Viele Menschen denken bei dem Stichwort »Schönheit der Schöpfung« spontan an Schmetterlinge. Ihre Vielfalt ist so unüberschaubar, dass etwa 180.000 Artnamen vergeben wurden – das ist ein Zehntel aller Tierarten insgesamt! Mit ihren leuchtstarken, schillernden Farben und ausgefallenen Zeichnungen sind viele ein atemberaubender Anblick.
Angesichts ihrer auffälligen Präsenz ist es erstaunlich, dass bei dieser ganzen Fülle nur die unscheinbaren und schädlichen Motten in der Bibel erwähnt werden. Die Gruppe der Schmetterlinge (Lepidoptera) umfasst alle »Schuppenflügler« (das ist die Bedeutung dieses griechischen Namens), aber statt der Pracht der bunten Falter, Spanner, Spinner und Schwärmer werden in der Bibel lediglich die unscheinbaren Motten und Zünsler mit ihrer zerstörerischen Fressgier beschrieben. Sie werden in sieben Versen mit dem hebräischen Wort asch und in drei Versen mit dem griechischen ses (Mt 6,19.20; Lk 12,33) bezeichnet. Davon abgeleitet findet sich das Verb setobrotos (Jak 5,2) mit der Bedeutung »von Motten zerfressen«. Dann gibt es noch einen Namen, der jedem Kammerjäger gut stehen würde: Magpiasch (Neh 10,21) mit der Bedeutung »Mottentöter«.

faser:fresser
In der besonderen Rolle als Textilschädling ist eindeutig die Kleidermotte (Tineola bisselliella) oder Pelzmotte (Tinea pellionella) gemeint: »allesamt werden sie zerfallen wie ein Kleid, die Motte wird sie fressen« (Jes 50,9, vgl. Hi 13,28; Jes 51,8; Jak 5,2). Genaueres über den Mottenfraß wird in der Bibel nicht beschrieben, aber in der privaten Korrespondenz eines altassyrischen Kaufmanns in Kaniš (Ausgrabung von Kültepe, heute in Anatolien, Türkei) werden einige Alltagssorgen des Altertums aufgezählt. Durch sein umfangreiches Archiv ist uns dieser Mann, namens Alahum, heute besser bekannt als viele bedeutende Herrscher der frühen Weltgeschichte. Sein Sohn Aššur-taklāku reiste als Handelsvertreter des Familienunternehmens herum und unterhielt viele, wie sein Vater behauptet, rein geschäftliche Kontakte. Dabei geriet er in Verdacht mit dem Prinzen einer konkurrierenden Nachbarstadt zu kollaborieren, und landete in Untersuchungshaft. Als er wieder freigelassen wurde, bemerkte er, dass Motten während seiner Abwesenheit das Textillager der Firma entdeckt, bereits 200 Kleider zerfressen und damit einen Schaden von fünf Minen (= 2,5 Kilogramm) Silber verursacht hatten.

motten:menü
Das ist typisch für die Kleidermotte. Ihre Raupen leben bis zu sechs Monate lang und haben großen Appetit. Sie ernähren sich fast ausschließlich von Keratinen, also wasserunlöslichen Eiweißmolekülen, aus denen zähe und belastbare Faserstrukturen wie Haare, Federn, Fingernägel, Hufe oder Hörner bestehen. Nur wenige Tiere können diese garstige Kost verdauen, und die Motten haben sich damit eine exklusive Ressource erschlossen, für die sich niemand sonst interessiert. Als besondere Anpassung gewinnen sie ihr Wasser chemisch und können in knochentrockener Umgebung überleben, ohne jemals zu trinken. Es gibt nur eine Sache, die sie überhaupt nicht ausstehen können: durch Erschütterungen gestört zu werden. Ein Kleiderschrank, dessen Inhalt ständig in Bewegung gehalten wird, ist deswegen kaum bedroht. Auch Teppiche werden normalerweise nur an geschützten Stellen (zum Beispiel unter Möbelstücken) angeknabbert. Sie scheinen einen besonderen Riecher dafür zu haben, genau jene Orte aufzusuchen, die länger nicht gelüftet wurden (Keller, Dachböden) – in der naheliegenden Annahme, dass sie dort im nächsten halben Jahr voraussichtlich ungestört bleiben. Die erwachsenen Tiere leben nur wenige Tage, gerade lange genug, um sich fortzupflanzen, und essen nichts mehr. Der Umstand, dass nur die wurmähnlichen Raupen der Motten Fraßschädlinge sind, erklärt, warum sie (ebenso wie die Fliegenmaden) mitunter als »Würmer« bezeichnet werden. Auch im Englischen wird zum Beispiel die Kornmotte (Nemapogon granella) als »grain worm«, also »Kornwurm«, bezeichnet.

Während ihnen früher große Mengen wertvoller Textilien und Gebrauchsgegenstände zum Opfer fielen, spielt der Mottenfraß heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Das liegt vor allem an einer verbesserten Wohnhygiene und Versiegelung, aber auch daran, dass der Anteil von Textilien aus Wolle, Fell oder Pelz und auch die Verwendung von echtem Horn (in Gebrauchsgegenständen und Knöpfen) und Federn (als Füllmaterial) stark abgenommen hat. Pflanzliche Fasern wie Baumwolle und Leinen oder gar Synthetik interessieren die Motten nicht. Außerdem wurde schon 1922 von der Firma BAYER mit dem Produkt Eulan® das erste Mottenschutzmittel auf den Markt gebracht, mit dem sich ein Befall sehr effektiv bekämpfen lässt.
schatz:frage
Wenn es eine Gemeinsamkeit bei der Ernährung der echten Motten gibt, ist es die, dass es (so gut wie) keine Gemeinsamkeiten gibt. Jede Art ist spezifisch auf irgendeine, oft exotische, Grundnahrung spezialisiert und viele kommen damit dem Menschen in die Quere und werden als Schädlinge angesehen.
Die Korkmotte (Nemapogon cloacella) richtet in der freien Natur kaum Schaden an. An der dicken Korkrinde der Korkeiche fallen ihre dezenten Fraßspuren kaum auf. Entdeckt sie allerdings einen Weinkeller, wandert sie von einer Flasche zur nächsten und frisst sich durch die Flaschenkorken. Der Verschluss wird undicht und der Wein verdirbt. Die Kornmotte (Nemapogon granella) ist ein Vorratsschädling, der sich über Getreide, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und Nüsse her macht. Die Große Wachsmotte (Galleria mellonella) ist sogar in der Lage, Bienenwachs zu verdauen. Der Apfelwickler (Cydia pomonella) ist nicht so wählerisch und verzehrt außer Äpfeln auch die Früchte von Birne, Quitte, Aprikose, Pfirsich, Pflaume, Kirsche, Weißdorn, Edelkastanie, Walnuss und Feige. Sein Spektrum überschneidet sich mit dem des Pflaumenwicklers (Grapholita funebrana), der Pflaumen bevorzugt, Aprikose, Birnen und Kirschen aber ebenfalls mag. Das Weißgraue Flechtenbärchen (Eilema caniola) ernährt sich, wie seine ganze Gattung, fast ausschließlich von Flechten und Grünalgen, die es von allen möglichen Oberflächen herunterraspelt.

Scheinbar gibt es für jedes organische Material irgendeinen Konsumenten, und sogar die meisten anorganische Materialien werden, wenn nicht durch Lebewesen, dann doch durch natürliche Prozesse (wie Oxidation und Erosion) zersetzt. Überraschend ist, dass selbst Dinge, die als nahezu unvergänglich gelten, wie etwa reines Gold, oft über Nacht verschwinden. Der Herr Jesus nimmt Bezug auf diese leidige Erfahrung und verweist auf die einzig sichere Anlagemöglichkeit: »Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstören und wo Diebe nicht einbrechen und nicht stehlen« (Mt 6,19.20).
maison:de-la-motte
Viele Schmetterlingsarten bauen Raupensäcke und dies wird in der Bibel beschrieben: »Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht« (Hi 27,18). Der Vers besagt, dass es sich um kurzlebige und provisorische Unterkünfte handelt, wie der Unterschlupf aus Laub und Zweigen, den ein Wächter oder Beobachter sich draußen errichtet (vgl. Jes 1,8; Jona 4,5).
Meistens werden diese Säcke mitgeschleift, aber einige Arten verlassen sie auch für kurze Ausflüge. Sehr auffällig sind die Konstruktionen, die die Echten Sackträger (Psychidae) aus Nadeln, Ästchen, Laub und kleinen Steinen zusammenkleben. Wie das abgebildete Experiment zeigt, sind sie dabei nicht wählerisch.

wunder:wurm
Es gibt einen Auftrags-Saboteur, der sich bisher nicht biologisch zu ordnen lässt: »Und Gott der Herr bestellte einen Wunderbaum und ließ ihn über Jona emporwachsen, damit Schatten über seinem Haupt wäre, um ihn von seinem Missmut zu befreien; und Jona freute sich über den Wunderbaum mit großer Freude. Aber am nächsten Tag beim Aufgang der Morgenröte bestellte Gott einen Wurm [tola], und dieser stach den Wunderbaum, so dass er verdorrte« (Jona 4,6.7). Da tola häufig Maden bezeichnet, liegt es nahe, in dieser Kategorie nach dem kleinen Gerichtsvollzieher zu suchen.

Dazu wäre es hilfreich, zunächst einmal den »Wunderbaum« genauer bestimmen zu können. Es stimmt zwar, dass das moderne hebräische Wort kikajon heute Ricinus communis bezeichnet, die jüdische Tradition ihn so zuordnet und einer der deutschen Trivialnamen (neben Läusebaum, Hundsbaum, Kreuzbaum und Christuspalme) auch »Wunderbaum« heißt, aber es ist fraglich, wie stichhaltig das ist. Die meisten deutschen Übersetzungen orientieren sich heute an diesen Hinweisen und bevorzugen die Lesart »Rizinus(staude)«. Die meisten englischen Übersetzungen dagegen lehnen sich nicht so weit aus dem Fenster und belassen es bei allgemeinen Begriffen wie »plant« oder »bush«. Andere übersetzen mit »vine« oder folgen der LXX, die hier mit »Koloquinte« übersetzt und benutzen dort »gourt« (ein Kürbisgewächs). In der lateinischen Vulgata wird das Wort hedera (= Efeu) und in einigen Versionen der Vetus Latina das Wort cucurbita (= Kürbis) verwendet.
Sollte es sich tatsächlich um eine Rizinusstaude gehandelt haben, so ist bemerkenswert, dass diese sich mit hohen Konzentrationen von Ricinin in allen Pflanzenteilen schützt. Es handelt sich um ein starkes Gift, dass für fast alle Tiere, auch für die meisten Insekten, tödlich ist. Sie hat deswegen kaum Fressfeinde, die sich an ihr gütlich tun. Dementsprechend groß war das Aufsehen, als 2005 eine Schmetterlingsart entdeckt wurde, deren Raupen sich ausschließlich vom Rizinus er nähren. Bisher wurde sie nur im Küstengebiet Israels nachgewiesen (andere Vertreter ihrer Gattung kommen in Südindien vor): die zu den Bärenspinnern zählende Nachtfalterart Olepa schleini. Sie wird bereits als »Jonas-Wurm« gefeiert, wobei man nicht vergessen darf, dass der biblische Akteur nicht in Israel, sondern vor den Toren Ninives (im nördlichen Zweistromland, heute Irak) sein Unwesen trieb.

Selbst wenn die Zuordnung zu Rizinus und Olepa-Raupe eindeutig möglich wäre, bliebe festzuhalten, dass weder die Staude so schnell wächst, dass sie innerhalb einer Nacht (!) eine Größe erreicht, die einem Menschen Schatten spenden könnte, noch dass eine einzelne Raupe der Pflanze so schaden könnte, dass diese am nächsten Tag keinen Schatten mehr spendet. Diese Episode ist, wie fast alles im Buch Jona, ein durchweg übernatürlicher Vorgang. Bibelübersetzungen wie AElb, ÜElb und TS tragen dem Rechnung, indem sie den kikajon als »Wunderbaum« stehen lassen.
falters:grenzen
In den meisten Fällen sind besondere Anpassungen erforderlich, um eine ungewöhnliche Nahrungsquelle nutzen zu können. Gemäß Evolutionstheorie sollte sich dies gerade dort, wo die Bestäubung von Pflanzen eine Rolle spielt, als Koevolution beobachten lassen – also als Prozess wechselseitiger Anpassung der Partner. Diese Anpassungen bewegen sich meistens in einem Rahmen, der mit den normalen Mechanismen von Variation, Epigenetik und Selektion erklärbar ist, zeigen also nichts von »Höherentwicklung« oder dem Zugewinn genetischer Information.
Obwohl diese Beispiele also von vornherein nicht dazu taugen, »Makroevolution« zu belegen, lassen sie in den meisten Fällen außer dem noch die tatsächliche Vernetztheit vieler Faktoren außer Acht. Ein Riesenhype wurde um einen Falter gemacht, der belegen soll, dass sich Evolution voraussagen lässt. Als Charles Darwin die Orchidee »Stern von Madagaskar« (Angraecum sesquipedale) untersuchte, deren Nektar sich am Boden eines bis zu über 40 Zentimeter langen Blütensporns befindet, sagte er voraus, dass es in Madagaskar Schmetterlinge geben müsse, deren Saugrüssel (Proboscis) diese Länge erreiche. Dies ließ sich nicht bestätigen. Man entdeckte aber 1903 immerhin, dass eine Art, die man aus Ostafrika bereits kannte, auch auf Madagaskar vorkommt. Dies gilt für viele Schmetterlingsarten und sollte kaum weiter überraschen. In diesem Fall wurde die Entdeckung jedoch als exakte Bestätigung von Darwins Vorhersage gefeiert und der Falter auf der Insel bekam den Beinamen »praedicta« – »der Vorausgesagte«. Ein kleiner Schönheitsfehler ist allerdings, dass die Saugrüssel von den madegassischen Xanthopan morganii praedicta auch nicht länger werden als die ihrer afrikanischen Geschwister: im Mittel knapp 21 Zentimeter.

Damit erreichen sie nur bei sehr kleinen Blüten den Nektar der Sternorchidee. Um der Geschichte etwas mehr Bedeutung zu verleihen, wurde versucht, die »Xanthopan praedicta« als eigene Art zu deklarieren – obwohl die Unterschiede so gering sind, dass sie nicht einmal von allen als Unterart von X. morganii anerkannt wurde. Jedenfalls hat eine deutsche Arbeitsgruppe 2017 mit dem Modell einer »molekularen Uhr« berechnet, wann sich der madegassische Zweig der Falter von seiner ostafrikanischen Herkunftsform abgespalten hat und wann die Orchidee mit dem extralangen Sporn auftaucht. In den Medien wurde verbreitet, das sei »fast exakt zeitgleich« gewesen, nämlich vor 7,4 (Falter) und 7,5 (Orchidee) Millionen Jahren. Wenn man sich die Genauigkeit der Methode ansieht, ergibt sich ein etwas anderes Bild – für den Falter 7,4 ± 2,8 und für die Orchidee 7,5 ± 5,2 Millionen Jahre. Obwohl von der Geschichte nicht viel übriggeblieben ist, gilt sie nach wie vor als Paradebeispiel für Koevolution.

Wenn sich jemand fragt, warum solche »krummen« Beispiele immer noch in so großer Zahl in Medien und Schulbüchern auftauchen, ist die Antwort wohl oft: »Weil niemand in den Urwald zog und die Geschichte geradebog« – es gibt einfach nicht genügend kritische Wissenschaftler, die außerhalb des Evolutionsparadigmas forschen, um alle modernen Märchen zu entzaubern (und außerdem will das kaum jemand hören).
mogel:motte
Noch faszinierender und vor allem viel bekannter ist das Lehrbuchbeispiel des Birkenspanners (Biston betularia). Er zählt zu den Nachtfaltern, die umgangssprachlich als »Motten« bezeichnet werden, auch wenn das taxonomisch nicht korrekt ist. Man bemerkte, dass die dunkle Form des Falters während der Hochphase der britischen Industrialisierung zwischen 1850 und 1920 häufiger auftrat. Der Schmetterlingsforscher Joseph William Tutt äußerte schon 1896 die Vermutung, dass dies mit der zunehmenden Umweltverschmutzung zu tun haben könnte, durch die helle Flechten auf der Baumrinde der Birken absterben und den Untergrund dunkler erscheinen lassen. Bernard Kettlewell dokumentierte später, dass sich die Verschiebung der hellen und dunklen Form nach 1950 wieder umkehrte und führte Experimente durch, um den ganzen Vorgang als Selektionsprozess verständlich zu machen.

Es erstaunt im Nachhinein immer noch, was aus dieser simplen Vermutung geworden ist. Niemand bestreitet, dass derartige Vorgänge – die Verschiebung der Zahlenverhältnisse bereits existierender Formen (Morphen) in Abhängigkeit von Umweltveränderungen – ständig erfolgen. Selbst wenn die dunkle Form neu aufgetaucht wäre, wäre es lediglich ein Beispiel für die Variation der Pigmentbildung (Melanisierung), wofür es viele bekannte Beispiele (besonders aus der Tierzucht) gibt. Weil dieser Vorgang aber als Aushängeschild für »Evolution in Aktion« herhalten musste, rief dies Kritiker auf den Plan, und das schöne Konstrukt wurde restlos demontiert.
Das erste Problem ist, dass der Birkenspanner, was seine Nahrung betrifft, polyphag ist – ein Generalist also, der zum Beispiel in Deutschland 45 verschiedene Bäume und Sträucher anknabbert. Es verbindet ihn daher trotz seines determinativen deutschen Namens keine be sondere Freundschaft mit der Birke (im Englischen heißt er »peppered moth«). Aber es kommt noch dicker – in Feldstudien fand man heraus, dass er sich fast nie auf Birkenstämmen niederlässt. Im Wissenschaftsbetrieb wurden erste Betrugsvorwürfe laut: Die Experimente von Kettlewell ließen keine Rückschlüsse darauf zu, was in der Natur tatsächlich vorginge. Es ließ sich sogar zeigen, dass die Falter (im Gegensatz zu vielen anderen Insekten) dem Hintergrund, der am besten zu ihrer Färbung passt, gar keinen Vorzug geben.
Es scheint allerdings in den Biowissenschaften einen Konsens darüber zu geben, dass Beispiele, die einmal öffentlichkeitswirksam für die Evolutionstheorie ins Feld geführt wurden, keinesfalls wieder zurückgezogen werden dürfen. Der britische Evolutionsbiologe Michael Majerus widmete sein ganzes Berufsleben der Bekämpfung des Schöpfungsglaubens. Er bestätigte, dass die Kritik an der Birkenspanner-Story in allen Punkten berechtigt ist … – und kam trotzdem zu der Schlussfolgerung, sie sei »nach wie vor eines der klarsten und am leichtesten verständlichen Beispiele für die darwinistische Evolution in Aktion und sollte als solches im Biologieunterricht behandelt werden.« Das kann man amüsant, schizophren oder realitätsfern finden.
Seine letzten Experimente wurden von anderen Forschern nach seinem Tod veröffentlicht – mit der Behauptung, Majerus habe Kettlewells Ergebnisse am Ende doch noch nachvollziehen können, obwohl Majerus selbst sich nie in diesem Sinn geäußert hatte. Seit mehr als fünfzig Jahren tobt nun ein »Birkenspanner-Krieg« und hunderte von wissenschaftlichen Publikationen befassen sich damit. Die Pointe ist, dass sich das Fazit aus der ganzen Geschichte ins Gegenteil verkehrt hat. Die Betrachtung eines vermeintlich einfachen Beispiels für natürliche Selektion führte zu einer jahrzehntelangen Wissenschaftsdiskussion. Das zeigt jedem aufmerksamen Beobachter, dass wir heute trotz aller Detailkenntnis oft noch nicht einmal in der Lage sind, einen schlichten Anpassungsprozess vollständig zu verstehen. Wenn dann die gleiche Evolutionsbiologie vollmundig verkündet, man habe »im Prinzip« verstanden, wie eine Entwicklungsgeschichte »von der Amöbe bis Goethe« abgelaufen sein könnte, erübrigt sich jeder Kommentar.
trachten:verein
Verallgemeinernd lässt sich über die ausgewachsenen Schmetterlinge und ihre Raupen sagen, dass sie keine großen Kämpfer sind, sondern sich meistens auf passive Schutz- und Abwehrstrategien verlassen. Eine besondere Bedeutung hat hier ein vielfältiges Repertoire an vortrefflicher Camouflage und vor allem die »gezielte« Nachahmung verschiedener Signale.
In der Biologie wird im Abwehrverhalten klassisch unterschieden zwischen der Tarntracht, bei der die Konturen eines Lebewesens durch Farbe, Form und Muster mit der Umgebung verschmelzen, der Warntracht (Schutzmimikry), bei der ein Abschreckungseffekt erzielt wird, und der Täuschtracht (Mimese), bei der das Lebewesen als etwas anderes erscheint, das nicht in das Beuteschema seiner Feinde passt. Obwohl die Übergänge zwischen diesen Kategorien oft fließend sind, gibt es für jede davon spektakuläre Beispiele unter den Schmetterlingen.
Der Glasflügelfalter (Greta oto) ist schwer zu erkennen, weil er völlig durchsichtige Flügel hat. Er wird intensiv erforscht, denn für so ein Material gäbe es technisch viele denkbare Anwendungen. Sensationell ist, dass es nicht nur hochtransparent ist, sondern auch breitbandige und omnidirektionale Antireflexionseigenschaften hat. »Breitbandig« bedeutet, dass nicht nur das sichtbare, sondern auch infrarotes und ultraviolettes Licht durchgelassen wird und »omnidirektional« heißt, dass der Einfallswinkel keine Rolle spielt. Die Struktur dieser Flügeloberflächen ist inzwischen erforscht und vielleicht ist es mithilfe der Nanotechnologie schon bald möglich, etwas Vergleichbares herzustellen.

schein:geschäft
Die schwarz-gelbe Zeichnung der stachelbewehrten Wespen und Hornissen nachzuahmen, ist schon fast ein »alter Hut« im Lug- und Truggeschäft. Darauf haben sich nicht nur viele Familienmitglieder der Schwebfliegen (Syrphidae) wie zum Beispiel die Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria) und einige Raubfliegenarten festgelegt, sondern auch Käfer wie der Wespenbock (Clytus arietis). Unter den Schmetterlingen stellt der Hornissen-Glasflügler (Sesia apiformis) die perfekte Imitation einer Hornisse dar, was bei ihm viel erstaunlicher ist als bei den Fliegen, da sein »normaler Bauplan« sich stark von dem nachgeahmten Vorbild unterscheidet.

Augenflecken sind als Abschreckungssignale im Tierreich weit verbreitet. Wenn allerdings nicht nur ein Auge, sondern das ganze Gesichtsfeld einer Eule exakt nachgebildet wird, wie es bei einigen Bananenfaltern (Caligo sp.) der Fall ist, vergewissert man sich verunsichert, ob hier nicht »gephotoshoppt« wurde. Viel verblüffender als die Nachahmung anderer Insekten ist es, wenn Schlangen nachgeahmt werden. Diese ausgefallene Strategie fährt nicht nur der erwachsene Atlasspinner (Attacus atlas), dessen Flügelfläche die größte aller Schmetterlinge ist, sondern auch die Raupe von Hemeroplanes triptolemus. Beide lassen deutlich einen

tarn:talente
Im Bereich der Mimese wird es dann richtig bunt. Die Nachahmung von Blättern, wie es der Indische Blattschmetterling (Kallima inachus) vormacht, findet sich in vielen Insektenfamilien. Der Clou ist allerdings, dass er die Zeichnung eines welken Eichenblatts nur auf den Flügelunterseiten trägt und sie in Ruhestellung zusammengeklappt lässt. Die Flügeloberseiten dagegen tragen ein wunderschönes Muster in leuchtenden Blau- und Orangetönen. Imitationen von Baumrinde sind ebenfalls häufig, aber nur wenige reichen an die meisterhafte Darbietung von Lytrosis unitaria heran, der nicht nur in Form, Farbe und Struktur, sondern auch in seiner steif ausgestreckten und im richtigen Winkel vom Stamm abstehenden Körperhaltung einen kleinen Ast nachbildet.
Um nachzuvollziehen, warum einige Arten ausgerechnet Vogelkot nachbilden, muss man wissen, dass Vögel einen kurzen Darm und extrem scharfe Verdauungssäfte haben. Die unverwertbare Nahrung soll so schnell wie möglich wieder raus, weil jedes überschüssige Gramm Gewicht einen Flieger viel Energie kostet. Diese Notwendigkeit führt zu einem übelriechenden, pastösen Abfallprodukt und keine Frage: Das ist ekelhaft! – also eine perfekte Mimesevorlage. Die Raupen vom Großen Schwalbenschwanz (Papilio cresphontes) machen ebenso »auf Kotzbrocken« wie die Erwachsenen von Eudryas grata. Die Krone setzt dem Ganzen allerdings eine weitere Mottenart namens Macrocilix maia auf – hier wird gleich eine ganze Szene nachgebildet. Zwei Fliegen (die einzigen, die Vogelkot attraktiv finden) bewegen sich von rechts und links auf den bunt schillernden Fleck zu. In jedem dieser Beispiele wird außerdem der dazu passende Duft abgesondert!

Dieser Abschnitt verfolgt nicht zuerst das Ziel, die genialen Tarnungs-, Mimikry- und Mimesemechanismen als Schöpfungswunder vorzustellen (was sie natürlich sind!), sondern sie als weitere Stolpersteine der Evolutionstheorie und einer Erklärung durch »Zufall und Notwendigkeit« zu benennen. Die Vorstellung, dass derartig komplexe Nachahmungen, die nicht nur Anatomie, Oberflächenstruktur und Farbgebung einschließen, sondern sogar die Erzeugung passender Duftstoffe und die passenden Verhaltensweisen beinhalten, sich allein durch »Versuch und Irrtum« in einer zufällig verlaufenden Koevolution entwickelt hätten, ist einfach nicht plausibel. Deswegen lässt sich hier das Prinzip der »irreduziblen Komplexität« erkennen: Viele anspruchsvolle Einzelkonstruktionen müssen zusammenwirken, damit ein sinnvolles Ergebnis zustande kommt. Halbfertige Vorstufen und Zwischenschritte bringen noch nichts. Das lässt eher auf Planung als auf Zufall schließen.
gratis:muster
Etwas anders gelagert ist das Argument vom Prinzip der »verschwenderischen Komplexität«. Hier lässt sich die Notwendigkeit nicht er kennen. Es stellt sich die Frage: »Warum so aufwendig, wenn es auch einfacher geht?« Die Schmetterlinge liefern auch dafür exzellente Beispiele, denn ihre explosive Vielfalt an Farben und Mustern lässt sich biologisch bisher nicht einmal ansatzweise begründen. Für die sexuelle Selektion scheint sie kaum von Bedeutung zu sein. Meistens sind Männchen und Weibchen einer Art ähnlich prachtvoll ausgestattet, oft sind sie sogar kaum zu unterscheiden. Ihre Augen können in der Regel gar nicht alle Farben ihrer Musterung unterscheiden und sie locken ihre Partner mit Duftstoffen (Pheromonen) an. Außerdem gibt es in jeder Familie auch Arten, die »langweilig« aussehen und genauso gut überleben. Da sich bisher kein Selektionsdruck erkennen lässt, passt dieser Befund besser zu einem Schöpfer, der sich an Vielfalt und Ästhetik erfreut als zum Konzept gnadenloser Auslese winziger Überlebensvorteile über lange Zeiträume hinweg.


fein:stoff
Der Familie der Schmetterlinge verdanken wir mit der Seide eine herausragende Textilfaser. In China wird sie seit Menschengedenken verarbeitet. Es gibt einige archäologische Hinweise darauf, dass die Seidenherstellung schon in der Jungsteinzeit begann. Viele Schmetterlingsarten produzieren Fasern, die sich zu Stoffen verarbeiten ließen, aber die exzellenten Eigenschaften des Kokonfadens vom Seidenspinner (Bombyx mori) sind unübertroffen. Deswegen hat sich seine Nutzung seit Jahrhunderten überall durchgesetzt. Um nachzuvollziehen, wie aufwändig und kostspielig die Produktion von Seidenkleidung ist, muss man sich klar machen, dass der jährliche Ertrag von 2-3 Maulbeerbäumen, also etwa 40 Kilogramm Blätter, an 1.000 Raupen verfüttert wird, deren Kokons etwa zwei Kilogramm wiegen, aus denen am Ende 400 Gramm Seide abgewickelt werden, die nach dem »Entbasten« und Verspinnen 250 Gramm Garn ergeben, aus denen sich zum Beispiel ein einziges Seidenhemd weben ließe.

Allerdings nahm der Fernhandel mit China erst um die Zeitenwende herum Fahrt auf. In der Bibel wird Seide mit dem hebräischen Wort meschi (Hes 16,10.13) und dem griechischen Wort serikos (Offb 18,12) bezeichnet. Möglicherweise geht es hier nicht um die Importware aus Fernost, sondern um die Koische Seide. Auf der griechischen Insel Kos wurden die Kokons des Pistazienspinners (Pachypasa otus) abgewickelt und versponnen, um daraus ein feines, fast durchsichtiges Gewebe zu produzieren. Aristoteles erwähnt es schon im 4. Jh. v. Chr. und auch Plinius der Ältere berichtet vom »coa vestis« – »Stoff von Kos«. Welches Produkt Hesekiel und Johannes auch immer vor Augen hatten, der Zusammenhang macht jedenfalls in allen drei Versen deutlich, dass Seide ein Attribut herrschaftlicher Prachtentfaltung ist: »Und so wurdest du mit Gold und Silber geschmückt, und deine Kleidung war Byssus und Seide und Buntgewirktes; du aßest Feinmehl und Honig und Öl. Und du warst überaus schön und gelangtest zum Königtum« (Hes 16,13) und »Ware von Gold und Silber und wertvollem Stein und Perlen und feinem Leinen und Purpur und Seide und Scharlach, und alles Thujaholz und jedes Gerät aus Elfenbein …« (Offb 18,12).

Auch Damast, das exquisite Tuch einer bestimmten Webart, das nach der Stadt Damaskus benannt ist, wurde vorzugsweise aus Seide hergestellt, obwohl technisch gesehen auch festes Kammgarn und Leinen verwendet werden konnte. Es wird in der Bibel mit dem hebräischen Wort demeschek bezeichnet und teilweise direkt als »Seidengewebe« (Am 3,12 Me) übersetzt. Es handelt sich bei Damast um einen ausgesprochenen Luxusartikel, der im Zusammenhang mit einer Gerichtsankündigung erwähnt wird: »Ja, ich versichere euch: Auf Rettung könnt ihr nicht hoffen. Hat ein Hirte etwa sein Schaf gerettet, wenn er gerade noch zwei Schenkelknochen oder einen Zipfel von seinem Ohr aus dem Rachen des Löwen zieht? Genauso wenig wird von euch Israeliten übrigbleiben, die ihr in Samaria auf euren Polstern sitzt und euch auf Betten mit feinen Damastbezügen räkelt!« (Am 3,12 Hfa). Genau wie die anderen drei Bibelstellen, in denen Seide erwähnt wird, geht es darum, einen Kontrast zwischen sorglosem Luxusleben und kommendem Gericht aufzuzeigen. Das Erinnern an die Vergänglichkeit scheint die große Lektion der Lepidoptera zu sein. Motten und Zünsler fressen und zerstören Hab und Gut, die herrlichen Schmetterlinge leben oft monatelang als Raupe und nur wenige Tage als »fliegende Juwelen« und selbst die wunderbare Seide ist ein Luxus, der am Ende an einem Tag (Offb 18,8), ja in einer Stunde (Offb 18,10.17.19) vernichtet wird.

Deswegen hören wir am Ende noch einmal den Herrn Jesus, der auf das Bleibende hinweist: »Verkauft eure Habe und gebt Almosen; macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, unvergänglich, in den Himmeln, wo kein Dieb sich nähert und keine Motte verdirbt. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein« (Lk 12,33.34).
Quellennachweis:
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Bildnachweis:
Wikipedia: Schmetterling Olepa Schleini / Klaus Schönitzer // Raupen auf Rizinusblatt / Plegadis // Nachtfalter mit ausgerolltem Saugrüssel / Nesnad // Raupe bildet Zweig nach / Andy Reago
andere Lizenzen: KI-Bild: Kaufmann sieht Mottendesaster // erwachsene Kleidermotte /shutterstock_ID_2608083931 / nechaevkon // Larve der großen Wachsmotte auf Wabe /shutterstock_ID_2140045119 / murat photographer // KI-Bild: Jona unter dem Wunderbaum // Nachtfalter saugt an Orchidee / Thilo Wasserthal // Birkenspanner auf Birkenstamm /shutterstock_ID_637427569 / Marek R. Swadzba // Birkenspanner auf hellem und dunklem Hintergrund /shutterstock_ID_681825820 / IanRedding // Birkenspanner in verschiedenen Farbvarianten /shutterstock_ID_2417744235 / Kingfeel // Glasflügelfalter /shutterstock_ID_1043275948 / Julianne Chapman // Bananenfalter /shutterstock_ID_596712704 / Zanna Holstova // Hornissen-Glasflügler /shutterstock_ID_699484423 / Guillermo Guerao … // Atlasfalter /shutterstock_ID_2265938939 / Upen supendi // Raupe mit Schlangenmimikry /shutterstock_ID_2200757397 / Brian Lasenby // Schmetterling als Blatt /shutterstock_ID_1706479147 / golfza.357 // Fliegen-und-Vogelkot-Bild auf Schmetterlingsflügel /shutterstock_ID_2467869963 / Stephane Bidouze // Seidenstoff /shutterstock_ID_2488428487 / Tanmoy_Adhikary // KI-Bild: beim Seidenhändler
Link zum Buch: https://www.daniel-verlag.de/produkt/ wimmelwesen
