Kein Insekt ist von größerer wirtschaftlicher, kultureller und wahrscheinlich auch ökologischer Bedeutung als die Biene. Ihre Nutzung reicht bis in die frühesten archäologischen Fundhorizonte zurück und ihre Erforschung mindestens einige Jahrhunderte.
Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) ist seit Urzeiten in Europa, Afrika und Vorderasien verbreitet. Ihren hebräischen Namen debora (5Mo 1,44; Ri 14,8; Ps 118,12; Jes 7,18) tragen auch zwei Frauen in der Bibel (1Mo 35,8; Ri 4.5). Während die Biene selbst nur in vier Versen erwähnt wird, kommt dabasch, das den Honig bezeichnet, 54-mal vor und begegnet uns auch in dem Männernamen Jidbasch (1Chr 4,3) – honigsüß. Honigseim wird nofet (Ps 19,11; Spr 5,3; 24,13; 27,7; Hld 4,11) und die Honigwabe ja’ar (Hld 5,1) oder zuf (Ps 19,11; Spr 16,24) genannt. Sie taucht außerdem als Männername Zuph / Zophai (1Sam 1,1; 1Chr 6,11.20) und als Ortsbezeichnung »Land Zuph« (1Sam 9,5) auf. Im Neuen Testament kommt die griechische Bezeichnung der Biene, melissa, ebenfalls ein beliebter Frauenname, nicht vor. Honig wird in vier Versen erwähnt und als meli bezeichnet (Mt 3,4; Mk 1,6; Offb 10,9.10), die Honigwabe als melissios kerion (Lk 24,42). Paulus rettete sich bei einer Schiffsreise auf die Insel »Melite« (Apg 28,1), was »Honigfluss« oder »honigreich« bedeutet. Möglicherweise handelte es sich um die Insel Malta, die für ihre Honigproduktion bekannt war.
zucker:reich
Wir leben in Europa in einer Zeit, in der ein Kilogramm Haushaltszucker, also weiße, feinkörnige, hochreine, das heißt zu über 99,96 % aus Saccharose bestehende, praktisch unbegrenzt haltbare Raffinade, »an jeder Ecke« für ein bis zwei Euro erworben werden kann. In Speisen, Getränken und Naschwerk verarbeitet, ist er für den normalen Konsumenten ein omnipräsenter Bestandteil der Ernährung. Es ist für uns daher kaum nachzuvollziehen, wie groß das natürliche Verlangen des Körpers nach »Süßigkeit« ist und wie hoch deshalb natürliche Zuckerquellen in alter Zeit wertgeschätzt wurden.

Viele Bibelstellen bezeugen, wie hoch Bienenhonig, der im Mittel zu achtzig Prozent aus verschiedenen Zuckern besteht, damals im Kurs stand, denn: »Was ist süßer als Honig?« (Ri 14,18). Allerdings kann es sein, dass das Wort dabasch breiter verwendet wurde und mitunter auch Dattelhonig oder Dattelsirup bezeichnet. Dieser enthält fast ebenso viel Zucker wie Honig, ließ sich aber viel leichter gewinnen und stand deswegen in größerer Menge zur Verfügung. Viele rabbinische Kommentatoren, die in derartigen Fragen meistens verlässlich sind, vertreten die Auffassung, dass in dem wunderschönen Ausdruck für Kanaan: »das Land, das von Milch und Honig fließt« zuerst an Dattelhonig (und evtl. auch Traubensirup) zu denken sei. Das sei mal dahingestellt.
Wird Honig allerdings gemeinsam mit Feigenbäumen und Weinstöcken erwähnt, wie in diesem Vers: »ein Land von Weizen und Gerste und Weinstöcken und Feigenbäumen und Granatbäumen; ein Land von ölreichen Olivenbäumen und Honig« (5Mo 8,8), ist wohl tatsächlich von Bienenhonig die Rede. Ebenfalls eindeutig sind Verse, in denen Honig in Verbindung mit Bienen, Honigseim oder Waben erwähnt wird. Da bleiben dann nicht mehr viele Stellen übrig … Es bleibt festzuhalten, dass es, allen Einwürfen zum Trotz, historisch und vom Textzusammenhang her möglich ist, dass dabasch in der Bibel Bienenhonig bezeichnet und weiter nichts.

Honigseim, Tropf- oder Rinnhonig ist der flüssigste Teil des Honigs, der ohne Schleudern und Pressen von selbst aus der Wabe läuft – im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild für »Überfluss«. Seine hebräische Bezeichnung nofet leitet sich von dem Verb nof für »ausgießen« ab (vgl. Ps 68,10). Die schönsten Honig-Vergleiche sind Verse, die die guten Gebote Gottes preisen, »die kostbarer sind als Gold und viel gediegenes Gold, und süßer als Honig und Honigseim« (Ps 19,11) – »Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte, mehr als Honig meinem Mund!« (Ps 119,103). Ja, Honig ist »Gottes Süßigkeit«, und doch geht es in beiden Versen um eine Steigerung! Wenn Honig für den »maximalen irdischen Genuss« steht und Gold für den »maximalen irdischen Wert«, steht Gottes Wort noch weit darüber – es ist kostbarer, süßer und »mehr als Honig«.
honig:fabrik
Der Herstellungsprozess des Honigs fasziniert, auch wenn er in der Bibel nicht direkt thematisiert wird. Die Bienenkunde (Apidologie) zählt zu den frühesten biologischen Disziplinen. Das macht sie wahrscheinlich zum besterforschten Insekt (zumindest, was Sozialverhalten, Kommunikation und Ökologie betrifft).
Die Biene sammelt zunächst Blütennektar oder Honigtau in ihrem Honigmagen. Sie kann dabei etwa die Hälfte ihres Leergewichts an »Zuladung« aufnehmen, also 50-70 Milligramm. Bei guten Wetterbedingungen schafft sie 10-15 Sammelflüge pro Tag, die jeweils 15-30 Minuten dauern. Um ein Kilogramm Honig zu produzieren, müssen etwa 120.000 Flugkilometer zurückgelegt werden – das entspricht drei Erdumrundungen! Dabei werden drei bis fünf Millionen Blüten angeflogen und »als Gegenleistung« auch be stäubt. Eine Gruppe von zwölf Bienen könnte es mit vereinten Kräften immerhin schaffen, in den zwei Wochen »Außendienst«, die sie in ihrem Leben jeweils absolvieren, einen Teelöffel mit Honig zu füllen. Wenn die Standortbedingungen (Wetter, Trachtangebot, Konkurrenz) gut sind, das Volk von Krankheiten, Parasiten und Fressfeinden verschont bleibt und der Imker sein Handwerk versteht, liefert ein einzelner Bienenstock idealerweise fünfzig Kilogramm Honigernte im Jahr.

Wie die Bienen ihre Sammelflüge organisieren und die lohnendsten Blütenstände auswählen ist immer noch Gegenstand intensiver Forschung. Die putzige Darstellung des »Bienentanzes«, durch den die Spurbienen ihren Kolleginnen eine exakte Richtung und Entfernung vorgeben, ist wahrscheinlich den meisten Schulkindern schon irgendwo begegnet. Für diese Entdeckung wurde der deutsche Verhaltensforscher Karl von Frisch (1886-1982) 1973 sogar mit dem Nobelpreis geehrt. Aus Respekt vor dem Lebenswerk des großen Gelehrten fällt die Kritik und Korrektur an seinem Modell zaghaft aus, obwohl inzwischen klar geworden ist, dass es zwar nicht verkehrt ist, aber die tatsächlichen Abläufe zu sehr vereinfacht. Eine fast ebenso große Rolle wie die »Tanzfigur« spielen die Schwingungen, die dabei erzeugt werden und die Duftstoffe, die im Stock und später entlang der Flugroute und besonders in der Nähe des Ziels in »Brauseflügen« als Markierungen versprüht werden. Welche Faktoren auch beteiligt sein mögen, man ist sich einig, dass die Pfadfinderbienen sehr effektive Aufklärungs- und Führungsfunktionen erfüllen und die Energie der unermüdlichen Sammlerinnen effektiv eingesetzt wird.

Brandaktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die Navigation der Sammlerinnen sogar von Seiten ihrer »Partner« unterstützt wird: Bei der Nachtkerzenart Oenothera drummondii konnte nachgewiesen werden, dass ihre Blüten die summenden Bienen »hören« und mit maximaler Nektarproduktion reagieren. Der intensive Duft, der dabei verströmt wird, lockt die Bienen an. Dabei unterscheidet die Pflanze zwischen der Flügelfrequenz der Bienen und dem Summen von Nektarräubern wie der Dörrobstmotte (Plodia interpunctella), die sich von außen an den süßen Saft heranarbeiten und die Blüte dabei zerstören, statt sie zu befruchten.
Allerdings ist es mit dem Sammeln allein noch nicht getan: die Biene gleicht einem kleinen Chemielabor. Der mitgebrachte Nektar wird zwischen den Arbeiterinnen mehrfach hin- und hergepumpt, wobei er eingedickt und mit Enzymen angereichert wird. In offenen Zellen, die nur halb befüllt werden, wird das Zwischenprodukt durch die Aktivität der Heizerbienen und Fächerbienen erwärmt und belüftet, um den Wassergehalt noch weiter zu senken, bis er unter 20 Prozent liegt. Erst dann ist das »Processing« abgeschlossen und der Honig wird nochmal umgefüllt, um endgültig eingelagert zu werden. Die Honigzellen werden möglichst randvoll gefüllt und mit einem Wachsdeckel luftdicht verschlossen.
abfang:jäger
Ein gut gefüllter Bienenstock ist für viele hungrige Mäuler eine wahre Schatzkammer. Hier lagern große Mengen von süßem und kohlenhydratreichem Honig, proteinreiches Bienenbrot aus Pollen, tausende Larven und ausgewachsene Insekten. Sogar für das Wachs gibt es Interessenten, die ihn mithilfe besonderer Darmbakterien verdauen können. Die Bienen sind auf den Ansturm potentieller Räuber gut vorbereitet. Wächterinnen patrouillieren vor dem Flugloch und kontrollieren alle Ankömmlinge. Sollten sich fremde Bienen, Wespen, Hornissen oder andere Honigdiebe nähern, werden sie sofort attackiert. Bei übermächtigen Angreifern wie Bären, Honigdachsen oder Menschen lösen sie durch bestimmte Duftstoffe und Schwirrfrequenzen einen Großalarm aus, der den ganzen Stock mobilisiert. Besonders erfahrene Sammlerinnen, die mit zunehmendem Alter immer aggressiver werden, scheinen auf dieses Signal nur zu warten und stürzen sich sofort erbittert auf den Gegner. Der gefürchtete Angriff wüten der Bienen wird in diesen beiden bildhaften Vergleichen beschrieben: »Sie jagten euch, wie es die Bienen tun, und zersprengten euch in Seir bis nach Horma« (5Mo 1,44 SB) und »Sie hatten mich umringt wie Bienen« (Ps 118,12).

Die Westliche Honigbiene wird seit vielen Jahrhunderten durch züchterische Selektion auf Friedfertigkeit getrimmt. Deswegen kann man davon ausgehen, dass ihre Abwehrreaktion im Altertum noch ganz anders verlief. Eine Unterart, die Ostafrikanische Honigbiene (Apis mellifera scutellata), verschafft einen guten Eindruck davon, wie das ausgesehen haben könnte. Statt den Bienenstock im Umkreis von etwa zehn bis maximal zwanzig Metern zu verteidigen, lösen sie bereits Alarm aus, wenn ein Eindringling sich bis auf fünfzig Meter nähert. Statt mit ein paar Kollegen loszuziehen, die gerade in der Nähe sind, schwärmt der ganze Stock aus und heftet sich dem Feind an die Fersen – oft über einen halben Kilometer weit! Und wehe, du versuchst, mit einem kühnen Sprung ins Wasser zu entkommen – sie scheinen genau zu wissen, dass du irgendwo wieder auftauchen musst, und erwarten dich bereits! (Survival-Tipp: Durch möglichst dichtes Busch- und Blattwerk laufen – die zurückschnellenden Äste verwirren die Bienen).

Das alles wäre nur von historischem Interesse, wenn man diese Raufbolde 1956 in Brasilien nicht mit voller Absicht eingekreuzt hätte, um die Tropenfestigkeit und Sammelleistung der westlichen Sensibelchen zu verbessern. Seither breiten sich die »afrikanisierten« Nachkommen, die tatsächlich als »Killerbienen« bezeichnet werden, unaufhaltsam aus – von Süd- und Mittelamerika, über die USA bis nach Europa. Dass eine Begegnung mit ihnen dramatisch verlaufen kann, zeigt folgender Vorfall:
»Was Siang Ooi, einem Botanikstudent der Universität von Miami, im Jahre 1986 auf einem Ausflug in die Berge von Costa Rica wider fuhr, war grauenvoll. Im steilen Gelände stiess er unvermittelt auf ein Nest wilder Bienen. Innert Sekunden stürzte sich eine summende Wolke auf den jungen Mann. Siang Ooi rannte talwärts, geriet in der Hast mit dem Fuss in eine Felsspalte und blieb stecken. […] Erst in der Nacht, als der Bienenschwarm ins Nest zurückgekehrt war, konnte Siang Ooi geborgen werden. Er war tot, gestorben an einer Überdosis Bienengift. In der Leiche steckten 8000 Stachel.«

Bienenwachs ist seit jeher neben dem Honig ein weiteres, begehrtes Produkt, das wir den fleißigen Arbeiterinnen verdanken. In der Bibel wird es in vier Versen erwähnt und mit dem hebräischen Wort donag (Ps 22,15; 68,3; 97,5; Mich 1,4) bezeichnet.
Steht ein Wabenbauprojekt an, werden Jungbienen im Alter von 12-18 Tagen als »Baubienen« rekrutiert, verhaken sich miteinander zu einem dichten »Bienennetz« und beginnen aus acht Drüsen am Hinterleib feine Wachsplättchen abzusondern. Sie streifen diese Plättchen ab, kauen sie gründlich durch und reichen sie zu den Kollegen weiter, die das Wachs von oben nach unten in die wachsende Wachswabe einbauen. Obwohl sie scheinbar nur »kauend abhängen«, leistet ihr Körper Schwerstarbeit. Um ein Gramm Wachs zu produzieren, futtern sie bis zu acht Gramm Honig, der ihnen von eifrig herumlaufenden »Tankstellenbienen« ständig angeboten wird. Es gibt keinen »Plan« und die ganze Aktion läuft im »Stock«-Dunkeln ab. Niemand hat den Überblick oder sieht am Ende das fertige Werk – und doch ist die Bienenwabe ein Musterbeispiel schöpferischer Perfektion. Tatsächlich gibt es mathematisch betrachtet keine bessere Lösung zur optimalen Raumausnutzung bei minimalem Werkstoffverbrauch und maximaler Stabilität. Während das den meisten intuitiv richtig erscheint, ist der exakte Beweis »die Kirsche auf der Sahne« für Mathe-Freaks (siehe im Quellennachweis unter Hales und Zhang). Die sechseckigen Zellen werden in Reihen versetzt angeordnet und im Verhältnis zu den Zellen auf der Rückseite wiederum maximal versetzt positioniert. Die einzelnen Zellen sind waagerecht angeordnet und haben ein leichtes Gefälle nach innen, damit der flüssige Honig nicht sofort wieder ausläuft. Auf diese Weise lassen sich in einer feingekammerten Struktur aus 50 Gramm Wachs theoretisch 1.000 Gramm Honig speichern. Die »Wabengasse«, also der Zwischenraum zwischen diesen Gebilden, die wie Vorhänge aussehen, hat einen »Bienenabstand« von etwa einem Zentimeter – gerade genug, dass sie auf gegenüberliegenden Flächen herumkrabbeln können, ohne die Kollegen auf der Nachbarwabe anzurempeln.

Der französische Naturforscher René-Antoine Ferchault de Réaumur (1683-1757) war von der Regelmäßigkeit der Zellen so beeindruckt, dass er vorschlug, sie als Längenmaß zu verwenden. Zum Glück wurde diese Idee nicht aufgegriffen. Denn obwohl seine Beobachtung richtig war, gibt es doch zwischen verschiedenen Regionen, Bienenrassen und lokalen Bedingungen ziemliche Unterschiede. Normverliebt, standardisierend und gleichmacherisch ist eben nur der Mensch unterwegs – die Schöpfung ist anpassungsfähig, variabel und feinabgestimmt.

Wachs ist ein exzellentes Naturmaterial. Es ist sehr glatt, also als Schmiermittel geeignet, wasserabweisend, also ein prima Dichtmittel, steril, kommt also für medizinische Anwendungen in Frage, leicht brennbar und wohlriechend, kann also zu Kerzen und Fackeln verarbeitet werden und lässt sich leicht formen und gießen. Es wurde zum Beispiel mit Pigmenten eingefärbt und im Zuge der Kunsttechnik der »Enkaustik« zum Malen verwendet; oder man vermengte es mit Ruß und trug es als dünne Schicht auf ein weißes Holzbrettchen auf. Nun ließ sie sich mit einem spitzen Griffel beschreiben – die hellen Buchstaben hoben sich gut von dem dunklen Hintergrund ab. Wollte man die Tafel »abwischen«, brauchte man sie nur kurz in die Sonne zu legen. Das schwarze Wachs schmolz und bildete beim Abkühlen wieder einen glatten Überzug, in den man erneut etwas Bedeutungsvolles einritzen konnte, zum Beispiel: »Johannes ist sein Name« (Lk 1,63). Höchstwahrscheinlich handelte es sich hier um so ein Täfelchen (griechisch: pinakidion).

Im Römischen Reich begann man irgendwann, Siegel aus Wachs zu verwenden. Möglicherweise hatte Johannes in seinen Offenbarungs-Visionen bereits solche Siegel vor Augen (Offb 5-9). In biblischer Zeit wurden normalerweise Tonsiegel benutzt. Es gab eine längere Übergangszeit, in der beides verwendet wurde, bis sich in der Spätantike, etwa ab dem 6. Jahrhundert, das Wachssiegel allgemein durchsetzte.
wachs:heim
Menschen sind heute dazu in der Lage, ihr trautes Heim hermetisch abzuschotten und mithilfe moderner Dämmungs-, Belüftungs- und Beleuchtungstechnik, Wasser- und Abwasserinstallationen, vollständiger Elektrifizierung und drahtloser Kommunikation »perfekte Wohnwelten« zu erschaffen. Doch schon seit Jahrtausenden gibt es mit dem Bienenstock etwas Vergleichbares.
Wenn auch etwas kleiner dimensioniert, ist er unfassbar genial designt. Wer den dünnen Glasfaserschlauch eines Endoskops in einen natürlichen Bienenstock, wie man ihn zum Beispiel in Baumhöhlen finden kann, einführt und sich in Ruhe umschaut, taucht in eine faszinierende Wunderwelt ein. Nur der Eingangsbereich wird durch einfallendes Licht schwach erhellt, der größte Teil des Nests liegt im Dunkeln. Die Temperatur im Kernbereich wird ständig auf angenehm warme 33-35 °C reguliert. Dass die Bienen dies in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet ganzjährig, bei Außentemperaturen von +60 °C bis -60 °C, bewerkstelligen können, ist ein Wunder für sich. Der Stock wird penibel sauber gehalten. Staub, herumliegende Wachsreste, abgetrennte Körperteile, Larvendreck, tote Bienen und getötete Eindringlinge – nichts darf herumliegen. Es gibt keine Krempelzonen, Kroosecken, Rumpelkammern oder Müllhalden – jede Ritze ist sauber verkittet, Müll wird sofort nach draußen entsorgt. Die Bienen koten nie in den Stock. Die schlüpfende Biene darf sich als Larve bei ihrer Häutung noch einmal entleeren, dann muss sie selbst aufräumen, saubermachen und einhalten, bis sie drei Wochen später auf ihrem ersten Ausflug alles loswerden kann. Auch den gesamten Winter über gilt ein absolutes »Austrittsverbot« und alle sehnen sich nach dem ersten warmen Tag, um sich auf einem »Reinigungsflug« zu erleichtern.
Die hohe Einwohnerdichte, die feuchte Wärme und der energiereiche Inhalt der Waben wären ein Schlaraffenland für Pilze und Bakterien – deshalb ist strengste Hygiene geboten. Nichts fault oder gärt im Stock, die Konstruktion und die aktive Arbeitsleistung der »Fächerbienen« und »Wassersammlerinnen« sorgen für eine exzellente Durchlüftung und Befeuchtung – und es duftet herrlich nach Honig und Wachs.

Die Luft im Bienenstock ist nicht nur warm, dezent befeuchtet, keimfrei und duftig, sondern enthält auch eine Kombination aus mindestens fünfzig flüchtigen organischen Substanzen, die zum Teil antiviral, antibakteriell und antimykotisch wirken. Es gibt tatsächlich eine »Stocklufttherapie«, die darin besteht, dass Patienten sie direkt aus dem aktiven Bienenstock inhalieren. Die genaue Wirkungsweise und der therapeutische Nutzen für den Menschen sind zwar, wie bei vielen naturheilkundlichen Verfahren, wissenschaftlich bisher nicht darstellbar, aber allein die wohlige Kombination aus guten Düften, das beruhigende Brummen des Stocks und das Bewusstsein, dass Bienen einfach genial sind, vermögen möglicherweise schon heilende Wirkung zu entfalten.

Viele Bücher sind über das erstaunliche Leben im Bienenstock geschrieben worden und jedes Jahr kommen hunderte wissenschaftliche Arbeiten mit neuen Erkenntnissen rund um Apis mellifera hinzu. Es fällt dem Autor schwer, eine ganze Reihe imposanter Schöpfungswunder links liegen zu lassen – aber hier im Buch soll es mehr um die Bibel als um die Bienen gehen. Deshalb ist es erfreulich, dass das »Meisterwerk Bienenstock« auch dort erwähnt wird: »Dabei bog er [Simson] vom Weg ab, um nach dem toten Löwen zu sehen. Da fand er in dem vertrockneten Kadaver einen Bienenschwarm und Honig« (Ri 14,8 NeÜ). Bienen überziehen alle Grenzflächen ihrer Behausung mit einem Schutzfilm aus Propolis, einem einzigartigen Kittharz, wodurch das Eindringen von Fremdstoffen verhindert und Mikroorganismen abgetötet werden. Dieser besondere Stoff wird auch Bienenleim, Stopfwachs oder Vorstoß genannt. Die letzten beiden Ausdrücke leiten sich ähnlich ab, wie das griechische Wort Propolis, das »vor-der-Stadt« bedeutet. Bei wilden Bienen wird der Eingangsbereich bis auf ein kleines Flugloch »zugemauert«. Dort konnte man das »Bienenharz« früher am einfachsten ernten. In Ägypten wurde es zum Einbalsamieren der Toten verwendet. Diese besondere Ehre wurde auch Jakob (1Mo 50,2) und Joseph (1Mo 50,26) zuteil. Aber zurück zu Simson – den verwesenden Tierkörper, der in diesem Fall ihre Behausung umgab, konnten die Bienen wohl dank dieses Harzüberzugs tolerieren. Eine schöne Pointe ist die allegorische Deutung des Simson-Rätsels: »Aus dem Fresser kam Fraß, und aus dem Starken kam Süßigkeit« (Ri 14,14). Simson tötete den Löwen, der ihm entgegenbrüllte und findet später auf dem Rückweg Honig. So hat der Herr Jesus Satan, den »brüllenden Löwen« (1Pet 5,8) am Kreuz besiegt, woraus Frucht und Freude hervorgingen. Bemerkenswert ist außerdem der Ausdruck, den die Bibel für den Bienenstock gebraucht: edat deborim bedeutet wörtlich »Gemeinde der Bienen«. Das Wort wird an fast allen anderen Stellen für die »Gemein de der Kinder Israel« verwendet, also für ein geordnetes, menschliches Sozialwesen und tatsächlich lassen sich viele Details im Bienenstaat auf das Miteinander der Menschen übertragen.

gen:ial
Die staatenbildenden Insekten im Allgemeinen und die Bienen im Besonderen sind ein Stolperstein für die Idee einer allmählichen Höherentwicklung. Als hochflexible »Schwammkonstruktion« kann die Evolutionstheorie in ihrer aktuell vertretenen Form jeden beliebigen Entwicklungsweg (im Rückblick!) irgendwie erklären und rechtfertigen. Dabei wird leider verdrängt, wie haarsträubend der Gegensatz zwischen den vorliegenden Daten und Beobachtungen und dem, was die Theorie eigentlich erwarten ließe, häufig ist. Das »eusoziale« Verhalten der Bienen wäre mit den heute bekannten Modellen zur Wirkungsweise der Selektion keinesfalls vorhergesagt worden. Fossil lassen sich die bedauernswerten Sammlerinnen, die in vergangenen Zeiten in klebrigem Harz versumpft sind, als Bernsteininklusen finden. Sie tragen allerdings bereits die Kennzeichen heutiger Bienen – eine Entwicklung lässt sich mit den bisherigen Funden nicht belegen. Neben den staatenbildenden Arten wurden, im gleichen Fundhorizont, auch Arten von »Einzelgängern« (Solitärbienen) gefunden.

Für das Schöpfungsverständnis sind Bienen dagegen ein starkes Argument und hätten für die Forschung eigentlich schon viel früher eine Schlüsselrolle spielen können. Der Entwicklungsverlauf der Königin ist nämlich das älteste bekannte Beispiel für Epigenetik – der Steuerung von Genaktivitäten durch äußere Faktoren. Das befruchtete Ei, aus dem eine Bienenkönigin schlüpft, unterscheidet sich durch nichts von tausenden anderen Eiern, aus denen Arbeiterinnen schlüpfen. Lediglich äußere Brutbedingungen, wie die Fütterung mit dem »Powerfood« Gelee Royal, eine höhere Fütterungsfrequenz und eine größere Zelle aktivieren den königlichen Bauplan in ihrem Genom. Die schlüpfende Königin unterscheidet sich anatomisch dadurch, dass sie viel größer ist und keine Sammelkörbchen, keine Wachsdrüsen, voll ausgebildete Eierstöcke und einen glatten Stachel ohne Widerhaken hat. Sie kann bis zu fünf Jahre alt werden, während »Sommerbienen« nach nur sechs Wochen und »Winterbienen« nach sechs Monaten sterben. Vor allem folgt sie einem völlig anderen Verhaltensmuster.

Vieles weist darauf hin, dass dies kein Einzelfall ist, und dass nicht nur die unmittelbare Entwicklung eines Individuums (Embryogenese), wie bei der Bienenkönigin, sondern auch die Entwicklung der ganzen Abstammungslinie (Phylogenese) durch epigenetische Mechanismen beeinflusst wird. Das würde bedeuten, dass die Lebewesen mit vielfältigen genetischen Optionen erschaffen wurden, die sich, den Erfordernissen entsprechend, entfaltet haben. Diese Vorgänge können eine ganze Population in wenigen Generationen verändern. Es bedarf dazu weder Jahrmillionen noch einer Änderung der DNA-Sequenz.

zeugnis:aus:wabe
Die berührendste biblische Szene, die in diesen Artikel gehört, ist wohl diese: »Während sie aber dies redeten, trat er selbst in ihre Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Sie aber erschraken und wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in eurem Herzen? Seht meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Gebein, wie ihr seht, dass ich habe. Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Füße. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Sie aber reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch ‘und von einer Honigscheibe‘; und er nahm es und aß vor ihnen« (Lk 24,36-43).
Der auferstandene Herr zeigte den Jüngern, dass Er in Seiner neuen, andersartigen Leiblichkeit einerseits nicht an die Beschränkungen von Raum und Zeit gebunden ist, Sich aber andererseits »zu Fleisch und Knochen materialisieren« und sogar essen kann. Das alles macht sehr neugierig auf diesen »Leib der Herrlichkeit« (Phil 3,21), mit dem auch alle Erlösten einmal »überkleidet werden« (2Kor 5,2.4).
Für die Jünger war es von entscheidender Beweiskraft, dass der Herr nicht nur berührt werden kann, sondern sogar mit ihnen isst und trinkt. Petrus betonte diese Tatsache, zu der außer ihm viele weitere Augenzeugen befragt werden konnten, genau deswegen: »Diesen [Jesus] hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war« (Apg 10,40.41). Ein schönes Detail ist, dass der Herr nur ein Stück von dem Fisch und von der Honigwabe nahm. Als die Jünger etwas später, nach der »Himmelfahrt« des Herrn, vom Ölberg zurückkehrten, konnten sie an dem Rest des Fisches und der Wabe erkennen, dass das alles kein Hirngespinst, kein Traum und keine Vision gewesen war. Das mag merkwürdig klingen, aber moderne »Neutestamentler« wie Gerd Lüdemann, Bart D. Ehrman oder Richard Carrier vertreten genau diese These und behaupten, dass Trauer-induzierte-Visionen, Kognitive-Dissonanz-Bewältigung, Massensuggestion oder Gruppenpsychologie die Erscheinungen des Auferstandenen erklären. Dabei deutet in der Psychologie alles darauf hin, dass es so etwas wie eine »Massenhalluzination« von mehreren Leuten, wie in diesem Fall, oder sogar »mehr als fünfhundert« (1Kor 15,6) gar nicht gibt, weil Halluzinationen grundsätzlich individuelle Phänomene sind, die sich bei jedem Menschen anders darstellen. Dies ist sogar das entscheidende Kriterium, so dass ich mir absolut sicher sein kann, keine Halluzination zu haben, wenn jemand anders das Gleiche sieht wie ich! Daher sind diese Thesen nicht nur biblisch und geistlich gesehen, sondern auch wissenschaftlich betrachtet absurd.

Eine interessante Frage ist, wo diese Honigscheibe schließlich geblieben ist. Im Grunde haben wir hier einen von vielen Hinweisen darauf, dass das Universum ein »offenes System« ist. Das Stück Fisch und das Stück Honigwabe wurden daraus entfernt. Dasselbe geschah zum Beispiel einige Jahrhunderte zuvor mit dem Körper des Propheten Elia, samt seiner Kleidung (ausgenommen des Mantels, der zur Erde zurückfiel). Obwohl sein Nachfolger Elisa diese »Himmelfahrt« miterlebte und unter seinen Prophetenschülern sicher als glaubwürdiger Zeuge galt, fiel es ihm schwer, diese Schlussfolgerung an den Mann zu bringen: »und sie sprachen zu ihm: Sieh doch, es sind bei deinen Knechten fünfzig tapfere Männer; mögen sie doch gehen und deinen Herrn suchen, ob nicht etwa der Geist des Herrn ihn weggetragen und ihn auf einen der Berge oder in eins der Täler geworfen hat. Aber er sprach: Sendet nicht. Und sie drangen in ihn, bis er sich schämte. Da sprach er: Sendet! Und so sandten sie fünfzig Mann; und sie suchten drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. Und sie kehrten zu ihm zurück […]; und er sprach zu ihnen: Habe ich euch nicht gesagt: Geht nicht hin?« (2Kön 2,16-18). Diese fünfzig Männer hätten den Rest des Universums in ihre Suche miteinbeziehen können – den Körper des Propheten Elias hätten sie nicht mehr gefunden. Für eine Naturwissenschaft, die das Universum als »Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie« versteht, ist das eine Grenzüberschreitung. Der Glaube an den auferstandenen Herrn Jesus, der »nicht von dieser Welt« (Jh 8,23) ist, wagt diesen Schritt und eröffnet eine neue Perspektive.

Quellennachweis:
Bienenevolution: Fossilien, Bernsteineinschlüsse. https://www.museumoftheearth.org/bees/evolution-fossil-record
Blawat, K: Schwänzeltanz entzaubert. Süddeutsche Zeitung vom 17.05.2010; aufgerufen am 13.07.2025; https://www.sueddeutsche.de/wissen/kommunikation-von-bienen-schwaenzeltanz entzaubert-1.135555
Cerutti, H: Warum killen Killerbienen? (im Buch als Textzitat). Neue Züricher Zeitung (NZZ) vom 01.04.1999; aufgerufen am 15.07.2025; https://www.nzz.ch/folio/warum-killen-killerbienen-ld.1617242
Clark, G: Plants increase nectar production in response to pollinator buzzing sounds, study finds. Phys.org vom 21.05.2025, Vorab-Veröffentlichung der Ergebnisse von Barbero et. al.; aufgerufen am 11.07.2025: https://phys.org/news/2025-05-nectar-production-response-pollinator.html
Danforth, BN; Poinar, GO: Morphology, classification, and antiquity of Melittosphex burmensis (Apoidea: Melittosphecidae) and implications for early bee evolution. Journal of Paleontology 2011; 85(5):882-891; doi: 10.2307/23020137
Engel, MS: The taxonomy of recent and fossil honey bees (Hymenoptera: Apidae; Apis). Journal of Hymnoptera Research 1999; 8(2):165-196; https://kuscholarworks.ku.edu/bitstreams/db94dd4f-93d6-4b73-b786-8993f373ad69/download
Fernbach, FX: Die enkaustische Malerei. Ein Lehr- und Handbuch für Künstler und Kunstfreunde. München (Verlag der Literarisch Artistischen Anstalt) 1845
Filipi, J; Stojnić, V; Muštra, M: Honeybee-based biohybrid system for landmine detection. Science of The Total Environment 2022; 803, 15004; doi: 10.1016/j.scitotenv.2021.150041
Grüter, C; Farina, WM: The honeybee waggle dance: can we follow the steps? Trends in Ecology & Evolution 2009; 24(5):242-247; doi: 10.1016/j.tree.2008.12.007
Hales, T: The Honeycomb Conjecture. Discrete Computational Geometry 2001; 25:1-22; doi: 10.1007/s004540010071; https://link.springer.com/article/10.1007/s004540010071
Jäger-Hundt, A: Bienenstocktherapie erklärt: Wie sie funktioniert und wer davon profitiert! aufgerufen am 13.07.2025; https://www.youtube.com/watch?v=5iaqoszXppk&ab_channel=Bienenstocktherapie
L.A. Times Archives: Swarm of Bees Kills Student in Costa Rica. Los Angeles Times vom 09.08.1982; aufgerufen am 15.07.2025; https://www.latimes.com/archives/la-xpm-1986-08-09-mn-2206-story.html
Lam, C; Li, Y; Landgraf, T: Dancing attraction: followers of honey bee tremble and waggle dances exhibit similar behaviors. Biology Open 2017; 6(6):810-817; doi: 10.1242/bio.025445
Levine, E: The Land of Milk and Honey. Journal for the Study of the Old Testament 2000; 25(87):43-57; doi: 10.1177/030908920002508703
Lindauer, M: Communication and Orientation in Honeybees. Monitore Zoologico Italiano – Italian Journal of Zoology 1986; 20(4):371-379; doi: 10.1080/00269786.1986.10736508
Magnier, B; Ekszterowicz, G; Laurent, J: Bee hive traffic monitoring by tracking bee flight paths. In VISIGRAPP 2018-13th International Joint Conference on Computer Vision, Imaging and Computer Graphics Theory and Applications (pp. 563-571); https://hal.science/hal-01940300/document
Munz, T: The Bee Battles: Karl von Frisch, Adrian Wenner and the Honey Bee Dance Language Controversy. Journal of the History of Biology 2005; 38(3):535-570; doi: 10.1007/s10739-005-0552-1
Ohl, M; Engel, MS: Die Fossilgeschichte der Bienen und ihrer nächsten Verwandten (Hymenoptera: Apoidea). Denisia 2007; 66:687-700; https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/DENISIA_0020_687-700.pdf
O’Malley, MK; Ellis, JD; Zettel Nalen, CM: Differences Between European and African Honey Bees. Department of Entomology 2019; ENY-147; doi: 10.32473/edis-in784-2009; https://edis.ifas.ufl.edu/publication/in784
Poinar, GO; Danforth, BN: A Fossil Bee from Early Cretaceous Burmese Amber. Science 2006; 314(5799):614–614; doi: 10.1126/ science.1134103
Riley, JR; Greggers, U; Smith, AD: The flight paths of honeybees recruited by the waggle dance. Nature 2005; 435(7039):205-207; doi: 10.1038/nature03526
Tautz, J: Phänomen Honigbiene. Heidelberg (Springer) 2012; ISBN 978-3-1845-6
Tautz, J: Die Erforschung der Bienenwelt. Neue Daten – neues Wissen. Stuttgart (Klett MINT) 2016
Tautz, J: Das Festnetz der Bienen. Spektrum der Wissenschaft vom 01.08.2002; aufgerufen am 13.07.2025; https://www.spektrum.de/magazin/das-festnetz-der-bienen/828988
Tautz, J; Steen, D: Die Honigfabrik. Die Wunderwelt der Bienen – eine Betriebsbesichtigung. Gütersloh (Gütersloher) 2017; ISBN 978 3-579-08669-9
Veits, M; Khait, I; Obolski, U: Flowers respond to pollinator sound within minutes by increasing nectar sugar concentration. Ecology letters 2019: 22(9):1483-1492; doi: 10.1111/ele.13331
von Frisch, K: Tanzsprache und Orientierung der Bienen. Heidelberg (Springer) 1965; doi: 10.1007/978-3-642-94916-6
Zhang, T; Ding, K: A new proof of Honeycomb Conjecture by fractal geometry methods. Frontiers of Mechanical Engineering 2013; 8(4):367-370; doi: 10.1007/s11465-013-0273-7
Zivotofsky, A: Tzarich Iyun: Milk and Honey (über die Diskussion Honig vs. Dattelsirup). Aufgerufen am 11.07.2025: https://outorah.org/p/5705
Bildnachweis:
Wikipedia: Titelbild Bienen (Apis mellifera) / waugsberg // Höhlenmalerei zeigt Honigjägerin / fr:Utilisateur:Achillea // Imker in Schutzanzügen / Scott Bauer, USDA Agricultural Research Service // zwei Weiselzellen / waugsberg // Honigsammler der Gurung / Kandelrashmi
andere Lizenzen: Jesreelebene in Israel / ID_1848311227 / Protasov AN // Sammlerinnen auf Rapsfeld / ID_2205889259 / Frank Wagner // Bienenstachel in Haut / ID_659294374 / Bachkova Natalia // Kopf der Honigbiene / ID_2358343879 / nokkaew // frisch bestiftete Waben / ID_1575671797 / Ihor Hvozdetzkyi // Bienenprodukte / ID_126909020 / grafvision // im Bienenstock / ID_2498292663 / Stock Holm // Schwarmtraube der Bienen, im Baum hängend / ID_2660904273 / inFocus.ee // Bienenkönigin mit Hofstaat / ID_2463785693 / Lehrer // Drohne auf Honigwabe / ID_1810048666 / Kuttelvaserova Stuchelova // Wabenhonig / ID_84161026 / Ekaterina Shtern // Kommunikation der Bienen / Jürgen Tautz
Link zum Buch: https://www.daniel-verlag.de/produkt/ wimmelwesen
