frogs-friends.org\/de\/projekte\/darwinfrosch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Artikel \u00fcber den Magenbr\u00fcterfrosch<\/em>. aufgerufen am 27.02.2025: <a href=\"http:\/\/www.bibelabenteurer.de\/html\/160203_magenbrueterfrosch_evolution.html\">http:\/\/www.bibelabenteurer.de\/html\/160203_magenbrueterfrosch_evolution.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Costanzo, JP: <em>Overwintering adaptations and extreme freeze tolerance in a subarctic population of the wood frog, Rana sylvatica<\/em>. Journal of Comperative Physiology B 2019; 189:1-15; doi: 10.1007\/s00360-018-1189-7<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Crump, M: <em>The Mystery of Darwin\u00b4s Frog<\/em>. Honesdale, Pennsylvania, USA (Boyds Mills Press) 2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darwin, CR: <em>Origin of Species<\/em> (6th Edition, Kap. 6). London, GB (John Murray) 1872<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Darwins sch\u00f6nstes Mitbringsel: der Nasenfrosch<\/em>. aufgerufen am 27.02.2025: http:\/\/blogs.taz.de\/reptilienfonds\/2007\/03\/30\/darwins-schoenstes-mitbringsel-der-nasenfrosch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Junker, R; Scherer S: <em>Evolution \u2013 ein kritisches Lehrbuch<\/em>. Gie\u00dfen (Weyel) 2006<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Loveridge, JP; Withers, PC: <em>Metabolism and Water Balance of Active and Cocooned African Bullfrogs Pyxicephalus adspersus<\/em>; Physiological Zoology 1981; 54:2:203-214; doi: 10.1086\/physzool.54.2.30155821<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Peitz, HH: <em>Lieblingsfrosch der Evolutionskritiker<\/em>. Blogbeitrag im Forum Grenzfragen vom 15.06.2016; aufgerufen am 27.02.2025: <a href=\"https:\/\/www.forum-grenzfragen.de\/lieblingsfrosch-der-evolutionskritiker\">https:\/\/www.forum-grenzfragen.de\/lieblingsfrosch-der-evolutionskritiker<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roller, T: <em>Wie ein Frosch die Evolutionstheorie ins Wanken bringt<\/em>. Ethos 2016; 1:20-23<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tyler, MJ; Corben, CJ; Ingram, GJ: <em>Gastric Brooding: Unique Form of Parental Care in an Australian Frog<\/em>. Science 1975; 186(4167):946-7; doi: 10.1126\/science.186.4167.946<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tyler, MJ: <em>The Gastric Brooding Frog <\/em>(Kap. 10). New York, USA (Springer) 1983<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Willson, MF: <em>The natural history of Chiloe: on Darwin&#8217;s trail<\/em>. Revista Chilena de Historia Natural 1996; 69:149-161<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-small-font-size is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\" style=\"line-height:1\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bildnachweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wikipedia: Fr\u00f6sche Titel (Levante-Wasserfrosch) \/ Konstakal \/\/ Levante-Wasserfr\u00f6sche bei der Paarung \/ Jeffrey Sciberras \/\/ Glasfrosch \/ Jaime Culebras<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">andere Lizenzen: Wallace-Flugfrosch \/shutterstock_ID_2458152155 \/ chia how lee \/\/ Magenbr\u00fcterfrosch \/ M. J. Tyler<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Link zum Buch: <a href=\"https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/wimmelwesen\/?srsltid=AfmBOoo-BnEr34yTfohEm0ArbTWBe9YWoMvMhMtin7a7guVaZAit6FLc\">https:\/\/www.daniel-verlag.de\/produkt\/ wimmelwesen<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full\"><a href=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5972\" srcset=\"https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-scaled.jpg 2560w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-300x150.jpg 300w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-768x384.jpg 768w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-2048x1024.jpg 2048w, https:\/\/parquediscovery.pt\/wp-content\/uploads\/23-600x300.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Vertreter der Amphibien oder Lurche sind Fr\u00f6sche landlebende Wirbeltiere, die sich nur im Wasser fortpflanzen k\u00f6nnen.<br \/> Ihren gro\u00dfen Auftritt haben sie, als sie das[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5965,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"remove_blocks_before_content":false,"remove_blocks_after_content":false,"disable_reading_progress_bar":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[69],"tags":[],"class_list":["post-5964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-swarming-animals"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5964"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5964\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5976,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5964\/revisions\/5976"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/parquediscovery.pt\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}