Ein intensiv dunkelroter Farbstoff gab lange Zeit Rätsel auf: Heute sind Geschichte und Ursprung von Karmesin, Kermes, Scharlach, Kokkinos oder »unechtem Karmin« weitgehend erforscht – und illustrieren wunderbare Zusammenhänge in Gottes Heilsgeschichte!
Karmesin spielte zu biblischer Zeit eine bedeutende Rolle. Der Farbstoff wurde aus den Kermes-Schildläusen (Kermes ilicis / Kermes vermilio) gewonnen, die als Wirtspflanze die Kermes-Eiche (Quercus coccifera) besiedelt. Ihr hebräischer Name tola‘at-schani (in 2Mo 25,4 und 32 weiteren Versen) bedeutet so viel wie »scharlachfarbenes Gewürm«. Die Bezeichnung »Schildlaus« nimmt Bezug auf den harten Rückenschild, der zum typischen Erscheinungsbild dieser Insekten gehört (der Name »Karmesinwurm« ist irreführend).

Der Farbstoff wird seit frühester Zeit zur Färbung von Textilien verwendet. Zwei Krüge, die damit gefüllt waren, wurden als Bestattungsgaben in einem steinzeitlichen Höhlengrab in Frankreich (Adaouste, nordöstlich von Aix-en-Provence) gefunden, und aus der etwas späteren Eisenzeit fand man karmesingefärbte Stoffe im Fürstengrab von Eberdingen-Hochdorf (Kreis Ludwigsburg). Auch für das Alte Ägypten wurde die Verwendung von Karmesin bereits seit der frühdynastischen Zeit nachgewiesen. Der römische Historiker Plinius der Ältere schreibt, dass Karmesin verwendet wurde, um die Uniformen ranghoher Offiziere zu färben. Möglicherweise ersetzte es gelegentlich den teuren Purpur. In der römischen Welt wurden die »reifen« Schildläuse als grani coccum = »scharlachrotes Korn« bezeichnet, und auch das griechische kokkinos (Mt 27,28; Heb 9,19; Offb 17,3.4; 18,12.16) bedeutet »Körnchen«. In manchen Übersetzungen wird sowohl kokkinos als auch schani und tola vereinzelt mit »Purpur« übersetzt, was sprachlich und historisch betrachtet nicht korrekt ist.
tempel:rot
Heute wird fast ausschließlich die getrocknete und zerriebene Cochenilleschildlaus (Dactylopius coccus) verarbeitet, die aus Mittel- und Südamerika stammt. Der gewonnene Farbstoff, der billiger gewonnen werden kann und intensiver färbt, darf auch in Lebensmitteln verwendet werden (Kennzeichnung: E120) und wird als Karmin bezeichnet, während das biblische Karmesin heute Kermes oder »unechtes Karmin« genannt wird. Der Orientalist Gustav Dalman untersuchte die Verhältnisse im britischen Mandatsgebiet Palästina in den 1930er Jahren und bemerkte, dass brasilianische Cochenille dort schon lange verwendet wurde.

Für eine Neuauflage des biblischen Tempel- und Opferdienstes, wie sie von dem Tempelinstitut in Jerusalem geplant und vorbereitet wird, muss allerdings wieder echtes Karmesin her. Man experimentierte dort einige Jahre herum, bis es 2018 erstmals gelang, eine größere Charge herzustellen. Vielleicht muss an der Rezeptur noch etwas gefeilt werden, denn im Moment erscheinen die gefärbten Stoffe eher orange als rot …
brut:fürsorge
Zurück zum biblischen Karmesin: Zur Gewinnung des Pigments werden die weiblichen Tiere, die sich mit ihrem enganliegenden Rückenschild nahtlos an der Baumrinde festkitten und bewegungslos an Ort und Stelle verharren, nach der Eiablage geerntet. Hierbei kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Das Karmesin ist zwar in geringer Konzentration in dem Schild des Weibchens, aber in hoher Konzentration in den Schalen der Eier enthalten. Der Nachwuchs beginnt allerdings bereits nach drei Tagen zu schlüpfen und macht sich dann über die Eierschalen her. »Im Haushalt der Schildläuse wird nichts weggeworfen« schreibt ein Entomologe, der sich seit Jahrzehnten mit ihnen beschäftigt hat. Das trifft noch in einem weiteren Sinn zu. Nachdem das Weibchen alle Eier gelegt und zum Schutz des Nachwuchses einen großen, wolligen und mit weißem Wachs überzogenen »Brutsack« aufgespannt hat, stirbt es und dient den Nachkommen ebenfalls als Nahrung. Erst später beginnen die jungen Schildläuse sich vom Pflanzensaft zu ernähren, den sie durch ihren Stechrüssel aufsaugen – eine Ernährungsweise, die sie dann für den Rest ihres Lebens beibehalten. Nachdem das Weibchen aufgefressen ist, wandelt sich das Erscheinungsbild des Brutplatzes vom leuchtenden Rot zum reinen Weiß des Wachses. Bei anderen Arten, wie der Chinesischen Wachsschildlaus (Ericerus pela) und der Indischen Wachsschildlaus (Ceroplastes ceriferus), wird das Wachs sogar gesammelt und zu Kerzen und Schmierstoffen verarbeitet. Die Wachshülle schützt die empfindlichen Jungtiere vor Sonne und Wind, damit sie nicht austrocknen und verbirgt sie vor ihren Fressfeinden. Sie schützt auch vor Feinstaub, saurem Regen, Luftverschmutzung und Pestiziden. Die Schildläuse sind dadurch überdurchschnittlich erfolgreich was ihre Ausbreitung und Überlebensrate angeht und ihnen ist nur schwer beizukommen – heute kennt man sie vor allem als Pflanzenschädlinge.

sauger:seuchen
Wo das hebräische Wort tola ohne den präzisierenden Zusatz »at-schani« (=scharlachrot) verwendet wird, bezeichnet es Gewürm und »Krabbelzeug« im Allgemeinen. In einigen Fällen können Schildläuse ausgeschlossen werden. So bezeichnet es in drei Versen wahrscheinlich Fliegenmaden (2Mo 16,20; Jes 14,11; 66,24), an einer Stelle wird es synonym zu rimma, dem gängigen Wort für Wurm, verwendet (Hi 25,6) und in einem weiteren Vers bezeichnet es ein unbekanntes Tier, das einer großen Staude mit seinem Biss oder Stich so schadet, dass sie innerhalb weniger Stunden zugrunde geht (Jona 4,7).
In zwei weiteren Stellen spricht aber einiges dafür, dass tola tat sächlich Schildläuse bezeichnet, obwohl der Zusatz fehlt. In der einen werden sie als Landplage beschrieben: »Ihr werdet Weinberge anlegen und pflegen, aber keine Trauben lesen und keinen Wein trinken, weil Schädlinge die Pflanzen vernichten« (5Mo 28,39 HfA). Hier wird ebenfalls das hebräische Wort tola verwendet und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass es sich bei den genannten Schädlingen um Wollige Rebschildläuse (Pulvinaria vitis) handelte. Sie breiten sich in großen Monokulturen explosionsartig aus und schädigen die Weinrebe nicht nur dadurch, dass sie den Pflanzensaft saugen, sondern übertragen auch Viruserkrankungen – zum Beispiel die Blattrollkrankheit, die durch den Blattroll-Virus (Grapevine leafroll associated virus, GLRaV) ausgelöst wird oder die Reisigkrankheit, die auf den Reisig-Virus (Grapevine fan leaf virus, GFLV) zurückzuführen ist, und bewirkt, dass die Rebe alle Blätter abwirft. Bis heute stellen diese Infektionen in vielen Weinanbaugebieten der Welt eine große Herausforderung für die Winzer dar.

wurm:würde
Wirklich bemerkenswert ist die verbleibende Erwähnung von tola in Psalm 22,7: »Ich aber bin ein Wurm und kein Mann, der Menschen Hohn und der vom Volk Verachtete«. Die Art und Weise, wie dieser Psalm mit dem Zusatz »damit die Schrift erfüllt würde« (Jh 19,24) im Neuen Testament zitiert wird, macht deutlich, dass es sich um einen »messianischen« Text handelt, dessen prophetische Vorhersagen sich in dem Herrn Jesus erfüllt haben. Da fast jede Aussage des Psalms detailliert den einzelnen Geschehnissen und Umständen von Tod und Auferstehung des Herrn zugeordnet werden kann (obwohl der Psalm hunderte Jahre vor Seiner Geburt abgefasst wurde), ist die Annahme berechtigt, dass auch der Vergleich »Mann – Wurm« eine tiefere Dimension hat.

Da naheliegt, dass es sich auch hier, wie in fast allen anderen Stellen, um die Kermes-Schildlaus handelt, lassen sich klare Muster erkennen. Fest und unablöslich an einen Holzstamm geheftet (Apg 5,30), das Leben lassend (Jh 10,11; 15,13; 1Joh 3,16) und den eigenen Körper für die Nachkommen hingebend (Lk 22,19), zuerst blutrot (Jh 19,1.34) und drei Tage später umgewandelt und wie reinweiß erscheinend (Mt 28,3; Mk 9,3; Lk 9,29) – um nur einige Vergleichspunkte zu nennen. Die Schildlaus kittet sich selbst an den Stamm, der Herr wurde von Menschen dort festgenagelt – und doch ließ Er es bewusst geschehen, auch wenn Er die Macht hatte, es zu verhindern (Jh 10,18; Gal 1,4). Das Insekt folgt mit seinem Verhalten einem genetisch festgelegten Programm. Bevor der Herr Jesus öffentlich verspottet wurde und als »wehrloser Wurm« erschien, erklärte Er Seinen Jüngern: »Und doch heißt es in der Schrift, dass der Menschensohn vieles leiden muss und verachtet sein wird« (Mk 9,12). Er erfüllte damit ebenfalls ein »Programm« – was von der Wortherkunft nichts anderes bedeutet als »Vorschrift« oder »Zuvor-Geschriebenes«. In diesem Fall war das Programm sogar schon »vor ewigen Zeiten« (2Tim 1,9) festgelegt worden.
rot:weiß
Die Verwandlung von blutrot zu schneeweiß wird in folgendem Bibelvers beschrieben: »Wenn eure Sünden wie Scharlach [schani] sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin [tola], wie Wolle sollen sie werden« (Jes 1,18). Da hier die beiden Wörter schani und tola benutzt werden, liegt es nahe, dass der Prophet Jesaja tatsächlich die Verwandlung des Schildlaus-Geleges vor Augen hat. Jedenfalls illustriert das Bild treffend, wie Gott rettet: »das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde« (1Joh 1,7). Der Herr Jesus ist der, »der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut« (Offb 1,5), und die an Ihn glauben »haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blut des Lammes« (Offb 7,14).
In der jüdischen Überlieferung gibt es einen Bericht über einen Brauch anlässlich des großen Versöhnungstags, dem Jom Kippur: Er beschreibt, dass dem Sündenbock, der in die Wüste geschickt wurde (3Mo 16,21), zuvor ein karmesingefärbter Wollfaden zwischen die Hörner gespannt wurde. Der Bock sei dann im Gebirge zu Tode gehetzt worden, wobei der Faden sich beim Tod des Tieres entfärbt habe – von rot nach weiß. Für die Juden sei das, mit Bezug auf den genannten Vers im Buch Jesaja, ein deutliches Wunderzeichen, das die Vergebung der Sünden durch Gott bestätigte (Yoma 6,8). In der Bibel findet man diesen Brauch nicht und es ist schwer zu beurteilen, was davon zu halten ist. Jedenfalls berichten die Chazal, die jüdischen Weisen, die Mischna und Talmud verfassten, dass diese erstaunliche Verwandlung des Fadens in den letzten vierzig Jahren vor der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr. nicht mehr stattgefunden hat (Yoma 39b). Dies wäre ein Hinweis darauf, dass sich mit Tod und Auferstehung Jesu etwas Grundlegendes geändert hat – ein deutlicher »Stein des Anstoßes« für jeden Juden, der die Mischna studiert.

roter:faden
Wenn wir die biblische Verwendung von Karmesin nachverfolgen, finden wir weitere Hinweise auf Gottes Erlösungsplan, die sich durch die ganze Bibel ziehen. Als die Israeliten die kanaanitische Stadt Jericho eroberten, brach die Mauer der Stadt zusammen – bis auf einen bestimmten Abschnitt, in dem sich das Haus befand, in dem eine Frau namens Rahab mit ihrer Familie Zuflucht gesucht hatte (Jos 2,15.19; 6,20). Die Position dieses Hauses war gut zu erkennen, denn dort hing eine Schnur aus dem Fenster – eine Schnur, die Rahab selbst dorthin gehängt hatte, die an ihre entscheidende Glaubenstat erinnerte (Jos 2,15) und die mit Karmesin leuchtendrot gefärbt war (Jos 2,18.21).

Die rote Schnur hatte damit die gleiche Funktion wie das Blut des Passahlamms, das an Türsturz und -pfosten gestrichen wurde und den Israeliten in ihren Häusern vierzig Jahre zuvor das Leben gerettet hatte (2Mo 12,22). Es handelte sich in beiden Fällen um einen Hinweis auf das rettende Blut Jesu (Röm 3,25; 1Kor 5,7). Rahab glaubte an Gottes Macht und an ihre Begnadigung (Heb 11,31), handelte entsprechend (Jak 2,25) und wurde gerettet. Sie wurde dadurch übrigens zu einer leiblichen Vorfahrin dessen, der Sein Blut (auf das ihr eigenes Seil hinwies, ohne dass sie dies wusste) geben würde, und wurde von Gott geehrt, den roten Faden der Abstammungslinie des Herrn weiter aufrechtzuerhalten.

Betrachtet man das große Ganze, lassen sich verschiedene vierfarbige Stoffe, aus denen Teppiche, Vorhänge und Kleidungsstücke der Stiftshütte angefertigt wurden (2Mo 26,1 u. a.), vier verschiedenen Perspektiven auf die Person des Herrn Jesus zuordnen. Karmesin lässt einen unschwer an Blut und das geringgeachtete Krabbelzeug denken, aus dem man diese Farbe gewann – ein Hinweis auf Seine Leiden und Seine Erniedrigung als vollkommener Diener, wie das Markusevangelium Ihn beschreibt, der kam, um Sein Blut als Lösegeld zu geben (Mk 10,45; 1Pet 1,18.19; Offb 5,9).
himmels:brot
Die Debatte über einen weiteren biblischen Bezug auf diese Insektenfamilie ist eher abwegig: Zwei Arten der Sinai-Schildlaus (Trabutina mannipara und Trabutina serpentina) werden als potenzielle Erzeuger des biblischen Manna gehandelt. Es ist tatsächlich so, dass beide Arten auf Tamarisken (Tamarix sp.) leben und auf der Sinai-Halbinsel bzw. in der Negev-Wüste vorkommen. Wie alle Pflanzenläuse (Sternorrhyncha) haben sie das Problem, dass sie mit dem Phloemsaft sehr viel Zucker und nur wenig Protein aufnehmen. Sie scheiden den überschüssigen Zucker deswegen als eingedickten Sirup, Honigtau genannt, wieder aus. Dieser Honigtau wird von verschiedenen Tieren weiterverwertet. Ameisen zum Beispiel halten sich richtige »Läuseherden«. Bienen saugen den Sirup auf und veredeln ihn zu »Blatt- oder Waldhonig«. Auch Beduinen sammeln ihn auf, dicken ihn weiter ein und handeln ihn als »Manna«.

Es ist allerdings ausgeschlossen, dass diese leicht zu gewinnende Süßigkeit etwas mit dem »Brot vom Himmel« (2Mo 16,4; Neh 9,15) zu tun haben könnte, das »herabregnete«, auf dem Boden lag, wo man es aufsammeln konnte, in der Sonne schmolz und jeden Sabbat ausblieb (2Mo 16,25-30). Honigtau tritt außerdem weder in solchen Mengen auf, dass sich ein großes Volk davon ernähren könnte, noch wird er das ganze Jahr über produziert. Der Name Manna leitet sich vom hebräischen »man hu?« – »Was ist das?« ab, eine Frage, die offen bleibt. Es ist nichts bekannt, das die Eigenschaften fein, körnig (o. schuppenartig), wie Reif und weiß wie Koriandersamen mit einem Geschmack wie Honigkuchen (2Mo 16,14.31) in sich vereint, das gebacken, gekocht oder roh gegessen werden kann und dazu noch so außerordentlich nahrhaft ist, dass es als Hauptnahrungsmittel taugt.
Dieses weiße Manna, das als Brot vom Himmel fiel, ist nach der entsprechenden Erklärung des Herrn Jesus in Johannes 6 ein Bild von Ihm, der (übrigens nach Bethlehem, dem »Haus des Brotes«) als der Reine und Sündlose vom Himmel auf die Erde herabkam, sich als Baby gebären ließ und Mensch wurde. So wie das Manna süß wie Honig schmeckte, so ist es eine wohltuende und schmeckende Wahrheit, dass Jesus Christus tatsächlich bereit war, vom Himmel auf die Erde zu kommen – um das Erlösungswerk zu vollbringen. Von Ihm dürfen sich diejenigen, die Ihn angenommen haben, nun täglich geistlich ernähren und stärken.
Quellennachweis:
Barber, EJW: Prehistoric textiles: the development of cloth in the Neolithic and Bronze Ages with special reference to the Aegean (S. 223-227). Princeton, New Jersey, USA (Princeton University Press) 1991
Bayern Radio 1: E120 – Steckt tatsächlich Läuseblut in unseren Lebensmitteln? vom 31.01.2025; aufgerufen am 15.03.2025: https://www.br.de/radio/bayern1/e-120-100.html
Bennett, FD; Brown, SW: Life history and sex determination in the diaspine scale, Pseudaulacaspis pentagona (Coccoidea). The Canadian Entomologist 1958; 90(6):317-324.
Berkowitz, AE: Crimson worm-dye, a key element for red heifer sacrifice developed in preparation for 3rd Temple. israel365news.com am 28.06.2022; aufgerufen am 20.03.2025: https://israel365news.com/353848/crimson-worm-dye-a-key-element-for-red-heifer-sacrifice-developed-in-preparation-for-temple
Chazal (die jüdischen Weisen der Mischna- und Talmudzeit): Mischna, Yoma 39b; aufgerufen am 19.03.2025: https://www.sefaria.org/Yoma.39b?lang=bi
Dalman, G: Arbeit und Sitte in Palästina (Bd. V, S. 74). Hildesheim (G. Olms) 1937
Dumond, JF: Der Messias und der „Karmesinrote Wurm“. Sightedmoon.com vom 30.10.2013; aufgerufen am 19.03.2025: https://sightedmoon.com/de/messiah-and-the-crimson-worm
Hoffmann, C: Schildläuse im Weinbau und ihre Antagonisten. Dissertation Universität Karlsruhe 2022; aufgerufen am 15.03.2025: https://www.researchgate.net/profile/Christoph-Hoffmann-5/publication/313251512_Schildlause_im_Weinbau_und_ihre_Antagonisten/links/58947db2a6fdcc45530ed7ab/Schildlaeuse-im-Weinbau-und-ihre-Antagonisten.pdf
Hoffmann, C; Herrbach, E; Fuchs, R: Bericht vom Fachgespräch zur Rolle von Schild- und Schmierläusen als Virusvektoren im Weinbau. Journal für Kulturpflanzen 2022;74(07-08):185-191; doi: 10.5073/JfK.2022.07-08.04
Klein, E; Davidovich, U; Porat,R: Archaeological Views: In the Cave of the Skulls – Again. Biblical Archaeology 2017; 43(4):18-19; https://library.biblicalarchaeology.org/department/archaeological-views-in-the-cave-of-the-skulls-again
Kosztarab, M: Everything Unique or Unusual about Scale Insects (Homoptera: Coccoidae). Bulletin of the Entomological Society of America 1987; 33(4):215-221; doi: 10.1093/besa/33.4.21
Pellizzari, G; Porcelli, F; Convertini, S: Description of nymphal instars and adult female of Kermes vermilio Planchon (Hemiptera, Coccoidea, Kermesidae), with a synopsis of the European and Mediterranean species. Zootaxa 2012; 3336:36-50; doi: 10.11646/zootaxa.3336.1.2
Plinius der Ältere: Naturalis Historia, XX.3 (coccum rubens granum)
Pollmer, U: Zusatzstoffe von A-Z (E120). Deutsches Zusatzstoff Museum 2017; https://www.zusatzstoffmuseum.de/lexikon-der-zusatzstoffe/echteskarmin.html
Rabbi Yishmael ben Elisha: Mischna, Yoma 6,8. aufgerufen am 19.03.2025: https://www.sefaria.org/Mishnah_Yoma.6.1?lang=bi
Schmitschek, E: Manna. Anzeiger für Schädlingskunde, Pflanzenschutz und Umweltschutz 1980; 53:113-121; doi: 10.1007/bf01902910
Stellwaag, F: Die Weinbauinsekten der Kulturländer (S. 40). Berlin (Paul Parey) 1928; https://archive.org/stream/Stellwaag1928DieWeinbauinsekten
Sukenik, N; Davidovich, U; Amar, Z: Early evidence of an archaeological dyed textile using scale-insects: The Cave of Skulls, Israel. Journal of Archaeological Science: Reports 2024; 57:104673; doi: 10.1016/j.jasrep.2024.104673
Verhecken, A: Dyeing with kermes is still alive! Journal of the Society of Dyers and Colourists 1989; 105(11):389-391; https://www.researchgate.net/profile/Andre-Verhecken/publication/263200401_Verhecken_1989_kermes_JSDC
Wang, B; Xia, F; Wappler, T: Brood care in a 100-million-year-old scale insect. eLife 2015; 4:e05447; doi: 10.7554/eLife.05447
Bildnachweis:
Wikipedia: Karmesins-Stoff / Gryffindor // Kermes Schildlaus erntereif / Bernard DUPONT // Sündenbock mit Karmesinfaden / Козёл отпущения
andere Lizenzen: Historischer Karmesinstoff-Fund / Israel Antiquities Authority // Schildlaus-Zyklus / Takumasa Kondo // KI-Bild: Rahab bindet das Seil ins Fenster // Kirchenfenster (Eroberung Jerichos, Rahabs Seil) / Karen Barkley // Ameisen melken Schildläuse / shutterstock_ID_661586989 / Ava Peattie
Link zum Buch: https://www.daniel-verlag.de/produkt/ wimmelwesen
